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The Prince of silver fountains (2)

GeschichteFantasy, Suspense / P18 / Gen
Fili Kili Legolas OC (Own Character) Thorin Eichenschild
11.01.2018
01.04.2021
96
443.675
63
Alle Kapitel
203 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
13.02.2021 5.102
 
So, alle zusammen, es geht weiter :)
Erst einmal Danke für eure lieben Rückmeldungen.
Dann geht es jetzt weiter mit etwas... Kess? Tili? Hatten wir jemals ein Wort für Tess und Kili?! Egal, um die beiden gehts jetzt :D
Ich wünsche euch noch viel Spaß beim Lesen und ein erholsames Wochenende (sind Wochenende während Corona nicht immer erholsam? Wie langweilig unsere Welt geworden ist....).
Fühlt euch gedrückt,
CasseyCass *-*

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Kili
“Sehr gut”, murmelte er und schielte über Tess’ Schulter, wo die Zielscheiben gerade aufgebaut worden waren. “Es gibt drei Möglichkeiten für dich zu stehen, Tess. Parallel zum Ziel, die Füße also direkt nebeneinander. Die geschlossene Haltung, deinen linken Fuß vor und deine Hüfte vom Ziel abgewandt oder die offene Haltung, wo deine Hüfte dem Ziel zugewandt ist.” “Was heißt das?” “Deine körperliche Zentrierung beeinflusst den Schuss. Wenn du schief stehst oder du nicht stabil genug stehst, dann geht der Schuss daneben. Wir probieren also alle drei Haltungen aus und sehen, welche dir am ehesten liegt.” “Welche liegt dir am ehesten?” Kili lächelte. “Offene Haltung.” “Gut, dann probieren wir die als Erstes.” Tess stellte sich wie beschrieben hin und Kili schob ihren linken Fuß etwas weiter vor. “Genau so. Und deinen Oberkörper gerade halten.” Er drehte Tess oben herum gerade. “Beide Augen aufs Ziel, ja?” “Ja.” Tess sah ihn an. “Wow, das ist spannend, Kili!” Kili grinste etwas. “Bauch anspannen-” Er drückte gegen ihren Bauch. “Nur anspannen, Ghivashel, atmen darfst du noch.” “‘Tschuldigung.”

“Pass auf, du stellst dir deine Flugbahn vor deinem inneren Auge vor”, erklärte Kili. “Die ersten Male werden daneben gehen, vermutlich weit rechts, weil du Rechtshänderin bist. Das ist nicht schlimm, mit jedem Schuss wird sich deine Körpermitte zentrieren und es wird besser werden. Fass den Bogen nicht zu stark, je mehr du deine Muskeln anspannst, desto mehr Instabilität bringst du in die Haltung. So etwas nennt sich auch Todesschuss-” “Echt beruhigend Kili.” “-Die Sehne vom Bogen befindet sich in der Linie Nase-Lippen dann weißt du auch, dass der Bogen richtig aufgezogen ist. Dein Kopf sollte also nicht nach vorn kippen. Und nun den Ellbogen noch etwas höher… Genau so. Du bildest jetzt ein T, siehst du?” “Ja.” “Sehr gut. Also - Blick aufs Ziel Flugbahn vorstellen und los lassen.” Kili sah von hinten, wie ihre Augenlider sich kurz schlossen, aber nicht wieder aufgingen. Er wippte etwas vor und zurück. Meditierte sie? “Eh Tess? Dein Angreifer hätte dich nun schon fünfmal gefressen.” “Ja, ich… Könntest du einen Schritt zurückgehen?” Überrascht sah er sie an. “Wieso?” “Du machst mich nervös-” Röte kroch ihre Wangen hinauf und Kili grinste breit, bevor er seine ernste Miene aufzwang, die aber in einem amüsierten Schmunzeln endete. “Gewiss.” Mit den Händen auf den Rücken, wich er einen Schritt zurück.

Tess lockerte ihre Schultern und nahm erneut Haltung ein. Kili musterte sie von hinten. “Ellbogen etwas höher. Genau.” Wie erwartet ging der Pfeil weit nach rechts daneben, aber er flog weit genug. Kilis Schüsse hatten anfangs viel zu viel Wucht gehabt und waren über das Ziel hinweggeflogen, andere Schüler wiederum hatten zu wenig Zug und versenken die Pfeile im Gras davor. Tess nahm einen neuen Pfeil, legte ihn auf und probierte es ein weiteres Mal. Sie hatte sich einen wirren Dutt geknotet und eine einzelne Strähne, die sich daraus gelöst hatte, wehte in ihrem Nacken hin und her. Die untergehende Sonne zeichnete ihre Konturen weich und nachgiebig. Sie hatten extra am Abend trainieren wollen, nach ihrer Schicht im Krankenhaus, wenn beim Trainingsstand weniger los war. Die Männer und Auszubildenden waren alle beim Abendessen und niemand würde sich um Tess und den Bogen scheren. Kili wusste, wie nervig das war. Bei ihm und Fili hatte sich immer ein Pulk Schaulustiger gesammelt. Ihr Vater war bereits ein großer Krieger gewesen, von Thorin ganz zu schweigen und alle hatten wissen wollen, ob die Prinzen in ihre Fußstapfen treten würden. Tess wäre vor Nervosität vermutlich kollabiert, daher die späte Stunde.

