Nacht der Engel

KurzgeschichteAbenteuer, Schmerz/Trost / P16 Slash
Luzifer Michael OC (Own Character)
30.01.2018
05.05.2018
9
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30.01.2018 701
 
Es war Abend und der Mond schien hell am wolkenlosen Himmel. Kaum ein Mensch war auf den Straßen und Wegen der Stadt Pennsylvania, außer auf einem großen Platz umgeben von Bäumen, Sträuchern und Laternenmästen. Dort standen in zwei Gruppen aufgeteilt etwa vierzig Leute. Sie kannten sich nicht alle, aber dafür ihre Anführer umso genauer, die sich an der jeweiligen Spitze gegenüber standen.
Der Kleinere der beiden besaß rote Haare und hatte am Hals ein von Habiel berüchtigtes tatoo eines Drachen.
Der schwarzhaarige ihm gegenüber trug einen langen schwarzen Mantel.
Die Luft knisterte energisch und wäre jemand sehr nah an ihnen vorbei gekommen, hätte er diese Energie kaum ausgehalten und eine Laterne über ihm wäre zerplatzt.
Habiel sah sich ganz langsam und vorsichtig um. Er trug ein blaues T-Shirt, blaue Hose und seine purpurnen Augen blitzten. Um ihn standen achtzehn starke Engel, vor ihm sein Anführer Michael. Alle standen in Kampfstellung, hatten ernste Mienen auf und hielten sich bereit auf das Signal.
An diesem Tag sollten die Soldaten zeigen, was sie drauf hatten, indem sie gegen ein paar Soldaten, die sich als ihre höllischen Feinde ausgaben, auf der Erde kämpften. Es stellte sich heraus, dass echte Dämonen auf diesen Ort einen Angriff geplant hatten und somit ertappt wurden. Habiel wurde informiert und dieser berichtete im Himmel über die missliche Lage der Engel. Nun stand er hinter Michael, Luzifer auf der anderen Seite des zukünftigen Schlachtfeldes, welches bestimmt bald nicht mehr exestieren würde.
Habiel sah auf. Michael's Blick gliet ebenfalls durch die Reihen seiner Engel. Er dachte bestimmt über die unerfahrenen unter ihnen nach, doch für einen Rückzug war es bereits zu spät.
Luzifer trat vor und lachte leise in sich. "Sieh an! Der Himmel schickt kleine nichts wissende in den Kampf und denkt, er würde gewinnen. Typisch!" "Schweig Luzifer! Diese Leute haben mehr drauf als du dir denken kannst!", konterte Michael ernst. Luzifer lachte noch einmal auf, dann verfinsterte sich sein Gesicht.
"Angriff!"
Im Sekunkenbruchteil herrschte eine große Schlacht zwischen den beiden Parteien. Es kämpfte jeweils ein Dämon gegen einen Engel, manchmal auch ein zweiter, da schon einige bewusstlos oder tot auf dem Boden lagen. Luzifer und Michael kämpften in der Mitte und zwar so erbittert, dass unter ihnen der Asphalt risse bekam und das Glas der Laternen tatsächlich explodierten und den Boden säumte.
Habiel sah sich nach seinem Gegner um und wich dabei immer wieder Federknäulen aus, bei denen man nur noch Fäuste und Füße sah.
Dann bekam Habiel einen tritt in den bauch und wurde zu Boden gestoßen. Schnell zog er die Finger weg, damit niemand auf sie trat. "Hast du schon auf mich gewartet?', säuselte jemand in sein Ohr. Um genau zu sein hatte er wirklich gewartet und zwar auf eine Revanche. Vor ein paar Tagen war er ihm begegnet und der Kampf war unentschieden, aber für beide schmerzhaft ausgefallen.
Habiel stand auf und erblickte den Dämon. Dieser grinste argwöhnisch und hob seine Waffe: zwei Dolche.
Habiel griff ihn an und zuckte dabei ebenso seine Dolche, welche im seinen Taschen versteckt waren. Er sprang und blockte Schläge, erwischte den Dämon mehrfach und schrie genauso oft auf. Der Dämon griff nach seinen Beinen und armen und versuchte ihn zu verletzten, zu töten.  Habiel wich aus und zog eine lange Narbe über den bauch und das Gesicht des aufschreienden Dämons. Er landete auf dem Asphalt und spürte plötzlich etwas nasses. Er blickte nach unten und sah eine Blutspur. Habiel sah kurz auf und erblickte nur noch zwanzig der vierzig kämpften, die anderen lagen irgendwo herum. Einer sogar auf einem Autodach, während ein weiterer wiederum seinen Platz auf einen Hausdach gefunden hatte.
Habiel schnaubte und richtete sich wieder seinem Gegner zu, der ebenfalls etwas blutete. Seine Dolche hatte er verloren. Habiel schrie auf und holte nach einem kräftigen Sprung aus.
Ein schrei erfüllte seine Ohren, Blut spritzte.
Habiel landete und versteckte wieder seine Dolche ohne sie an einem Tuch abzuwischen. Er holte tief Luft und fasste sich an die Stirn. So einen Kampf hatte es schon lange nicht mehr gegeben.
"Habiel! Pass auf!", zu spät registrierte er die Gefahr und wurde von einer Kraft zu Boden gedrückt.
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