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Mit Zimt und Zucker zum Ziel

von KiraNear
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft / P6 / Gen
Megumi Tadokoro Satoshi Isshiki Shun Ibusaki Soma Yukihira
22.01.2018
22.01.2018
3
8.120
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22.01.2018 2.731
 
Frisch ausgeruht und ausgeschlafen begann Soma sich ergiebig in alle Richtungen zu strecken, bevor er sich aus seinem gemütlichen Bett schälte. Nach den vielen spannenden Wochen der Herbstwahlen und den darauffolgenden anspruchsvollen Unterrichtseinheiten bemerkte er erst jetzt; wie sehr ihm eine Erholung gefehlt hatte. Nun hatten die Winterferien begonnen, eine kleine Zeit zum Nichtstun und entspannen.
Neugierig darüber, wer noch alles im Wohnheim geblieben war, zog er sich um, schlüpfte in seine Schlappen und ging in Richtung des Gemeinschaftsraumes. Da sich die meisten seiner Mitschüler schon vor Beginn der Ferien abgemeldet hatten, rechnete er nicht mit so vielen Menschen. Daher war er auch nicht verwundert, als er neben Frau Daimido nur auf Megumi und Satoshi traf.
„Guten Morgen, ihr seid ja auch noch da!“, begrüßte er seine Klassenkameraden und Heimmitbewohner.
Diese erwiderten den Gruß; wobei Soma auffiel, dass nicht nur Megumi, sondern auch Satoshi einen gemütlichen Pullover trug. Offenbar war es selbst dem sonst sehr freizügigen Jungen etwas zu kühl für diese Jahreszeit.
„Ah, Yukihira, guten Morgen! Schön, dass du dich auch hier blicken lässt. Setz dich ruhig hin, das Frühstück bekommt ihr heute von mir.“
Sie zwinkerte ihn an, was er noch wie vor etwas seltsam fand. Er wurde oft das Gefühl nicht los, dass sie seinen Vater in ihm sehen würde. Nicht, dass er ihre körperliche oder charakterliche Ähnlichkeit abstreiten würde. Dennoch zog er es vor, wenn er wie er selbst und nicht wie eine Kopie seines Vaters behandelt werden würde.
„Ich muss allerdings zugeben, dass ich überrascht bin, dich hier überhaupt zu sehen, Yukihira!“, meinte die Heimleiterin, dabei stellte sie sein Tablett mit Tee und einem ausgiebigem Frühstück hin.
„Ganz ehrlich, ich habe auch nicht mehr mit dir gerechnet. Jedenfalls nicht mehr bis vor dem Ende der Ferien“, fügte Satoshi hinzu.
„Als du vorhin nicht aufgetaucht bist, dachte ich, du bist nach Hause gefahren oder bereist mit deinen alten Herren die kulinarische Welt. So als Vater-Sohn-Duo!“
Soma aß ein wenig Aal mit Reis, dann sah er zu seinem Mitbewohner hoch.
„Zuerst hatten wir das ja auch geplant … irgendwie. Aber dann hat er so viele Aufträge von diversen Restaurants, Hotels und Privatpersonen bekommen, dass wir die Pläne leider absagen mussten.
Was unseren kleinen Imbiss angeht, da fahre ich erst in ein paar Tagen wieder hin. Seit der Frittier-Rettungsaktion geht es der Straße besser denn je, so dass es gar nicht mehr auffällt, wenn unseres noch ein paar Tage länger geschlossen bleibt.“
Fröhlich rieb er sich die Nase.
„Zumindest macht es keinen zu großen Unterschied, natürlich fragen uns unsere Stammgäste trotzdem. Kann ihnen auch keiner verübeln, immerhin ist unser Essen sehr gut!“
Mit einem Grinsen im Gesicht nahm er einen großen Schluck.
„Bei dem Können, das du und dein Vater uns gezeigt haben, bezweifle ich das auch nicht. Wirst du dann für die Zeit den Laden ganz alleine schmeißen, oder hast du jemanden, der dir dabei hilft?“, fragte Satoshi neugierig nach.
