Love and Trust

von Tiara22
MitmachgeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P16 Slash
Haruka Tenoh / Sailor Uranus Michiru Kaioh / Sailor Neptun Seiya Kou / Sailor Star Fighter Usagi "Bunny" Tsukino / Sailor Moon / Serenity II
25.01.2018
08.05.2018
12
42942
5
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Dieses Kapitel
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Hallo zusammen, ich melde mich mit einer neuen Story zurück. Da ich zur Zeit in einem Tief stecke, was das schreiben meiner Geschichten betrifft, hat sich meine Beta, Miss Starlight eine Challenge für mich ausgedacht. Der ich mich hiermit stelle.

Ich werde es auch so machen, das ich am Ende eines jeden Kapitel eine Frage stelle und ihr somit den Werdegang der Story mitbestimmen könnt. Also hoffe ich auf die entsprechenden Reviews, die mir beim Erfüllen der Challenge behiflich sind.

So und nun viel Spaß
eure Nici

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Prolog


„Hu Hu Bunny!“, schrie ihre beste Freundin quer über den Schulhof. Die Angesprochene stand vor dem großen Schultor und unterhielt sich angeregt mit ihrer großen Schwester. Diese blickte nur zur Seite und sah wie das Mädchen mit den langen blonden Haaren auf die zwei zustörmte. „Ohje Minako, wie jeden Morgen“, sagte die Sandblonde gespielt genervt. Erntete dafür aber von ihrer kleinen Schwester böse Blicke. „Hallo ihr Zwei. Tenoh-Senpai ihr seht heut wieder klasse aus“, lobte Minako die Ältere der beiden. „Guten Morgen Mina-san, du siehst heute aber auch wieder zum anbeißen aus“, flüsterte ihr die Sandblonde ins Ohr. Sofort legte sich ein Rotschimmer auf ihr Gesicht. „Haruka, hör auf, du sollst Mina-chan doch nicht immer so ärgern.“ Haruka fing an zu lachen und wuschelte der Blonden durch das Haar. „Ach komm schon Bunny, wo bleibt denn da der Spaß. Unsere kleine Minako weiß doch wie ich es meine. Ihr zwei seit schon so lange befreundet, das ich sie quasi zur Familie dazu zähle.“ Bunny wollte gerade etwas darauf erwiedern, als der nächste Schrei an ihr Ohr drang. „Hey! Tenoh-sama!“ Ein blonder junger Mann stand neben der Eingangstür des Schulgebäudes und fuchtelte wie wild mit den Armen. „Ah mein Typ wird verlangt. Na dann ihr zwei, schönen letzten Schultag. Und Bunny, wir treffen uns nach dem Unterricht wieder hier.“ Die Goldblonde nickte und winkte ihrer Schwester zum Abschied. „Keine Ahnung was das soll Mina. Seit ich denken kann, ist Haruka da und passt auf mich auf. Bis heute weiß ich ehrlich gesagt nicht warum. Und wenn ich sie Frage gibt sie mir jedes mal ne andere Antwort.“ Die Blonde zuckte mit den Schultern. „Wer weiß, manchmal sind große Schwestern komisch. Zum Glück bin ich ein Einzelkind.“ Beide fingen an zu lachen und entschlossen sich dann auch endlich mal, das Schulgebäude zu betreten.

Währenddessen, war die ältere der Beiden schon in ihrer Klasse angekommen. „So Motoki-kun, was gibt es denn?“ Der Angesprochene wurde verlegen. „Ich weiß das du heute Frei hast aber ich wollte dich fragen, ob du eventuell meine Schicht übernehmen könntest?“ Die Sandblonde zog eine Augenbraue hoch und sah ihren Mitschüler fragend an: „Und warum sollte ich meinen freien Tag für dich hergeben?“, fragte sie ihn neckend. „Naja, weil wir Freunde sind und Kollegen... Ähm... Und, weil ich dann für ewig in deiner Schuld stehe.“ „Hmm, naja eigentlich wollte ich heute auf die Rennstrecke. Die neuen Reifen sind gekommen und die wollte ich einfahren.“ Der Junge mit den blonden Haaren, bis sich auf seiner Lippe rum. „Ach komm schon Ruka, du machst es ja nicht nur für mich sondern auch für Reika.“ Die Sandblonde riss die Augen auf. „Reika ist da?“ Motoki nickte ganz aufgeregt. „Bei ihr haben die Ferien schon angefangen und ihre Eltern waren damit einverstanden das sie für ein paar Tage zu uns kommt. Und es war eine Überraschung, deswegen konnte ich meine Schicht auch nicht dementsprechend ordentlich abklären. Aber verstehst du meine Situation? Ich möchte sie so gern vom Flughafen abholen und mit der Schicht im Nacken geht das nicht.“ Haruka fing an zu grinsen und legte ihrem Kumpel ihre Hand auf seine Schulter. „Alles klar Toki, deine Schicht übernehme ich aber nur, wenn du dann auch mal kurz mit Reika rein kommst. Ich vermiss sie ja schließlich genauso.“ Der Blonde hielt Haru die Hand hin, um ihr zu zeigen, das dies für ihn in Ordnung gehen würde und die Sandblonde schlug ein.

