Tot geglaubte leben länger

GeschichteDrama / P12
Emma Müller Jennifer "Jenny" Hartmann
22.01.2018
09.11.2019
21
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4
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Kapitel 21

"Bist du dir ganz sicher, dass sie das waren?", fragt mich mein gegen über. "Ja mein Schatz, ich bin mir sicher und ganz ehrlich ihr Kamerad sieht nicht gerade aus, als würde er von einer Wellness Reise wieder kommen!", erzähle ich ihr und stelle mich ans Fenster. "Was ist unser Plan jetzt?", fragt sie mich rau. Sie hat mich von hinten in den Arm genommen und küsst zärtlich, mein Nacken. Ich drehe mich in ihrer Umarmung um "das überlegen wir uns noch?! " lase ich meine Stimme rau erklingen und küsse sie heiß und verlangen "schade ich hab mich schon an unser Leben gewöhnt!" sagt sie bevor ich sie mit einem weiteren Kuss.

Emma

Ich halte Luzi in meinen armen, ich habe sie so sehr vermisst ich habe das Gefühl, das die Zeit um uns herum still steht, endlich habe ich meine beste Freundin wieder. "Luzi ich bin wieder da und ich gehe nie wieder weg weder von dir noch von Jenny und erst recht nicht von meiner Tochter!" sag ich mein Herz macht ein Riesensatz, als ich meine Tochter sage ja, auch wenn, die kleine nicht weis wer ich bin oder ich sie nicht kenne, sie ist Jennys und meine Tochter und ich bin stolz, wie gut Jenny es alleine hinbekommen hat. "Ich möchte dir jemand vorstellen!", sagt Luzi und lächelt mich mit Tränen in den Augen an. Ich nicke ein mal leicht und so stehen wir auf und betreten das Haus. Ich habe das Gefühl nach Hause zukommen aber die Tatsache ist, es ist nicht mehr mein zu Hause, ich erblicke viele Bilder an der Wand darunter auch ein schwarz weiß Bild von Luzi und Timo die gemeinsam ein Baby im Arm halten und es liebes voll anblicken. "Schatz du bist ja schon zurückwolltest du nicht in der Kaserne heute Nacht bleiben höre ich Timos stimme, die aus dem offenen Wohnzimmer kommt. Ich gehe Richtung Wohnzimmer. Es hat sich in meinen Augen nichts verändert. Der gleiche Boden die gleichen Wandfarben und selbst die Deckenleisten die Jenny unbedingt wollte, weil es ja gemütlicher aus sieht. Ich sehe Timo auf dem Sofa sitzen "Ich bin auch gleich wieder weg, ich hab nur, was vergessen aber guck mal, wenn ich hier habe!" Sein Blick geht in meine Richtung, während mein blick über ihn schweift und bleibt auf seinem rechten Bein liegen, was davon über ist. "Was wohl passiert ist?" aber ich habe keine Zeit darüber nachzudenken da höre ich schon ein Lauten knall und befinde mich kurze Zeit später in zwei starken Armen "Emma du lebst, ich glaub es nicht, was ist passiert, wo warst du, wir dachten, du wärst tot?" plappert er los und hält mich immer noch in seinen Armen "glaub mir, zwischen durch hab ich mir gewünscht, ich wäre das!" wir setzten uns aufs Sofa während Luzi sich kurz duschen und umziehen geht. Mit einem Handtuch auf dem Kopf und einem kleinen Bündel in den Armen kommt sie ins Wohnzimmer zurück "Hallo meine kleine, Mama hat dich vermisst, darf ich dir jemanden vorstellen?" sie hält das kleine Bündel in meiner Richtung und grinst mich liebevoll an. "Das ist deine Tante Emma, sie ist Mamas beste Freundin!" Sie legt mir das kleine Bündel in meinem Arm und ich lasse meine Blicke auf dem kleinen Bündel wandern "Emma darf ich dir Emily-Sophie vorstellen, Emma dürfte ich sie ja nicht nennen, da hatte Jenny was gegen!" sagt sie. Ich streichle der Kleinen über der Wange und fange hemmungslos wieder zu weinen an, ich habe das Gefühl außer trauer und Traurigkeit nichts mehr zu fühlen" ich war gefangen und wurde gezwungen Kinder auszubilden!" Platzt es aus mir raus "hast du vom Anschlag in Bamako auf dem Markt gehört?" Beide nicken nur. Die kleine in meinem Arm kuschelt sie an meiner Brust und hält mein Finger und es beruhigt mich in der Tat. "Das waren 4 Kinder, die ich ausgebildet habe, ich hab sie zwar nicht dahin geschickt, aber ich fühle mich für jedes einzelne Kind, was gestorben ist schuldig!" Luzi hat sich neben mich gesetzt und streichelt mein Rücken, als sie an meine Wunde kommt und ich vor Schmerzen zusammen zucke "aua!" "Was ist passiert?", fragt Luzi, "alles der Reihe nach bitte!" sag ich und fange langsam an zu erzählen und das könnte ich sogar fast Endspant bis auf gewissen Stellen, vor allem als es um die Flucht ging "... Ich habe abgedruckt und der kleine sackte leblos zusammen die Augen in meinem Blick gefangen ich werde nie vergessen wie sein Leben aus ihm schwankte. Ich habe einem Kind das Leben genommen und werde selbst in paar Monaten mein eigenes Kind im Arm halten!" ende ich meine Erzählung "puh das ist hart und du hast trotz deiner Schulter Jenny ins Krankenhaus getragen Respekt!", sagt Timo, "ich hoffe ich bekomme das wieder mit Jenny hin ich liebe sie so unendlich ohne sie hätte ich niemals überlebt nicht die Kraft dafür gehabt!" "Warum denn nicht Jenny hat nie aufgehört dich zu lieben und nach dir Kamm auch nie mehr jemand die ihr Herz in Flammen gesetzt hat!" "Bist du dir da sicher?" frag ich und halte die schlafende Prinzessin im arm, sie sieht genau wie ihre Mama aus genauso hübsch. "Wie kommst du auf die Idee?", fragt mich Luzi, "Naja ich wurde für tot erklärt um Gottes willen ich weiß nicht, wer