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Alice Madness Returns - Gaming Trouble

GeschichteAbenteuer, Humor / P18 / Gen
Alice Grinsekatze Herzkönigin OC (Own Character) Verrückter Hutmacher
09.01.2018
11.01.2018
2
3.992
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11.01.2018 2.663
 
Rettet das Wunderland!

Um sie herum war alles schwarz. Das letzte woran sie sich erinnern konnte war, dass das Licht in der Wohnung komplett verrückt gespielt hatte, als sie und Jack bemerkt hatten, dass in dem Spiel irgendetwas nicht stimmte. Flackernd öffnete sie die Augen und setzte sich hin. „Aua...mein Kopf...“ ihre Hand fuhr zu ihrem Kopf, welcher schrecklich schmerzte. War sie vom Sofa gefallen und hatte sich den Kopf am Tisch angehauen? Diese Frage stellte sie sich selbst, als ihr Blick an ihr herunter wanderte. Okay jetzt war sie völlig übergeschnappt! Ihre lieblings Jogginghose und ihr geliebtes schlabbriges T-Shirt waren verschwunden. Statdessen trug sie das blaue Kleid, welches man im Wunderland als erstes trug. „Was zum?!“, ihr Kopf ruckte herum. Allerdings musste sie feststellen, dass dies eine ziemlich blöde Idee war, denn augenblicklich begann sich die Umgebung wieder zu drehen. „Verdammte Scheiße!", murrte sie und wartete einen Augenblick. Als sich das Schwindelgefühl wieder gelegt hatte stand sie vorsichtig auf. Träumte sie? Ihr Blick wanderte erstaunt und auch etwas verwirrt über die Landschaft, welche sie aus dem Spiel so gut kannte. Reflexartig kniff sie sich in den Arm, immer und immer wieder, aber es half nichts, sie wachte einfach nicht auf! „Kein Traum...“, murmelte sie. Dann hörte sie Stimmen. Die eine konnte sie ihrem Mitbewohner zuordnen. DIe andere kannte sie nicht. Sie folgte den Stimmen, bog um eine Ecke und dann klappte ihr die Kinnlade herunter. Sie konnte nicht fassen was sie dort sah!

Jack saß seelenruhig auf dem Boden. Vor ihm stand eine Kanne Tee, weiß der Teufel wo er die jetzt her hatte, und er unterhielt sich mit einem kleinem Gnom. Dieser rannte allerdings davon als er Emelie sah. Jack drehte sich um. „Auch einen Tee?“, hatte er das gerade wirklich gefragt?! „Sag mal hast du sie noch alle?! Kannst du dir überhaupt vorstellen wo wir gerade sind?! Hallo wir sind im Wunderland und du hast nichts besseres zu tun als Tee zu trinken?!“, Emelie konnte es nicht glauben. Jack zuckte mit den Schultern. „Ist doch nur ein Traum.“, entgegnete er. Emelie fing daraufhin an zu grinsen. Dieses Grinsen machte jedem der sie nicht kannte immer wieder aufs neue Angst. „Ach wirklich? Nur ein Traum?“, fragte sie lauernd. Jack nickte. „Ja!“, sagte er und nahm einen Schluck Tee. „Dann wird das hier ja nicht wehtun!“, sagte sie Schulter zuckend und verpasste ihm eine saftige Kopfnuss. „Aua! Warte...“, Jacks Augen weiteten sich und ihm glitt die Tasse aus der Hand. Emelies Grinsen wurde eine Spur breiter, falls das überhaupt noch möglich war. „Na in der Realität angekommen?“, fragte sie dann. „Was...wir...ääähhh....was machen wir denn jetzt?“, fragte er. „Keine Ahnung, aber hier rumsitzen können wir nicht.“, stellte Emelie fest. „Das sollt ihr auch gar nicht!“, beide sahen sich erst gegenseitig an, bevor sie sich zu der bekannten Stimme umdrehten. Und tatsächlich. Vor ihnen saß die Katze.