„Ja, ich werde es wieder alleine tun. Früher, als ich noch auf der Mittelschule war, haben nur mein Vater und ich den Imbiss geleitet, oft hatten wir bis zu 200 Kunden am Tag, wenn nicht sogar noch viel mehr. Schon damals ist er für ein paar Tage in eine andere Stadt oder in ein anderes Land gereist, er hat so noch ein wenig mehr Geld in unsere Kassen gebracht.
Was auch gar nicht so schlecht war, denn dadurch konnten wir frische und gute Zutaten kaufen, um unseren Kunden die gewohnte Qualität zu liefern.
Sehr reich sind wir aber trotzdem nicht – und in der Zeit, in der ich alleine war, wurde es schon gerne mal stressig. Aber ich habe es immer wieder aufs Neue geschafft“, meinte er belustigt. Dann sah er die anderen an.

„Wie kommt es, dass ihr beide noch hier seid? Klar, über dich, Isshiki, weiß ich so gut wie gar nichts. Aber ich dachte die ganze Zeit über, dass du in deine Heimat fahren würdest, Tadokoro! Immerhin bist du doch so beliebt dort.“
Er dachte an die Endrunde der Herbstwahlen und wie sehr Megumi von den Menschen aus ihrer Heimat unterstützt und angefeuert wurde. Von den Leuten, die sich extra auf den langen Weg gemacht hatten, um ihre kleine Megumi bei diesem Wettkampf moralisch zu unterstützen. Hatten sie bei den Vorauswahlen schon sehr viel von ihrer Begeisterung gezeigt, waren sie bei der letzten Runde kaum zu bremsen gewesen. Besonders nicht, als Megumi zur Überraschung aller (inklusive ihr selbst) den vierten Platz belegt hatte.
„Es ist ganz genau wie bei dir, Yukihira-kun“, fing Megumi an. Dabei spielte sie mit einem ihrer Zöpfe.
„Ich wollte auch erst nach Hause fahren und dort die Ferien verbringen. Allerdings liegt jetzt bis auf meine Mutter und meine Großmutter meine gesamte Familie mit Erkältung im Bett. Da sie nicht wollten, dass ich mich bei ihnen anstecke, bleibe ich stattdessen hier. Ich bin sehr anfällig, was Erkältungen angeht. Nur ein kleines Niesen und schon bin ich mit einem Fuß im Krankenbett.“
„Verstehe. Das ist schon ein wenig schade, dass du deine Leute deswegen nicht sehen kannst. Aber wenn du wirklich so leicht krank wirst, ist es wohl das Beste, wenn ihr euch nicht seht.“
„Das ist jetzt auch nicht so tragisch, immerhin können wir ja über das Telefon miteinander reden. Außerdem habe ich ja immer noch meinen Laptop und Skype, wenn auch nur für meine Mutter. Oma mag diesen neumodischen Kram nicht, wie sie immer sagt.
So ganz abgeschnitten von Zuhause werde ich also nicht sein.“
In der Zwischenzeit goss ihnen Frau Daimido neuen Tee in die Tassen und reichte Satoshi seine Nachspeise.
„Isshiki, weshalb bist du hier geblieben? Hast du auch kranke Verwandte oder ist es ein anderer Grund?“
„Nein, meinen Eltern geht es gut, die sind gesund. Nur sind sie zuhause vollkommen ausgelastet, weswegen ich die Küche nicht benutzen kann. Das wäre mir allerdings viel zu langweilig, deswegen bleibe ich ebenfalls hier und probiere ein paar neue Rezepte aus. Hier an der Schule geht es ja, ohne dass einem ständig die neugierigen Eltern um einen herumschwirren.“
Er lachte lauft auf, dann fiel ihm etwas ein.
„Soweit ich weiß, ist Ibusaki aus ähnlichen Gründen hier geblieben. Wundert mich allerdings, dass er noch nicht hergekommen ist, normalerweise steht er doch sonst recht früh auf …“

Shun zeigte ein gutes Timing: Genau dann, als Satoshi seinen Satz beenden wollte, kam er um die Ecke und setzte sich zu den anderen an den Tisch. Auch er bekam das gleiche Frühstück serviert wie die anderen.
