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- Dirty Things.

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18 Slash
Kanata Wakamiya (Reiga) Takashiro Giou Yuki Sakurai Zess (Luka Crosszeria)
16.01.2018
22.03.2020
13
31.649
6
Alle Kapitel
37 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
20.01.2020 3.434
 
TRIGGER! WARNUNG! SLASH 18! SEXSZENE!

Hallöchen meine Zaubermäuse ♥
Endlich geht es weiter & dieses Mal erhaltet ihr ein paar Einblicke in die Zeit, in der Kanata Yuki gefangen hielt ♥ Mehr zu seinen Hintergründen folgen in den nächsten Kapiteln ♥ BITTE, wenn ihr keine Gewalt und Sexzenen mögt, lest es nicht! ♥

Meine Danksagungen gehen dieses Mal an:
Susi8584 ♥ rosenengel ♥ H0rst3r  ♥
Ihr seid wirklich Klasse, dass ihr mir immer einen Kommentar hinterlasst! ♥ Wenn ich mal eine Flaute habe, lese ich diese immer und motiviere mich ♥ Danke!
Auch an die Empfehlungen & Favoriten ♥

Lied: https://www.youtube.com/watch?v=sGceZX84LlQ

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Ich kann meinen Schrei gerade noch unterdrücken, welcher sich eisig und bellend in meiner Lunge ausgebreitet hat.
„Nur ein Traum...“, flüstere ich mir leise zu. Nur ein Traum. Das würde ich mir selbst gerne glauben, aber ich weiß es doch eigentlich besser, oder?
Es sind nun zwei Wochen vergangen und jede Nacht quälen mich die Bilder in meinem Kopf. Sie zerren an dem bisschen Hoffnung und Freude, dass ich noch besitze. Wie lange kann ein Mensch solche verrückten und zerstörerischen Nächte überstehen? Wie lange braucht es, bis ein einzelner Mann, wie ich es bin, gebogen wurde bis er endlich bricht?
Es dauert nur wenige Atemzüge, bis ich den Schmerz in meiner Lunge in den Hintergrund geraten lasse, müde meine Beine an die Bettseite hieve und mich an die Kante setze. Mit dem Handrücken wische ich mir über die Wange, doch das Salz meiner Tränen brennt unaufhörlich an meiner rissigen Haut.
„Tzz.“, zische ich leise. Sodom blickt auf.
Ich weiß nicht wieso, aber Sodom lässt sich nur unter Protest von mir trennen. Liebevoll versuche ich das netteste und freundlichste Lächeln auf meine Lippen zu zaubern, während ich die weichen Ohren des kleinen Dämons streichle.
„Es ist alles gut.“, verspreche ich, worauf die schimmernden Augen nur noch intensiver zu mir aufblicken. „Wirklich.“

Als das Brennen meines Handrückens endlich nachlässt, stütze ich mich an der Bettkante an, schlüpfe in die immer noch viel zu großen Hausschuhe und stehe wacker auf meinen eigenen Beinen. Es gibt Momente, da schocken mich diese Bilder so sehr, dass ich es kaum ertrage zu essen, trinken, schlafen oder unter Menschen zu sein. Luca distanziert sich dann immer, wenn er merkt, dass ich ihm nicht die Wahrheit sage, wenn ich ihm vormache, dass es mir gut ginge. Sein Blick liegt immer so schmerzverzerrt auf mir und ich habe oft das Gefühl unter ihm einzubrechen.
Sodom schmiegt sich an mein Hosenbein und ich lege meine Hand belohnend auf den Kopf dieser wunderschönen Kreatur.
„Du bist immer an meiner Seite, nicht?“, scherze ich, weil ich diesen Satz kaum aus meinem Kopf bekomme. Ein leises Grummeln ist die Antwort. Ein leichtes, dankbares Lächeln huscht über meine spröden Lippen.
Meine Haut war fürchterlich trocken und rissig. Noch einmal schüttele ich den Kopf und für einen Augenblick scheinen die Bilder in meinem Kopf in einem Strudel untergegangen zu sein. Sollten sie das ruhig, dann würden sie mich verschonen.