in meinem Grab liegt, aber im Krankenhaus war vorhin eine Frau lange schwarze Haare grüne Augen ungefähr so groß wie wir sie sagte, dass sie die verlobte von Jenny sei!" Timo guckt Luzi an "das hört sich nach dieser Tagesmutter an!" sagt Timo. "Welche Tagesmutter?" gucke ich Timo an. "Er meint Emmas Tagesmutter, Ich hab Emma schon paar mal von ihr abgeholt, da braust du dir keine Sorgen machen, sie ist glücklich vergraben!", sagt Luzi und ich puste die angestaute Luft aus erst jetzt hab ich bemerkt, dass ich mich nicht getraut habe zu atmen." ich sollte mal langsam wieder zur Kaserne gehe!" sag ich und reiche Luzi die kleine. "Warte Emma ich fahre dich, ich muss eh wieder zurück!", sagt Luzi und hat auch Timo schon die kleine gereicht "ich bringe sie jetzt gleich wieder ins Bett!" war nur seine Antwort, als er, die kleine schon liebevoll an sich drückt. "Luzi das ist nicht nötig, ich kann laufen, so weit ist es doch nicht!" "Emma ich weiß, dass es für dich nicht weit ist und ich weiß auch wie oft du damals morgens zur Kaserne gejoggt bist aber du hast heute viel erlebt bist schwanger und wir haben weit über Mitternacht hinaus!", sagt sie und ich folge ihren Blick Richtung Uhr, die mittlerweile kurz vor zwei zeigt. "Oh doch schon so spät, Ben wird sich Sorgen machen!" sag ich. "Wieso Ben?", fragt mich Timo, "er ist für mich, wie ein Bruder geworden während der Gefangenschaft außerdem möchte ich wissen, ob er noch mal mit Jenny reden könnte!" ich stand auf und umarmte Timo kurz zum Abschied streichelte, der keinen noch mal über die Wange bevor ich mit Luzi zum Auto ging. Ich setzte mich, auf den Beifahrer sitzt und gucke zu Luzi rüber die sich gerade im Fußraum beugt. "Hast du was verloren?" frag ich als Luzi sich schon nach oben kommt und sich hinsetzt. "Nein hab nur die Fahrhilfe vom Gaspedal abmontiert, damit fahren kann, die hatte ich eben schon dran gemacht!", sagt sie und zeigt auf eine Stange die an der rechten Seite montiert wurde. "Oh, was ist eigentlich passiert, dass er sein Bein verloren hat?" "Die Mission das Camp wiederzuerobern und zu sichern damals, er hat ein Schuss ins Bein bekommen trotz sofortiger Hilfe konnten sie es nicht retten, während Timo damals notoperiert wurde, hab ich die Hölle durchsucht, wo wir.." sie unterbricht sich selbst und eine unangenehme Stille breitet sich aus "wo ich dachte..." Sie schluckt hart "das es meine Leiche ist!"sag ich in der Stille und ich versuche mir das Bild vorzustellen wie es für sie wahr mich wohl zu finden und fange an still zu weinen. Wieder ein Mal an diesen Tag weine ich. Luzi atmet laut aus. "Es tut mir leid ich hätte dich nicht aufgeben dürfen ich hätte nicht glauben dürfen das du tot bist ich wusste doch das Jenny schwanger ist und ich habe dich so leicht aufgegeben!" Luzi hat am Straßenrand angehalten und angefangen zu weinen. Ich nehme ihre Hand "du konntest es nicht wissen ich hätte wahrscheinlich auch so reagiert, wenn ich mir vorstelle, wie es dar ausgesehen haben musste!" sag ich und nehme sie so gut es geht in den Arm. "Ich kam genauso wenig über dein tot hinweg wie Jenny dazu das ich die verbrannten Leichen und die andern Kameraden gefunden habe, ich habe 3 Jahre lang nebenbei eine Therapie gemacht und bin seit her, auch Gott sei Dank für keinen Auslandseinsatz freigegeben worden!" ich halte sie beruhigend im arm. "Dir muss gar nichts leidtun ich bin wieder hier und ich weiß egal was ist das du zu mir hältst wir sind Freundinnen seit dem ich denken kann, ich habe dich so lieb sag ich ihr und wische ihr die Tränen aus dem Gesicht. Nach paar Minuten wo wir nur so da saßen, startet Luzi den wagen und fährt weiter zur Kaserne "wie kommt das ich nicht erfahren habe das du hier bist?", fragt mich Luzi, "Ich war kaum aus dem terminal raus, da bin ich schon zu meinem Grab und dann hab ich schon Jenny gesehen!" wir kommen an der Kaserne an und werden auch schon direkt durch gewunken. "Ich kann mir gut vorstellen, dass du zu Jenny wolltest aber warum direkt zum Grab!" "Ich habe keine Ahnung es hat mich dahin gezogen zum Glück!" sag ich und steige aus dem Auto. Wir gehen zusammen ins Gebäude "man Emma wo warst du, ich hab mir Sorgen gemacht, außer dem möchte ich dir noch erzählen, was ich mit Jenny geredet habe übrigens wir gehen, morgen früh zu ihr!" sagt er, kaum haben wir die Unterkünfte betreten. Er zieht mich in seine Arme. "Hey alles gut ich war bei Luzi und Jenny möchte mich wirklich sehen übrigens darf ich vorstellen Frau Major Luzi Özgül, Luzi das ist Oberstabsgefreiter Ben Bergmann!" stelle ich die beiden vor die sich die Hände reichen. "Klar möchte Jenny dich sehen sie liebt dich doch, habe ich dir doch gesagt, gibt euch beide Zeit!", sagt Luzi, "wir sehen uns morgen schlaf gut!" sagt mir Luzi und streichelt kurz über Rücken, ehe sie mich im Arm nimmt und geht. Ich gehe mit Ben zu unseren Unterkünften "wir fahren morgen gegen 10 zu ihr aber schlaf jetzt erst mal du siehst total übermüdet aus, aber Emma!" ich Dreh mich an der Tür noch mal zu ihm "sie liebt dich und sie wird auch ihn lieben. er streichelt kurz mein Bauch. Glaub mir"! " ich nicke. Nur müde und gehe in meine Stube, ich brauche auch nicht so lange bis ich in einen schönen Traum mit Jenny und unsere Tochter verfalle.