„Katze...“, murmelte Emelie bloß. „Was dachtest du denn Emelie?“, fragte die Katze. Ihr Dauergrinsen schien noch belustigter zu wirken als sonst. „Woher kennst du ihren Namen?“, fragte Jack, der zu Emelies Missgunst seinen Tee weiter trank. „Das müsst ihr selbst herausfinden. Aber hier im Wunderland gibt es ein Problem. Das Licht ist verschwunden“, sprach die Katze. Emelie schnaubte. „Und was haben wir damit zu tun?“, fragte sie. „Sollen wir es etwa zurück bringen?“, scherzte Jack und schenkte seine Tasse wieder voll mit Tee. Die Katze grinste erneut. Naja erneut war der falsche Ausdruck, sie grinste ja dauerhaft. „Korrrrekt“, schnurrte sie und Emelies Gesichtszüge entglitten ihr vollständig. „Was?! Warum wir?“, fragte sie, doch die Katze war bereits verschwunden. „Typisch. Manchmal will ich ihr einfach den Kopf abtrennen!“, brummte sie. „Was hast du jetzt von ihr erwartet?“, sagte Jack und protestierte dann als Emelie ihm den Tee wegnahm. „Mein schöner Tee...“, jammerte er, als Emelie diesen wegschüttete. „Dafür haben wir jetzt keine Zeit! Wir können jetzt nicht hier rum hocken und Tee trinken.“, sagte sie und Jack seufzte resigniert. Aber er stand dann doch auf und sie machten sich auf den Weg. „Hey Em?“, Jack verschränkte die Arme hinter dem Kopf während er lief. Sie drehte sich zu ihm um und lief rückwärts weiter, die Arme hinter dem Rücken verschränkt. „Ja?“, fragte sie dann, als ob die Disskusion von eben gar nicht stattgefunden hätte. Aber die Beiden vergaßen ihre Streitereien immer schnell. Genau aus dem Grund waren sie auch die besten Freunde. „Das Kleid steht dir...“, sagte er dann schließlich. Emelie begann zu lächeln. „Danke. Deine Klamotten sehen aber auch nicht schlecht aus.“, sagte sie und beobachtete, wie sein Blick über seine eigene Kleidung wanderte. „Findest du?“, sagte er dann und zuckte die Schultern. Dann blieben sie vor einem kleinem Abgrund stehen. Es war die Stelle im Spiel, an der man das erste mal Schweben einsetzen musste. „Ähm...meinst du wir können das auch?“, fragte sie unsicher und schrie kurz auf, denn Jack hatte anlauf genommen und war einfach gesprungen. Aber bei dem was sie als nächstes sah, musste sie sich doch tatsächlich das Lachen verkneifen. Jack schwebte zwar sicher zur anderen Seite hinüber, aber das dann auch mehr schlecht als recht. „Ja es funktioniert.“, rief er dann und winkte um ihr damit zu sagen, dass auch sie springen sollte. Emelie seufzte, ging ein paar Schritte zurück und sprang dann. Es war leichter als gedacht. Sie schwebte zielstrebig zur anderen Seite hinüber und landete leichtfüßig neben Jack. „Okay...fühlt sich komisch an...wie hält Alice das bloß aus?“, fragte sie dann. „Keine Ahnung du kleine ANgeberin...“, murmelte Jack. Emelie funkelte ihn wütend an und wollte gerade eine Antwort zurückgeben aber Jack winkte bloß ab und ging weiter. Wütend biss sie die Zähne zusammen und folgte ihm dann murrend.