„Hallo, Yukihira-kun  und Takokoro-chan! Hätte nicht gedacht, dass ihr beiden auch noch hier seid. Bis jetzt hatte ich geglaubt, ich und Isshiki-senpai wären die einzigen hier im Haus, neben der Leiterin.
Ein wenig mehr Gesellschaft zu haben kann einem ja nie schaden.“
Wie auch die anderen ließ er sich sein Frühstück schmecken, ebenso auch die Nachspeise: Obst auf Quark. Gemeinsam mit der Heimleiterin räumten und säuberten sie den Tisch, als Soma eine Idee bekam. Begeistert sah er zu den anderen hinüber. Megumi befürchtete schon das Schlimmste.
Mit entschlossenem Blick stützte er sich auf den Tisch ab.
„Hey, Leute, ich hatte gerade eine richtig gute Idee! Tadokoro, Isshiki und Ibusaki … wenn ich das richtig verstanden habe, dann habt ihr alle drei in den Ferien nicht sonderlich viel vor, oder?“
Zustimmendes Nicken, welches Somas Grinsen noch größer werden ließ.
„Super, dann würde es euch wohl nicht stören, wenn ihr mich in ein paar Tagen zu unserem Imbiss begleiten würdet, oder? Ihr könntet dort mehr als nur uns wenige bekochen und wir sehen auch mal was anderes als die Schule. Nichts gegen sie, Frau Leiterin“, rechtfertigte er sich, doch diese winkte ab.
„Du kannst deine neuen Rezepte gerne bei uns ausprobieren, Isshiki! Die Leute, die bei uns oft essen, wären mit Sicherheit genauso neugierig darauf wie ich es bin. Ja, du dürftest es auch nackt tun.“
Isshiki, der gerade nachfragen wollte, senkte die Hand wieder.
„Ich hatte schon mal jemanden aus der Schule bei mir im Laden. Zur Hälfte gehört er mir, also ist das kein Problem, wenn ihr mitkommen würdet. Außerdem könnt ihr auch die Spezialitäten der anderen Läden aus unserer Straße probieren. Sie sind richtig gut, werden uns aber nie das Wasser reichen können“.
Er klatschte die Hände zusammen und sah einen nach dem anderen an.
„Also, wie denkt ihr über diese Idee? Hättet ihr Lust darauf?“
Nachdenklich sahen sich die drei an, sehr abgeneigt schienen sie von dem Vorschlag nicht zu sein. Nach ein paar Minuten Bedenkzeit stimmten sie zu. Soma jubelte laut.
„Wie cool, schön, dass ihr mitkommen wollt. Es ist zwar erst in ein paar Tagen, aber es wird bestimmt lustig werden. Dann habt ihr Zeit, euch noch spontan für die Zeit von der Schule abzumelden. Das geht doch jetzt noch, oder?“, sah er fragend zur Leiterin, diese nickte nur.
„Dann ist ja alles klar – wir machen das Yukihira unsicher!“
Fröhlich streckte er die Hand aus, die anderen legten ihre Hand drauf. Team Yukihira-for-Winter war geboren.

Leise begann die Heimleiterin zu kichern, die Arme verschränkt hatte sie sich an die Wand gelehnt.
„Das hört sich ja wirklich ziemlich aufregend an, was ihr da schönes plant. Doch bevor ihr mir in die Ferne verschwindet, habe ich mit euch noch etwas vor. Isshiki kann sich sicher noch aus seinem ersten Schuljahr daran erinnern.“
Dieser wusste sofort, was die ältere Dame damit meinte.
„Sie wollen also wieder einen kleinen Winter-Wettbewerb starten, nicht wahr?“
„Einen Winter-Wettbewerb?“
Ratlos sahen sich die anderen an, waren sie doch in ihrem ersten Schuljahr und konnten nichts mit dem Begriff anfangen.
„Jedes Jahr in den Winterferien veranstalte ich einen kleinen Wettbewerb für die Schüler, die aus welchen Gründen auch immer hier geblieben sind. Es gibt dabei immer eine Kleinigkeit zu gewinnen und hinterher das eine oder andere Gericht zum Essen, wie ihr euch wahrscheinlich denken könnt.