Nur mit inneren Stoßgebeten schaffe ich es die Türklinke zu berühren, die vorher noch andere Menschen des Rudels berührt haben könnten. Mich macht der Gedanke krank, dass ich sie beschmutzen würde, sobald sie etwas anfassten, was ich vorher berührt habe. Wieso glaube ich überhaupt, dass jemand krank werden würde, oder sogar sterben könnte, wenn er mich berührt oder in Kontakt mit Dingen kommt, die ich vorher angefasst habe? Wieso bestraft man mich so? Reichen diese Alpträume denn nicht? Leise seufze ich. Sodom blickt auf. Mein Lächeln sitzt perfekt.
Brav geht der schwarz Wolf an meiner Seite, durch die langen Flure mit den teuren Teppichen und den Tafellungen an den Wänden. Die Blumen wurden alle paar Tage frisch gepflückt und ausgetauscht. Heute sind es gelbe Rosen. Wunderschön, aber ich werde direkt etwas wehmütig wenn ich das Leid betrachte, was andere als schön empfinden.
Vorsichtig nehme ich einen Atemzug vor der Vase und ein süßlicher, blumiger Geruch streichelt das Innere meines geschundenen Körpers.
Ich verstehe nicht, wie man etwas, dass man scheinbar so sehr mag, von den Wurzeln trennt, was dem Tod der Rose gleichkommt, und sich dekorativ für seinen eigenen Nutzen in eine Vase stellen kann. Wäre es nicht viel schöner gewesen diese Blüten draußen in ihrer Heimat zu lassen? Frisch und blühend bis ihre Zeit gekommen wäre? Ich unterdrücke mir ein Seufzen und schreite voran.
Es ist früh. Niemand scheint wach zu sein. Wer will ihnen das an einem Samstag verübeln? Ich würde selbst noch schlafen, wenn ich denn könnte.
Ich gönne ihnen diese Pause, den erholsamen Schlaf, denn in den letzten zwei Wochen mussten die Zweilts ständig neue 'Probleme' bekämpfen. Immer häufiger tauchen Duras auf in den unterschiedlichsten Klassen und greifen Menschen an. Je öfter diese Begegnungen sind, desto häufiger kehren sie verwundet zurück. Mein Herz zieht sich zusammen.
Und alles was ich selbst tun kann ist daneben stehen und bangen, wie schlimm es denn dieses Mal ist. So nutzlos sollte sich niemand jemals fühlen. So hilflos.

Ich tapse gerade die lange Treppe herunter, als Sodom sich umsieht. Immer wieder wedelt das kleine Wesen mit den Ohren. Ich folge seinem Blick aber sehe nichts, was ich für ungewöhlich erachten würde. „Komm, wir gehen an die frische Luft.“