Sie schrie auf, als Pfeil Nummer Sechs das Ziel schrammte. “Hast du das gesehen?!”, rief sie freudig auf. “Ja, habe ich-” “Er hat das Ziel oben geschrammt, soll ich den nächsten eher nach unten zielen?” “Nein. Ein Pfeil fliegt nie zu einhundert Prozent gerade. Er fliegt immer einen kleinen Bogen. Würdest nach unten zielen, landet er meilenweit vor dem Ziel im Boden.” “Also-?” “Also schießt du erneut und stellst dir die Flugbahn genauer vor.” “Humpf.” Kili grinste. Tess rieb sich über die Nasenspitze, die von der Sehne etwas gerötet war und zog einen Pfeil auf. “Ellbogen, Ghivashel.” “Ja, ja, ja.” Weitere Grinsen seinerseits. Bogenschießen war von vielen Faktoren abhängig - Körperhaltung, Entfernung, Wind, Bogen, Pfeil, Beweglichkeit des Ziels und so fort. Es war schwieriger als einfach mit einem Schwert auf den Gegner einzudreschen und man brauchte länger, um eins mit seinem Bogen zu werden. Man sollte den Bogen auch nicht einfach auswechseln. Einmal an Gewicht und Spannkraft gewöhnt würde ein leichterer oder schwererer Bogen eine echte Herausforderung sein. Pfeil Nummer 15 saß. Nicht mittig, aber am oberen Rand. Tess reckte die Arme in die Luft. “GETROFFEN!” Sie drehte sich zu Kili um, der bei ihrer unverhohlenen Freude nur lachen konnte.

“Du bist ein Naturtalent”, neckte er. “Mach dich nicht lustig!” “Niemals.” Tess hielt ihm den Bogen hin. “Los, ich will einen Profi sehen.” Kili griff sofort nach dem Bogen und stellte sich an Tess’ Stelle. Er musste nicht vor jedem Pfeil die Augen schließen und zog die Pfeile flüssig aus dem Köcher am Boden, ohne auch nur zu warten, ob er traf. Er zielte auf alle Zielscheiben, die auf dem Parcour standen und bis auf einen traf er alle. Zufrieden ließ Kili den Bogen sinken. Er war weniger aus der Übung als erwartet. “Wie lange brauche ich, um so schießen zu können?”, fragte Tess. “Hm. 30 Jahre, mehrere Schlachten und einen Krieg.” “Cool. Nichts einfacher als das.” Sie beide wechselten einen amüsierten Blick und Kili deutete auf die rechten Ziele. “Du sammelst diese dort ein, ich gehe nach links-” “Und Treffen in der Mitte.” Da kannte ihn jemand aber besonders gut. Sie begannen die Pfeile aus den Zielscheiben zu rupfen und Tess’ verstreute Pfeile um das mittige Schild herum. “Können wir das öfter machen?”, fragte sie und steckte die Pfeile in den Köcher. “Natürlich. Solange du nicht erwartest irgendwelche Kämpfe auszutragen oder dich mit anderen Soldaten zu messen.” “Nein, Quatsch. Aber das macht Spaß und irgendwie habe ich das Gefühl etwas gegen mein Hüftgold zu machen.” Sie klopfte sich auf den flachen Bauch.

Kili verdrehte die Augen. “Glaub mir, du wirst eher Armmuskeln bekommen.” Er zog Tess für einen Kuss heran. Sie trug mal kein Kleid sondern eine sündhaft enge Hose und eine Bluse, die sie oben aufgeknöpft ließ. Fest drückte sich Tess an ihn und seufzte in den leidenschaftlichen Kuss. “Mein Prinz”, wisperte Tess an Kilis Lippen, “Sie sind heute noch nicht Ihrer königlichen Verpflichtung nachgekommen, sich um die körperlichen Bedürfnisse Ihrer wunderschönen Frau zu kümmern.” “Wer von uns ist nun süchtig, hm?”, grinste Kili. Doch seine Hand strich von ihrer Taille herunter und legte sich um ihren Hintern. “Es gibt Süchte, die man fördern sollte.” Sie beide lachten und küssten sich ein weiteres Mal. “Keine Sorge”, brummte Kili, “wir sind bald im Urlaub und wenn du jeden Tag im Bett verbringen willst, dann werde ich deinem Wunsch natürlich Folge leisten.” “Wie lange werden wir in die Blauen Berge brauchen?”, fragte Tess und nahm ihm den Bogen ab, weil der Köcher schwer von Pfeilen war.

