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Die Spinne hilft wo sie kann

von Tama
GeschichteÜbernatürlich, Liebesgeschichte / P16 / Het
OC (Own Character) Spider-Man / Peter Parker
01.02.2018
05.10.2018
12
8.394
2
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5 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
08.09.2018 805
 
Kapitel 10
Als meine Arbeitszeit um war lief ich zur Straßenbahn und fuhr damit zur nächste gelegenen Station zu unserem Treffpunkt. Als die Bahn hielt stieg ich aus. Eigentlich mochte ich keine Straßenbahnen, die waren so voll, aber ich hatte kein Auto und ich war heute Morgen gelaufen. Mein Fahrrad stand also noch vor der Haustür. Aber der Weg ging ja. Als ich am Treffpunkt ankam war Peter noch nicht da. Ich musste ihn unbedingt von dem Mann erzählen. Immerhin hatte ich ihm auch von den Träumen erzählt. Diese waren immerhin real. Auch wenn ich nicht wusste wie sehr sie von der Realität abwichen. Ich setzte mich also auf einen Stein und fing an zu warten. Schließlich sah ich auch jemanden auf mich zukommen. Ich erhob mich und freute mich schon das ich ihm endlich alles erzählen konnte, dann erkannte ich wieder den Mann. Ich hatte nie seinen Namen erfahren. Er war einfach der Mann mit den Spritzen. Ich sah ihn kalt an. „Was wollen sie hier?“ Er blieb auf einigen Metern Abstand stehen. „Wir haben dich gesucht. Am Anfang war ich mir nicht sicher ob du es wirklich bist, du hast so anders reagiert, aber vom Aussehen her hast du dich nicht geändert. Also bin ich dir gefolgt. Du scheinst auf jemanden zu warten, aber da derjenige nicht auftaucht besteht von ihm wohl keine Gefahr. Jetzt komm mit.“ Er hielt mir seine Hand entgegen. Ich schüttelte den entschlossen den Kopf. „Nein. Auf keinen Fall. Ich will nicht mit. Ihr tut so schreckliche Sachen.“ Der Mann fing an zu lachen. „Ach komm, es ist alles zum Wohle der Wissenschaft. Deinem alten Herrn wirst du doch vertrauen.“ Ich sah ihn verwirrt an. „Was meinen sie.“ Er lies seine Hand sinken und am dichter zu mir. Mein erster Reflex meinte ich solle zurück weichen, aber ich wollte keine Schwäche zeigen und blieb stehen. Schließlich war er nicht mal mehr eine Arm länge weg. „Was ich damit meine? Da das ich dein Vater bin und du mir dann doch wohl vertrauen kannst.“ Ich sah ihn an und schüttelte den Kopf. „Nein. Du kannst nicht mein Vater sein.“ Er grinste. „Oh doch. Nun komm.“ Er packte mich augenblicklich und fing an mich hinter sich her zu zerren. Ich probierte gleich mich aus seinem Griff zu lösen, aber er war stärker. „Lass mich. Mir ist egal ob du mein Vater bist. Vielleicht bist du es genetisch, aber ein Vater würde nie an seinen Kindern experimentieren.“ Ich rammte meine Finger Nägel in seine Hand. Aber selbst das ließ ihn nicht zusammen zucken. Schreien würde nichts bringen, immerhin war das ein abgelegenes Gelände. Langsam spürte ich wie die Angst in mir hoch kam. „Lass mich los. Ich will nicht.“ Ich fing an ihn zu schlagen, aber es brachte nichts. Er zog mich immer weiter hinter sich her. Wir erreichten das Auto und er machte die Tür auf. Ich bemerkte wie mir Wind um die Ohren wehte und irgendwie wurde es auch dunkler. Es schien sich zu zu ziehen. Er schob mich auf die Rückbank und schloss die Tür hinter mir. Zwischen den Vordersitzen und der Rückbank war eine Glasscheibe. Wahrscheinlich das ich ihn nicht von hinten anfallen konnte. Jetzt kam auch noch Wut auf, die sich mit der Angst vermischte. Ich hörte wie mein Vater den Motor startete und Gas gab. Aber das Auto bewegte sich gar nicht. Er schaltete das Auto wieder aus und ging raus. Ich setzte mich anders hin und trat mit meinen Füßen ein paar Mal kräftig gegen das Glas. Und tatsächlich ging es Kaputt. Ich griff nach vorne und entsperrte meine Tür. Dann zog ich meinen Arm zurück wobei ich mich fast an dem Glas schnitt. Ich sah mir die Scherben an und nahm eine etwas größere. Ich öffnete die Tür etwas und sah dass der Arzt sich die Riefen anschaute. Das war mir fast zu nah, aber egal. Ich stieß die Tür auf und rannte los. Ich hörte ein Fluchen. Es kam mehr Wind auf, ich hörte jedoch immer noch die Schritte hinter mir. Und sie kamen näher. Der Weg war viel zu weit. Ich musste etwas tun. Wo war nur die Hilfe, wenn man sie mal brauchte? Auf einmal wurde ich wieder gepackt und umgedreht. „Du bist unfähig gegen mich an zu kommen.“ Der Spritzenmann grinste mich an. Ich umklammerte die Scherbe mehr und schnitt mir daran die Hand auf woraufhin ich das Warme Blut über meine Hand laufen spürte. Ich sah ihn finster an. „Lass mich los.“ Ich sagte es sehr langsam und nach dem letzten Wort zuckte ein blitz über den Himmel und es ertönte ein Donner. Der Blick meines Vaters zuckte kurz nach oben und dann wieder zu mir. „Du machst mir keine Angst.“ Er meinte das ernst, trotzdem hatte ich eben kurz Furcht in seinen Augen gesehen. Aber warum?
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