Ich kann nicht sagen wieso, aber sobald die kühle Luft des Morgens meinen Nacken streichelt, fühle ich mich ein wenig leichter, freier. Ich kann dann etwas atmen und meine Brust scheint an Gewicht zu verlieren. Ich schlüpfe also von den Hausschuhen in meine weißen Sneaker, streife mir meine dünne Fleecejacke über und trete durch die kolossale Tür in die eisige Morgenluft. Sodom wackelt wieder mit den Ohren und schnüffelt, aber scheint noch immer nicht zu wissen, wonach er sucht.
„Was hast du denn?“, beuge ich mich herunter und umfasse die feuchte Schnauze des Wolfes, worauf hin mich zwei wunderschön goldene Augen anblicken. Nur ein leises Grummeln und dann ein samtiges Brummen als ich liebevoll über das weiche Fell streichle.
„Es ist alles gut...“, lüge ich Sodom eine Welt vor, die schon lange nicht mehr gut ist. Nicht für mich.
Das kleine Fellbündel beruhigt sich augenblicklich und ich wende mich den ersten Strahlen der Sonne zu. Sie fallen ganz sanft in mein Gesicht und versuchen diese kalten Wangen etwas zu wärmen. Ich gehe wenige Schritte, als mich die Brise komplett umhüllt. Noch immer liegt vereinzelt Schnee in großen Bergen an den Rändern des Weges. Sodom kann scheinbar nicht anders und springt direkt auf einen der Berge zu. Das schwarze Fell wird sofort von dem schillernden Weiß ummantelt. Zwei so schöne Kontraste ergeben ein Bild, dass sich für immer in mein Inneres brennt. Sodom scheint so ausgeglichen zu sein, zumindest in diesem kurzen Moment. Und genau das freut mich unheimlich. Immer sitzt das kleine Wesen neben mir, lässt mich nur widerwillig aus den Augen und streift solange neben mir her, bis es dann auf der untersten Kante meines Bettes einschläft.
Ich fühle mich nicht ganz so einsam, wenn die Träume mich aus dem Schlaf zwingen und ich das leise Atmen Sodoms vernehme.
Oft frage ich mich, ob Luca seinen Begleiter nicht selbst vermisst? Ob es okay ist, dass der Kleine immer bei mir ist? Luca scheint jedenfalls nichts dagegen tun zu wollen und ich bin mir sicher, dass er ein Auge auf uns zwei hat.
Ich bin weit gegangen, als mich ein eisiger Hauch des Windes erfasst und zum frösteln bringt.
Augenblicklich zittere ich auf und schlüpfe mit meinen Händen in die Ärmel meiner Fleecejacke. Es tut gut, wenn nach einem eisigen Hieb des Winters, die ersten warmen Strahlen der Sonne wie eine Umarmung auf mir liegen. Als käme nach jeder Kälte, die Wärme. Daran würde ich gerne glauben, aber die Bilder sind der beste Beweis dagegen.
Die kahlen Äste wehen in den kleine Böen und sehen so nackig aus, dass ich für jeden Ast eine Fleecedecke nähen möchte. Der Himmel war noch zartrosa bis lila marmoriert. Unbewusst schmecke ich etwas Metallisches in meinem Mund. Es dauert kurze Sekunden bis mir bewusst wird, dass ich wieder an der Haut meiner spröden Lippen gekaut habe und die Kälte tut ihr Übriges.
„Lass uns wieder hinein gehen, Sodom.“, spähe ich nach dem schwarzen Wesen, welches mit nassem Fell zu mir herüber geschlendert kommt. Ich kann nicht anders als zu lachen. Einfach ohne Bedenken lachen, als ich ihn sehe und feststelle, dass er wie ein nasser Pudel aussieht.

