Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Shameless

von MelethRus
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Gaius Iulius Caesar Tiberius Licinius Crassus
07.01.2018
17.02.2018
14
13.030
2
Alle Kapitel
21 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
07.01.2018 917
 
Der Mond schien hell durch die Plane des Zeltes, aus welchem ein leises Flüstern zu hören war. ,,Wir müssen leise sein. Mein Vater ist im Zelt nebenan.“, meinte Tiberius leise und löste langsam einige Teile von Gaius´ Rüstung. Dieser trug wie immer ein breites Grinsen im Gesicht, nickte und presste wild seine Lippen auf die des Jüngeren. Der junge Römer drückte seinen Körper fordernd an den Älteren, welcher nun auch damit begann die Kleidung des anderen zu entfernen und ihn Richtung Schlafmatratze drängte. Dort angekommen legte Tiberius die letzten Stücke seiner Kleidung ab, entfernte diese auch bei Gaius und zog diesen dann mit ihm auf die Matratze. Wieder pressten sie ihre Lippen gierig aufeinander und ließen ihre Zungen förmlich miteinander tanzen. Ab und an war ein leises Keuchen seitens des Jüngeren zu hören, welcher ungeduldig die Hände des Blonden an seinen Hintern führte und den Älteren dann fester an sich drückte. ,,Es scheint, als wären deine Gelüste wieder kaum zu stillen.“, murmelte Cäsar und biss bestimmend auf die Unterlippe des Schwarzhaarigen. Jener ließ sofort seine Zunge über seine und Gaius´ Lippen gleiten und krallte sich in die Haare des Blonden. Dieser ließ sich keine weitere Zeit mehr, um den Körper des Jüngeren zu erkunden, sondern packte ein Bein von Tiberius, drehte diesen auf den Bauch, hob dessen Becken hoch an und drückte den Oberkörper des Jüngeren grob auf die Matratze. Für den Blonden war es immer wieder eine Genugtuung, den sonst so stolzen und überheblichen Jungen, in dieser Art und Weise vor sich zu sehen. Das Haupt zu Boden gedrückt und sein Hinterteil erhoben, um Gaius alles gewähren zu lassen, was dieser im Begriff war zu tun. Kaum hatte dieser sich über Tiberius gebeugt und ihn dicht an seine Lenden gezogen, breitete sich wieder ein breites Grinsen im Gesicht des älteren Römers aus. Behutsam drang Gaius die ersten Millimeter in den Jüngeren ein und verdrehte dabei keuchend die Augen. Langsam beugte der Blonde sich zum Ohr des Jungen hinunter, flüsterte:,, Dein Körper scheint immer noch so eng wie beim ersten Mal.“, und versenkte sich komplett in dem Jüngeren. Dieser drückte seinen Rücken durch, warf seinen Kopf in den Nacken und lies ein lautes:,, G….Gaius!!!!!“, aus seiner Kehle. Mit einem zufriedenen Grinsen auf den Lippen, zog der Ältere sich nochmals ganz aus Tiberius heraus und versenkte sich dann wieder komplett in diesem. Wieder ertönte ein Schrei tief aus dessen Kehle, welcher in Cäsar´s Ohren hallte und diesen noch mehr grinsen lies. ,,War es nicht dein erregtes Stimmchen, das meinte wir sollten leise sein?“, kam es spöttisch vom Älteren, der Tiberius´ Gesicht noch fester in die Matratze drückte und wieder fest zustieß. Immer und immer wieder stieß Gaius leidenschaftlich und mit voller Körperkraft in den Schwarzhaarigen, welcher erbitterte Aufschreie zu unterdrücken versuchte und fühlen konnte wie die Leidenschaft seinen Körper übernahm. Wie so oft verfiel Tiberius dem von Schweißperlen gezierten, muskulösen Körper von Cäsar und gab sich diesem einfach hin. Normalerweise würde er so etwas nicht einfach über sich ergehen lassen, doch in diesen einigen wenigen Nächten in denen sich die beiden Römer einander hingaben, empfand er es als wesentlich Konflikt freier, wenn er die dominante Stellung des Blonden nicht anzweifelte. Der Rücken von Tiberius war bereits geziert mit Schweiß, als Gaius die letzten Male zustieß und gleichzeitig mit dem Jüngeren seinen Höhepunkt fand. Erschöpft drehte Tiberius sich auf den Rücken und schloss die Augen, als der Blonde sich völlig außer Atem auf seine Brust legte und grinsend meinte:,, Du hast geschrien wie ein hingerichtetes Weib.“ Am liebsten hätte Tiberius Gaius nun seine Meinung gesagt und sein selbstgefälliges Grinsen verjagt., doch im Moment war ihm einfach nur danach ruhig liegen zu bleiben und seine Augen geschlossen zu halten. Ganz gleich, was Cäsar beleidigendes sagen würde, der Jüngere würde dies gekonnt ignorieren. Der Ablauf einer solchen Nacht war ihm ja nicht fremd. Im Grunde lief es immer auf das selbe hinaus. Erst lagen sie sich in den Armen und verschmolzen in Leidenschaft, dann verachteten sie sich wieder und kratzten sich gegenseitig förmlich die Augen aus. Tiberius war für seine Jugend wirklich etwas vorlaut und überschätzte sich selbst auch. Deshalb konnte er es überhaupt nicht leiden, wenn Gaius versuchte sich über ihn zu stellen. Natürlich hatte ihm sein Vater unmissverständlich klar gemacht, dass Gaius´ Position im Heer sich wesentlich weiter oben befand, als die seine, doch es war ihm weiterhin ein Dorn im Auge geblieben. ,,Kannst du nicht wenigstens ein einziges Mal versuchen, den letzten Rest Leidenschaft, der nach dem Sex noch übrig ist, für einige Minuten zu bewahren? Es ist nämlich derart abturnend wenn du so abwertend sprichst.“, murmelte Tiberius und krallte sich mit einer Hand in Gaius´ Haare. Dieser grinste amüsiert, hob seinen Kopf und antwortete lachend:,, Du bekommst Leidenschaft, wenn du sie verdient hast.“ Als hätte der Jüngere diese Antwort bereits erwartet, schlug er dem älteren Römer kaum spürbar auf den Kopf, drückte diesen dann zurück auf seine Brust und meinte kurz:,, Was anderes hätte ich auch nicht erwartet, Gaius.“ Mit immer noch erschöpftem Atem drehte Tiberius seinen Kopf zur Seite und fiel langsam ins Reich der Träume. Auch Cäsar folgte ihm keine fünf Minuten später dort hin und drückte davor noch einen letzten Kuss auf den Brustkorb des Jüngeren. Der Wind , der rund um das Zelt wehte war inzwischen stärker geworden und drang durch eine kleine Öffnung ins Innere des Zeltes. Dort wirbelte er, die von Lust und Begierde erzeugte sinnliche Luft erneut auf und lies die beiden Römer sie selbst im Schlaf nochmals spüren.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast