Du bist nicht alleine!

GeschichteDrama, Romanze / P18
Simon Schempp
06.01.2018
13.03.2020
29
83141
8
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Dieses Kapitel
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Hier bin ich mit der nuen Story, später als gedacht. Eine kleine Vorwarnung : Es wird etwas heftig werden. Auch wenn ich es der Protagonistin nicht wünsche, schreibe ich auch etwas aus meiner eigenen Erfahrung. Und nochmal es ist eine Fanfiction. Ich hoffe es gefällt euch trotzdem. Über Reviews würde ich mich freuen...
Das erste Kapitel ist etwas kurz, aber die nächsten werden wie in meiner letzten Story wieder länger...

Kapitel 1

Franzis Sicht

Schnell flitzte ich durch die Wohnung und suchte meine Sachen zusammen. Gleich würden Vanessa und Maren kommen und wir wollten uns für die große Silversterparty fertigmachen. Ich sah mir nochmal meine zwei Kleider an. Wir wollten uns mal wieder richtig rausputzen, schließlich war nicht jeden Tag Silverster.  Mein Handy klingelte und ich laß mir die Nachricht durch, die von meiner Schwester kam, die mir einen guten Rutsch und viel Spaß für den heutigen Abend wünschte. Ich schrieb ihr schnell zurück und ging zur Tür, da es gerade klingelte. Als ich die Tür öffnete, sah ich in die strahlenden Gesichter von Vanessa und Maren. Beide hatten sie ihre Kleider über dem Arm und die Schuhe und Kosmetiktasche in der anderen. „Startklar, für heute Abend...?“ Ich öffnete die Tür weiter und bedeutete, dass sie hineinkommen sollen. „Na klar, aber ich kann mich nicht zwischen den beiden Kleidern entscheiden.“ Maren legte ihre Sachen auf meinem Sofa ab. „Das kriegen wir schon hin!“

Kurze Zeit später saßen wir zusammen auf meinem Sofa und stimmten uns auf den Abend mit einem Glas Sekt ein. Wir redeten noch über dies und das, bevor wir beschlossen uns fertig zu machen. „So dann zeig mal deine Kleider her...“ Ich ging in mein Schlafzimmer und kam mit einem Kleid in jeder Hand wieder zu den Beiden. „Chic,Chic Frau Preuss...“ Lächelnd hielt ich sie hoch. „Gestern war ich mit Sophia zu Hause shoppen und habe mich irgendwie in das Kleid verliebt, aber das andere ist auch so schön...“ Maren und Vanessa sahen sich beide Kleider an. „Am Besten ziehst du sie mal an...“ Und schon schoben sie mich aus dem Zimmer. Das erste Kleid war in einem dunkelen Lila und ging mir bis zum Oberschenkel. Es lag eng an meinem Körper an... So trat ich aus dem Schlafzimmer. Vanessa und Maren saßen mit ihren Handys auf dem Sofa. „Wow...so und jetzt das nächste!“ Lachend verließ ich das Wohnzimmer und zog das nächste Kleid an. Jetzt wo ich es wieder anhatte, wusste ich, das er das Kleid war, was ich heute tragen wollte. Es war dunkelblau und war über mit Spitze besetzt. Durch den Neckholder machte es einen schönen Ausschnitt. Das Kleid ging mir bis zum Knie. Es war eng geschnitten und betonte dadurch meine Taille.