Der Tag verlief soweit ereignislos. Für den letzten Tag in diesem Schuljahr, sehr ermüdend. Bunny und Minako saßen auf der hintersten Bank und gähnten um die Wette. „Komm schon, hör auf Bunny-chan. Das ist echt ansteckend.“ Die Goldblonde fing an zu lachen. „Ah Aino-san und Tenoh-san mal wieder. Zum Glück ist heute der letzte Tag, ansonsten könntet ihr gleich zum Direktor gehen.“ Beide Mädchen verstummten und sahen sich verlegen an. „Bitte verzeihen Sie Sensei!“, drang es synchron aus Beiden.
Als der Lehrer sich wieder um die Klasse kümmerte, wandte sich Minako wieder an Bunny. „Duuu, wie machst du das nun? Du weißt schon, wegen Sei? Deine Eltern fahren doch heute weg oder?“ Die Goldblonde nickte: „ Ja, wenn Haru-chan und ich nach Hause kommen, sind sie schon weg. Und Sei. Keine Ahnung, ich wollte es heute machen aber ich bin mir unschlüssig. Du weißt wie sie drauf ist, wenn es um mich und das Thema Kerle geht. Ich glaube ihr wäre es am liebsten, wenn ich auch auf Mädchen stehen würde wie sie.“ „Ja wahrscheinlich. Ich mein sie hat keine Probleme, sie wird hier von den Jungs und den Mädchen gleicher maßen verehrt und geliebt aber irgendwie flirtet sie nur und geht nie was ein. Schon komisch deine Schwester.“ Beide zuckten mit den Schultern, das war dann doch kein Thema mit was sie sich jetzt beschäftigen wollten.

Zur gleichen Zeit war auch Harukas letzte Unterrichtsstunde für dieses Schuljahr angebrochen. Und zu Harukas Glück war es Sport. „Nochmal auspowern, bevor es in die Ferien geht. Gefällt mir!“, ging es ihr durch den Kopf, als der Sensei vor die Klasse trat. „So meine Lieben, ich habe heute zur letzten Stunde eine besondere Überraschung für euch. Da Kobe-Sensei sich gedacht hat heute schon in die Ferien zu gehen, darf ich heute nicht nur euch noch einmal durch die Gegend jagen, sondern auch die Siebtklässler.“ Alle schauten genervt, wollten sie doch nicht mit den zwei Jahre jüngeren Kerlen Sport machen. „Ja ja ich weiß, alles ist doof. Und jetzt hört auf zu motzen. Ich hab mir gedacht, dass ich euch gegen einander antreten lasse. Ich mein ihr seit nach den Ferien die ältesten hier, dann solltet ihr die Kleinen mal in ihre Schranken weisen.“ Den angehenden Männern gefiel das sehr und Haruka hatte das Gefühl, das deren Brüste fast noch weiter raus ragten, als die der anwesenden Mädchen. Allen voran Chiba-Senpai. Sie hasste ihn abgrundtief. Und das er nur mit einer Verwarnung davon gekommen war, war ihr immer noch ein Rätsel.