Luzi

Ich Laufe noch eine ganze weile, durch meine Stube. An schlaf ist kaum zu denken. Emma ist wieder, da sie lebt und ich kann mich glücklich schätzen wie jeder andere auch. Ich hätte sie durch die Narben kaum erkannt müde lege ich mich aufs Bett ich möchte gar nicht erst wissen, wie viele Narben sie auf ihrer Seele trägt sie wird Narben auch, da tragen da bin ich mir sicher, aber egal wie sie sich für welchen weg sie sich entscheidet, ich werde an ihrer Seite sein ich greife zu meinem Handy und sehe das Bea noch online ist und schreibe ihr.

Hallo, Bea

Hey Luzi alles okay bei dir?

Es geht? Und bei dir liebes?

Es muss Caro kreißt die ganze
Zeit um mich herum und passt
auf mich auf?

Kann ich mir vorstellen sie macht sich Sorgen um dich,
hast du dich schon entschieden?

Ich weiß es nicht Caro wünscht sich schon immer ein Kind, aber
ich hab angst es nicht lieben zu können

du wirst das Kind lieben, glaub mir <3

ich hab nur noch zwei Wochen
und ich weiß nicht was ich
machen soll? Aber mal eine andere frage hast du, was von Jenny gehört ich hab, sie mehrere male, versucht anzurufen?

Jenny liegt im Krankenhaus, ich wollte sie morgen besuchen gehen treffen wir uns ich wollte eh mit dir Reden sagen wir gegen 12 in der uni Klinik?

Ist okay Luzi bis Morgen dann! :)

Ich lege das Handy zur Seite und lege mein arm über meine Augen Emma und Bea werden Mama und beide nicht gewollt was ist nur mit der Kranken Welt los. Ich gucke auf die Uhr und sehe das für mich eh schon die Nacht rum ist gut, dass ich es gewohnt bin, ich ziehe meine Uniform an und trete auf den Flur, wo die Stuben meiner Rekruten sind "Aufstehn, aufstehn!" rufe ich laut über den Flur um zu wecken "Antreten zum Morgensport in t-30 Minuten in Marsch Kleidung!"

Jenny

Ich liege, wache und sehe durch das Fenster in den Sternen Himmel. Meine geliebte Emma ist wieder da, ihr liebliches Gesicht ist zwar entstellt und sie ist schwanger, aber egal was ist ich bin für sie und ich mahle in meinen Gedanken aus, wie ich ihr das beweisen kann, ich schließe die Augen und denke kurz, an die schönen Augen von Emma, ehe ich in einem schönen Traum mit Emma falle.
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