Im Wohnzimmer angekommen hatten sich auch Vanessa und Maren schon umgezogen. „Das ist es Franzi...wow...“ Aber die beiden sahen auch super aus. Maren hatte ein schwarzes Kleid an, dass ihre Figur beonte. Vanessa hatte ein dunkelrotes Kleid an, dass so ähnlich wie meins war nur ohne Neckholder. Wir halfen uns gegeseitig bei der Auswahl des Schmucks und fingen an unsere Haare zu stylen. „Wir haben vorhin noch Simon, Benny und Eric getroffen. Sie waren am joggen. Die können auch mal nicht einen Tag ohne...“ Ja, dass stimmte. Dafür waren die drei bekannt. Nachdem ich meine Haare in sanfte Wellen gelegt hatte, fing ich an mich zu schminken. Als ich fast fertig war, klingelte mein Handy. Mein Vater. Lächelnd nahm ich ab. Wir redeten kurz und er wünschte mir einen schönen Abend und einen guten Rutsch ins neue Jahr. „Ist bei dir alles in Ordnung...?“ Irgendwie hörte er sich anders an als sonst, aber er versicherte mir, dass alles in Ordnung war. So ganz überzeugt war ich zwar nicht, aber für den Moment ließ ich es gut sein. Schnell verabschiedete er sich, weil er meiner Mutter noch helfen musste. Als ich auflegte, sah ich noch kurz auf mein Handy. „Ist alles in Ordnung?“ Ich sah hoch und in die fragenden Gesichter von Maren und Vanessa. „Ich weiß nicht sorecht. Irgendwie war mein Vater komisch. Wir hatten heute morgen schon telefoniert, aber jetzt... Irgendwie war er anders als sonst...“ Die Beiden kannten meinen Vater gut. Zusammen hatten wir schon ein Wochenende bei mir zu Hause verbracht und waren zusammen wandern gewesen.
„Ich werde mal schauen vielleicht fahre ich morgen oder übermorgen mal nach Hause...“ Die Beiden nickten und wir widmeten uns wieder unserem Makeup. Ein komisches Gefühl im Bauch blieb dennoch, aber jetzt wollte ich mich erstmal auf den Abend freuen.

„Können wir?“ Maren, Vanessa und ich sahen uns nochmal an und waren mit uns zufrieden. Zum Schluss zogen wir noch unsere High-Heels an, was für uns doch ungewohnt war. Aber wenn nicht Silvester, wann sollten wir diese Schuhe denn sonst tragen? Ich schnappte mir noch eine Jacke und meine Handtasche. „Habt ihr alles?“ Maren und Vanessa überprüften nochmal alles und zusammen machten wir uns auf den Weg. Während wir zur Location gingen unterhielten wir uns, doch durch ein räuspern wurden wir gestört und als wir uns umdrehten, sahen wir in drei lächelnde Gesichter.


Simons Sicht

Ich stand vor meinen Kleiderschrank und suchte mir ein Hemd für heute Abend raus. Heute Abend war es etwas formeller, da die große Silvesterparty anstand. Maren und Vanessa hatten wir beim joggen getroffen, die gerade auf dem Weg zu Franzi waren. Was da jetzt abging konnte ich mir vorstellen. Nachdem ich angezogen war, ging ich ins Wohnzimmer und setzte mich zu Benny auf mein Sofa. Benny war mit seinem Handy beschäftigt. Die Beiden waren gestern zu mir gekommen und würden noch bis übermorgen bleiben. Wir wollten zusammen trainieren, aber jetzt stand erstmal die Party an. „Unser Kollege braucht länger im Bad als jede Frau!“ Lachend stimmte ich Benny zu. „Das habe ich gehört!“ Erik stand nun auch bei mir im Wohnzimmer und ich sah auf die Uhr. „Sollen wir langsam los?“ Benny und ich erhoben uns vom Sofa und gingen zusammen mit Erik in den Flur, wo wir uns noch eine Jacke anzogen. Ich steckte mir noch schnell meine Schlüssel und mein Handy in die Tasche. Zusammen gingen wir die Straße hinunter und waren in unserer Unterhaltung vertieft, als Erik mich anstieß. „Sind das nicht Franzi, Maren und Vanessa?“  Auch Benny sah in die Richtung, wo Erik hindeutete. Wir mussten echt zweimal hinsehen, weil wir es nicht gewohnt waren sie so zu sehen. „Wow sehen die heiß aus...“ Benny stieß Erik in die Rippen. „Lass das aber nicht Nadine hören...“ Erik blieb stehen. „Was denn? Ich sage doch nur, was ich sehe und ihr denkt auch nicht anders, oder irre ich mich da?“ Benny und ich sahen uns an, sagte aber nichts, weil Erik schon irgendwie Recht hatte.