Ich will gerade eine Strähne meines verirrten Haares zur Seite wischen, als mich ein heftiger Ruck erschüttert. Schwärze. Schreie. Angst. Immer wieder diese Worte von Reinheit, Verrat und Brechen. Mein Magen vergräbt sich noch tiefer in meinem Rückgrat. Angst erfasst mein weinendes Herz. Nicht schon wieder. Ich bete dafür, dass ich nicht wieder von diesen Bilder gejagt werde.
In meinem Kopf tropft das Blut auf den Boden und versiegt in den feinen Rillen des Belages. Mein Blut. Automatisch umfasse ich meinen Körper um ihn zu schützen, obwohl er schon so viele Wunde und Narben trägt.
„Nein.“, säusele ich voller Panik und Sodom blickt erschrocken auf. „Bitte“, flehe ich.
Doch da treffen die Wellen auf mich und zerschellen in der Brandung über mich, in mir. Mein Herz bricht. Meine Seele jammert und mein Ich? …
Ich spüre wie zwei feste Hände mein Becken packen, es schwer umfassen und nicht wieder freigeben würden, egal wie sehr ich mich wehre. Die kalte, raue Zunge meines Peinigers umspielt das zarte Fleisch meiner Oberschenkel und leckt das Blut aus den klaffenden Wunden. Noch immer schreit dieser Jemand so sehr, dass mein Knochenmark gebeutelt davonrennen will. Mein Herz hämmert wie wild und ich kann es nicht aufhalten, nicht beruhigen. Der Schmerz dringt tief in mich ein, so tief, dass er wie ein Dorn durch meine Haut stößt.
Ich keuche schmerzverzerrt auf. Der kleine Wolf winselt, doch ich bin unfähig ihn zu beruhigen.
Mein Körper windet sich unter den harten Berührungen, die scharfen Fingernägel die sich in mein weißes Fleisch bohren und hässliche Striemen hinterlassen aus denen kleine Rinnsale Blut tropfen.
„Du bist so rein, ich werde dich brechen, Yuki!“, flüstert die Stimme, die Stimme meines Kindheitsfreundes. Des Mannes, mit dem ich zusammen im Waisenhaus für ein Lächeln sorgte. Der Mann, mit dem ich all meine Zeit verbrachte. Der Freund, der meine ganze Welt bedeutet. Dieser Jemand leckt fordernd über meinen Hüftknochen und krallt sich in meinen Po. Ich zische auf.
Heftig schüttele ich meinen Kopf, doch diese quälenden Bilder wollen nicht verschwinden! Sodom jault auf, doch mich umhüllt eine tiefe Schwärze, nur der kalte Schnee, der meine Pyamahose durchdrängt, zeigt mir, dass es nur Gespinste meines Hirnes sind – Erinnerungen aus der Zeit meiner Entführung.
Ich kann mich nicht wehren, als die Zähne meines Freundes in meinem Beckenknochen wiederfinden. Meine Hände sind blockiert, gefesselt. Ich kann nur erschrocken auf keuchen. Mein kleiner Leib windet sich unter jeder Berührung, die wie Feuer über mich hinwegfegt. Was tut er da. Tränen laufen aus meinen Augenwinkeln. Meine Lunge berstet. „Ich will nicht. Bitte, Kanata!“, flehe und jammere ich um Erlösung, doch ich treffe nur auf einen belustigenden Blick, als ich auch schon aufschreie. Er hat seinen Finger in meinen After gesteckt. Er hat etwas getan, dass ich nicht in Worte fassen kann. „Du bist ein Objekt meiner Lust.“, keucht er, während der mit seiner Zunge meinen Bauchnabel umfährt. Noch immer höre ich das leise plätschernde Geräusch meines Blutes, wie es sich auf dem Boden zu einer kleinen Pfütze verlustierte.
Das Zittern meines Leibes ignoriert er. Unaufhörlich stößt und dreht er einen Finger in meinem Enddarm wie es ihm gefällt. Keuchend flehe ich, dass er dass doch gar nicht tun will.
Ein Schwall aus Angst und Panik überkommt mich, als er seine freie Hand um meinen Hals legt und diesen mit gefährlich starken Druck umfasst. Ich atme stoßweise. Angstschweiß überflutet meinen kleinen, zierlichen Körper. Er ist mir körperlich überlegen. Ich spüre das Gewicht meines Gegenübers so deutlich auf mir ruhen, dass ich das Atmen auf das geringste beschränke.
„Bitte, Kanata... Das bist nicht du!“, jammere ich, nicht fähig das Knabbern an meinen Brustwarzen  zu ignorieren, zu ertragen. Ich keuche unter jedem Biss, jeder Berührung mit seinen Zähne bebend auf. Ich habe Angst. Ich koche innerlich. Meine Knochen werden von jedem Atemzug, jedem Schlagen meines Herzens zermalmt. Ich fühle mich gelähmt und die Angst dröhnt wie Bombenalarm in meinen Ohren.
„Du hättest dich mir nur hingeben und anschließen müssen, mein kleiner, süßer Yuki“, raunte der Schwarzhaarige, der so eben mit festem Biss in meinen Hals biss. Ich schreie auf. Tränen benetzen meine Augen und immer wieder kämpfe ich um meinen Verstand.
Doch sobald ich einen Fetzen, einen Gedanken fassen oder ein Wort sagen kann jagen mich seine Hände in die Hölle. Und der Käfig ist mein Körper.
„Niemals...“, antworte ich. Niemals...?
„Dann werde ich dir keine andere Option mehr lassen.“
Kläglich versage ich, als ich meine zitternden Lippen zum Protest öffnen möchte. Doch sobald ich diese auch nur einen Spalt offen habe, stößt eine raue Zunge in die feuchte Höhle meines Mundes. Ich versuche mich zu wehren, doch mehr als ein ersticktes Würgen bekomme ich nicht zustande.
Noch immer bäumt sich mein Gerüst auf, versucht sich im kalten Stahltisch zu verstecken, doch vor diesem Mann gibt es kein Entkommen.
