Die Chroniken des Historikers - Band 1: Ein neues Zeitalter

GeschichteFantasy, Freundschaft / P16
Cynder OC (Own Character) Spyro
20.01.2018
05.02.2019
7
8.509
3
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19 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
20.01.2018 1.090
 
Ich weiß nicht, warum ich in letzter Ueit so viele neue Ideen habe, aber naja was soll ich machen, es ist wie es ist. Ich wollte schon seit längerem ein Kapitel zu dieser Kategorie Schreiben, habe nie wirklich einen zufriedenstellenden Ansatz gefunden. Ich hoffe dieser Ansatz gefällt euch und ihr lasst mir ein paar Reviews da.
LG
Erag0n2203

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Disclaimer:
Ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld und schreibe lediglich zu meinem persönlichen und dem Vergnügen meiner Leser.
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Tief unter der Erde in einem Labyrinth-artigen Tunnelsystem gab es eine Höhle, deren Boden aus violetten Kristallen bestand. In dieser Höhle lag eine Gestalt auf dem Boden, diese schien zu schlafen, doch die Tränen der über sie gebeugten Gestalt ließen etwas anderes vermuten.

„Spyro, nein Spyro, warum? Warum du? Warum ich? Spyro, bitte verlass mich nicht, ich brauch dich doch noch!!...“ flüsterte die dunklere der beiden Gestalten wimmernd, als sich die andere Gestalt, dessen Schuppen ein etwas hellere Farbe als der Boden hatten, plötzlich regte und die Augen aufschlug.
„Cynder?“ fragte der lila Drache mit brüchiger Stimme „Was ist passiert?“ die angesprochene schwarze Drachendame konnte nicht Antworten, sie hatte einen Kloß im Hals, also starrte sie den lila Drachen an, der sich gerade vor ihr wieder erhob und sich ihr mit schief gelegtem Kopf gegenüber setzte. Sie hatte immer noch Tränen in den Augen, diesmal aber nicht aus Trauer, sondern vor Freude. Er öffnete gerade das Maul um nochmal zu fragen, als sie einfach auf ihn zu stürmte und ihm um den Hals viel, die Tränen liefen ungehindert über ihre Wangen „Du warst tot Spyro“ schluchzte sie schließlich als Antwort auf seine Frage, die er aus Überraschung über ihre Reaktion noch nicht wiederholt hatte. „Dein Herz hat nicht mehr geschlagen und du hast nicht geatmet.“ Er schwieg und wartete.

So saßen sie da, es war ihnen unmöglich zu sagen ob es nur Minuten oder Stunden waren, aber es spielte auch keine Rolle, nicht für sie, denn er war da, er lebte, er war nicht tot. Und schließlich beruhigte sie sich wieder, wobei die Tatsache, dass Spyro seine Flügel und Vorderbeine um sie gelegt hatte und einfach nur da war, einfach nur in ihrer Nähe war und auch die Wärme, die sein Körper ausstrahlte, keine unerhebliche Rolle spielte.

„Wir haben es also geschafft?!“ halb fragte und halb stellte der lila Drache das fest „Wir haben Malefor besiegt?“ und löste sich vorsichtig von Cynder um sie anzusehen. Diese hatte sich wieder etwas beruhigt und sah ihn an, eine einzelne letzte Träne rollte noch über ihre Wange, aber Spyro wischte sie weg und sah ihr in die Augen. „Ja“ antwortete die Schwarze schließlich „Wir haben ihn besiegt und du hast die Welt wieder zusammengesetzt.“ er seufzte erleichtert und es schien eine Last von ihm abzufallen, die er, seit sie ihn kannte, mit sich herumgetragen hatte. Aber da war noch etwas, dass sie wissen wollte, immerhin hatte sie sich nur seinetwegen  erneut gegen Malefor gewandt, als dieser versucht hatte sie erneut zu kontrollieren.