Letztes Jahr hat Isshiki den ersten Platz erreicht und damit gewonnen. Jetzt möchte ich wissen, wer dieses Mal das Siegertreppchen führen wird. Zumal ich dieses Jahr vier vielversprechende Talente im Haus habe!“
Sie griff in die weitläufige Tasche ihrer Schürze und zog vier zusammengerollte Stücke Papier heraus. Diesen hielt sie den vier Teenagern hin.
„Da ich die nächsten Tage meine Zeit mit viel Büroarbeit verbringen muss, möchte ich den Wettbewerb auch heute noch ausrichten und den Sieger feststellen.
Isshiki kennt die Regeln bereits vom letzten Mal, aber euch erkläre ich sie mal.
Ich gebe ein Thema vor, zu dem ihr dann etwas zubereiten müsst. Dabei gibt es zwei Einschränkungen: Zum einen werden zwei Zutaten vorgeschrieben, die von jedem der Teilnehmer in seinem Gericht verwendet werden muss! Zum anderen gibt es noch diese hier …“
Sie blickte auf die zusammengerollten Zettelchen in ihrer Hand.
„Jeder von euch muss eine bestimmte Art von Gericht machen. Welches, das entscheidet das Los und euer Glück. Wie auch schon die Jahre davor ist eine besonders knifflige Herausforderung dabei. Jedoch denke ich mal, dass so gute Köche wie ihr es seid, dürfte das keine große Schwierigkeit sein.
Habt ihr noch irgendwelche Fragen oder sind euch die Regeln dieses kleinen Wettbewerbs klar genug?“
Von der Idee größtenteils begeistert, nickten die Jungs eifrig. Nur Megumi schluckte schwer, sie hoffe, dass sie nicht die schwerste Gerichte-Art ziehen würde.
„Na, wenn alles klar ist, dann würde ich sagen, dass wir mit der Ziehung beginnen können! Wer von euch will den Anfang machen?

Vorsichtig schlich Megumi ein paar Schritte zurück, sie hatte kein Bedürfnis danach, die knifflige Herausforderung zu ziehen. Oder die erste zu sein.
Oder sollte ich es doch versuchen? Was, wenn ich was ganz einfaches ziehe?
Unsicher wog sie beide Seiten ab, als Satoshi ihr die Entscheidung abnahm und nach vorne trat. Die Leiterin hielt ihm das kleine Bündel Zettel hin, aus welchem er sich selbstsicher einen herauszog.
„Hier steht, ich soll ein Getränk machen … was auch immer für ein Thema es sein wird, es wird sicherlich sehr leicht für mich werden.“
Megumi fand das alles andere als beruhigend. Sie spürte, dass ihr mit dem Getränk eine sehr einfache Kategorie durch die Lappen gegangen war. Leicht biss sie sich auf die Lippen. Dass sie nicht gleich die Chance ergriffen hatte, als sie die Möglichkeit dazu hatte, ärgerte sie nun ein wenig.
Nein, das lasse ich nicht noch ein weiteres Mal zu!
Die Chancen liegen jetzt zwar bei 2 zu1, aber je länger sie warten würde, desto größer war das Risiko, das schwerste Gericht zu erwischen. Mit zitternder Hand griff Megumi nach dem nächsten Zettel und entfaltete ihn in Zeitlupe. Was sie darauf zu lesen bekam, ließ sie aufatmen.
„Ich darf etwas zum Naschen machen“, sagte sie erleichtert. Das klang, wie Satoshis Gericht, in ihren Augen recht simpel. Dass sie das Thema und die Zutaten noch nicht kannte, daran dachte sie in diesem Moment kaum.
„Hey, gratuliere, Tadokoro! Da hast du ja echt Schwein gehabt!“
Soma klopfte ihr auf die Schulter, sie bedankte sich leise bei ihm.

„Hey, Yukihira! Sieht so aus, dass es jetzt zwischen uns beiden ist. Einer von uns beiden wird jetzt die Niete ziehen müssen.“
Shun schien das nicht sonderlich zu beeindrucken, blieb seine Stimme so monoton und ruhig, wie sie es immer war. Aber auch Soma ließ sich von dem Gedanken nicht unterkriegen.