“Uh, das wird etwas dauern”, seufzte Kili. “Wir haben auf dem Weg zum Erebor natürlich sehr lange gebraucht, weil wir mehrfach gefangen genommen wurden und oft zu Fuß gehen mussten. Im Sattel ohne Unterbrechung - drei Wochen.” “Das ist tatsächlich recht lange.” “Kannst du dir in etwa vorstellen wo das Auenland liegt?” “Ja.” “Vier Tagesritte in den Nord-Westen. Dort liegen die Ered Luin.” “Können wir dann nicht bei Bilbo vorbei?” “Gewiss, können wir das. Ich würde sowieso vorschlagen an Orten zu halten, die wir kennen. Wir reisen den Fluss nach Süden entlang und nehmen die Elbenstraße durch den Düsterwald, überqueren das Nebelgebirge bei Beorn, vielleicht begleitet er uns auch über die Gipfel und dann gen Westen auf der östlichen Straße, vorbei an Bree und dem Auenland, den Hügeln dahinter und den Grauen Häfen des Sees Lune und dann hinauf in die Blauen Berge hinein. Eigentlich eine schöne Strecke, wenn man nicht von Orks und Wargs und Spinnen gejagt wird.” Kili hielt Tess die Tür zur Waffenkammer auf. Die Kammer hier unten beim Trainingsplatz war riesig, kaum vergleichbar mit den paar Waffen im Berg. Jede Waffenart hatte im Grunde ihren eigenen Raum, es gab sogar einen Tisch samt Stühlen und Wasserkaraffe, an der sich die Krieger bedienen konnten.

“Die Kurzbögen kommen dorthin-”, Kili zeigte auf die Bögen an der Wand und räumte selbst die Pfeile weg. Irgendein Idiot hatte Pfeile für die Langbögen nicht richtig weggepackt und dann steckten sogar stumpfe Pfeile in dem Köcher, die eigentlich nur von Kids benutzt wurden. Da hörte Kili ein leises Klicken und drehte sich um. “Was tust du da?”, fragte er Tess, die mit einem unschuldigen Grinsen auf ihn zukam. “Ich habe abgeschlossen.” “Wieso?” “Weil ich das eben ernst meinte-” Sie packte ihn an seiner Tunika und schob ihn vehement auf einen der Stühle zu. “Du hast dich nicht um meine körperlichen Bedürfnisse gekümmert.” Er fiel auf den Stuhl und Tess setzte sich auf ihn. Ihre Augen glänzten und Kili musste seine Überraschung abschütteln. Ja, seine Freundin war nur noch halb so scheu wie einst, aber diese Dominanz war neu, ebenso die unverhohlene Lust in ihren Augen. Seine Hände hatten sich wie von selbst an ihre Oberschenkel gelegt. Tess wiederum sah ihn etwas von oben herab an, dass Kili den Kopf in den Nacken legen musste. Leicht wanderten ihre Lippen über seine und ihre heißen Atem vermischten sich. Ja, doch… es gefiel ihm. Neu und irgendwie komisch, aber angenehm. Wie vor ein paar Tagen in der Gästetoilette in den Minen. Da hatte Kili auch nicht erwartet, dass Tess ihm folgen würde.

Fest drückte sich ihr Becken gegen seine Lenden und Kili seufzte etwas in ihren Mund. “Tess-” “Hm? Willst du nicht?” Sie wich etwas zurück und schien über ihr eigenes Verhalten plötzlich verunsichert. Rote Flecken erschienen auf ihren Wangen. Verführung war nie ihr Ding gewesen und dass sie es jetzt überhaupt probierte- “Natürlich will ich”, beruhigte er sie und gab ihr einen zärtlichen Kuss. “Aber mir ist jedes Mal wichtig, dass es dir gefällt und dass es für dich angenehm ist und wenn du lieber in unser Gemach willst-” Tess schüttelte den Kopf. “Alles klar.” Doch sie blieb weiterhin einfach sitzen. “Tut mir Leid, ich… ich habe damit keine Erfahrung. Ryan fand es immer lächerlich, wenn ich sowas versucht habe, er hat mich immer ausgelacht-” Sowas. “Nun dann hatte Ryan einfach nicht verdient von dir verführt zu werden”, erwiderte Kili grinsend. Näherte sich ihren Lippen und sog sie in einen Kuss. Zärtlich bahnte er sich in einen Weg in ihren Mund und Tess erwiderte das Zungenspiel. Es tat ihm etwas Leid, sie unterbrochen zu haben, sie hatte an Schwung verloren. Ein paar ruhige Sekunden vergingen, ehe Tess ihr Verlangen wiederfand und der Kuss leidenschaftlicher wurde.