Sie setzten ihren Weg fort. Über kleine Vorsprünge, Fliegende Dominosteine und ein paar weitere Abgründe. Emelies Ärger war schnell verflogen, denn eigentlich machte ihr das alles großen Spaß. Deswegen war es auch nicht verwunderlich, als sie einem verzücktem Lachen auf den Pilz sprang, welcher sie zu der Schrumpfquelle führte. Lachend landete sie oben auf dem Vorsprung. Sie drehte sich um und sah zu Jack herunter. „Jetzt komm schon!“, rief sie. Jack allerdings, verzog das Gesicht. Er hasste jegliche Art von Trampolinen oder Sachen, die ihn nach oben schleuderten. Er verschränkte die Arme. „Können wir nicht erstmal eine Teepause...Waaaaah!!!“, er konnte seinen Satz nicht beenden, denn eine Katzenpfote stieß ihn nach vorn. Er stolperte kurz und fuchtelte mit den Armen um sein Gleichgewicht wieder zu finden, doch es war zu spät. Er trat auf den Pilz und wurde nach oben geschleudert. Wankend kam er neben Emelie zum stehen. „Ich hasse diese Katze!“, fluchte er. Emelie verkniff sich erneut das Lachen, denn das was sie gerade gesehen hatte sah schon ziemlich lustig aus. „Das ist nicht lustig Emelie!“, knurrte Jack und sprang hinunter. „Fand ich schon!“, entgegnete die braunhaarige und hüpfte hinter her. Jack rümpfte die Nase. „Das stinkt nach Parfüm. Wie hält Alice das bitte aus?“, sagte er und hielt sich die Nase zu. Emelie zuckte die Schultern.

„Auch wenn euch der Geruch nicht passt und ihr keine Badeklamotten habt solltet ihr in den Teich springen! Das Schrumpfen kann sehr nützlich sein!“, die Katze war wieder da. „Jaja wissen wir!“, sagte Emelie und stellte sich in die Violette Flüssigkeit. Nach kurzem Zögern und einem genervtem Seufzen tat Jack es ihr gleich. Augenblicklich schrumpften die Beiden in sich zusammen. „Oh Gott...das Gefühl ist ja...bäääh....“, jammerte Emelie und nahm ihre normale Größe wieder an. „Ich finds eigentlich ganz lustig. Ich fühl mich bloß bekifft!“, sagte Jack daraufhin, schrumpfte wieder und lief zu dem Schlüsselloch. Emelie sprintete hinter her, nachdem sie sich ebenfalls wieder geschrumpft hatte. So schlüpften sie durch den Durchgang und setzten ihren Weg fort. Nach einer Weile blieb Jack stehen. „Wenn du mir jetzt wieder mit einer Teepause kommst, mache ich dich einen Kopf kürzer verstanden?“, murrte sie und sah ihren Mitbewohner an. Dieser strich sich die schwarzen Locken aus dem Gesicht. „Nein...ich muss mal aufs Klo“, sagte er dann. Sie verdrehte sie Augen. „Dann geh doch!“, blaffte sie und drehte sich wieder um. Jack zuckte die Schultern und schrumpfte dann um sich zu erleichtern. Sie sah zu ihm, genau in dem Moment eo er wieder seine normale Größe annahm. „Um Himmelswillen ich meinte doch nicht hier!!!!“, schrie sie und machte einen Sprung rückwärts. „Wo soll ich denn sonst hin?“ „Was weiß denn ich ins Gebüsch oder so aber doch nicht neben mir das ist wiederlich!“ „Ich hab mich doch geschrumpft.“, Emelie verdrehte die Augen und ging dann weiter. Nach ein paar weiteren Schlüssellöchern tauchte vor ihnen ein Blauer Pilz auf. „Yay die Rutsche!“, Emeleie hatte ihren Ärger vergessen, sprang auf den Pilz und ließ sich zum Anfang der ersten Rutsche schleudern.