Wir beschleunigten unsere Schritte,bis wir fast zu ihenen aufgeschlossen hatten. Die drei waren so in ihrer Unterhaltung vertieft, dass sie gar nicht bemerkten, wie wir hinter ihnen liefen. „Guten Abend, die Damen. Dürfen wir sie begleiten?“ Benny hatte das Wort ergriffen und die drei drehten sich zu uns um. Wow, was für ein ungewohnter Anblick. Als die drei uns sahen, lächelten sie uns an. „Startklar für heute Abend?“ Maren hielt sich die Jacke vor ihrem Körper. „Aufjeden Fall...“ Erik sah zu den Schuhen der Mädels, die wirklich verdammt hoch waren, da wir sie sonst meistens nur in Sneaker kannten. „Wie kann man auf solchen Schuhen überhaupt laufen?“ Die drei Lachten. „Kannst es ja mal versuchen...“ Franzi stand nun neben mir und ich sah sie jetzt genauer. Mein Blick fiel auf ihre langen Beine. Im Training und in den Rennanzügen, hatte ich sie schon unzählige Male gesehen, aber das jetzt zu sehen war schon etwas anderes. Das Franzi eine hübsche ist, dass war mir schon klar, aber das was ich da jetzt sah war schon nicht von schlechten Eltern. „Jungs können wir weiter? Es wird so langsam kalt...“ Die Mädels  setzten sich wieder in Bewegung und wir sahen uns an. „Hey, wartet doch, wir wollen auch noch mit!“ Erik, Benny und ich gingen jetzt einen Schritt schneller. „Da siehst du mal wie schnell wir mit solchen Schuhen laufen können.“ Franzi konnte sich das an Erik gewand, wohl nicht verkneifen. „Ihr seid das gewohnt...“ Die drei zogen die Augenbraue hoch. „Natürlich. Wir haben auch so viele Gelegenheiten dazu...“ Erik sah zu mir, sagte aber dann auch nichts mehr, was auch besser war, da er bei den Mädels schon das ein und andere Mal ins Fettnäpfchen getreten war.

Nach fünf Minuten Fußweg, wo wir uns unterhieten, kamen wir an der Location an. Die Trainer und Betreuer waren schon da und nach und nach füllte es sich. Die Mädels standen alle beieinander und wir gesellten uns zu ihnen. Wir klinkten uns in die Unterhaltung ein und als alle da waren, setzten wir uns an die Tische. Ich saß neben Benny und Erik. Franzi saß mir gegenüber und sie war in einer Unterhaltung mit Vanessa vertieft. Als wir alle saßen, traten Gerald, Mark, Tobi und Andi in die Mitte und hielten jeweils eine kurze Ansprache. Franzi sah mich an und ich verdrehte die Augen, was sie lächeln ließ. Diese nervigen Ansprachen... Nachdem wir auch das hinter uns gebracht hatten, wurde das Essen serviert. Es war mal wieder richtig schön, mit dem ganzen Team zusammen zu feiern. Benny verwickelte mich in eine Unterhaltung und so war das Essen auch schnell vorbei. Immer wieder warf ich Franzi einen Blick zu, woher das heute kam, konnte ich beim besten Willen nicht sagen. So wirklich verstand ich es auch nicht. Nachdem wir mit dem Essen fertig waren, gingen Erik und ich an die Bar. Wir hielten uns zurück wegen des Trainings und die anstehenden Wettkämpfe, aber dennoch hatten wir Spaß.

