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Halt sie höher!

OneshotDrama / P16 / Gen
Elizabeth Neal Caffrey Peter Burke
25.01.2018
25.01.2018
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Süße, ich hoffe es ist so einigermaßen das geworden, was du lesen wolltest *neugierig is*

Für die nicht Eingeweihten: Was passiert mit einem Kunstfälscher, wenn er seinen größten Hass überwinden muss um die zu retten, die er mag?

Ich besitze keine Rechte an White Collar und den Charakteren, ich verdiene kein Geld mit dem Schreiben und Schreibfehler passieren, habt erbarmen mit den Kerlen und gebt ihnen ein neues Zuhause.

*****

Halt sie höher!

„Also ich bin ja mal gespannt, ob sich unser gemeinsamer Freund hier blicken lässt.“ El starrt ihr Gegenüber herausfordernd an, hätte sie keinen Knebel im Mund, oh, sie würde ihn verbal niedermachen. So bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihren Entführer anzusehen und den leidenden Blick auf ihren Mann zu heften. Wie sie an einen Stuhl gefesselt, ist er allerdings im Gegensatz zu ihr mit der Gnade der Bewusstlosigkeit gesegnet. So muss er nicht hören, was der Irre mit Neal vorhat, sollte er tatsächlich herkommen um sie rauszuholen. Warum müssen es aber auch immer nur solche Verrückte sein, die es auf den smarten jungen Mann abgesehen haben, der nun wirklich versucht ein Guter zu sein. Elisabeth wird aber jäh aus ihren Gedanken gerissen, als die quietschende Tür hinter ihr aufgeht und der Geiselnehmer seine Aufmerksamkeit auf den Neuankömmling richtet. „Na, da ist er ja unser Gast. Keine falsche Scheu, nur rein in mein bescheidenes Heim, Caffrey. Dank deiner Zusammenarbeit mit diesen Typen hier“ Er deutet mit einem Messer auf Peter, „habe ich leider nicht mehr so viel Geld machen können und kann dir leider auch keinen Kaffee anbieten. Aber das können wir ja jetzt klären, nicht wahr, du kleiner mieser Verräter?“ El verdreht ihren Hals um einen Blick auf Neal zu erhaschen, doch seine Stimme zerstört schon vorher ihren innersten Wunsch, er möge es nicht sein.
„Dir ist aber schon klar, Chris, du hättest nur anrufen brauchen und ich hätte dich zu einen  Kaffee eingeladen.“ Mit einem charmanten Lächeln schließt er die Tür wieder und bleibt unschlüssig stehen. „Die Entführung von einem FBI Ermittler und dessen Frau ist erbärmlich und unter deiner Würde, lass die Beiden also gehen und wir können über die gute, alte Zeit  reden.“
„Ach, komm schon, Caffrey. Warum sollten die beiden Täuschen hier gehen, garantieren sie mir doch deine Aufmerksamkeit? Ich habe euch beobachtet, schon seit Wochen und ich bin mir ziemlich sicher, um für ihr Wohlergehen zu sorgen, machst du alles.“ Mit einem dreckigen Grinsen streicht er Elisabeth über die Wange und lässt die bösen Blicke einfach an sich abprallen. Neal macht einen Schritt auf die Beiden zu und bemerkt dabei, wie Peter langsam zu sich kommt und sich stöhnend in den Fesseln versucht zu bewegen. Er wird etwas hektischer und schlägt mit einem genuschelten „Verdammt!“ die Augen auf.
„Ja, das trifft es auf den Kopf, Schatz. Ist alles okay?“ El zerrt an ihren Fesseln und will zu Peter, doch der Typ macht dem einen Strich durch die Rechnung. Er packt kurzerhand den Stuhl und verfrachtet so El mit dem Rücken zur Tür an die gegenüberliegende Wand. Nun bleibt ihr nichts anders übrig, als sich den Hals zu verrenken um was zu sehen, und sich ansonsten auf ihre Ohren zu verlassen. Ein gedämpftes Fluchen sagt ihr, ihr Mann ist jetzt richtig wach und nicht mit der Lage einverstanden. Doch viel wichtiger ist jetzt Neal, der auch wieder das Wort ergreift.
„Lass die Frau gehen und du bekommst auch, was du willst. Sie kann dir eh nicht helfen und mit Peter hier hast du auch das FBI in der Hand. Was brauchst du schon mehr?“ Er hat die kurze Ablenkung genutzt und eine Waffe aus dem Hosenbund gezogen, die nun mit ruhiger Hand auf seinen alten Kollegen zeigt. Mit großen Augen verfolgt Peter das ganze, wenn das mal jetzt gut geht.
„Ach komm schon, Caffrey, wir wissen dich beide, Waffen sind nicht so dein Ding und schon gar nicht Pistolen. Du gibst doch lieber auf, bevor du abdrückst.“ Der Geiselnehmer lacht gehässig und lässt wieder sein Messer dieses Mal über Peters Hals und Brust wandern. Doch der Agent schaut weiter zu Neal und beachtet es gar nicht, er sieht wie Neal mit sich hadert und die Waffe tatsächlich ein Stück sinken lässt. Peter möchte ihn am liebsten anschreien, ‘Nimm die Waffe wieder hoch und mach dir keine Gedanken, wir schaffen das schon‘. Aber das geht nun mal nicht, also versucht er seine Worte in den Blick zu legen und er betet zu allen Göttern, sein Freund möge es verstehen. Doch Neal zögert weiter und Chris findet es einfach herrlich, so wie er lacht. „Ich wusste es, du hast einfach nicht die Eier, um auf jemanden zu schießen.“
„Vielleicht will ich dich auch einfach im Gefängnis verrotten sehen, Jahr für Jahr dabei zu sehen wie dich die Gefangenschaft zerstört, Stück für Stück.“ Neal zupft an seinen Hosenbein und seine Fußfessel kommt zum Vorschein, das rote Licht verrät Peter, das sich Neal außerhalb seines Radiuses bewegt hat. Gleich stürmt also Jones mit der Truppe hier rein um Neal einzukassieren. Peter grinst so weit es sein Knebel zu lässt, der ehemalige Kunstfälscher ist eben doch nicht so dumm, wie Chris, der Entführer, offenbar dachte. Doch der hat das Problem auch erfasst und knurrt ein „Du verdammtes Dreckschwein!“ bevor er mit dem Messer in der Faust auf Neal losgeht. Mit schreckgeweiteten Augen verfolgt Peter die Sekunden die vergehen bis Neal handelt und die Waffe wieder hochreißt. Ein Schuss löst sich und mit einem Schmerzschrei geht der Angreifer zu Boden, doch Peter hat nur Augen für Neal. Mit einem Lächeln senkt er die Waffe wieder und tritt näher an seinen Gegner ran. „Ich wiederhole mich gern nochmal, damit auch du es verstehst.“ Er beugt sich leicht über den Kerl drüber. „Nur weil ich Waffen nicht mag, heißt es nicht, dass ich nicht weiß wie man mit ihnen umgeht.“ Er legt die Waffe beiseite und schnappt sich das Messer aus Chris‘ Hand und macht sich dran, Peter von den Fesseln zu befreien. Der reibt sich über die Handgelenke und will gerade ein Stück des Seiles nehmen, was ihn an den Stuhl gefesselt hat, als tatsächlich Jones durch die Tür gepolstert kommt und den Raum mit einem Blick scannt. Neal befreit schnell Elisabeth, die ihm auch prompt um den Hals fällt und anfängt zu weinen.
„Was zum…?“ Jones senkt die Waffe und deutet es auch den nachkommenden Agents.
„Alles in Ordnung, Jones, die Sache ist unter Kontrolle. Dem da,“ Peter deutet auf den immer noch am Boden liegenden Entführer, „besorgt ihr bitte einen Krankenwagen, er steht aber unter Arrest, wegen Entführung und versuchter Körperverletzung. Jetzt möchte ich  hier erst mal raus und meine Frau nach Hause bringen, alles weiter klären wir dann später.“ Er nimmt Neal El ab und hält sie tröstend im Arm. „Komm, Schatz, fahren wir nach Hause.“
„Und was ist mit Caffrey? Er hat sich nicht an seine Auflagen gehalten, Boss.“
„Und dafür bin ich ihm unendlich dankbar.“ Peter klopft dem jungen Mann auf die Schulter. „Das hätte hier ganz schön hässlich ausgehen können, wärst du nicht aufgetaucht. Danke.“
„Es wäre überhaupt nicht passiert, würde ich nicht mit dir und dem FBI arbeiten.“ Niedergeschlagen nimmt Neal die Waffe wieder in die Hand und reicht sie Jones. Der nimmt sie mit spitzen Fingern entgegen und reicht sie einen Kollegen weiter, der sie in einen Beutel rutschen lässt.
„Es ist aber nun mal passiert und du denkst jetzt bitte nicht schon wieder daran, unsere Zusammenarbeit platzen zu lassen. Wer soll mir dann bitte sonst helfen, die Falllösungsrate zu halten?“ Peter sieht grinsend seinen Freund und Partner an und lässt ihn mit einem Blick verstehen, aufhören ist jetzt nicht drin. „Los, besorgen wir uns unterwegs noch was zu essen und fahren erst mal heim. Jones, reseten Sie noch die Fußfessel und dann ins Büro, ich komme in zwei Stunden mit Neal nach und erkläre, was passiert ist. Bis dahin behalte den Kerl im Auge, der für den ganzen Mist hier verantwortlich ist.“ Peter führt Elisabeth aus dem Raum und bringt sie zu einem FBI Wagen. „Na, komm schon, Neal, oder willst doch lieber mit Blaulicht in die Dienststelle gebracht werden?“ Mit einem noch sehr ernsten Kopfschütteln folgt der Angesprochene Peter zum Auto und der lässt sich von einem Agent die Schlüssel geben. „Irgendwelche Vorschläge fürs Essen?“ …

*****

Oh man, keine Ahnung ob das so ist, wie du es dir gewünscht hast -.- So wie geplant ist es auf jeden Fall nicht mehr, diese spontane Einlagen momentan aber auch *lach* Chris gibt es nämlich in der eigentlichen Story gar nicht *grins*

Vielleicht sollte ich das nächste Mal einfach ein bisschen mehr Drama reinbringen *grins*
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