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Operation Human (New)

von CC4Love
GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
Kowalski Marlene OC (Own Character) Private Rico Skipper
28.01.2018
28.01.2018
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28.01.2018 860
 
Es war ein Tag wie jeder andere im Januar im Central Park Zoo. Der Otter saß frierend auf dem eingefrorenen Teich, im Gehege. Die Lemuren hüpften auf der Hüpfburg, damit ihnen warm wurde. Die Schimpansen veranstalteten eine Schneeball-Schlacht.

Die vier Pinguine waren unten in ihrem Hauptquartier und genossen einen seltenen, wunderbaren, freien Tag. Sie hatten die ganze Woche über viele Missionen gehabt und belohnten ihre ganze Arbeit nun mit einem Tag, an dem jeder tun konnte, was er wollte.
Private saß, kuschelnd mit seinem Mondeinhorn, vor dem Fernseher und sah sich – natürlich – die Mondeinhörner an. Rico saß weiter hinten in einer Ecke und bürstete das Haar seiner Puppe, während Kowalski neben ihm saß, irgendetwas auf einen Block kritzelte und hin und wieder einen Blick auf Rico warf. Skipper saß am Tisch, trank seinen Fischsud und versuchte nachzuvollziehen, was für einen pädagogischen Wert es haben sollte, wenn sich zwei „Mondhottehühs“ um eine goldene Haarbürste streiten.

„Sag mal, denkst du nicht, dass du das Haar dieses… Barbie-Püppchens… irgendwann genug gebürstet hast?“ fragte Kowalski Rico, als ihm auffiel, dass dieser immer noch nicht fertig war.
„Nicht Barbie!“ beschwerte Rico sich.
„Kowalski. Du weißt doch, dass Rico es hasst, wenn man seine Perky eine Barbie nennt“, sagte Skipper, während er mit dem Fisch in seiner Tasse, sein Getränk umrührte.
„Ich bin sicher, würde die Puppe leben, wäre es ihr ziemlich egal“, meinte Kowalski und sah zu Rico, wie er beschützend einen Arm um seine Puppe legte.
„Wirklich, Kowalski? Du denkst also, dass Mädchen es okay finden, wenn man sie „Barbie-Puppe“ nennt? Das glaub ich nämlich nicht.“
„Das hab ich doch gar nicht gesagt.“
„Klang schon so“, warf nun auch Private ein, während Rico nur bekräftigend nickte.
Kowalski wollte sich noch verteidigen seufzte dann aber nur und widmete sich mit einem „Ach, ist doch egal...“ wieder seinem Block.

„Leute!“
Marlene kam in ihr Hauptquartier gesprungen.
„Alles okay, Marlene?“ fragte Skipper.
„Nein. Da ist dieser komische Delfin, mit dem ihr so verfeindet seid!“
„Dr. Blowhole??“ fragte Skipper erschrocken und sprang auf. „Wo??“
„Oben. Beim Eingang. Kommt mit“, erklärte Marlene und kletterte die Leiter rauf, dicht gefolgt von Skipper, Kowalski, Rico und Private.
„Dr. Blowhole!“ sagte Skipper in einem bösen Ton.
„Was machst du in unserem Zoo?“ fragte Private.
Kowalski sah erst zu dem bösen Delfin, welcher am Eingang des Zoos auf seinem Segway stand und dann zu Rico, der seine Puppe in den Flossen hatte. „Wirklich? Musst du deine Puppe selbst jetzt dabei haben?“
Rico sah ihn an und setzte dann die Puppe hin.

„Pinguine“, grinste der Delfin.
„Jetzt sag uns, was du hier willst!“ sagte Skipper.
Nach und nach kamen die anderen Tiere aus ihren Gehegen hervor, um zu sehen, was da los war.
„Ach. Ich wollte nur meinen Freunden, den Pinguinen, einen Besuch abstatten. Und euch meine neuste Erfindung präsentieren!“
„Pff. Komm mal in mein Labor. Da kann ich dir einen Haufen Erfindungen präsentieren“, sagte Kowalski.
„Wort wörtlich“, ergänzte Skipper.
„Mit dem Unterschied, dass meine Erfindung funktioniert“, warf Blowhole ein.
„Das hat mich jetzt verletzt...“
„Und was kann deine tolle Erfindung?“ fragte Skipper.
„Ich habe es geschafft, das Unmögliche möglich zu machen!“
„Ich wusste es! Er will uns auf den Mars schicken!“ sagte Skipper.
„Was? Nein. Aber das muss ich mir merken. Nein. Ich, das Genie, habe es geschafft!“
Dr. Blowhole holte ein Gerät hervor, was sehr an eine Wasserpistole erinnerte. „Mit dieser Erfindung, kann ich Tiere in Menschen verwandeln. Und natürlich auch andersrum.“
„Dir ist ja wohl klar, dass wir das nicht zulassen können. Oder?“ sagte Skipper.
„Versucht doch, mich davon abzuhalten!“
„Werden wir!“
Daraufhin entbrannte ein Kampf um die Erfindung von Blowhole. Bis sie ihm schließlich aus den Flossen flog und Kowalski sie fing. Doch da kam der Delfin schon auf ihn zu.
„Wirf her!“ rief Skipper, fing sie und warf sie dann Private zu.
„Hey, das ist unfair!“ beschwerte Blowhole sich, der gar nicht so schnell hinter her kam.
Private warf zu Rico. Rico wieder zu Kowalski. Kowalski lief schnell vor dem Bösen weg und war nun zu weit von den anderen Pinguinen entfernt, damit sie die Erfindung fangen könnten.
„Wirf zu mir“, sagte Blowhole.
„Pff. Ja sicher.“ Kowlaski sah sich schnell um. „Julien! Fang!“
„Oh! Ich darf mit spielen!“ rief Julien. „Was soll ich fangen?“ fragte er dann und in dem Moment fiel die Erfindung neben ihm zu Boden, so dass sie kaputt ging.
„Nein!“ rief Blowhole.

Auf einmal explodierte die kaputte Erfindung und es war ein gleißendes Licht zu sehen, die einem die Sicht vernebelte.
Von der Druckwelle wurden die Pinguine und einige andere Tiere erwischt und flogen ein Stück nach hinten.

Als man wieder etwas sehen konnte und die Zoobewohner sich etwas erholt hatten, standen sie wieder auf und sahen sich verwirrt um.

Skipper war sehr nah an Marlene gelandet. Vielleicht ein bisschen zu nah. Er nahm seine Hand von Marlenes Hand runter und… Moment… Skipper sah an sich runter. Und tatsächlich.Da, wo vorher sein Vogelkörper war, befand sich nun ein ganz anderer, menschlicher Körper.

„Wir… wir sind...“ begann Skipper, konnte den Satz aber nicht beenden.
„Menschen“, beendete Kowalski den Satz für seinen Anführer.


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