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Die Spinne hilft wo sie kann

von Tama
GeschichteÜbernatürlich, Liebesgeschichte / P16 / Het
OC (Own Character) Spider-Man / Peter Parker
01.02.2018
05.10.2018
12
8.394
2
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02.09.2018 582
 
Kapitel 9
Es war einige Zeit vergangen. Ich war ausgezogen und hatte auch regelmäßig mit Peter trainiert. Es waren keine wirklichen Vorschritte, aber immerhin konnte ich vertrocknete Blumen wieder erblühen lassen wenn ich mich stark darauf konzentrierte. Immer wenn ich einen Albtraum hatte wurde das Schlafzimmer von Pflanzen eingenommen. Irgendwann hatte ich es aufgegeben diese zu entfernen In der Zwischenzeit dachte man das es so gehörte. Irgendwie gefiel es mir auch. Im Wach zustand war es seid dem nicht mehr passiert. Auch nicht im Café, wo ich immer noch arbeitete. Auch jetzt war ich auf dem Weg dorthin. Meine Gedanken wanderten zu Peter Er war unglaublich hilfsbereit, was mich wirklich freute. Ich genoss es mit ihm. In letzter Zeit merkte ich aber immer mehr das ich mich zu ihm hingezogen fühlte. Er machte nur keinerlei Anstalten das es bei ihm genauso war. Wobei ich auch immer mehr das Gefühl hatte das er etwas vor mir verheimlichte. Ab und zu musste er dann auf einmal weg und verschwand einfach. Einmal hatte er etwas vergessen, als ich ihm raus folgte waren nicht mal zwei Minuten vergangen und er war bereits nirgendwo mehr zu sehen. Er musste wirklich schnell rennen können. Trotzdem stimmte irgendwas nicht.
Da ich am Café ankam beschloss ich den Gedanken auf nachher zu verschieben und ihn mal beim Täglichen Training zu fragen. Ich betrat das Café und begrüßte meine Chefin. Ich machte mich fertig und schnappte mir etwas zum Schreiben. Es waren ja schon einige Gäste da. Dann verschaffte ich mir einen kurzen Überblick und fing an Bestellungen aufzunehmen. Es klappte wirklich gut. Ich war gerade an einem Tisch fertig als ich von der Seite angesprochen wurde. „Entschuldigen sie Miss, arbeiten sie schon lange hier?“ Ich sah auf. Als ich dem Mann ins Gesicht sah fühlte ich mich in meine Träume zurück versetzt. Es war der Mann mit den Spritzen. Ich starrte ihn an, wobei ich wieder wie letztes Mal dieses Kribbeln und die Energie spürte die wieder in meine Umgebung übergehen wollte. Es würde also wieder anfangen zu blühen. Das ging nicht. Wenn er mich erkannt hätte, hätte er anders reagiert, also wusste er noch nicht wer ich war, wenn es jetzt allerdings anfangen würde Blumen aus meinem Block zu blühen wüsste er es. Ich dachte daran was Peter gesagt hatte, ich musste es unterdrücken. Zurück ziehen. Ich verband das Gefühl mit der Angst vor diesem Mann und schluckte diese Angst einfach herunter. Ich richtete mich auf und nickte. „Relativ. Das kommt natürlich darauf an was lange bedeutet. Worum geht es denn?“ Er lächelte mich an. „Ach, sie kamen mir so bekannt vor, aber wenn sie hier schon lange arbeiten kenne ich sie wohl doch nicht. Oder haben sie Angst vor Spritzen?“ Ich runzelte die Stirn und schüttelte den Kopf. „Das ist eine absurde Frage. Wollen sie noch etwas bestellen?“ Er schüttelte den Kopf und ich lächelte ihn an. „Dann würde ich sie bitten das Café zu verlassen.“ Er nickte. Ich sah ihm nach und gab den Zettel der Küche. Dabei bemerkte ich dass dieser leicht grün geworden war. Es hatte wohl nicht ganz mit dem zurückhalten geklappt. Anscheinend musste ich das noch üben. Auch zitterten meine Finger leicht. Jetzt nachdem ich den Block beiseitelegte merkte ich es erst. Ich musste schnell zum Trainingsplatz und Peter Bescheid geben. Vielleicht hatte er eine Idee was ich machen konnte und den Mann aus dem Weg zu gehen. Hoffentlich hatte er mich wirklich nicht  erkannt. Sonst hätte ich ein Problem.
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