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Wie die Sterne den Nachthimmel

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16 / Gen
Bob Andrews Justus Jonas Peter Shaw
12.01.2018
01.04.2021
30
101.900
13
Alle Kapitel
53 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
12.01.2018 1.233
 
Vorwort

Hallöchen,

Hiermit begrüße ich euch zu meiner ersten FF.  (Ein klein wenig aufgeregt bin ich ja schon…)
Ich schreibe in meiner Freizeit wahnsinnig gerne und probiere mich schon lange an dieser Story.
Und da ich jetzt die Möglichkeit habe diese mit euch zu teilen, werde ich das jetzt einfach mal tun. Kommentare sind jeder Zeit willkommen : )
Ach ja, dieses Kapitel ist nicht gebetat. ( Habe noch keinen Leser gefunden) Also könnten sich auch ein paar Rechtschreibfehler eingeschlichen haben *grins*, hoffe das stört nicht zu sehr beim lesen.

Ja was gibt es noch zu sagen… Diese Geschichte ist aus keiner bestimmten Sicht geschrieben. Heißt, dass quasi alle drei die Hauptcharaktere sind. Das was in den ersten drei Kapiteln und immer mal wieder zu Beginn eines  Kapitels, in der Gegenwart geschrieben steht, beschreibt, naja wie soll es anders sein… Das was halt gerade passiert.

Und das in der Vergangenheit soll quasi zeigen, wie es zur Gegenwart gekommen ist. Irgendwann werden die Text dann logischerweise nur noch im Jetzt spielen…. Ich glaube ihr habt Verstanden was ich meine… (Hoffe ich zu mindestens) ;) (das Kapitel ist jetzt auch nicht so lang aber ich werde mal versuchen sie länger zu schreiben)

So ich verabschiede mich jetzt mal, hoffe dass euch meine kleine Geschichte gefallen wird und wünsche noch einen recht schönen Tag.
LG
Johanna


Staub der durch die Luft wirbelt. Ein beängstigend schriller Ton im Ohr und das Pochen in  der linken Schläfe, sind die ersten Dinge die er wieder bewusst  wahrnimmt.

Unter großer Anstrengung, schafft er es die Augen offen zu behalten, denn die Lider sind ihm schwer wie Blei.
Vorsichtig befühlt er mit der rechten Hand seinen Hinterkopf, während die Andere es schafft sich abzustützen.

Er zuckt zusammen, als seine Finger über die Wunde gleiten. Verstört betrachtet der erste Detektiv die blutigen Fingerkuppen. Was war nur passiert?
An seiner Hand vorbei, nimmt er verschwommen andere Gestalten war, welche ebenfalls auf dem Boden liegen.

Eine heiße Woge der Panik, bahnt sich ihren Weg durch seinen Körper und lässt ihm den Angstschweiß aus den Poren treten. Hektisch zuckende Augen, die die gesamte Umgebung scannen, während sein Gehirn die ungewohnten Bilder verarbeitet.

Verzweifelt versucht er sich zu konzentrieren und seine Gedanken zu ordnen.
Wenn nur dieses verdammte Fiepen nicht wäre...

~~

Energisch klopfte es an seine Zimmertür. „Justus bist du schon wach?“ Erschrocken blickte der erste Detektiv von seinem Buch auf.
Er beobachtete, wie die Klinke nach unten gedrückt wurde und seine Tante schließlich im Türrahmen erschien.

„Guten Morgen, Justus. Na schöne Träume gehabt?“ Mathilda musterte ihren Neffen, der im Schlafanzug, bäuchlings auf seinem Bett lag.

„ Ich habe in der tat sehr gut genächtigt, danke der Nachfrage“, gab dieser zur Antwort, während er sich genüsslich streckte.

Erst als er sch seiner Tante zu wand, bemerkte er eine Sache, die nicht so sehr zum Rest des Outfits passen wollte.

„Der Tisch ist schon gedeckt, der Kuchen steht bereit und Titus schläft noch. Aber das Geburtstagskind werde ich jetzt mal aufwecken gehen“ Sie schenkte ihm ein entspanntes Lächeln, wobei ihr Blick zu dem Buch wanderte, welches Justus in den Händen hielt.

Dieser hatte große Mühe sein Schmunzeln zu verbergen. „Du Tante…. da auf deinem Kopf…  du hast …“, wollte er sie gerade auf die vergessenen Lockenwickler aufmerksam machen, als er von ihr unterbrochen wurde.

„Och Justus, ich weiß ja, dass dich du dich für Rätsel und das ganze Zeug interessierst aber musst du dich denn sogar in der Früh mit solchen Dingen beschäftigen?“

Bei dem sogenannten „Ding“ handelte es sich um ein Buch, bei dem man selbst Aufgaben lösen musste, um schließlich ein Kapitel weiter ziehen zu dürfen.

