- Dirty Things.

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18 Slash
Kanata Wakamiya (Reiga) Takashiro Giou Yuki Sakurai Zess (Luka Crosszeria)
16.01.2018
22.03.2020
13
31.649
6
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37 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
16.01.2018 961
 
Halli Hallo ♥
Da bin ich wieder mit einer meiner dramatischen Storys.
Ihr wundert euch sicher, wieso das Kapitel so kurz ist? Nur das Erste um zu sehen, wie ihr diese Story findet.
Was das für euch heißt? Empfehlen & bitte kommentieren, wenn ihr weiterlesen möchtet.
Es ist wirklich sehr frustrierend keine Rückmeldung zu bekommen :( *drop*
UNDJA! auch diese Story hat einen psychologischen Hintergrund wie Cut The Pain Away.


Viel Spaß beim lesen & stöbern ♥
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Der Wind pfeift durch die Äste, meine Augen geschlossen nehme ich den Duft von Regen wahr und versuche zu erraten wo ich mich befinde. Zaghaft tasten meine Fingerspitzen, welche schwer wie Beton auf der Decke liegen, die Umgebung ab und spüren nur das überaus schöne Muster des Bezuges. Er ist weich. Fühlen sich so Wolken an? Mein Haar liegt mir wüst in meinem Gesicht, einzelne Haarsträhnen kitzeln meinen Nacken. Meine Lider machen keine Anstalten sich zurückzuziehen und mir einen Blick auf das Geschehen zu erlauben. Ich atme ruhig.
Was ist denn überhaupt passiert, dass ich zwischen Wolken liege? Ich versuche meine Ruhe wiederzufinden, mich an die letzten Momente zu erinnern, die sich mir geboten haben. Nichts. Ich schlucke bitter auf. Mein Herz erhöht sein Tempo, als ich ein paar wilde Bilder in meinem Kopf erhasche. Sie schwirren wie leblose Erinnerung an mir vorbei. Meine Brust reibt wie Schleifpapier. Ich sehe nur nackte Körper, Blut und Schmutz. Mein Kopf fängt an sich zu drehen und mir wird übel, als ich weitere Momente zurückerlange. Meine Seelenspiegel kneifen sich bitter zusammen. Ich spüre ein paar Hände auf mir, meinem weißen Fleisch. Ich will mich nicht mehr daran erinnern, was auch immer vor dem jetzigen Zustand passiert ist. Ich habe gar nicht bemerkt, dass ich die Luft angehalten habe, so sehr nehmen mich diese Bilder ein. Was ist nur passiert? Bin ich tot? Bin ich noch am Leben? Wenn ja, ist dass dann etwas Gutes? Hastig hebe ich meinen Oberkörper an, durchgeschwitzt, mit weit aufgerissenen Augen starre ich in den hellen Raum. Wo bin ich hier? Es sieht so ganz anders aus, wie in meinen Erinnerungen. Ich ziehe ruckartig meine Beine an mich, als ich spüre, dass sich etwas am Bettende bewegt. Mein Brustkorb an mich gepresst, um ja keine Geräusche zu machen, halte ich meine Hände vor den Mund um jedes weitere Atemgeräusch zu unterbinden. Mein emsiges Herz pocht gegen mein verdammtes Brustbein, meine Rippen am beben, meine Lunge am explodieren. Ich blicke nun genauer auf die Bewegung und starre in zwei goldene Augen. Dieses Etwas hat hundeähnliche Ohren und einen langen Schwanz. Ich erschrecke mich, als dieses Wesen auf mich zukommt und sich gegen meine Hände reibt. „Nicht!“ Ich will gar nicht so entsetzt klingen, doch das Tier zieht sich mit einem Jaulen zurück. Ich erzittere bei dem lauten Geräusch, Panik in mir aufsteigend, dass man mich nun entdecken würde. Ich schiebe meine Beine schnell an das schwarze Bettgestell, spüre eine starke Übelkeit mich überkommen. Alles an was ich denken kann ist Schmutz, Verzweiflung und blutige Körper aus den Bildern in meinem Kopf. Ich nehme meinen letzten Haufen Mut zusammen, was wohl mehr Angst als alles andere ist und trete mit nackten Füßen vor mich her. Meine Augen stechen. Meine Haut brennt. Mein Magen schmerzt. Der Schmutz an mir ist erstickend. Und wieder diese Frage, wo ich bin? Ich bewege meinen Körper langsam auf die Tür zu, schiebe mich mehr als dass ich laufe. Ich höre Stimmen. Sie kommen mir nicht fremd vor, aber zuordnen kann ich sie auch nicht. Noch bevor ich meine Hand auf den Eisengriff legen kann, springt sie auf und vor mir steht ein Rudel Menschen. Unglaubliche schöne Menschen. Wie entblößt weiche ich ein paar Schritte nach hinten. Sie sollen mir bloß nicht zu nahe kommen. Was stellen sie mit mir an? „Yuki!“ Ein Mädchen mit langem Haar stürmt auf mich zu, panisch zische ich vor mich hin und lasse mich in eine Ecke drängen. „Was soll das?“ Ihre bräunlichen Augen füllen sich mit Fragen. „Touko...“ Einer der Männer, mit gräulichem Haar legt den Arm um das Mädchen und schiebt ihr ein Schokoladenstäbchen in den Mund. Ich bin verwirrt. Sind die vollkommen verrückt? Mein Herz setzt gefühlt alle paar Schläge aus, sodass ich ein heftiges Stechen ertragen muss. Die Luft wird knapp, da ich nur das Nötigste an Bewegungen mache, um ihnen keinen Grund zu geben auf mich losgehen zu müssen.
Plötzlich betritt ein gut gebauter Mann mit schwarzer Kleidung, Haaren und grauen Augen den Raum. „Yuki...“ Wer oder was ist dieser Yuki? Was wollen die alle von mir? Meine Finger zittern und vergraben sich in der Wand hinter mir. „Endlich bist du wieder wach.“ Dieser komische Mann schaut mich mit einem so warmen Blick an, dass es mich nur noch mehr ängstigt. Ich will weiter weg von hier, doch das Gemäuer schneidet mir den Weg ab. Meine Füße bereits kalt vom kühlen Boden. „Ich muss...“ Ich komme nicht weiter, denn ich spüre wie mein Magensaft sich seinen Weg an die frische Luft sucht. Ich wende mich noch schnell ab, bevor ich mich erbreche. Immer wieder würge ich alles hoch, was ich nicht mehr tragen kann. Ich fühle mich nach jedem Schwall etwas leichter. Der saure Geschmack auf meinen trockenen Lippen ist widerlich, dennoch wische ich ihn mit meinem Ellenbogen weg. Erneut huste ich etwas von dem Gemisch hoch und spucke es aus. Was ist nur los mit mir?  Ich bebe. Beschämt schaue ich zu Boden. Meine kleinen Härchen stellen sich auf, als dieser mysteriöse Mann auf mich zu kommt, mich besorgt mustert und mit seiner Hand verdächtig nahe kommt. Wie ein beißender Reflex schlage ich die Hand mit aller Kraft weg und sinke zusammen. „Nimm bloß deine dreckigen Finger weg!“ Entsetzung zeichnet sich auf den Gesichtern des Menschenrudels ab.


- Ende 1. Kapitel
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