„Ähm Spyro…?“ fragte sie ein wenig zögerlich, was den Angesprochenen dazu brachte seine Betrachtung der Höhle zu unterbrechen und stattdessen sie anzusehen „Ja, was ist?“ er klang neugierig, „Weißt du noch…“ sie zögerte und wich seinem Blick aus, sie war froh dass er dank ihrer dunklen Schuppen nicht sehen konnte wie sie rot wurde, „was ich als letztes zu dir gesagt habe, bevor du…“ sie machte eine ausladende Geste, „was auch immer du da gemacht hast?“

Er sah sie überrascht an, damit hatte er nicht gerechnet, er überlegte und fragte sich auch warum sie seinem Blick auswich, aber dann erinnerte er sich. Er hatte sich vollkommen auf die Energie in seinem Inneren konzentriert und diese freigesetzt. Er erinnerte sich daran wie er in der Luft geschwebt hatte und wie er die Augen vor dem grellen Licht, dass sein Körper ausgestrahlt hatte verschloss und dann die drei, beinahe schon geflüsterten, Worte von der schwarzen Drachendame, die er schon seitdem er sie das erste Mal in ihrer wahren Erscheinungsform gesehen hatte faszinierte. Er erinnerte sich an den kurzen Augenblick des Glücks, das er verspürt hatte und wie dann alles in diesem Licht ertrank und er nichts mehr wahrnahm. „Ich liebe dich“ flüsterte er leise, den Blick ins leere gerichtet und sah Cynder an, deren Blick fast schon ängstlich war. Er lächelte sie an „Ich liebe dich schon seit damals, nach dem Kampf in der Konvexität.“ Sagte er und es dauerte einen Augenblick, bis diese Nachricht zu Cynder durchsickerte, dann fing sie an zu strahlen und fiel ihm erneut um den Hals. Erneut liefen ihr Freudentränen über die Wangen.

Vorsichtig löste Spyro sich aus der Umarmung und sah Cynder in die Augen, aus denen immer noch Tränen liefen. Er beugte sich vor und leckte ihr die Tränen von den Wangen „Du solltest aufhören so oft zu weinen. Ich brauche doch meine kleine Kämpferin an meiner Seite“ er grinste sie an, während sie ihn böse ansah „Ich bin nicht klein!“ meinte sie entrüstet „Ich weiß“ antworte er, „aber irgendwie musste ich dich doch wieder aufbauen“ Das liebevolle Funkeln in seinen Augen war vermutlich das einzige, was sie davon abhielt weiter mit ihm zu streiten.

„Wir sollten einen Weg hier raus finden“ stellte sie stattdessen fest und sah sich um. Er stimmte ihr zu und so machten sie sich daran die Höhle zu untersuchen. Der Vulkankrater, durch den sie hierherein gefallen waren existierte nicht mehr und so mussten sie es durch die Unterirdischen Gänge versuchen, die Spyro dank seiner Erdaffinität überall spüren konnte, auch wenn er nicht sagen konnte, wo sie hin führten, da diese Fähigkeit neu für ihn war und er daher kaum Erfahrung darin hatte sie zu benutzen.
So suchten sie mehrere Stunden, bis sie endlich einen Ausgang fanden.



Sie kamen in der Wand eines kleinen Talkessels heraus. In seiner Mitte, beschienen vom Licht des Vollmondes ein kleiner klarer See, auf den sie jetzt durstig zusteuerten und etwas tranken. Nachdem sie ihren Durst gestillt hatten bemerkten sie ihren Hunger und sahen sich um. Der Talkessel schien sich in einem Wald zu befinden und so machten sie sich auf die Jagt. Kurz darauf saßen sie beide wieder im Talkessel und fraßen ihre Beute. Danach legten sie sich nebeneinander in die Höhle und schliefen aneinander geschmiegt ein.
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Das war das erste Kapitel, ich hoffe es hat euch gefallen. Ich bitte jeden Leser mir ein oder zwei Zeilen Review da zu lassen und mir so zu zeigen, dass diese Geschichte euch gefällt oder eben nicht. Ich freue mich genauso über Kritik, wie über Lob
Man liest sich
LG
Erag0n2203
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