Hyrule Symphonia

GeschichteFantasy, Freundschaft / P12
06.01.2018
22.12.2018
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Langsam und friedlich brach der Morgen über Hyrule herein. Nur die hellsten Sterne prangten noch am Himmel; eine Ahnung der aufgehenden Sonne floss als silbriger Schimmer von Osten herbei. Bleich legte er sich über die Hauptstadt des Königreiches, in deren Gassen noch immer die Nacht vorherrschte.
Auch auf dem Vorplatz der Zitadelle der Zeit hielt sich hartnäckig die Dunkelheit. Die einzigen Spuren von Licht tanzten auf dem Wasser in den Becken, die längs der Sakralbaute verliefen, und blitzten auf den Rüstungen der beiden Soldaten, die beidseitig des Eingangs postiert waren. In ihren stählernen Harnischen mit dem Zeichen der Königsfamilie, je ein Speer in der Hand und eine Schwertscheide am Gürtel, boten sie ein prachtvolles Bild, mit dem allein sie schon die meisten potentiellen Angreifer in die Flucht schlugen. Auch nach Stunden rastloser Wacht blickten sie mit ungetrübter Aufmerksamkeit in den herandämmernden Tag.
Ihre Befehle waren klar: Niemand durfte die für gewöhnlich öffentlich zugängliche Zitadelle betreten, nicht einmal sie selbst. Nur einer bestimmten Person war es erlaubt, ungehindert zu passieren.
Auch das Innere des Gebäudes war mit den Resten der Nacht erfüllt, war das Morgenlicht doch noch viel zu schwach, um durch die hohen Fenster hereinzufließen und sie zu verdrängen. In der Düsternis im hinteren Bereich, vor dem Altar der Zitadelle, stand eine junge Frau. Wie auch die Rüstungen ihrer beiden Leibwächter war ihr Kleid mit dem Hylianischen Königswappen geziert. Die Reifenkrone und deren Symbolgewalt trug sie mit souverän erhobenem Kopf.
Prinzessin Zelda, die amtierende Regentin des Landes Hyrule, war zurzeit nicht sie selbst. Das Bewusstsein, das sich ihres Körpers bemächtigt hatte, musterte nachdenklich das als Rückwand getarnte Tor hinter dem Altar. Der Raum, in den es führte, beherbergte wiederum ein Portal, einen magischen Eingang in das Heilige Reich. Wie man ihr erzählt hatte, nachdem sie in Prinzessin Zeldas Leib geschlüpft war, war Ganondorf, der finstere Großmeister des Bösen, vor sieben Jahren nach seiner missglückten Hinrichtung dorthin verbannt worden. Was sich die Sieben Weisen bei dieser Aktion gedacht hatten, konnte sie nicht ganz nachvollziehen, war es doch geradezu vorherbestimmt, dass Ganondorf einen Weg zurück nach Hyrule suchen und auch finden würde. Deswegen war auch die nächste Generation Weisen, geführt von der damals noch freien Prinzessin, vor zwei Jahren dazu gezwungen gewesen, ihn innerhalb des Heiligen Reiches mit einem Siegel einzusperren. Sie hatten wohl geglaubt, das würde den Dämonenkönig festhalten, bis sich jemand endgültig seiner annahm – doch da hatten sie sich gewaltig geirrt.
Prinzessin Zelda wandte sich ab. Damit sollte sich das fremde Bewusstsein nicht beschäftigen, denn deswegen war es nicht hierhergekommen. Sobald Impa da wäre, würde es wieder dorthin zurückkehren, wo es herstammte, und ihren Gefangenen der Behandlung zuführen, die er verdiente.
