Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Shameless

von MelethRus
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Gaius Iulius Caesar Tiberius Licinius Crassus
07.01.2018
17.02.2018
14
13.030
2
Alle Kapitel
21 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
17.02.2018 979
 
Einige Minuten herrschte Stille zwischen den beiden Römern, welche sich nun in die Augen sahen und keine Worte fanden. ,,Du weißt genau so gut wie ich, dass ich gehen muss.“, kam es dann beinahe flüsternd von Gaius, der die Stirn des anderen nun fester an seine drückte und den Jüngeren nicht loslassen konnte. Tiberius war bewusst dass Gaius dies sagen würde, doch es nun aus seinem Mund zu hören, schmerzte mehr als das Eisen damals, mit dem er ihn gebrandmarkt hatte. Nachdem die erste Träne des Schwarzhaarigen seine Wange entlang gelaufen war und dann von seinem Kin tropfte, folgten noch viele mehr. Auch Gaius´ Augenwinkel war eine Träne entkommen, welche er sofort weg wischte und das Kin von Tiberius sanft mit seiner Hand anhob. ,,Ich sagte doch schon einmal, Tränen stehen dir nicht.“, meinte der Blonde heiser und wischte auch die Tränen des Jüngeren weg. Dieser versuchte sich wieder zu fangen und lächelte leicht. ,,Ich liebe dich, Gaius.“, flüsterte der Schwarzhaarige und schmiegte sich an den Hals des Älteren. Dieser atmete schwer aus, lächelte leicht und krächzte:,, Ich liebe dich auch Tiberius.“ Einige Momente verharrten die beiden so, bis der Jüngere plötzlich fragte:,, Werde ich dich nun nie wieder sehen?“ ,,Nein. Wir werden uns schneller wiedersehen als du denkst. Ich verspreche es dir.“, antwortete der Blonde und drückte den Jüngeren fest an sich. Niemals hätte der Blonde gedacht, dass er eines Tages so sehr an dem Kleineren hängen würde. Ursprünglich wollte Cäsar Tiberius von SICH abhängig machen, doch nun fühlte ER sich abhängig von dem Jüngeren.

Kaum hatten die beiden Römer das Zimmer des Schwarzhaarigen verlassen, kam Sabinus ihnen entgegen. ,,Der Imperator will dich sprechen, Cäsar.“, meinte der Dunkelbraunhaarige und versuchte den Blickkontakt zu Tiberius zu vermeiden. Nachdem der Blonde nickte, folgten er und Tiberius Sabinus und fanden sich dann im selben Raum wieder, in dem sie gestern den Streit mit Crassus hatten. Tiberius sah seinen Vater mit Entschlossenheit in den Augen an und wagte es nicht ein Wort zu sagen. Der Jüngere klammerte sich nur fest an den Arm des Blonden und versuchte seinem Vater somit zu zeigen, dass er sich vor Gaius stellen würde. Crassus verstand diese Geste sofort, schnaubte laut und meinte dann:,, Was hast du dir dabei gedacht, Cäsar?“ Kurz hielt der Blonde Inne, wandte seinen Blick kurz Tiberius zu und antwortete dann:,, Marcus….ich…ich liebe.“ ,,Wag es nicht zu sagen, du liebst Tiberius! Du weißt doch gar nicht was Liebe ist. Du bist nicht anders, als ein wildes Tier. Du fällst doch über alles her, was die Beine spreizt.“, fing Crassus sofort an zu knurren und ging einige Schritte auf Gaius zu. ,,Das mag so gewesen sein, Marcus. Jedoch hat mir dein betörender Sohn die Augen geöffnet und nun liegt mir nichts mehr am Herzen, als ihn glücklich zu machen und alles Übel von ihm fern zu halten.“, verteidigte sich Cäsar und drückte den Schwarzhaarigen fester an sich. Sofort wanderte Crassus´ prüfender Blick zu seinem Sohn, welcher ihn ernst ansah und hinzufügte:,, Wenn du ihn wegschickst, werde ich dir das nie verzeihen.“ Mit überraschtem Blick musterte Marcus seinen Sohn und fragte schließlich:,, Ist das dein Wille, Tiberius? Willst du, dass ich ihm erlaube dich immer zu sehen, wann er will?“ ,,Ja Vater, das ist mein Wille.“, antwortete Tiberius mit starker Stimme und nickte. Kurz atmete der Imperator tief durch, wandte sich wieder Gaius zu und meinte:,, Wenn du Tiberius auch nur ein Haar krümmst, werde ich dich hinrichten lassen, ich hoffe das ist dir klar.“ Grinsend nickte der Blonde und wand sich dann Tiberius zu. Dieser sah zwischen seinem Vater und Gaius hin und her und fragte dann mit aufgeregter Stimme:,, Heißt das, du wirst nicht weggehen?“ Mit hochgezogener Augenbraue wand Gaius seinen Blick nochmals Richtung Crassus, welcher mit genervtem Blick nickte. So schnell konnte Gaius gar nicht schauen, schon zog Tiberius ihn zu sich hinunter und presste seine Lippen auf die des Blonden. ,,Versucht aber, so etwas bitte in deinem Zimmer zu lassen Tiberius. Du weißt, dass gewisse andere Leute hier in Rom, nicht so locker mit dieser Art der Sexualität umgehen. Und, ich hoffe du weißt was du tust.“, war alles was Crassus noch sagte, bevor er den Raum verlies und sich wieder seiner Arbeit widmete. Wehrend Gaius den Hals des Jüngeren küsste, erfasste dessen Blick Sabinus, der die beiden mit Wut in den Augen ansah. Als ihre Augen aufeinander trafen, verdunkelte sich Tiberius´ Blick und er wand sich von Sabinus ab. Es bedurfte keinerlei Worte zwischen Tiberius und Sabinus, und doch konnte Dunkelbraunhaarige die Enttäuschung in den Augen des Schwarzhaarigen erkennen. Tiberius war mehr als nur Enttäuscht von seinem ,,besten Freund“ und konnte immer noch nicht fassen, dass dieser ihn so verraten hatte. Ein böser Blick genügte und Sabinus wusste, dass er hier im Moment nicht erwünscht war. Nachdem der Dunkelbraunhaarige den Raum verlassen hatte, konnte Tiberius sich wieder auf den Blonden konzentrieren. Grinsend wand sich Tiberius wieder dem Blonden zu und presste wieder wild seine Lippen auf die des anderen. Schnell wanderten die Hände des Kleineren unter die Kleidung des Älteren und er flüsterte freudig:,, Nimm mich. Ich will, dass du mit mir Liebe machst.“ Mit einem breiten Grinsen im Gesicht packte Gaius sanft die Hände des Jüngeren, nahm sie von seinem Körper und meinte lachend:,, Wir werden noch genug Zeit dafür haben. Glaube mir, ich würde dir nun am liebsten die Kleidung vom Leib reißen und dich auf der Stelle nehmen, doch für den Moment fände ich es schöner, das Feuer deiner Lenden zu schüren, bis der Mond den Tag verjagt.“ Mit einem dreckigen Grinsen sah Tiberius den Älteren an und nickte. Der Schwarzhaarige malte sich in Gedanken schon die unzähligen Male aus, in denen er den Älteren verführen wird und ihn bis zur Erschöpfung quälen wird. Der Jüngere war sich sicher, dass sie noch viel Spaß miteinander haben werden und ihre unstillbare Lust miteinander Teilen konnten.

Ende
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast