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Die Spinne hilft wo sie kann

von Tama
GeschichteÜbernatürlich, Liebesgeschichte / P16 / Het
OC (Own Character) Spider-Man / Peter Parker
01.02.2018
05.10.2018
12
8.394
2
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
24.02.2018 785
 
2. Kapitel
Ich hatte tatsächlich etwas geschlafen. Zumindest ging ich davon aus, da ich nicht mehr im Auto sondern in einem Bett lag. Ein mir unbekanntes Bett. Der Rollladen war unten. Ob es draußen immer noch dunkel war? Wo war ich hier eigentlich? Ich krabbelte leise aus dem Bett und öffnete vorsichtig die Zimmertür. Aber hinter der Tür kam nur ein kleiner Flur mit zwei Türen, je einer auf jeder Seite. Der Flur mündete in einem Wohnzimmer, das echt bequem war. Von dort kamen Geräusche. Ich ging durch den Flur und sah in den Raum. Auf der anderen Seite des Raums war eine Küche in der ein junger Mann stand. Ich musterte ihn. Er sah athletisch aus. Also wahrscheinlich machte er Sport. Musste ich jetzt vorsichtig sein oder nicht? Kaum hatte ich das gedacht, da drehte er sich um und lächelte mich an. „Hi. Gut geschlafen?“ Ich zuckte bei seinen Worten zusammen. Er hatte mich gesehen. Ich nickte zögernd. Er nickte zufrieden und stellte etwas auf einen Tisch. Kurz darauf stieg mir ein köstlicher Geruch in die Nase. „Komm, setzt dich und ess was.“ Ich sah ihn Misstrauisch an. War das sein ernst? Konnte ich ihm vertrauen? Anscheinend, denn immerhin war ich nicht wieder zurück in diesem komischen Labor. Ich ging zögernd zum Tisch und setzte mich, allerdings immer zum Aufspringen bereit.
Ich fing an zu essen. Es schmeckte sogar genauso gut wie es roch. Während ich ass beobachtete ich ihn genau. Er beobachtete mich. „Hast du mitbekommen wie ich heiße?“ Ich nickte und er betrachtete mich weiter. „Du kannst mich immer gerne besuchen wenn du mal Hilfe brauchst und du kannst noch hier bleiben bis du auch eine Wohnung gefunden hast okay?“ Er sah mich fragend an und abermals nickte ich. Er runzelte die Stirn. „Es ist schön, dass du mich verstehst. Aber willst du mir dann auch noch deinen Namen verraten. Du hast mich gestern um Hilfe gebeten, nun möchte ich wissen wem ich überhaupt geholfen habe.“ Ich sah ihn an. „Rachel.“ Er sah mich abwartend an, aber ich wusste nicht genau was er noch wollte. „Was?“ er seufzte. „Man muss dir wohl jedes Wort aus der Nase ziehen. Wie ist denn dein Nachname?“ Ich sah ihn an und schüttelte den Kopf. „Hab ich nicht.“ Er seufzte. „Verarsch mich nicht. Jeder hat ein Nachnamen.“ Ich schüttelte den Kopf. „Ich aber nicht.“ Er nickte. „Okay. Willst du vielleicht duschen? Du kannst dir auch etwas von mir dann anziehen, dann kann ich deine Klamotten waschen.“ Er lächelte mich an. Ich nickte. „Ja. Das wäre angenehm.“ Ich war fertig mit Essen. Er zeigte mir das Bad und gab mir eine Hose und ein Shirt. Ich ging ins Bad und duschte. Irgendwie war das sehr angenehm. Ich war fertig mit duschen und zog mir seine Klamotten an. Dann sah ich eine Haarbürste und stellte mich vor einen Spiegel. Dann fing ich an mir die Haare zu kämmen. Obwohl sie nass waren, waren sie nah an meiner Originalhaarfarbe. Braun. Wobei sie sich jetzt leicht wellten. Normalerweise waren sie glatt. Außerdem reichten sie mir nur bis zur Schulter. Das war wirklich praktisch, dann waren sie immer etwas schneller trocken. Ich hatte recht blasse Haut und braune Augen. Man sah mir durchaus an das ich selten raus ging. Zumindest fand ich das man es mir aussah. Peter sah im Gegensatz zu mir ziemlich braun gebrannt aus. Ich war wirklich blass. Ich legte den Kamm weg und verließ dann das Bad wieder. Er nahm mir die Klamotten ab und räumte sie in eine Waschmaschine. Ich beobachtete ihn. „Wovor bist du weggerannt?“ Er sah mich fragen an. Ich schüttelte den Kopf. „Das kann ich dir nicht sagen. Ich bin vor etwas schrecklichem geflohen, aber nichts was ich jetzt bereden könnte.“ Wobei das eigentlich besser wäre, aber ich konnte nicht. „Okay. Wo wohnst du? Wohin kann ich dich bringen?“ Ich sah ihn an. „Ich wohne nirgends. Ich habe keine Wohnung und keine Familie. Du kannst mir aber dann meine Klamotten geben und ich gehe. Ich bin dir sehr dankbar für die Hilfe, aber ich will dich ja auch nicht stören.“ Ich sah ihn an. Er sah mich einen Moment verwundert an und schüttelte dann den Kopf. „Nein. Passt schon. Ich helfe dir eine Wohnung zu finden, und eine Arbeit. Und dann kannst du dich hier in Ruhe einfinden.“ Er lächelte mich an. Ich starrte ihn an. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich erwiderte dann aber sein lächeln und nickte. „Okay. Das wäre super lieb von dir.“ Er lächelte und wir setzten uns ins Wohnzimmer wo er gleich einen Stapel Zeitschriften holte und wir dort die Berufe durch gingen. Dabei viel uns auf, das es da noch ganz viel andere Probleme gab.
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