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GeschichteAllgemein / P12 / Gen
1. DCI Tom Barnaby Cully Barnaby DS Gavin Troy
09.01.2018
12.01.2018
4
2.181
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10.01.2018 421
 
Zärtlich strich er ihre Haare zur Seite und sah sie an.
Sie war die Frau seines Lebens und er wollte sie nie mehr anderswo wissen als an seiner Seite. Lange hatte er hin und her überlegt, wie genau er tun sollte, was er vorhatte.
An einem Teich? Im Mondschein?
Nein das war alles einfach zu klischeehaft.
Er wollte etwas Besonderes für die Frau, die für ihn so besonders war.
Dann war ihm die rettende Idee gekommen. Er kannte die junge Frau nun schon so lange und sie gaben seit drei Jahren ein gutes Paar ab.
Troy war befördert worden und arbeitet nicht mehr für den Vater seiner Liebsten.
Zwar war sein Weg zu Cully jetzt etwas länger, was ihn aber nicht abschreckte.
Dumm wäre er gewesen, wenn er diese paar Meilen mehr als Grund für eine Trennung nehmen würde.
Er liebt sie so sehr, dass er selbst von Amerika noch zu ihr kommen würde.
Und jetzt mitten in der Umsetzung seines Plans, hatte er weiche Knie.
Nicht, weil er sich nicht sicher war, sondern, weil er auf einer Bühne im Rampenlicht stand.
Er hatte Cully überredet bei einem Amateurtheater mitzuspielen, bei dem er selbst auch mitwirkte.
Normalerweise war Gavin kein Schauspieler, aber für seinen Plan war es notwendig.
Er spielte einen reichen Herrn und seine Freundin war in die Rolle eine Fee geschlüpft.
Es war eine berührende Szene, die das Publikum sah und gleich würde sie noch schöner werden.
"Oh, mehr' mein Leid nicht! Zieh mich nicht auf diese Höhe, sie zeigt ein Paradies mir, das ich nie betreten darf. Ich habe dich getäuscht! ich bin nicht das Geschöpf, das du in diesem Augenblick noch in mir suchst", sprach die junge Frau soeben ihren Text.
"Doch, du bist das Geschöpf, das ich in dir suche! Ich liebe dich und frage dich her, auf der Bühne, deinem liebsten Ort: Willst du mich heiraten?"
Gavin war aus seiner Rolle geschlüpft, war auf die Knie gegangen und hatte einen Ring aus seinem Kostüm gezaubert.
Cully sah ihn mit großen Augen an und aus dem Publikum war begeistertes Seufzen zu hören.
Doch die Angesprochene schwieg, während Troy immer mehr zu bangen begann.
Was wenn er sich geirrt hatte und sie ihn nicht so sehr liebte wie er sie?
"Ja."
Diese Silbe erlöste ihn aus seiner Starre.
Unter tosendem Applaus küsste er seine Zukünftige, der Freudentränen über die Wange flossen.
"Endlich"; flüsterte sie in den Kuss und fast gleichzeitig sagten sie: "Ich liebe dich."
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