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Shameless

von MelethRus
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Gaius Iulius Caesar Tiberius Licinius Crassus
07.01.2018
17.02.2018
14
13.030
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22.01.2018 758
 
Nun war es soweit, nun saß Tiberius entkleidet vor Gaius auf dessen Tisch und meinte unsicher:,, Bringen wir es hinter uns.“ Kurz grinste der Ältere, ging dann auf den Schwarzhaarigen zu und legte seine Hände auf die Oberschenkel des Jüngeren. ,,Spreiz deine Beine.“, flüsterte Gaius, lies seine Hand an die Innenseite von Tiberius´ Schenkel wandern und drückte diese sanft auseinander. Gehorsam spreizte der Jüngere seine Beine und atmete tief ein und aus. ,,Mach es schnell, bitte.“, bat der Jüngere und schlang seine Arme um Gaius´ Hals. Dieser legte seine Hand in den Nacken des anderen und küsste dessen Stirn. Dann löste er sich vom Jüngeren und ging aus dem Zelt. Direkt davor brannte ein kleines Feuer in dem ein Stück Eisen lag. Mit Unsicherheit in den Augen schaute Tiberius dem Älteren nach und schluckte schwer. Als dieser mit dem Eisen wieder ins Zelt kam, meinte Cäsar:,, Still halten.“, und streichelte kurz den Innenschenkel des Jüngeren entlang. Einige Male atmete Tiberius noch tief ein und aus, schloss dann die Augen und nickte wortlos. Ein paar Sekunden herrschte Stille zwischen den beiden Römern, und erst als das glühend heiße Eisen die empfindliche Haut von Tiberius´ Innenschenkel berührte, wurde diese Stille durch einen lauten Schrei durchbrochen. Es tat weh, sogar höllisch weh. Da der Schmerz kaum auszuhalten war, biss er sich in seinen Arm, um wenigstens einige der Schreie zu erdrücken und presste fest seine Augenlieder zu. Einige kleine Tränen bahnten sich ihren Weg über Tiberius´ Wangen und tropften von seinem Kin. Als eine der Tränen auf Gaius´ Hand tropfte, legte dieser das Eisen weg und wischte Tiberius die Tränen aus dem Gesicht. ,,Hör auf zu weinen.“, befahl Cäsar mit ruhiger Stimme und hob den Kopf des anderen an dessen Kin an. Nun sah Tiberius zum ersten Mal etwas wie Mitgefühl in den Augen des Blonden, welcher leicht mit seinem Daumen über die Lippen des Jungen strich und meinte:,, Tränen stehen dir nicht.“ Mit tränenden Augen nickte der Jüngere, biss seine Zähne fest aufeinander und schluchzte. Der Schmerz auf seiner Haut war kaum auszuhalten. Die Berührung des heißen Eisen brannte und schmerzte an seinem ganzen Körper, von Kopf bis Fuß. Vor allem, als Gaius die frisch verbrannte Haut von Tiberius berührte, überrollte diesen eine Welle des Schmerzes und er schrie erneut auf. ,,Nun gehörst du mir. Nur noch mir.“, flüsterte der Ältere, beugte sich zu dem Innenschenkel des anderen hinunter und legte sanft seine Lippen auf die verbrannte Haut des Schwarzhaarigen.

Tiberius konnte die Bedenken seines guten Freundes, Sabinus verstehen. Der Soldat hatte ihm von diesem Vorhaben abgeraten. Sabinus wusste natürlich, wie verliebt Tiberius in Gaius war, doch er konnte beim besten Willen nicht verstehen, was diese Forderung von Cäsar sollte. Natürlich wusste Tiberius, dass gebrandmarkt zu werden eine Demütigung war. Es war eine Demütigung, die nur Sklaven zu Teil werden sollte, nicht aber jemandem seines Ranges. Auch wenn Sabinus seinen Freund bei wirklich allem unterstützte, konnte er das nicht gutheißen. Er konnte nicht verstehen, wie Tiberius sich wie ein Sklave behandeln lassen konnte. Vielleicht mag es auch für Außenstehende seltsam und unverständlich wirken. Auch Tiberius selbst wusste nicht, was ihn dazu gebracht hatte, dem zuzustimmen, doch er wusste sich einfach nicht mehr anders zu helfen. Er hatte so lange darunter gelitten, dass Gaius nur mit ihm zu spielen schien. Und, so fiel es ihm auch nicht derart schwer, der Forderung vom Blonden zuzustimmen. Augen zu und durch war alles was ihm übrig blieb. Es war seine einzige Chance, dass zu haben, was er haben wollte. Und Gaius, ……..Tiberius konnte sich nicht vorstellen, weshalb der Blonde dies als zwingend notwendig ansah, doch die Hintergedanken des Älteren waren tiefgründiger als vermutet.

,,Nun darf dich nie mehr ein Anderer anfassen, oder auch nur Hand an dich legen. Du gehörst jetzt mir. Würde jemals ein Mann versuchen dich anzufassen, kann ich nicht dafür garantieren, dass ich ihn am Leben lasse.“, flüsterte Gaius und küsste das rechte Ohr von Tiberius. Dieser wischte sich die letzten Tränen aus dem Gesicht und schmiegte sich an den Älteren. Vorsichtig drückte Gaius seine Lippen auf die des Schwarzhaarigen und legte seine Hand in den Nacken des anderen. ,,Wieso hast du dir diese Stelle wirklich ausgesucht?“, fragte Tiberius mit bebenden Lippen und löste sich langsam von dem Blonden. Dieser lies ein leichtes Grinsen über seine Lippen huschen und antwortete:,, Ich sagte doch, ich würde nicht wollen, dass ein anderer Mann dich anfasst, und würde einer versuchen, sich an dir zu vergehen, würde ihm sobald du die Beine spreizt sofort mein Brandzeichen auffallen. Niemand würde sich trauen, mein Eigentum anzufassen.“
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