Dämonenherz

GeschichteDrama, Fantasy / P18 Slash
29.01.2018
13.05.2018
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P.O.V: Vegeta

Wie doof konnte ein Mensch nur sein? Seit gefühlten zwei Stunden, stand ich nun schon hier neben der Tür an die Wand gelehnt und beobachtete die Hohlbirne dabei, wie er versuchte das Schloss zu reparieren. Der stocherte mit einem Schraubenzieher ziellos im Schloss herum und erreichte damit nur, dass es weiter kaputt ging. Eigentlich war nur der Rahmen des Schlosses verbogen und er müsste nur mal mit dem Hammer draufhauen, um es wieder geradezubiegen. Dieser Anblick machte mich rasend vor Wut und so, stieß ich ihn grob zur Seite, wodurch er mit seinem Hintern auf dem Werkzeugkasten landete. Sein zischendes Geräusch, war Beweis genug, dass es weh getan haben musste.

Ohne ein Werkzeug in die Hand zu nehmen, legte ich meine Finger an den Rahmen des Schlosses und bog es mit Leichtigkeit wieder gerade. Danach schloss ich die Tür, die dann auch zu blieb und nicht mehr aufging. Bewegungslos starrte ich diese nun an und ballte meine Hände zu Fäusten. Wieso musst ich vorhin nur, so ein extrem Schmerzensschub bekommen? So welche gab es zwischendurch plötzlich öfters, wo die Schmerzen für einen Moment zu tausendmal größer waren, als die Sonstigen und die waren schon die reinste Hölle. Ich konnte den Aufschrei einfach nicht mehr zurückhalten und kurz danach, trat dieser dumme Ochse meine Tür ein. Der war doch nicht ganz dicht, in seiner Rübe.

Blöderweise, hatte er dann  Dinge gesehen, die er nicht hätte sehen dürfen und auch deswegen, musste er hier bleiben. Eigentlich hätte ich ihn auch sofort töten können, doch ich hatte noch genug Kraft, von den vier Herzen von vorhin gehabt. Außerdem konnte ich spüren, dass er ein sehr starkes Herz hatte, welche es nur wirklich selten gab und deswegen wollte ich ihn mir aufheben, bis es wieder für die Jagt Zeit wurde. Das mit seinem Herzen, war das Gute an der Sache, aber jetzt eine Woche lang diesen Hampelmann hier zu ertragen, würde für mich die reinste Qual werden. Knurrend drehte ich mich zu diesem um, welcher nun stand, dass Gesicht leicht verzogen hatte und sich den Hintern rieb.

Kurz hob ich eine Augenbraue. Was für ein Weichei. „Ich gehe duschen. Räum das Werkzeug weg und stell danach bloß nichts blödes an!“ Mein bösartiger und warnender Blick, brannte sich förmlich in seine Haut. Er nickte zögerlich und begann sogleich das Werkzeug einzuräumen. Ohne ein weiteres Wort, ging ich an ihm vorbei ins Bad und knallte die Tür hinter mir zu. Zog mich aus und stieg unter die Dusche. Eiskaltes Wasser prasselte auf mich hinab, da ich warmes eh nicht spüren konnte. Ich brauchte nicht lange und schon stand ich, nur mit einem Handtuch um die Hüfte gebunden vor meinem Kleiderschrank im Schlafzimmer. Als ich das Bad verlassen hatte, konnte ich Geräusche aus der Küche wahr nehmen, schenkte dem aber keiner weitere Beachtung.

Ich griff nach einer schwarzen Boxershorts und einer schwarzen Jeans und zog sie mir an. Als ich gerade nach einem T-Shirt greifen wollte, ertönte ein Scheppern und ein erschrockener Aufschrei. Sagte ich nicht, dass er nichts anstellen sollte? Genervt rollte ich mit den Augen und ging ich die Küche, wo ich einen geschockten Typen erblickte, der die Tasche für meine Jagt in der Hand hielt. Auf dem Boden, lag ein zerbrochener Teller und es wunderte mich, dass er die Tasche nicht schon viel eher gefunden hatte. Schließlich, lag sie gut sichtbar auf der Küchentheke. Ach, konnte mir auch scheißegal sein.

Logischerweise, war nicht gerade wenig Blut an der Tasche und ich riss ihm diese aus der Hand. Legte sie wieder auf die Küchentheke und griff dann knurrend nach seinem Hals. Presste ihn dann, an die Wand hinter sich. „Fass diese Tasche nie wieder an. Haben wir uns verstanden?“ Mein warnender Blick, traf auf seinen geschockten und er nickte daraufhin. Legte dann seine Hände auf meine nackte Brust, um mich von sich wegzudrücken. Sofort schmerzten die Stellen höllisch, wo er mich berührte und ich ließ ihn ruckartig los. Ballte meine Hände zu Fäusten und spannte, wie immer meinen Körper an. Diese verfluchten Schmerzen. Selbst einfachste Berührungen anderer in meiner menschlichen Gestalt, lösten höllische Schmerzen aus. Bei meiner dämonischen, war das nicht so, aber da hatte ich grundsätzlich keine Schmerzen mehr.