Die Shiekah war schon lange weg. Im Abendrot war sie aufgebrochen und hatte die ganze Nacht nicht von sich hören lassen. Es war von vornherein klar gewesen, dass sich ihre Zielperson nicht ohne Widerstand würde einfangen lassen. Impa allein hatte gewiss ihre liebe Mühe, aber wen hätte Zelda schon mitschicken können? Niemandem sonst standen die Pfade offen, die die Schattenkriegerin gegangen war. Wahrscheinlich wäre ohnehin jede Begleitung eine Last für sie gewesen in einem Kampf gegen einen solchen Gegner.
„Du hast versprochen, Hyrule immer beizustehen“, flüsterte Prinzessin Zelda ins dunkle Nichts. „Was ist nur mit dir passiert? Wo … bist du?“
„Ich bin hier. Aber vermutlich hast du nicht mich gemeint.“
Alarmiert fuhr Zelda in die Richtung herum, aus der die raue Stimme ertönt war, und brauste auf: „Wer ist da?!“ Sie war definitiv allein in der Zitadelle der Zeit gewesen, und die Soldaten vor dem Eingang hätten ihre Anweisungen gewiss nicht in den Wind geschlagen.
Im Seitenschiff der Sakralbaute waren die Schatten nicht gar so dunkel, dass man nichts darin hätte erkennen können; dennoch wurde Impa erst sichtbar, als sie aus ihnen heraustrat, ganz so, als sei sie ein Teil von ihnen gewesen. Die Hand auf die rechte Schulter gepresst, geriet sie schon mit ihrem ersten Schritt ins diffuse Licht ins Wanken. So lange wie möglich versuchte sie, sich aufrecht zu halten, und stieß schließlich gegen eine der Säulen, die das Dach trugen. Daran angelehnt, sank sie zu Boden. Eine dunkle Spur blieb dabei an dem reinweißen Marmor der Zitadelle zurück.
Sogleich lief Zelda zu ihr, ging neben ihr auf die Knie nieder. Die Kriegerin bot einen schrecklichen Anblick: Eine tiefe Fleischwunde zog sich von ihrer Schulter über das Schlüsselbein hinab zum Brustharnisch, dessen oberer Rand durch denselben Angriff stark beschädigt worden war. Der Stahl war übersät mit einem Muster aus Kratzern und Kerben. Auch, wo er seine Trägerin nicht schützte, war kaum eine Stelle verschont geblieben: Überall an ihren Armen und Beinen blutete sie aus mit etwas schrecklich Scharfem beigefügten Schnittverletzungen. An einem Oberschenkel schien es gar so, als sei ihr ein ganzer Streifen Haut abgezogen worden. Es grenzte an ein Wunder, dass die Shiekah die Zitadelle der Zeit erreicht hatte, ja überhaupt noch am Leben war.
Kühl, nicht ganz frei von ungerechtfertigtem Vorwurf stellte Prinzessin Zelda das ihr Wichtigste fest: „Du bist alleine gekommen.“
Die vollen Lippen der Kriegerin waren blass und spröde, als diese, mit angestrengten Atempausen nach fast jedem Wort, erwiderte: „Ich habe mein Bestes versucht.“
Die Prinzessin nickte langsam. Sie wusste, wenn Impa so etwas sagte, war dies nicht einfach nur eine Floskel.
„Aber ich konnte ihm … das hier entreißen.“ Die Shiekah hob die vorher leere Hand und reichte ihrem Gegenüber einen wie aus den Schatten hervorgeholten Gegenstand.
Dieses nahm ihn entgegen. Mit den Augen war er im Halbdunkel nur schwer zu erkennen, aber das vertraute Gewicht und die Form ließen Zelda sofort wissen, um was es sich handelte. „Also ist er es wirklich“, sagte sie, als auch ihre letzten, hoffnungsvollen Zweifel verflogen.
„Ja. Er ist zurückgekehrt“, bestätigte Impa kurzatmig. „Und er ist stark. Viel stärker, als du ihn vermutlich in Erinnerung hast.“ Eindringlich starrte sie die Prinzessin an; in ihren roten, weit aufgerissenen Augen stand blankes Entsetzen, wie Zelda es bei ihr noch nie gesehen hatte. Mit Inbrunst sprach Impa: „Er hat sich in etwas ganz Abscheuliches verwandelt.“
„Ich weiß“, erwiderte die junge Frau flüsternd.