Kili öffnete ihren Gürtel und den Knopf ihrer Hose und glitt mit der Hand in ihre Unterwäsche. Beinahe hätte er den Kopf geschüttelt. Da war jemand ja sehr bereit für diese Nummer. Tess keuchte auf, als er fest und mit ihren Bewegungen über ihren Kitzler strich. Ihre Lippen lösten sich von seinen Mund und legten sich stattdessen an seinen Hals, bissen ihn vorsichtig ins Ohrläppchen. Immer wieder stöhnte sie beinahe verzweifelt auf und Kili lobte sich innerlich für sein Können. “Ich will noch nicht kommen”, wisperte Tess, “hör auf-” Er dachte nicht dran. Wenn Kili eines mittlerweile kannte, dann Tess’ Körper und wie dieser kurz vor einem Orgasmus reagierte. Tess’ Finger krallten sich in seine Haare, japsend trafen ihre Lippen aufeinander. Sie wollte aufstehen, doch Kili drückte sie rigoros zurück und seine Finger glitten wie von selbst tief in sie. “Oh großer Gott”, keuchte Tess. “Kili-!” Aber er hatte noch etwas Zeit. Nicht mehr viel, aber ein paar Sekunden. Jede einzelne davon kostete Kili aus, er lockte sie und schürte ihre Lust wie ein Feuer. Und seine eigene Lust natürlich auch. Ihre Atemstöße wurden abgehackter und Tess grub die Stirn an seinem Hals. Augenblicklich hielt Kili in seiner Bewegung inne. Frustriert schrie Tess auf. “Du fieser Mistkerl!” “Du sagtest, du wolltest so nicht kommen”, meinte Kili unschuldig. Das Glitzern, das sich daraufhin in Tess’ Augen breit machte, war jedoch weniger nach seinem Geschmack.

“Das gibt Rache”, knurrte Tess, ehe sie aufstand und sich ungeduldig die Hose abschüttelte. Kili selbst zog seine Tunika aus seiner Lederhose und hob kurz den Hintern, damit sie besser runterrutschte. Kaum saß er wieder, schwebte Tess auch schon wieder über ihn, griff nach seiner Erregung und ließ sich schnell darauf nieder. Fast schon etwas zu schnell- Kili schluckte trocken und rang nach Luft, Tess wiederum begann sich ohne Pause wie eine Schlange zu bewegen. Es fiel ihm immer schwer, wenn Tess oben war, lange durchzuhalten. Nicht, weil sie die Bewegungen bestimmte, sondern weil seine Augen selten auf ihrem Gesicht und häufiger zwischen ihren Beinen ruhten und das keinem Mann auf Dauer gut tat. Doch ihre heutige Leidenschaft und ihre schon fast harten Bewegungen, brachten sein Herz zum Stolpern. Kili hielt ihr Becken fest und kämpfte etwas mit ihrer Vehemenz, was die Sache aber eher verschlimmerte, als verbesserte. Tess krallte sich an der Stuhllehne fest, schlang die Füße um die Stuhlbeine und zwang ihn und sich selbst für zehn Sekunden zur Ruhe. Keuchend starrten sie einander an. Langsam strich Kilis Hand von ihrer Hüfte hinauf in ihren Nacken und der folgende Kuss war nur noch halb so wahnsinnig wie die vorigen.

Tess schnelle, japsende Atmung wurde ruhiger mit jedem Kuss und sie ließ sowohl die Lehne als auch die Stuhlbeine los, sank einfach tief auf seine Lenden. Kili umfing sie mit den Oberarmen und seufzte leise auf. Nie hatten sie während des Sex so gekämpft. Es war schon ab und zu leidenschaftlich gewesen, aber das hier war zu sehr an eine Grenze geraten. Sie sollten sich nicht wehtun. Als Tess sich schließlich wieder bewegte, waren die Bewegungen weiterhin lustvoll. Aber sie erinnerten Kili mehr an ihre erste Nacht zusammen. Ihre Lippen lagen wie festgeklebt aufeinander und so wie Tess’ seine Geräusche der Lust abfing, fing er ihre auf. Ein Zittern bebte über ihren Körper und Kili berührte sie wieder zwischen den Beinen. Aber ihm schossen zum wiederholten Male kleine Lichtblitze vor den Augen umher und er wollte nicht allein kommen. Schnell und fließend, versehen mit kleinen Seufzern und ab und an einem Wimmern, ritt Tess ihn und diesmal ließ er ihr ihren Orgasmus. Sie versuchte währenddessen weiter ihr Becken kreisen zu lassen, aber das wäre nicht nötig gewesen. Ihr Innerstes hatte sich derart fest zusammengezogen, dass Kili sich beinahe zeitgleich verausgabte.