Eifrig schiebt er seine Zunge durch meinen Speichel und füllt meine Mundhöhle aus, bissig und fordernd. Während sein Finger noch immer in meinem Anal verharrt und seine Runden dreht, stöhne ich ungewollt auf, als er mit seinem scharfen Fingernagel die Innenwand meines Darmes verletzt haben muss. Ich spüre eine Flüssigkeit aus meiner Spalte laufen. Ekel packt mich.
„Du wirst Mein sein, Yuki. So wie es immer hätte sein sollen.“, keucht er in meinen Mund.
Mein Schädel brummt und das Blut rauscht so laut durch meine Ohren, dass ich kaum noch meine eigenen winselnden Schreie hören kann.
Hastig drehe ich mein Gesicht zur Seite, huste, hole Luft und schlucke den sauren Magensaft herunter, der sich in meinem Speisekanal befindet.
Soviel Sauerstoff wie ich mit einem Atemzug erhaschen kann, sauge ich ein und fülle meine Lungenflügel, die unter dem Gewicht meines Peinigers, schmerzen. Seine Augen werden eine Spur dunkler, gieriger. Mein innerliches Kind beginnt zu weinen. Ich schüttele nur heftig den Kopf, als er wieder an meinen Lippen knabbert und diese für sich einnimmt.
Mit einem festen Griff um meine Kehle beendet er meinen Protest und erstickt jeden Laut sofort mit seiner Zunge, die sich wie eine Schlange in meiner Mundhöhle umher schlängelt. Mir bleibt die Luft weg, so fordernd werden die Küsse. Meine ersten Küsse...
Aus einem Finger wurden schnell zwei, die meinen Hintern penetrieren, dann drei.
Alles in mir scheint seinen Geist aufzugeben, sich von meinem Körper zu trennen und davon zu schweben. Ich spüre den Schmerz, die gebrochenen Rippen, die tiefen Schnitte, welcher er mir mit dem Skalpell zugefügt hatte. Und ich fühle auch, wie seine Hand von meinem Hals zu meinem steifen Glied wandert. Er nimmt es in seine große Hand und ich die wärme seiner Hand erschüttert mich.
„Dir scheint er zu gefallen mein kleiner Yuki?“, raunt er belustigt und amüsiert.
Ich presche hoch, bis meine Arme soweit durchgogen sind, dass sie ebenso brechen würden, sobald ich mich nur noch einen Millimeter bewege. „Nein!“, flehe ich, doch in seinem Blick finde ich kein Erbarmen.
Es knackt, als ich vor Schreck noch ein Stück noch vorne haste. Winselnd lasse ich mich auf das kalte Metall sinken. Schmerzen um streicheln mein Bewusstsein. Schwärze tanzt vor meinem inneren Augen... Kanata... Meine Arme gehorchen mir nicht mehr und meine fühlen sich taub an.
Ich bin gefangen in meinem Körper! Ich möchte das alles nicht! Bitte lass mich gehen. Bitte, lass von mir ab! Du bist mein Freund. Mein kümmerliches Herz will kaum noch Blut pumpen.
Als ich etwas warmen an meinem Penis fühle, etwas Feuchtes, fürchte ich mich eingenässt zu haben aus Angst, doch als ich meinen Blick senke, sehe ich Kanata, wie er an meinem steifen Glied züngelte. Ekel packt mich und katapultiert mich in eine andere Dimension.
Er zieht und beißt kräftig an meiner zarten Haut und übt etwas Druck auf meine Eichel aus. Ich würge. Wie kann mein eigener Körper so wenig gehorchen? Wie kann mein Glied steif werden, wenn ich in Angst versinke? Meine Bitten bringen nichts.
Ein leichtes Zucken in der Beckengegend frisst sich durch mich hindurch.
Wieder umfasst er mit beiden Händen fest mein Becken und zieht meinen Unterleib an sich heran. Der Schweiß vereinte sich zu Perlen und lässt mich schimmern.
Wie kann er mir das nur antun? Seine Krallen versinken in meiner Haut, die nur noch ein Fetzen auf einem Gerüst aus Muskelfleisch und Knochen ist.
„Bitte...“, bäume ich mich leicht auf, worauf mich ein Blitz von Schmerz zurück auf das kalte Metall zwingt. Ich huste, ringe um Sauerstoff. Meine Rippen müssen sich in meine Lunge gebohrt haben. Immer wieder umgarnte mich ein Schleier aus Dunkelheit und ich versuche ihn zu ergreifen, dieser Welt zu entkommen, in der mein einziger Mensch, den ich liebe, missbraucht.
Ich weine. Jede Träne vermischt sich mit etwas von meinem Blut und versiegt in meinen Haaren. Kein Funken meinen Hirnes kann akzeptieren was hier vor sich geht, was geschieht. Fassungslos stöhne ich auf. Alles in mir weigert sich ihm zu Gunsten zu sein, nur mein Penis gibt sich ihm hin. Feuchter Speichel läuft meine Hoden entlang bis in meine Spalte, wo es auf meine geschundene Öffnung trifft.
Wieder hämmert er mit einer Hand mein Loch in kleine Stücke. Immer wieder stößt er hinein während ich immer wieder wie vom Schlag getroffen zusammensinke. Heftig bläst und lutscht er meinen Penis und ich spüre einen Druck, der sich fremd anfühlt. Zu fremd. Falsch.
Wie ein Hund röchele ich, als ein weißes Sekret meinen Penis verlässt und sich im Gesicht Kanatas verteilt. „Was ...Wie...?“, wimmere ich, fühle mich aber gleichzeitig des Druckes entledigt.
Ein belustigtes Lachen ertönt und schmatzenden Geräusche später, löst sich das Gesicht aus meinem Schritt. Überhall klebt mein Saft in dem Gesicht meines Freundes – meines Peinigers.
„So, dass soll mir für den Moment reichen.“, sagt er, während ich mich schon halb der Schwärze hingegeben habe. Für den Moment...Bilder klären sich.

