Der Nächste, bitte

GeschichteHumor / P6
Dr. Gregory House Dr. Lisa Cuddy
14.01.2018
13.05.2018
7
3.358
8
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14.01.2018 399
 
Titel: Sprechstunde, die Erste
Autor: Lady Charena (Juni 2006)
Fandom: Dr. House
Charaktere: Dr. House, ein Patient
Rating: gen
Beta: T’Len
Worte: 392

Summe/Hintergrund: Dr. Cuddy hat House zu Extra-Sprechstunden in der Klinik verdonnert und das bekommen die Patienten ab.

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen.  


Dr. Gregory House warf einen angewiderten Blick auf die Akte in seiner Hand, bevor er ins Sprechzimmer trat. Dummerweise war ihm heute einfach kein Grund eingefallen, sich vor der Kliniksprechstunde zu drücken. Allerdings konnte man ja immer noch hoffen, dass es den einen oder anderen intelligenten Patienten gab, der in einer Wartezeit von gut einer Stunde einen kleinen Hinweis sah...

Dr. House zog die Tür hinter sich zu und betrachtete den massigen Mann, der auf der Untersuchungsliege schlief. „Jemand sollte die Küstenwache rufen, ich habe hier einen gestrandeten Wal.“ Er knallte geräuschvoll die Akte gegen den Medikamentenschrank und der Patient schreckte hoch.

Mühsam setzte der Patient sich auf und blinzelte. „Was ist?“, murmelte er schlaftrunken.

Der Arzt beäugte ihn. „Verzeihen Sie, niemand hat mir gesagt, dass Sie hochschwanger sind, Ma’am“, meinte er mit einer schmerzlichen Grimasse.

Der Patient musterte ihn misstrauisch. Vielleicht mochte er keine Witze über Dicke. „Sind Sie Arzt?“

Dr. House blickte nachdenklich drein und rieb sich das Kinn. „Tja... warten Sie mal. Ich trage dieses äußerst kleidsame Stethoskop um den Hals, ich arbeite in einem Krankenhaus und ich habe viele Jahre Medizin studiert. Wissen Sie, es könnte tatsächlich sein, dass ich Arzt bin.“ Er lehnte sich schwer auf seinen Stock und angelte mit der freien Hand in der Tasche nach seinen Pillen. „Wenn ich allerdings eines dieser todschicken rosa Jäckchen und äußerst bequeme Schuhe tragen würde, wäre ich wohl eine Krankenschwester und dürfte die wirklich kranken Menschen behandeln.“ Mit einer Grimasse schluckte er zwei Pillen. „Also, was fehlt Ihnen?“

„Ich glaube, ich habe mir nur den Magen mit zu viel Eiscreme verdorben. Es geht mir schon wieder richtig gut.“ Der Patient kletterte überraschend behände von der Untersuchungsliege und rannte fast aus dem Sprechzimmer.

House setzte sich und verschränkte die Arme im Nacken. Er schätzte, dass es höchstens eine halbe Stunde dauern würde, bis Lisa Cuddy wutentbrannt hereinkam, um ihn zur Schnecke zu machen...


Der Nächste, bitte.


Ende
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