Tess sank gegen seine Brust und ihr Atem schickte eine Gänsehaut über seinen Nacken. Für ein paar Augenblicke erlaubten sie ihren Herzen wieder in ihren ursprünglichen Rhythmus zurückzufinden. “Das nächste Mal”, brummte Tess und hob ihr gerötetes Gesicht, “zwingst du mich in unser Gemach.” Kili lachte heiser auf. “Niemals, Ghivashel, das war nämlich abartig gut. Anders und kurzzeitig etwas… zu viel… aber abartig gut.” Er küsste sie und nie im Leben hätte er bei so viel Zärtlichkeit geglaubt vor ein paar Augenblicken nahezu den Verstand verloren zu haben. Seine Hand strich über die weiche Haut an ihrem Unterrücken. “Danke für’s einfangen”, flüsterte sie. “Klar. Hoch und Abendessen?”, schlug er vor. “Hoch, baden und Abendessen”, verbesserte Tess. “Ebenso in Ordnung.” Sie küssten sich erneut. Mahal. Was für eine Nummer.

Judy
In dem Zimmer war es dunkel. Ein paar Kerzen brannten auf einer Kommode, ansonsten schienen hier alle zu schlafen. Bestimmt eine Tonne an Decken lag auf mir und erdrückte mich fast. Außerdem ein… Überwurf. Thorins Überwurf. Rechts von mir auf einem Nachttisch stand ein Glas Wasser. Ich streckte die Hand danach aus und stellte überrascht fest, dass ich zwar irgendwie müde war, meine Muskeln sich aber nicht mehr anfühlten, als wären sie mit Zement gefüllt. Ich schloss kurz die Augen. Was war geschehen? Ich… Ich hatte Sir Groi gesehen und war gestürzt und dann… Nichts. Filmriss. Ich konnte mich daran erinnern, wie mir jemand die Stirn kühlte. Mir war verdammt kalt gewesen, ich hatte unglaubliche Schmerzen gehabt… Alles andere war nur ein schwacher Blurr. Bis auf- Ich hob den Kopf etwas und versuchte in der Dunkelheit etwas zu erkennen. Doch, doch. Da drüben komplett im Schatten verborgen, konnte ich Thorin ausmachen. Er hatte den Kopf hinten angelegt und schlief. Oder döste zumindest sehr, sehr tief. Also war er hier geblieben, die ganze Zeit über.

Ich wischte mir über die Stirn und setzte mich auf. Ich fühlte mich so ausgeruht wie lange nicht mehr. Mein Kopf war vermutlich deshalb so wattiert, weil er die vergangenen Tage und Nächte nur mit Schlafen beschäftigt war. Vorsichtig stand ich auf, wickelte mich in Thorins Überwurf. Leise, raffte ich mir eine meiner Decken vom Bett und ging auf den König zu. Nein, er schlief. Und zwar so tief und fest, wie er nur konnte. Eine Welle der Zuneigung überschwappte mich bei dem Anblick. Auch unser König war nur ein einfacher Zwerg, der seine Ruhe brauchte. Sein Bart war nachtschwarz und ohne die Sorgenfalten auf seiner Stirn, sah er nur halb so alt aus, wie er eigentlich war. Ich schlug die Decke über ihn und zog ihm diese bis zum Kinn. “Schlaf, mein Liebling”, wisperte ich und strich ihm über die Wange. “Ruh dich aus, alles andere kann warten.” Ich gab ihm einen kleinen Kuss auf die Stirn, bevor ich ebenso leise wieder aufstand. Ich huschte ins angrenzende Bad, das echt winzig war im Vergleich zu meiner Hütte oben. Man fiel förmlich vom Klo in die Dusche ins Waschbecken. Aber es reichte aus, um mich kurz frisch zu machen und nicht mehr ganz so nach Krankheit zu stinken. Auch wenn ich Thorin vertraute mich nicht bei zwielichtigen Gestalten untergebracht zu haben, wollte ich wissen, wo ich war und drückte leise die Schlafzimmertür auf.

Ich landete in einer Wüche, wo zwei provisorische Betten standen, auf denen zwei Zwerge schliefen. Auch hier brannten nur wenige Kerzen. “Kann ich helfen, Mylady?” Ich fuhr zusammen. “Milic!” Der Zwerg grinste mich keck von der Küchenbank aus an. “Wie geht es Ihnen?”, fragte er leise. “Deutlich besser, ich-”, ich trat in die Küche und schloss die Tür zum Schlafzimmer. “-Ich bin noch etwas müde, aber meine Schmerzen sind echt erträglich geworden und irgendwie… fehlt mir eine Last auf den Schultern.” Milic nickte. Rückte zur Seite und machte mir Platz auf der Bank. “Sir Gallii hat Sie aufgelesen”, flüsterte er, während er mir ein Brötchen und ein Glas zu schob. “Sie lagen bewusstlos und fiebrig auf Ebene 21 herum.” Wow, da hatte ich mich aber echt verlaufen… “Seine Frau, Lady Meve, hat sich um Euch gekümmert, nebst Tess natürlich und Seiner Majestät. Ich und Sir Cain haben für Eure Sicherheit gesorgt.” “Meve und Gallii?! Moment, die Namen sagen mir was-” “Ihr habt ihre Nichte, Karin, versorgt. Sie hatte Stress mit ihrem Ehemann, nachdem sie ihr Kind verloren hat.” Genau! Eine wirklich kleine Zwergin - also klein, selbst für eine Zwergin - die herbe unter dem Verlust ihres Kindes gelitten hatte und sich dann auch noch mit ihrem unsensiblen Ehemann hatte rumschlagen müssen…