Wütend knurrend drehte ich mich wortlos um, ging ins Wohnzimmer und legte mich auf die Couch. Dieser Tag, war die reinste Katastrophe und dabei, war es gerade mal Mittag oder so. Ein kurzer Blick aus dem Fenster zeigte zwar, dass es dunkel war, aber das lag an dem Unwetter welches im Moment draußen tobte. Tagsüber schlief ich meistens, da Dämonen eher nachtaktiv waren und so, machte sich auch die Müdigkeit bei mir bemerkbar. Das Gute war, dass ich etwas die Schmerzen ausblenden konnte, wenn ich schlief. Nur wenn wieder so ein Schmerzensschub kam, dann war es das mit ausblenden und ich wurde schlagartig wach.

Langsam fielen mir meine Augen zu und das Letzte was ich sah, bevor ich sie komplett geschlossen waren, war den Typen, wie er aus der Küche kam. Ich wusste nicht, wie lange ich geschlafen hatte, aber ich wurde plötzlich durch ein höllischen Schmerz geweckt, der sich durch meinen ganzen Körper zog. Ein Aufschrei verließ meine Kehle und im ersten Moment dachte ich, dass es so ein Schmerzensschub war, aber als ich meine Augen öffnete, wurde ich eines besseren belehrt. Sofort verfinsterte sich mein Blick und ich knurrte wütend auf. „Was zur Hölle, tust du da?.....Rede!“ Der Typ zuckte zusammen und sah mich peinlich berührt an. Er kratzte sich verlegen am Hinterkopf. „Also....Ich wollte das Kissen aufheben, welches runter gefallen war und dabei, bin ich am Tischbein des Couchtisches, mit dem Fuß hängen geblieben und nach vorne, auf dich drauf gefallen. Entschuldige, war keine Absicht.“

Was für ein Trottel, war der eigentlich? Und so jemand, hatte solch ein starkes Herz...Nicht zu fassen. Bevor ich etwas sagen konnte, stemmte er sich auf, hielt aber inne und starrte auf meine Brust. Ach, daher wehte also der Wind. Mit seinen Augen fuhr er die tiefschwarzen großen Blutadern nach, die sich über die Innenseiten meiner Arme, bis hoch über meine Brust zogen und dann auf der linken Brustseite aufeinandertrafen. Genau dort, über meinem Herzen hatte ich ein Pentagramm, welches in meine Haut eingebrannt war und um welches sich die schwarzen Blutadern wickelten. Er starrte das Pentagramm an und streckte seine Hand danach aus, doch bevor er es berühren konnte, packte ich sein Handgelenk und knurrte bedrohlich. „Pfoten weg und jetzt geh runter von mir!“

Mit Wucht stieß ich ihn von mir runter, wodurch er auf dem Couchtisch landete. Mit einem Rums, brach dieser unter ihm zusammen und ein schmerzverzerrtes Keuchen verließ seine Kehle. Mit einem bösartigen Blick und hochgezogen Augenbraue, sah ich ihn an, als ich mich aufgesetzt hatte. Statt auf seine Schmerzen einzugehen, welche er augenscheinlich hatte, sah er seufzend zu mir auf. „Schon gut. Ich hol den Werkzeugkasten und repariere den Tisch.“ Damit stand er, leise zischend vor Schmerz auf und lief langsam in die Küche. Ich lehnte mich zurück gegen die Couchlehne, wieder versuchend die Schmerzen zu ignorieren und verschränkte meine Arme knurrend vor der Brust. Wenn der es jetzt schon wieder nicht hinbekommen sollte, den Tisch wie vorher das Türschloss zu reparieren, dann würde er endgültig unter der Erde landen.

Dieser Vollidiot, raubte mir den letzten Nerv. Für einen kurzen Moment, tauchte das Bild vor mir auf, wie er mich vor wenigen Minuten angesehen hatte, als er auf meine nackte Brust starrte. Lag da Verlangen in seinen Augen? Tzz, konnte mir auch egal sein, denn ich würde ihn nicht mal mit der Kneifzange anfassen. Selbst wenn, dann müsste ich es unter noch mehr Schmerzen tun und darauf, konnte ich echt verzichten. So ein dämlicher Ochse, war das überhaupt nicht wert. Außerdem, sah er noch nicht mal gut aus...oder vielleicht..Nein verdammt, sah er nicht.

Knurrend schüttelte ich den Kopf und spürte, wie die schwarzen Blutadern vor Wut pulsierten. Dieser Typ machte mich wahnsinnig und dass schon, nach einem gottverdammten Tag. Hoffentlich, ging die Woche schnell vorbei und ich konnte seinem Leben ein Ende setzten. Dann hätte ich endlich wieder Ruhe und ein starkes Herz zum verspeisen, aber davor würde ich ihm noch, die Hölle auf Erden zeigen. Ein bösartiges Grinsen, bildete sich auf meinen Lippen. Der hatte überhaupt keine Ahnung, was noch auf ihn zukommen würde.

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Ich hoffe, dass euch das vierte Kapitel gefallen hat und ich würde mich sehr, über ein Review von euch freuen. :)

Was haltet ihr davon, was Vegeta mit ihm vorhat und wie er reagiert hat, als Goku auf ihm lag? Bin schon gespannt, auf eure Meinungen.^_^

Bis zum nächsten Kapitel. ^^

Eure BlackTitan
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