„Wow Rutschen ohne Geländer...Emelie wir sollten langsam...oh mann dieses Weib macht mich fertig...“, Jack sah seiner Mitbewohnerin hinter her. Hatte diese sich doch tatsächlich, ohne weiter darüber nachzudenken auf die Rutschbahn geschwungen. Seufzend tat er es ihr gleich und rutschte hinter her. Er konnte es nicht fassen. Sie warf doch tatsächlcih lachend die Hände in die Luft. Er würde nicht so offenkundig zugeben, dass ihm die Rutschpartie eigentlich ebenfalls Spaß machte, so konnte er sich dennoch ein leichtes Grinsen nicht verkneifen. Emelie landete lachend am Fuße der Rutsche. „das war lustig!“ „War es nicht!“ „Doch!“ „Nein!“ „Doch!“, Emelie streckte ihm die Zunge raus und lief durch den Blutigen Fluss weiter. Er schüttelte den Kopf. „Hey damit eins klar ist...ich will die Vorpalklinge!“, sagte sie dann. Er zuckte nur die Schultern. „Tu dir bloß nicht weh“, sagte er nur. „Ich doch nicht. Verlier doch nicht immer gleich deinen Kopf!“, sagte sie dann. Dann fanden sie die Lichtung mit dem riesigem Skellett. Wieder erschien die Katze vor ihnen und die Vorpalklinge schwebte auf Emelie zu. „Ohne Kämpfe werdet ihr es nicht schaffen. Also nehmt die Vorpalklinge. Sie wird niemals stumpf und sollte sehr gute Dienste leisten.“, die Katze verschwand wieder und Emelie schnitt mit dem Messer durch die Luft. „Ja ich denke die sollte wirklich gute Dienste leisten!“, auf ihren Lippen erschien ein relativ irres Grinsen. Jack seufzte und trank in der Zwischenzeit einen Tee. „Nichts für ungut aber wo hast du imme den Tee her?!“, fragte sie dann. Jack zuckte mit den Schultern. „Könnte ich dich mit deinen Pralinen auch fragen“, entgenete er. Sie diskutierten noch eine Weile über Pralinen und Tee, bevor sie sich entschieden weiter zu gehen.

Blöderweise kamen sie nicht weit. Denn nur nach ein paar Metern, erschienen die ersten Monster vor ihnen. Sie schienen aus dem Boden zu wachsen, wie Pilze oder besser, Unkraut. Jack setzte sich auf einen Felsen. „Viel Spaß Em. Ich hab keine Waffe!“, sagte er bloß, strich sich die schwarzen Locken aus dem Gesicht und sah seiner Mitbewohnerin zu. Emelie grinste bloß und ging in die Offensive. Es waren insgesamt vier Ausführungen des Schleichenden Verfalls. Sie ging als erstes auf den los der rechts von ihr stand. Sie sprang auf ihn zu, aber in dem Moment wo das Ding sie angreifen wollte, wich sie geschickt aus. Nun stand sie hinte ihrem Gegner und streckte ihn mit ein paar gezielten Stichen nieder. So machte sie es auch mit den anderen dreien. Aber sie sah den fünften nicht, welcher sich auf sie zu bewegte. Aber Jack sah es. In dem Moment wo das Ding Emelie angriff bemerkte sie es, aber sie konnte nicht mehr ausweichen, dafür war es bereits zu spät. Ohne nachzudenken sprang Jack auf. Es war einfach ein Reflex. Er fing den Angriff mit seinem Körper ab. Blut spritzte. Er war nicht schwer oder tötlich verletzt, dennoch entwich ihm ein schmerzhaftes Stöhnen. Emelie lief sofort zu ihm. „Jack! Alles in...“, als sie das Blut sah verstummte sie. Sie wusste nicht wieso aber vor ihrem geistigem Auge schossen plötzlich schemenhafte Bilder vorbei. Sie sah Jack, wie er blutend auf dem Boden lag. Ihre Atmung wurde schwer. Jack sah zu ihr. „Em?“, fragte er. Aber dann sah er ihren Blick. Sie war stinksauer. Sie drehte sich zu dem Monster um. Das Vieh sollte dran glauben. Sie sah einfach nur noch rot!