“Ihr hattet Glück, Judy”, flüsterte Milic. “Hier unten treiben sich Zwerge rum, die Sie nicht so gütig behandelt hätten.” “Das weiß ich. Ich wollte auch nicht so weit herunter gehen, glaub mir.” Ich riss etwas von dem Brötchen ab. “Gibt es etwas Neues aus dem Berg? Ist irgendetwas geschehen, während ich geschlafen habe?” “Nichts, Mylady. Kili und Tess haben gepackt, sie wollen demnächst in die Blauen Berge reisen-”, oh, “-Cain hat ebenfalls alle zusammengerufen, wir gehen in die Eisenberge zurück”, nochmals oh, “-und Fili bereitet sich auf Moria vor.” Oh. Oh. Oh. “Ich hätte wohl noch etwas länger schlafen sollen”, murmelte ich schief grinsend. “Nun, Seine Majestät ist der Ansicht, dass Ihr beide nicht gesund genug für eine Reise seid, ihr aber ebenso… Dinge regeln müsst. Jeder soll ich erst einmal um sich selbst kümmern.” Das hatte ich mal versucht und war am Ende gekidnappt worden. “Er hat Recht”, nickte ich jedoch. “Nicht nur das, wir haben euch lange genug von euren eigenen Leben abgeschnitten. Deine Frau wartet sicher auf dich, Milic, Kili und Tess verdienen etwas Zeit und Ruhe, von Fili ganz abgesehen.” “Ja, meine Frau würde ich gerne wiedersehen”, nickte Milic und räusperte sich kurz. “Sie schrieb mir, ein Kind zu erwarten.” “Oh!” Ich lächelte erfreut und drückte spontan seine Hand. “Oh, Milic, das ist wundervoll!”

Der Zwerg wurde tatsächlich etwas Rot, doch er grinste ebenso breit und seine Augen leuchteten. “Ich fehle nun schon sechs Wochen und ich würde die Schwangerschaft gerne miterleben.” “Das sagst du jetzt”, neckte ich, “pass auf wenn du die ersten Stimmungsschwankungen miterlebst und die Fressattacken und deine Frau irgendwann nicht mehr selbst auf Toilette gehen kann und darüber klagt, wie fett sie geworden ist.” “Und genau das, will ich erfahren.” Ich lachte etwas. “Das sollst du”, sagte ich und lächelte ihn aufrichtig an. “Wie gesagt - es ist Zeit, dass ihr eure Leben wiederbekommt. Aber! Ich will Bescheid bekommen, wenn das Kind da ist.” “Versprochen, Mylady.” Süß. Es gab so ein paar Typen im Berg, die für die Vaterschaft geboren waren. Milic war einer davon. Kili ebenso. Es waren chaotische, junge Zwerge, aber eifrig eine Familie zu gründen. Klar, Zwerge wie Fili würden auch super Väter sein, aber Fili würde ein Kind eher als weitere Verantwortung sehen, der er eben nachkommen müsste, während Kili oder Milic happy mit dem Baby um die Brust geschnallt durch den Berg stolzieren würden. Ich aß mein Brötchen fertig, trank den Apfelsaft dazu und fühlte mich noch einmal besser als eben nach dem Aufwachen. Auch wenn ich mich an keine Minute ohne Träume erinnern konnte, so fühlte ich mich von ihnen nicht ausgebrannt.

Aber ich würde noch etwas brauchen, bis ich wieder fit war und nach dem bisschen Reden, dem Essen und dem Saft und der halben Stunde auf den Beinen, war ich echt müde. Laut Milic war es vier Uhr morgens, er würde in zwei Stunden abgelöst werden und die Zeit damit verbringen die Risse in der Küchenanrichte zu zählen. Ja, ich hatte auch mal Nachtschichten geschoben, ich wusste wie schwierig es war, zwischen drei und fünf die Augen aufzuhalten. “Ich würde dir gerne Gesellschaft leisten, aber ich bin-” “Krank”, beendete Milic meinen Satz ruhig. “Keine Sorge, Mylady, ich bin ein starker Krieger, der auch den Kampf gegen die Müdigkeit gewinnen wird.” Ich verdrehte die Augen. “Ich habe dich vermisst Milic”, grinste ich. “Oh, Mylady, das kann ich nur zurückgeben.” Er salutierte im Sitzen, als ich mich durch die Schlafzimmertür schob. Obwohl ich versuchte sie leise zu schließen, quietschte sie etwas und wie erwartet, fuhr Thorin beinahe Senkrecht auf. Meine Güte, diese Krieger und ihr leichter Schlaf! Im Bett überhörte er seinen Wecker aber während einer Wache könnte man in Gedanken niesen und er würde wach werden.