„Yuki!“, schreit eine Stimme, doch ich kann sie noch immer nicht zuordnen.
Alles scheint kalt zu sein. Nass und kalt. Nur langsam schieben sich meine Augenlider nach hinten und lassen mich einen Blick auf das Geschehen werfen.
„Du hast wieder einen Zusammenbruch!“, stellt eine blonde Schönheit weinend fest, während sich Tsukumo an sie drückt.
Ich lechze nach Luft, nach Sauerstoff welcher meine Leere von innen ausfüllt. Hechelnd wie ein Hund setze ich mich auf, doch bevor ich mich auf meine Beine hieven kann, schieben sich zwei starke Arme unter mich und heben mich an.
„Luca?“, winsele ich, mich vor ihm ängstigend.
„Ich bin da. Ich werde dich tragen, wenn deine Beine versagen.“, antworte er samt und kühl zugleich. Nichts an mir ist noch fähig Widerstand zu leisten.
„So kann es nicht weitergehen!“, weint die Blonde, die sich noch immer von ihrem Bruder umarmen lässt.
„Es geht schon wieder...“,lüge ich, bevor ich endlich wieder einen Herzschlag habe, der meinen Brustkorb nicht explodieren lässt. Solche Zusammenbrüche habe ich die letzten zwei Wochen immer häufiger gehabt, aber nie so schlimm wie eben.
Ich schaue in die silbernen Augen, die müde und besorgt auf mich herab schauen. Ich kann ihn nicht weiter so quälen. Wann immer er mich ansieht, scheint ein Schmerz ihn zu verzerren..., so wie Kanata mich verzerrt.
„Luca, bitte lass mich herunter.“
„Nein!“, protestiert Touko, die sich mit ihrem bunten Taschentuch die Tränen wegwischt.
Der Schwarzhaarige mustert mich, nickt dann widerwillig und setzt mich auf meine eigenen Beine.
„Es geht mir gut.“, lüge ich die Menschen an, die mir eigentlich nur helfen möchten.
Meine Lippen ziert ein falschen Lächeln, dass ich nur mit größten Mühen aufrecht erhalten kann.
Ich drehe mich weg, bedenke mich vorher nochmal für ihre Hilfe und setze dann einen Schritt vor den Anderen. Hier kann ich nicht bleiben. Ich laufe. Sodom folgt mir. Ich beuge mich zu dem kleinen Fellbündel.
„Du bleibst hier, Sodom. Danke mein treuer Freund.“ , streichle ich die feuchte Schnauze und gebe einen Kuss auf die Nasenspitze. Zärtlich fahre ich nochmal die weichen Ohren nach und wende mich dann ab von meinem dämonischen Freund.
Luca verzieht seine sonst so eisige Miene, doch ich winke ihn freundlich ab.
Ich muss zu Kanata. Er muss mir erklären, was er getan hat und was seine Beweggründe waren mir das anzutun. Der Schmerz in meiner Brust ist wie eine tiefe Wunde, die unaufhörlich blutet, bis ich ein Pflaster finde, dass sie verschließt. Bis ich Antworten habe..., bis ich aufgebe.
Luca...ich glaube, ich liebe dich sehr. Aus diesem Grund kann ich dir mich nicht mehr antun.
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