Ein Schrei verließ ihre Lippen und aus Ihrem Blickfeld verschwand jegliche Farbe. Wie in Trance rannte sie auf das Monster zu und begann es auseinander zu nehmen. Als das Vieh endlich zu einer Pfüze seiner selbst wurde, klärte sich ihr Blick wieder. Zitternd stand sie da. Ihr ganzer Körper war angespannt und sie versuchte sich zu beruhigen. Jack ging auf sie zu und legte ihr die Hand auf die Schulter. „Em! Beruhige dich es geht mir gut!“, sie sah ihn an. „Jack....was hab ich grad gemacht?!“, fragte sie leicht verwirrt. Dieses Gefühl war ihr irgendwie vertraut, aber sie wusste nicht woher. Sie sah Jack an. „War das...“ „Ja ich glaube du hattest gerade einen leichten Anfall von Hysterie“, sagte er ruhig und sah Emelie an. Ihr Blick hing auf dem Schnitt der Quer über seine Brust ging. „Ich weiß nicht wieso...aber ich hatte gerade komische Bilder im Kopf...du warst verletzt und ich stand nur daneben und dann bin ich ja anscheinend ausgerastet....“, sagte sie. Dann fiel ihr Blick auf seine Narbe. „Wo hast du die denn her?“, fragte sie dann, während sie ihn zu einem kleinem Bach zog um ihm die Wunde auszuwaschen. „Das...naja ich hab mich als Kind verletzt schätze ich mal. Ich weiß nicht mehr was genau passiert ist aber ich denke ich bin irgendwo runtergefallen.“, sagte er und ließ sich von seiner Mitbewohnerin versorgen. „Deswegen magst du keine Trampoline?“, fragte sie dann. „Ja genau.“, sie nickte. Aber eines wunderte sie dann doch. Er hatte sich ohne zu zögern zwischen sie und das Monster gestellt und ihr damit wahrscheinlich das Leben gerettet. „Jack? Warum hast du dich dazwischen geworfen?“, fragte sie dann. „Reflex...ich hab nicht wirklich darüber nachgedacht“, Jack strich sich die Locken aus dem Gesicht und machte sich Tee. Emelie sagte dazu nichts, eine kleine Pause würde ihnen wahrscheinlich gut tun.  „Reflex? Hmm...Jack denk doch mal genauer nach“, die Katze war wieder da.

„Was meinst du damit?“, fragte Emelie und sah die Katze verwundert an, während sie ein  paar Pralinen futterte. Jack wunderte sich nicht wirklich, dass sie die Pralinen anscheinend aus dem Nichts geholt hatte. Die Katze sah sie an. „Wer weiß die Geheimnisse liegen vor euch!“, erwiederte diese. Emelie verzog das Gesicht. „Welche Geheimnisse?“, fragte sie etwas gereizt. So langsam ging ihr die Katze gehörig auf die Nerven. „Einige die Euer Weltbild auf den Kopf stellen werden!“, daraufhin war die Katze wieder verschwunden. Emelie knurrte. „Diese vermaledeite Katze!!!! Ich hasse ihre Rätsel! Die soll gefälligst Klartext reden!“, maulte sie und setzte noch ein paar mal hinter her, wie gern sie der Katze den Kopf abtrennen würde. Dann sah sie Jack an. „Sag doch auch mal was dazu! Kannst du dir vorstellen was die gemeint hat?“, fragte sie und strich ihre wirren Haare glatt. „Nein kann ich nicht...“, meinte er nur trocken. Aber die Wahrheit war eine andere. Er wusste genau was die Katze gemeint hatte. Aber das konnte er Emelie nicht sagen. Das ging einfach nicht. Er hatte die Sorge, dass sie enttäuscht oder sauer sein könnte. Oder gar traurig, dass wollte er auf gar keinen Fall. Also ließ er sie im Dunkeln tappen. Er hoffte, dass sie es nicht so schnell rausfinden würde. Er seufzte. Dann stand er auf. „Komm wir sollten weiter, sonst kommen wir nie vorran...“, sagte er und sie setzten ihren Weg fort. Schweigend liefen sie nebeneinander her, als Jack stehen blieb. „Schon wieder eine Teepause?“, fragte Emelie leicht gereizt. „Ne ich muss mal aufs Klo“, entgegnete Jack trocken. „Dann geh doch“, sagte sie und drehte sich um. Gesagt getan. Jack schrumpfte sich um sich zu erleichtern. Emelie sah zu ihm als er seine normale Größe wieder annahm. „Doch nicht hier!“ „Wo denn sonst?“ „Im Gebüsch aber nicht neben mir! Is ja ekelhaft!“, keifte sie und ging schnell weiter. Jack grinste. Nach ein paar weiteren Abhängen erreichten sie endlich das Haus der Schnauzenfrau.
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