Es gefiel dem ersten Detektiv, noch nicht zu wissen, welche Rätselnuss es als nächstes zu knacken gab. Er empfand es als gutes Training um sich geistig fit zu halten.

„Nun ja, so kann ich die Zeit bis ich mich fertig machen muss sinnvoll nutzen und ich sehe da im Wesentlichen auch kein Problem damit. Aber das ist jetzt eigentlich auch unwichtig. Was ich dir vorhin versucht habe mitzuteilen… “,und ein weiteres Mal wurde ihm das Wort abgeschnitten. Fast so, als wolle sie nicht auf die Plastik Röllchen in ihrem Haar aufmerksam gemacht werden.

„Was wollte ich vorhin noch gleich tun?“ Mit der rechten Schulter stützte sich seine Tante am Türrahmen ab, während sie versuchte sich zu erinnern. „Du hast gesagt, dass dein Plan vorsieht, Onkel Titus wecken zu gehen“, gab Justus zurück und fuhr sich dabei fahrig über die Augen.

„Ach ja genau“, bejahte sie die Aussage und huschte, ohne ein weiters Wort von sich zu geben um die Ecke und verschwand somit aus Justus` Blickfeld.

Der erste Detektiv säuftzte und setzte sich auf sich aufrecht hin. Die Beine über die Bettkante baumelnd.

Das Verhalten seiner Tante, erinnerte ihn ein wenig an eine ganz bestimmte, wirklich nervtötende “Bekannte“ der Familie Jonas. Eudora Kretschmer war ihr Name. Sie war eine Person, die überall ihre Nase mit reinstecken musste, einen oftmals stundenlang voll quatschen konnte und sich für den Mittelpunkt der Erde hielt.

Seine Tante kannte sie vom Frauenclub. Und wissbegierig wie Mrs. Kretschmer war,  hatte sie Mathilda einmal über ihre derzeitige Familien Situation ausgequetscht. Somit kannte Eudora auch Justus und das schmeckte ihm gar nicht.

Sein leerer Blick wanderte durch den Raum, während er seinen Gedanken nach ging. Dieser blieb an seiner Wanduhr hängen die zeigte, dass bereits 10 Minuten vergangen waren.

Also legte er das Lesezeichen  zwischen die aufgeschlagenen Seiten, stemmte sich nach oben und legte das Buch auf seine Kommode.

Nach der täglichen Waschroutine, hatte er sich seine, schon am Vortag heraus gelegten Klamotten, angezogen. Auf ein blaues Polohemd, kombiniert mit einer kurzen Jeans und weißen Converse war seine Wahl gefallen.

Zufrieden betrat er das Wohnzimmer und stellte erleichtert fest, dass seine Tante die Lockenwickler bemerkt haben musste, denn sie waren verschwunden. Ob durch Tituts` Hilfe oder von alleine – da war sich nicht ganz sicher.

Mathilda war gerade dabei ihrem Mann einen dicken Schmatzer auf die Wange zu geben, als Justus auf sie zu trat.

„Alles Gute Onkel“, gratulierte der erste Detektiv und nahm auf dem Stuhl auf der gegenüberliegenden Seite, des gedeckten Esstisches platz, welchen ein großer Geburtstags Kuchen zierte. Mit hellblauer Schrift hatten seine Tante und er am Vortag „Happy Birthday“ darauf geschrieben.

„Danke schön, mein Junge. Guck was ich von Mathilda zum Geburtstag bekommen habe.“ Freudestrahlend zeigte er auf ein paar Konzertkarten.

„Das ist ja heute Abend“, stellte Justus fest, nachdem er sich diese durch gelesen hatte. „Ganz genau. Und diese 2-3 Stunden werden ganz mir und deiner Tante gehören.“ Zufrieden schenkte er seiner Frau ein Lächeln.

Diese blickte den Ersten hoffnungsvoll an, während sie das Wort übernahm. „Und deshalb wollte ich dich gerne bitten, heute auf das Haus aufzupassen. Es kommt nämlich noch ein wichtige Lieferung an, die du entgegen nehmen müsstest, wenn wir nicht da sind.“

Justus erwiderte ihren Blick. Er hatte seine Tante schon seit einigen Wochen nicht mehr so erfreut erlebt. Letzte Woche war viel passiert auf dem Schrottplatz. Gleich drei Auktionen auf denen sie sich um das Wohl der Gäste gekümmert hatte. Ziemlich gestresst hatte sie ausgesehen und über Kopfschmerzen geklagt. Doch jetzt verriet ihre Mimik, dass sie voller Vorfreude war.

Aufgrund dessen und weil es schön war zu sehen, wie sie sich ihre Laune zusehend verbesserte, stand er auf, legte eine Hand auf ihre Schulter und beantwortete die gestellte Frage mit einem freundlichen: „Aber selbst verständlich. Du kannst auf mich zählen, Tante.“
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