Flashback – Anfang des Schuljahres


Die Kerle der 9b standen auf dem Pausenhof und schauten sich um. „Und Chiba-Senpai, wer von den neuen wird dieses Jahr zum Frischfleisch auserkoren?“ Der Angesprochene sah sich um, als sich sein Blick auf ein Mädchen fixierte. „Die da, Kobajashi-kun. Die wird es“, sagte er voll Zuversicht und zeigte auf das nichts ahnende Opfer. Die Gruppe fing an lauthals zu lachen und ihren Anführer anzufeuern.
„Schau mal Toki-Kun, da wollte ich demnächst in den Zoo und dabei sind die Affen direkt hier in der Schule.“ Der Blonde musste sich ein Lachen verkneifen. „Was denn, was denn, was denn... unsere Hardcore Lesbe Tenoh-kōhai und ihr kleines Schoßhündchen...“ Er wollte weiter Reden, da stand die Sandblonde auch schon vor ihm und packte den Schwarzhaarigen am Kragen. „Was willst du kleiner Hosenscheißer? Ich kann dich beim nächsten Fussballspiel auf dem Platz wieder besiegen oder dir direkt hier, vor deiner Affenbande, die Hosen runter ziehen.“ Der Schwarzhaarige knickte ein und sagte kein Wort. „Und für dich immer noch Tenoh-Sempei. Wir gehen Motoki-kun.“ Mit den Worten drehte sie sich um und ging. Zurück blieb ein schweigender Mamoru mit einer Clique die sofort anfing sich das Maul zu zerreißen. „Was hast du jetzt vor Sempei?“ „Das wird mir diese Lesbe noch büßen.“ Er sah sich um und ihm kam die Idee. „Und ich hab auch schon ihre Schwachstelle gefunden..“ Der Schwarzhaarige begann zu lachen. Und Kobajashi versuchte heraus zu bekommen, worauf er schaute. Dann sah er es, oder besser sie: „Du meinst aber nicht?“ „Oh doch Kobajashi-kun! Sie hat sich in den letzten zwei Jahren wahnsinnig entwickelt. Und heute Nachmittag gehört sie mir.“ Lachend und siegessicher ging er von dannen.

Der Unterricht war vorbei und Haruka stand, wie am Morgen ausgemacht, am Eingangstor und wartete auf Bunny. Irgendwann sah sie wie Minako, Bunnys beste Freundin, seit dem Kindergarten, auf sie zu kam. „Hey Mina-san, wo hast du denn mein Schwesterherz gelassen?“ „Oh Tenoh-senpei. Bunny-chan hatte gemeint, ich soll dir ausrichten, dass sie ein wenig später kommt.“ Die Sandblonde sah Minako skeptisch an. „Warum? Es ist der erste Tag, muss mein Mondgesicht nachsitzen?“ „Naja eigentlich sollte ich dir nichts sagen aber sie hat ein Liebesgeständnis bekommen und der Junge wollte sich mit ihr hinter der Turnhalle treffen.“ Haruka dachte nach. „Und wie heißt der Junge?“ Die Blonde dachte kurz nach und dann fiel ihr der Name auch wieder ein. „Ich glaube auf dem Brief Chiba-Senpai gelesen zu haben.“ „Waaass?“, schrie sie, ließ ihre Tasche fallen und rannte los. Sie wusste nicht warum aber die Situation in Kombi mit dem Namen konnte einfach nichts Gutes bedeuten.

Haruka rannte so schnell wie der Wind sie tragen konnte. Wenn sie rannte konnte man meinen sie wurde eins mit diesem. Deswegen wurde sie in Sportlerkreisen schnell Wirbelwind genannt. Es dauerte auch nicht lange und sie kam an der Turnhalle an. Sie schaute sich um, konnte aber weit und breit niemanden entdecken. „Verdammt Mondgesicht, tu mir das nicht an. Wo bist du?“ Die Verzweiflung wurde immer größer als sie plötzlich einen Schrei vernahm. „Oh nein, Bunny!“, sie rannte los.

„Bitte nicht, Chiba-Senpai. Ich will das nicht!“ Die Goldblonde versuchte sich gegen die Berührungen des Schwarzhaarigen zu wehren, doch er war einfach stärker, drückte sie gegen die Wand und küsste sie hart. Doch beließ er es nicht dabei, sondern fuhr mit seinen Händen über den Körper von Bunny. „Komm schon Kleines, du willst es doch auch, sonst wärst du doch nicht hier.“ Er wollte gerade weiter machen, da spürte er einen dumpfen Schlag gegen seinen Hinterkopf. „Ahh die kleine Lesbenschlampe... Auch schon da?“ „Lass meine Schwester los!“, schrie die Sandblonde. „Nichts leichter als das.“ Wie er es ausgesprochen hatte, schubste er die Goldblonde bei Seite und diese knallte hart mit dem Kopf gegen die Wand und fiel bewusstlos zu Boden. „Bunny! Na warte, das wirst du noch bereuen!“ Sie lief mit erhobenen Fäusten auf den Schwarzhaarigen zu und eine wilde Prügelei begann. Obwohl Haruka ein Mädchen war, nahm sich Mamoru nicht zurück und teilte ordentlich aus. Aber auch Haru verpasste dem möchtegern Cassanova einige ordentliche Schläge.
Beide wollten gerade, zum finalen Schlag ausholen: „Tenoh! Chiba! Sofort aufhören.“ „Oh nein Bunny-chan, sag doch was.“ In dem Moment, wo Haruka los gerannt war, holte Minako den Direktor. Und jetzt kniete sie neben ihrer besten Freundin, die einfach ihre Augen nicht öffnete. „Kato-Sensei, lasst mich erklären!“, bat der Schwarzhaarige. Der Grauhaarige erhob seine Hand und unterbrach ihn. „Ihr könnt euch beide erklären aber erst einmal muss Tenoh-kōhai ins Krankenhaus.“

Flashback ende

Das war jetzt fast ein Jahr her und dafür das ihre Schwester eine Woche mit einer leichten Gehirnerschütterung und einer kleinen Amnesie im Krankenhaus bleiben musste, kam er wirklich gut weg. Haruka sagte dem Direktor zwar, das er ihre Schwester vergewaltigen wollte aber da es nicht passiert war, konnte er ihn dafür nicht bestrafen.
Beide bekamen Strafarbeiten für die Prügelei und Mamoru wurde zusätzlich für zwei Wochen von der Schule suspendiert. Das positive an Bunnys Amnesie, sie konnte sich an eine komplette Woche nicht erinnern. Das war defintiv ein Vorteil für sie aber die Sandblonde hatte immer noch und vorallem wenn sie den Vogel sah, die Bilder im Kopf. „Ich hoffe einfach nur, das sich Bunny nie daran erinnern wird.“, ging es ihr durch den Kopf, doch wurde sie im nächsten Moment wieder aus ihren Gedanken gerissen. „Tenoh-sama, ihr seit die beste Läuferin die wir haben und ich hab ihr perfektes Gegenstück. Sie laufen gegen Kaioh-kun.“ Haruka nickte und ging auf die Rennstrecke und wartete.
Nach ein paar Minuten kam ein Kerl, fast so groß wie sie selbst, mit langen schwarzen Haaren und Sonnenbrille auf sie zu. „Hy, ich bin Sei...“ Haruka drehte sich weg, um ihm ihr Desinteresse zu zeigen. „Oh man, und ich hatte echt gedacht, das sei eine gute Idee. Ich bin echt ein Idiot.“ Er nahm die Sonnenbrille ab und versuchte nochmal mit ihr zu reden. „Tenoh-Senpei, ich bewundere eure...“ Haruka kam hoch und schaute ihn scharf von der Seite an. „Was wolltest du sagen. Hör zu, wir rennen jetzt und dann ist gut. Ich hab heute nicht die geringste Lust auf Smalltalk.“ Seiya nickte und hoffte einfach nur einen schlechten Tag erwischt zu haben.

„So, Läufer auf die Startlinie. Auf, die, Plätze... Los!“ Beide rannten los. Keiner wollte dem anderen die Führung überlassen, doch kurz vor dem Ziel gab die Sandblonde noch einmal alles und rannte als erstes über die Ziellinie.
„Gar nicht mal schlecht Kleiner. Noch ein wenig üben und du könntest mich sogar schlagen.“ Sie ließ den Schwarzhaarigen gar nicht erst antworten. Drehte sich um und ging in Richtung Umkleide. Kurz nachdem sie verschwunden war, vernahm Seiya eine Stimme. Er drehte sich um und blickte auf seine Freundin. Schnell rannte er zu ihr und schloss sie in die Arme. „Seiya ich hatte gehofft dich zu sehen. Willst du heute Nachmittag mit zu mir kommen, ich würde dich gern...“ „Was ist das denn?“ Bunny wurde von ihrer Schwester unterbrochen, die gerade aus den Umkleiden zurück kam. „Kannst bei der einen nicht punkten, suchst dir sofort die Nächste? Lass die Finger von meiner Schwester! Sofort!“, ihre Stimme klang wütend, doch bevor sie etwas machen konnte, stellte sich Bunny schützend vor den Schwarzhaarigen. „Haru, bitte lass es dir erklären... Nun, das ist Seiya Kaioh... Mein Freund.“ „Dein WAS?“

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Sooo da wäre der Prolog am Ende. Ich weiß es ist gemein an der Stelle einen Cliff zu hinterlassen, aber jetzt kommt ihr ins Spiel:

Soll Haru die Beziehung und somit Seiya-kun akzeptieren und mögen... Oder soll sie die große Schwester sein die die Beziehung verbietet und ihn nicht leiden kann.

Sagt ihr mir wie es weiter geht, die mehrheit entscheidet, denn diese Geschichte baut sich von Kapitel zu Kapitel auf. ^^
Ich danke euch schon mal im Voraus.
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