Der Abend schritt voran und die Tanzfläche wurde gestürmt. Ich stand an der Seite zusammen mit Erik und Arnd. Benny hatte sich zu den Mädels gesellt und tanze mit ihnen. „Unser Hahn im Korb!“ Wir lachten uns an und sahen uns das Schauspiel weiter an. Nachdem das Lied vorbei war, kam Benny auf uns zu und bestellte sich ein Getränk. „Na, auch mal wieder da?“ Benny stellte sein Glas wieder ab und fuhr sich mit der Hand durch die Haare. „Ihr hättet ja mitkommen können...“ Ich und tanzen, dass war so eine Sache, die nicht zusammen passte. „Nee, dass lassen wir mal lieber!“ Nun gesellten sich auch Mark und Andi zu uns. Wir unterhielten uns über alles mögliche und die Zeit verstrich. Die Mädels standen zusammen und unterhielten sich auch. Franzi stand etwas abseits und sah auf ihr Handy. Sie sah besorgt aus. Kurz darauf verließ sie den Raum und ging nach draußen.


Franzis Sicht

Mit einem komischen Gefühl legte ich auf. Irgendwas stimmte mit meinem Vater nicht, aber so ganz genau bennenen konnte ich es auch nicht. Meine Mutter fing nun auch an sich Sorgen zu machen. Wenn ich es morgen schaffte, wollte ich kurz nach Hause fahren, weil mir das alles keine Ruhe ließ. „So ganz alleine hier draußen?“ Eine mir bekannte Stimme riss mich aus den Gedanken. „Simon, was machst du denn hier?“ Grinsend kam er auf mich zu. „Ich musste mal an die Luft und du?“ Vor mir blieb er stehen und sah mich an. „Ich musste kurz telefonieren.“ Simon sah weiterhin zu mir und lächelte. Obwohl ich immer noch Sorgen im Hinterkopf hatte, konnte ich sein Lächeln nur erwiedern. Wir unterhielten uns noch eine ganze Zeit, bis Benny nach Simon rief und Simon nur die Augen verdrehte. Lächelnd sah ich in den Himmel. Diese Beiden zusammen waren manchmal echt ein Schauspiel. Benny gesellte sich jetzt zu uns und klinkte sich in das Gespräch mit ein.

Kurze Zeit später kamen auch Vanessa, Maren und Tobi zu uns. Beim Blick auf die Uhr war es 23.45 Uhr. Bald stand das neue Jahr in den Startlöchern. Was es wohl bringen würde? „Alles in Ordnung, Franzi?“ Vanessa zog mich zur Seite und ich erzählte ihr von dem Telefonat. „Wenn ich etwas für dich tun kann, dann sag mir bescheid!“ Ich nickte nur und wir drehten uns wieder zu den anderen. Mein Blick traf den von Simon wieder. Er sah mich mit einem fragenden Blick an und ich setzte ein Lächeln auf, was auch ihn lächeln ließ. Nach und nach kam das ganze Team nach draußen. Die Trainer verteilten Sekt an uns und nun standen wir alle zusammen. Simon und Erik standen bei Vanessa, Maren und mir und wir wurden von Andi aus unserem Gespräch gerissen. „Noch zehn...“ Und alle fingen an den Countdown runter zu zählen. Eine Hand legte sich auf meinen Rücken und ich sah mich um. Simon stand jetzt dicht hinter mir und lächelt mich an. Was ist das jetzt? Etwas vewirrt sehe ich wieder in den Himmel. „Fünf, Vier, Drei, Zwei, Eins... Happy New Year...!“ Vanessa zog mich in eine Umarmung und wir wünschten uns ein Frohes neues Jahr. Nach und nach fand ich mich in einigen Umarmungen wieder. Als Benny mich in die Arme zog, konnte ich einen Blick auf Simon werfen. Er sah mit einem Eindringlichen Blick zu uns. Seine Gesichtszüge entspannten sich, als Benny von mir abließ.

Als Benny zu den nächsten wanderte, kam nun auch Simon auf mich zu. Simon zog mich in seine Arme. Doch warum machte sich in mir ein warmes Gefühl breit? Wir wünschten uns beide ein gutes neues Jahr und lösten uns langsam aus der Umarmung. Das neue Jahr...Ich hoffte, dass ich an meine guten Leistungen aus dem Training anknüpfen konnte, doch was dann wirklich geschah, riss mir den Boden unter den Füßen weg...
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