Impa entspannte sich – ein wenig zu sehr, als dass es nur von Erleichterung herrühren konnte. „Gibt es eigentlich irgendetwas, das du nicht über ihn weißt?“
„Ich weiß nicht viel mehr als deine Prinzessin.“
Ein bitteres Lächeln umspielte die Lippen der Shiekah. „Meine Prinzessin …“ Ihre Mundwinkel sanken wieder hinab. „Kannst du mich mit ihr sprechen lassen?“
„Es ist möglich“, erklärte das fremde Bewusstsein, „aber ich weiß nicht, ob ich dann weiterhin in ihrem Körper bleibe.“
„Bitte. Es ist mein letzter Wunsch“, insistierte Impa flehentlich.
Ihr Gegenüber zögerte, aber der fast schon wehleidige Blick der Kriegerin erweichte dann doch sein Herz. Es senkte den Kopf, schloss die Augen, überließ dem Geist, dem der Körper eigentlich gehörte, wieder die Kontrolle.
Prinzessin Zelda, nun wieder die echte, blinzelte verwirrt, wurde dann aber ihrer Vertrauten gewahr und erschrak. „Impa! Was … was ist passiert?“ Ihre Augen huschten über all die Wunden. „War das etwa …?“ Schnell verstummte sie wieder, schluckte schwer. „Wie hast du es überhaupt hergeschafft?“, brachte sie schließlich einen ganzen Satz zustande.
Impa schenkte ihr ein schwaches, verschlagenes Grinsen. „Das ist ein Geheimnis für alle, die nicht darin eingeweiht sind.“
Verärgert verzog die Prinzessin die Augenbrauen und legte sich eine Hand auf die Brust. „Weiß sie es?“
„Vermutlich.“
„Das ist alles ihre Schuld!“, rief Zelda zornig aus. „Dich alleine zu schicken war ihre Idee! Ich hätte sie nie um Hilfe bitten sollen.“ Schlechten Gewissens wandte sie den Blick ab.
Mit sanfter, heiser werdender Stimme sprach Impa: „Bitte, seid nicht wütend auf Euch selbst. Ich glaube, dass sie weiß, was sie tut.“
Das brachte die echte Prinzessin nun ganz in Rage. „Wenn sie das wirklich wüsste, wären wir jetzt nicht in dieser Situation!“
„Da würde sie Euch gewiss zustimmen“, meinte die Kriegerin, stöhnte müde, und ihr Kopf sackte zur Seite.
Erschrocken japste Zelda auf. „Impa!“
Ihr Name ließ die Shiekah aufhorchen, und sie kam wieder zu sich – zumindest vorerst. Ihre Augenlider flatterten unkontrolliert; nicht mehr lange, bis sie wieder zufielen und diesmal für immer geschlossen blieben.
„Du brauchst unbedingt Hilfe!“, bestimmte die Prinzessin. Schon war sie halb aufgesprungen, wurde aber von Impa selbst am Unterarm zurückgehalten.
„Bitte … lasst mich nicht allein.“ Die roten Augen der Shiekah waren wieder klarer geworden, blickten aber glasig geradeaus. Zelda fiel auf, dass Impa die linke Hand nach ihr ausgestreckt hatte, obwohl sie auf der anderen Seite der Kriegerin saß. Die Rechte lag nur unbewegt da, und tatsächlich hatte Impa sie noch gar nicht gerührt, seit sie in der Zitadelle angekommen war. Die Prinzessin wollte die Hand mit der ihren umfassen, doch Impa kam ihr zuvor, indem sie sie hastig mit der Linken ergriff.
Die Blicke der beiden Frauen begegneten sich. Impa atmete flach, und auch wenn ihr Griff warm und fest war, zitterte sie. Ihre Vertraute so schwach zu sehen, trieb Zelda die Tränen in die Augen.