„Ganz genau: Du oder ich! Einer von uns beiden wird dieses besondere Gericht bekommen. Was auch immer ich ziehen werde, ich werde bereit sein und damit diesen Wettkampf gewinnen!“
Lässig lächelte er in die Runde, auf Shuns Gesicht zeigte sich dagegen keine Regung. Auch nicht, als er sich einen er zwei letzten Zettel griff und ihn öffnete. Er sah lediglich zu Soma hoch.
„Sieht so aus, als hätte ich dieses Mal Glück auf meiner Seite, Yukihira-kun“, und hielt einen Zettel hoch, auf welchem Hauptspeise geschrieben stand. Soma lehnte sich entspannt zurück.
„Ja, sieht so aus. Aber ich bin mir sicher, dass es etwas ist, dass ich schaffen kann.“
Das mysteriöse Lächeln der Leiterin ignorierend, zog Soma das letzte Zettelchen und las laut vor, was drauf stand: Reis.
„Irgendwie passend, dass ausgerechnet du die Spezialsache gezogen hast. Immerhin kochst du auch immer mal wieder so seltsame Dinge zusammen – genau wie dein Vater …
Ich schweife ab. Wie du dir sicher denken kannst, sollst du ein Reisgericht machen. Im Gegenzug zu den anderen bist du dafür an keine bestimme Form gebunden. Sprich, du kannst eine Suppe, ein Hauptgericht oder was auch immer machen. Wichtig ist nur, dass der Hauptbestandteil des Gerichtes Reis ist. Und auch die anderen beiden, zu welchen ich jetzt komme.“

Sie räusperte sich und wartete, bis sie wieder die volle Aufmerksamkeit von allen vieren bekam.
„Gut, da jetzt alle ihre Gerichtart gezogen haben, kommen wir zu dem Thema des diesjährigen Wettbewerbs: Essen beim gemütlichen Beisammensein.
Jetzt haben wir ja Winter, es ist kalt und dunkel da draußen. Deshalb sammeln sich zu der Zeit die Menschen im Warmen und Hellen, verbringen die Zeit gemeinsam.
So wie wir fünf eben.
Daher möchte ich auch, dass ihr ein Gericht kreiert, dass zu so einer gemütlichen Runde unter uns gut passen könnte. Wie ihr das genau umsetzt, das ist euch überlassen.“
Sie sah in die Runde, doch als keine Fragen oder Bemerkungen kamen, fuhr sie mit den Wettbewerbsregeln fort.
„Kommen wir nun zu der zweiten Einschränkung zurück – die Zutaten, die jeder von euch in seinem Gericht verwenden muss. Wie ihr sie verwendet, ist euch ebenfalls überlassen. Hauptsache, sie kommen überhaupt in euren Gerichten vor.
Bei den Zutaten handelt es sich um Zucker und Zimt. Diese beiden müsst ihr auf welche Art und Weise auch immer in eurem Essen verarbeiten. Bei der Wahl des Zuckers lasse ich euch freie Hand. Habt ihr dazu irgendwelche Fragen oder ist euch da alles klar?“
Einstimmiges Nicken, Frau Daimido lächelte.
„Ich bin beeindruckt von eurem Mut – bin mal gespannt, ob der nachher noch da ist.“
Sie lachte laut auf, was in einem Krächzen endete.
„Solltet ihr doch noch Fragen haben, könnt ihr euch jederzeit an mich damit wenden. Für das Aussuchen des Gerichtes sowie der Zubereitung …“
Ein kurzer Blick auf ihre Armbanduhr.
„… dafür habt ihr insgesamt drei Stunden Zeit. Yukihira, aufgrund der Schwierigkeit deines Gerichts hast du vier Stunden Zeit.“
„Schon in Ordnung, ich brauche nur drei, wie die anderen auch!“, rief er dazwischen.
Skeptisch, aber lächelnd sah sie den Schüler an.
„Gut, gut, dann gilt die drei-Stunden-Regel für alle von euch. Es gibt keine Verlängerung. Wenn die drei Stunden vorbei sind, will ich all eure Gerichte auf dem Tisch stehen sehen. Und die drei Stunden beginnen genau … jetzt!“
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