“Shtt!”, machte ich beruhigend und hob die Hände. “War nur ich.” Thorin sah mich erst verwirrt, dann beinahe fassungslos an. “Judy-”, wisperte er, ehe er aufsprang und mich umarmte. Ich konnte hören, wie ihm ein Stein vom Herzen fiel. Ehrlich, der Boden bebte förmlich. “Oh, Amrâlimé, du bist wach. Ich habe mir solche Sorgen gemacht-” Er verfiel ins Khuzdul und da mein Zustand meinen Sprachkenntnissen nicht gerade half, verstand ich kaum, was er sagte. Doch ich spürte seine Erleichterung und seine Sorge und sein schlechtes Gewissen. Er drückte mir mehrere Küsse auf die Wange, hielt meinen Kopf fest, musterte mein Gesicht, küsste meine Stirn und umarmte mich erneut. “Menu tessu”, wisperte er verzweifelt, “Es tut mir so Leid, mein Liebling- M’imnu Durin, menu tessu, Amrâlimé, menu zinud men.” “Thorin”, flüsterte ich, “hey, Thorin! Thorin-” Ich drückte ihn sanft von mir fort und strich ihm eine Haarsträhne hinters Ohr. “Alles gut, ich bin hier. Mir geht’s gut, ehrlich. Okay, mach dir keine Sorgen, es ist alles okay-” Diesmal zog ich ihn an mich heran und bettete das Kinn an seine Schulter. Sein Herz schlug so laut, dass es mir gegen die Brust donnerte und sein Griff an meiner Schulter war eisern.

“Alles gut, Liebling”, wisperte ich, “ich bin hier. Alles gut. Alles gut.” Ich wusste nicht, wie lange wir dort standen und uns gegenseitig hielten. Thorin zitterte, als würde er sich daran hindern wollen, in Tränen auszubrechen und die Art und Weise wie er mich umarmte, zeigte mir, dass er sich etliche Vorwürfe gemacht hatte. Ja, ich glaubte weniger, dass er nur erleichtert war, er war vielmehr von einem schlechten Gewissen der Superlative geplagt. “Alles gut”, murmelte ich erneut. “Es ist alles gut, Thorin.” Er schluckte hart und hob den Kopf etwa, um mich anzusehen. Ich wusste, dass er mit sich rang, weshalb ich ihm die Entscheidung abnahm und ihn zart küsste. Er atmete bebend gegen meine Lippen. “Siehst du, alles sehr real”, flüsterte ich. Erwiderte den Kuss, der nun von ihm ausging. “Wie geht es dir?”, fragte er und fuhr mit den Händen über meine Oberarme. “Besser.” “Ja?” “Ja. Ich fühle mich, als hätte ich alles, was mich die letzten Wochen fertig gemacht hat, ausgebrannt.” Seine Hand legte sich an meine Stirn. “Dein Fieber ist fort. Der Schüttelfrost auch… Hast du noch Schmerzen?” “Ja. Aber-” Ich hob bei der steilen Furche auf seiner Stirn sofort die Hand. “Besser, Thorin. Deutlich besser.” “Tess konnte dich kaum berühren”, wisperte er und seine Stimme strauchelte unter Schmerz.

“Ja, ich… Das kann ich gut nachvollziehen.” Die Arme. Musste fühlen, wie es mich innerlich zerriss. “Judy-” “Pass auf”, unterbrach ich ihn ruhig, “wir warten den morgigen Tag ab, ja? Es ist vier Uhr morgens und ich weiß, wir haben viel zu besprechen, aber das kann warten.” Meine Hände fuhren von seinem Gesicht über seinen Hals hinunter zu seiner Brust. Thorin nahm sie in meine und drückte ihnen einen Kuss auf. Sah mich dabei unverwandt an. “Du weißt, wie Leid mir alles tut?”, fragte er leise. “Ich… Ich sollte vor dir auf die Knie und um Verzeihung bitten und hoffen, dass du mir die gleiche Gnade zukommen lässt, wie Sir Groi” “Oh Thorin!” Was sollte ich dazu sagen? “Sieh mich an, Liebster”, bat ich und zwang seine Augen auf mich. “Ich vergebe dir alles. Wir…” Ich schloss kurz die Augen. “Wir haben weiter gemacht, als sei nichts geschehen und das war ein Fehler. Dinge haben sich geändert und wir hätten uns daran anpassen müssen, doch wir haben versucht unsere Idee einer Beziehung in eine neue Welt zu pressen. Das konnte nicht funktionieren. Wir beide haben Fehler gemacht, Thorin, aber was Groi mir angetan hat, war keiner dieser Fehler unsererseits. Das geht nicht auf dein Konto und das musst du endlich verstehen, sonst können wir nicht weitergehen…”

