Dann war sie da... und ich war der glücklichste Mensch der Welt

von lollo2703
GeschichteRomanze, Familie / P16
Leon Vanessa
09.01.2018
26.03.2020
15
59.417
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09.01.2018 1.012
 
Wow, was machst du denn hier?

Es war ein wunderschöner Samstag Nachmittag. Die Sonne schien und es waren angenehme herbstlich Temperaturen. Vanessa lief durch die Straßen von München und sog immer wieder die Herbstluft ein. Sie war seit einigen Jahren nicht mehr in München und Grünwald und genoss es sehr, nun wieder an dem Ort zu sein, an dem sie aufwuchs. Nach dem Abitur hatte sie Grünwald verlassen und war kein einziges mal wieder zurück gekommen.

Vanessa war kurz vor einer Kreuzung. Um die Ecke war ihr früheres Lieblingscafè. Spontan entscheid sich die Blondine einen Kafffe trinken zu gehen und ging mit schnellen schritten richtung Café. „ Little secrets" stand in schiefen Buchstaben über der Tür. Vanessa lächelte als sie sah, dass es noch genau wie vor ein paar Jahren stand….

„Au!! Kannst du nicht aufpassen?“ Vanessa war mit jemanden zusammen gestoßen. „Das selbe könnte ich dich fragen! Ich meine ich hab nicht in die Luft gestarrt und ausserdem hast du mir meine Tüten aus der Hand geschlagen!“, sagte eine Männerstimme etwas verärgert. „Tschuldigung", meinte Vanessa die immernoch auf den Boden starrte, sich aber aufgerichtet hatte und die Tüten einsammelte. „Schon gut, ist ja nichts schlimmeres pass… das gibt es ja nicht!!! Vanessa????“ Vanessa schaute hoch. „Leon!“, brachte sie nur raus und lächelte. „Komm mal her", meinte Leon und zog sie in eine Umarmung. „Wow, was machst du denn hier?“, fragte Leon und ließ Vanessa wieder los. „Ich bin vor 2 Wochen wieder hier her gezogen. Bzw. zu meiner Oma nach Grünwald", meinte Vanessa immernoch lächelnd. „Die hat mir gar nichts erzählt", sagte Leon und stellte sich an den Rand vom Bürgersteig, da immer wieder Leute vorbei wollten. „Ihr habt Kontakt?“, fragte Vanessa und gesellte sich zu Leon an den Rand. „Na klar! Ich glaube die hat unsere Trennung damals am fertigsten gemacht", lachte Leon. Vanessa musste auch lachen. Sie konnte sich es gut vorstellen, wie Oma Schrecklich und Leon gemeinsam Kaffee tranken und über Gott und die Welt redeten. Vanessas Oma mochte Leon schon immer und die beiden verstanden sich nach anfänglichen schwierigkeiten sehr gut.

„Naja, wie auch immer… wir müssen unbedingt mal nen Kaffee trinken gehen und dann musst du mir alles erzählen, was du die letzten Jahre gemacht hast.“, sagte Leon und sah kurz auf seine Uhr. „Hätte Madame nämlich nicht ihre Handynummer geändert und wäre auf Facebook nicht so unaktiv gewesen, hätte man nämlich etwas mehr von ihr mitbekommen!“, fuhr Leon fort und grinste frech. „Hey von euch Wilden Kerlen habe ich auch nichts mitbekommen", verteidigte sich Vanessa, musste aber über Leons Kommentar lachen. Leon sah nochmal auf die Uhr und meinte: „ich muss mal langsam nach Hause sonst killt mich deine beste Freundin noch.“ Vanessa lachte wieder. „Ich glaube aber eh, dass Mister Leon mehr aus den letzten Jahren zu erzählen hat", sagte Vanessa. „Aha… das hast du also mitbekommen. Nun ja, das hat wohl jeder!“, meinte Leon. „Ja aber auch nicht sooo viel, das kannst du mir schon alles von vorne erzählen“, sagte Vanessa und beobachtete Leon wie er abermals auf sein Handy starrte. „Sorry das ist voll unhöflich, aber Anne bombadiert mich mit Nachrichten. Ich muss auch los. Aber sag mal wann hast du Zeit?“, fragte Leon. „Jetzt hätte ich Zeit. Aber stimmt du musst ja los.“, überlegte Vanessa. Leon dachte kurz nach und sagte dann: „ weißt du was? Komm einfach mit zu mir. Ich hab Zeit ich muss nur nach Hause. Ich wohn hier auch um die Ecke!“ „Gerne! Also wenn das ok ist“, willigte Vanessa ein. „Klar! Ich hab auch Kaffee zu Hause. Wir müssen nur jetzt schnell machen", sagte Leon und ging mit Vanessa in Richtung seiner Wohnung. „Wir wollen ja nicht, dass Anne dich killt", lachte Vanessa. „Nee das wollen wir nicht. Aber hey dann siehst du sie wieder!“, stellte Leon fest und machte die Haustür auf. „Du ich hab sie schon gesehen, ich meine sie ist meine beste Freundin“, sagte Vanessa und lief Leon in den ersten Stock hinterher. „Das hat sie mir gar nicht erzählt", sagte Leon und wollte gerade die Tür zu seiner Wohnung aufschließen als diese von innen aufgemacht wurde. „Leon Masannek! Ey ich hab dir tausend mal gesagt, dass ich heute einen wichtigen Termin habe!! Ich pass echt gerne auf, aber ich hab auch noch mein eigenes Leben. Was ist denn heute der Grund dass du dich mal wieder an eine Abmachung nicht hälst? Ah ok ich sehe den Grund!“ Anne wurde während ihrer Standpauke in ihrer Stimme immer freundlicher als sie sah, dass Vanessa hinter Leon stand. Sie umarmte Vanessa kurz und zog ihre Schuhe an. „Danke liebste Schwägerin in spe. Du bist ein Schatz blablabla das übliche“, grinste Leon entschuldigend und gab Anne einen kleinen Kuss auf die Wange. „Hör auf zu schleimen und lerne endlich die Uhr zu lesen", lachte Anne und stand schon auf der Treppenstufe nach unten. „Sie schläft noch", sagte sie zu Leon der seine Sachen in der Wohnung abstellte. Leons Mund formte ein stummes ‚Danke‘ und er ging wieder in seine Wohnung. „In der hinsicht hat der Kollege hier sich kein bisschen geändert", fügte Anne noch hinzu und machte sich nun endlich auf den Weg.

Als Vanessa in Leons Wohnung ging und die Wohnungstür hinter sich schloss, sah sie wie Leon leise aus einem Zimmer kam. „Kaffee?“, fragte Leon und lächelte. Vanessa nickte und sagte: „ Schöne Wohnung. Also zumindest der Flur!“ „Ja nur leider viel zu klein", meinte Leon und kickte etwas kleines auf dem Boden mit seinem Fuß zur seite. „Ich schlage vor wir machen uns in der Küche nen Kaffee und dann setzten wir uns rüber. Die ist nämlich auch sehr klein.“, schlug Leon vor. „Und dann erzähl und erkläre ich dir das ganze hier“, fügte Leon noch hinzu und ging in die Küche. Vanessa nickte und folgte ihm.



So das ist das erste Kapitel. Ich han echt lange nichts mehr geschrieben aber wage mich gleich an eine längere Geschichte. Wenn sie viele interssiert, dann kommt bald Kapitel 2

Liebe Grüße Lollo :*
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