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GeschichteAllgemein / P12 / Gen
1. DCI Tom Barnaby Cully Barnaby DS Gavin Troy
09.01.2018
12.01.2018
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2.181
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09.01.2018 486
 
Wieder einmal hatte Barnaby seiner Tochter versprochen mit ihr ins Theater zu gehen und wieder einmal hatte ihm sein Beruf dazwischengefunkt.
Es war einfach immer das perfekte Timing.
In dem Augenblick, in dem er sich zu Cully aufmachen wollte, schrillte das Telefon. Reflexartig hob er ab und hatte schon wieder etwas zu tun.
DS Troy saß an seinem Schreibtisch und betrachtete seinen Chef.
Familie und Job zu koordinieren war nicht leicht und er bewunderte Barnaby, dass er es mehr oder minder zu Stande brachte.
Er selbst war schon so lange mit keiner Frau mehr ausgegangen, dass er gar nicht mehr wusste wie man eine auf ein Date einlud.
"Troy, Sie müssen mir einen Gefallen tun", hörte die Stimme seines Chefs und als er ihm ins Gesicht sah, wusste er schon, was auf ihn zukam.
"Na schön. Schönen Abend noch", murmelte er und während er die Tür des Büros hinter sich schloss, hörte er den DCI noch rufen: "Entschuldigen Sie sich für mich bei ihr!"

Cully trug einen weißen Mantel und darunter ein hellblaues, elegantes Kleid.
Im Licht der Laterne, unter der sie stand, sah sie fast nicht mehr irdisch aus.
Troy trat hinter sie und räusperte sich.
"Guten Abend, Cully", sagte er und die junge Frau fuhr herum.
"Gavin!", rief sie überrascht aus, nur um im nächsten Moment zu begreifen: "Hat er etwa schon wieder..."
Der DS beschwichtigte die Tochter seines Vorgesetzten: "Diesmal konnte er nichts dafür! Ich hoffe, dass du mit mir Vorlieb nehmen kannst."
Das Lächeln auf Cullys Lippen verriet ihm, dass sie nichts gegen seine Gesellschaft hatte.
Er bot ihr seinen Arm an und eingehakt gingen sie ins Theater.
Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" wurde gespielt und als Schauspielerin kannte Cully sogar eine der Mitwirkenden.
Gavin ging eher selten ins Theater, aber dennoch gefiel es ihm dieses Mal sehr gut.
Ob es am Stück oder an seiner reizenden Begleitung lag, konnte er nicht sagen.

Als der Vorhang schließlich gefallen war, bot Gavin Cully an sie nachhause zu bringen. Sie nahm das Angebot gerne an.
So stand Troys Auto wenig später vor dem Haus der Barnabys.
"Danke für den schönen Abend", sagte Cully und lächelte den Untergebenen ihres Vaters an, der antwortete: "Immer wieder gerne. Es war mir eine Ehre, Miss Barnaby!"
Charmant gab er ihr einen Handkuss, was die junge Frau zu einem Kichern veranlasste.
"Vielleicht sollte ich es mir das nächste Mal gleich mit dir ausmachen", überlegte sie laut.
Gavin spürte, dass ihm das gar nicht so unrecht wäre und meinte: "Wann immer du Lust hast, Cully."
Kurz schenkte sie ihm noch ein Lächeln und verließ dann das Auto.
Tory saß noch einige Zeit da und starrte in die Dunkelheit.
Cully. Die Tochter seines Chefs.
Im Gedanken versunken fuhr er nachhause.
Der Abend gab ihm noch lange zu denken.
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