Sein Daumen strich über meine Hand. Er küsste sie erneut und umarmte mich wieder. “Du solltest dich wieder hinlegen”, sagte Thorin, ruhiger und gefasster, mehr König und weniger verletzlicher Partner. “Ja, sollte ich. Meine Beine fühlen sich schon wieder wie Pudding an…” Thorin führte mich zum Bett und half mir aus seinem Überwurf. “Der muss gewaschen werden”, sagte ich entschuldigend, “er stinkt nach mir.” “Das ist unsere kleinste Sorge, Judy.” Ich sank ins Bett und seufzte. Boah, wie konnte man nach zwei Schritten so fertig sein? “Legst du dich zu mir?”, fragte ich. Rückte etwas zur Seite. “Natürlich.” Thorin streifte sich die Schuhe ab und legte sich direkt neben mich. Umschlang mich mit seinen Armen. “Habe ich tatsächlich nur geschlafen?”, fragte ich. “Nein. Du warst mehrfach wach und hast gegessen und dich sogar mit uns unterhalten-”, Thorin strich mir bei dem Gedanken über die Stirn, “-aber du warst sehr müde und benommen. Tess und Lady Meve haben dich regelmäßig gewaschen, aber du warst nicht stark genug, dass sie dich auch umziehen konnte.” Naja, immerhin. “Was hast du in der Zeit gemacht?” “Ich? Ich habe versucht etwas zu arbeiten, aber die meiste Zeit saß ich neben dir. Du wolltest, dass ich dir erzähle-” Ehrlich? Und das hatte er getan? Wow. “Was hast du mir erzählt?” “Ich habe dir von meiner Kindheit erzählt.”

“Und vermutlich nur, weil du wusstest, dass ich alles wieder vergesse.” “Möglich?” Er grinste. Seine Finger an meinen Haaren machten mich schläfrig, aber ich mochte es, ihn in diesem diffusen Licht anzusehen. “Erzähl mir etwas, was ich nicht vergessen muss”, bat ich leise. “Über uns?” “Über dich.” Er seufzte. “Wie war deine letzte Geburtstagsfeier?”, schlug ich vor. “Nein.” “Nein, du hattest keine oder nein du willst nicht darüber reden?” “Definitiv letzteres.” Ich lachte. “Komm schon. Du hast im September Geburtstag, richtig? Wie sieht eine September-Party für den König aus?” “Woher weißt du, wann ich Geburtstag habe?!” “Ich bin Journalistin, das ist mein Job. Und ich muss leider meine Quelle beschützen, also-” Thorin verdrehte die Augen. “Ich kenne all eure Geburtstage. Du am 13. September. Dis ist ein Aprilkind, Kili und Fili beide im August und Tess natürlich im Juni.” “Und wann hast du?” “Erste Dezember. Aber lenk nicht ab, erzähl mir von der Party!” “Es gab keine Party.” “Ich wette es gab eine Party, zumindest an deinem 150.! Komm schon oder warst du so betrunken, dass du dich nicht mehr erinnerst?!” Sein Blick wurde, wenn möglich, noch dunkler.

Schließlich jedoch ließ er seinen Kopf auf den Oberarm sinken und war mit mir nun auf Augenhöhe. Kurz flammte Zärtlichkeit in seinen blauen Augen auf. “Es gab eine Party”, brummte er. “Aha.” “Und ich kann mich an sie erinnern!” Ich grinste. “Dwalin und meine Neffen weniger.” Nun lachte ich. “Die Party war ganz nett.” “Oh, Thorin!” Am liebsten hätte ich ihn geknufft. “Ich möchte die dreckigen Details!” Die neue Ausgabe von EreborNews musste schließlich gefüllt werden. “Niemals-” Manno. “Aber”, schob er sofort hinterher, “ich erzähle dir von einer anderen Geburtstagsparty, der von Gloin vor zehn Jahren. Die rückt mich nicht in ein schlechtes Licht und sie wird dir gefallen.” Gut, das war wohl ein Kompromiss. Ich schmiegte mich eng an den König und spürte seinen Atem auf meiner Nase. “Also”, begann Thorin leise, die Finger weiterhin in meinen Haaren, “wir feierten im Ered Luin in einer Kneipe. Es waren gut fünfzig Zwerge anwesend und für jeden war mindestens ein Bierfass bestellt worden-”, ach herrje, “-außerdem Musiker und zumindest Dwalin hatte seine damalige Freundin dabei. Wir waren schon gut am Feiern und auch allesamt bereits… etwas angetrunken… als wir bemerkten, dass Gloin, dem ja diese Feier gewürdigt wurde, nicht mehr da war! Er hatte noch irgendetwas besorgen wollen und war nicht wieder aufgetaucht-”
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