„Nicht doch“, sagte Impa sanft und tätschelte ihr liebevoll den Kopf, wie sie es oft getan hatte, als ihre Herrin noch ein Kind gewesen war. „Weine nicht um mich, kleine Prinzessin. Ich sterbe, wie ich gelebt habe, wie es sich für eine Shiekah geziemt: Im Dienste der Krone. Und du bist bei mir. Was könnte ich mir schon anderes wünschen?“
Und mit diesen Worten und einem leichten, glücklichen Lächeln auf den Lippen, starb die ruhmreichste Angehörige des hylianischen Schattenvolkes.
„Nein.“ Die Stimme der Prinzessin war nicht mehr als ein Hauchen, ihre Tränen begannen zu fließen. „Impa!“ Stürmisch umarmte sie die Shiekah, deren Kopf schlaff auf ihre Schulter sank. „Oh, bitte nein! Nicht!“ Verzweifelt klammerte sich Zelda an ihre Vertraute, wollte sie nicht gehen lassen.
Durch ihre weißen Seidenhandschuhe spürte sie klebrige Nässe am Rücken der Verwundeten. Verschwommen erkannte sie ihre blutverschmierten Finger und die rote Schmierspur an der Säule. Als sie bemerkte, welche Ausmaße die Wunde an Impas Schulter wirklich hatte, ließ sie sie los, zog sich eilig die Handschuhe aus, versuchte, das Blut an den trockenen Stellen des Seidenstoffes abzuwischen. Sodann warf sie sie nieder, kroch auf Abstand zu der Toten, zog die Beine an und schluchzte. Prinzessin Zelda weinte nicht um die Shiekah, nicht um die langjährige Dienerin der Königsfamilie. Sie trauerte um ihre Zofe, ihre Vertraute, ihre beste Freundin.
Plötzlich, als sei alles Leiden von ihr gewichen, hörten ihre Schultern zu beben auf, und das fremde Bewusstsein übernahm wieder die Kontrolle. Es ließ die Beine sinken, sodass es lockerer saß, und wischte sich die Tränen fort. „So leid es mir tut, aber ab hier muss ich wieder übernehmen“, murmelte die Prinzessin zu sich selbst.
Wobei sie nun begann, sich zu fragen, wozu sie überhaupt noch hier war, und Verzweiflung verfinsterte auch die Gedanken des fremden Bewusstseins. Mit Impa hatte sie ihre stärkste Figur in diesem Spiel um den Frieden Hyrules verloren. Die Kriegerin hatte ihren Gegner nicht bezwingen können, und nun gab es niemanden mehr, der diesem Ziel auch nur würde nahe kommen können.
„Prinzessin?“
Benommen sah die Angesprochene auf. Neben ihr hatte sich Hendrik, einer der beiden Soldaten vom Eingang der Zitadelle, in die Hocke gelassen. Obwohl nur knapp zehn Jahre älter als seine Herrin, war er dank seines kämpferischen Geschicks und vor allem seiner einfühlsamen Ader früh zum königlichen Leibwächter geworden. Seiner besorgten Miene war abzulesen, dass er die Prinzessin schon häufiger angerufen und keine Antwort von ihr erhalten hatte.
„Stimmt etwas nicht?“, wollte Hendrik nun genauer wissen. „Verzeiht, dass ich gegen Euren Befehl verstoßen habe, aber wir haben draußen gehört, wie Ihr nach der Ehrenwerten Impa gerufen habt … Sie ist noch nicht erschienen. Kann ich vielleicht …“ Der Soldat verstummte, als er das Blut am Mieder seiner Herrin sah. „Prinzessin! Seid Ihr verletzt?“
Träge schüttelte Zelda den Kopf und deutete zu der Toten hinüber, die nicht viel mehr als eine Silhouette in den Schatten war.
Hendrik riss die Augen auf. „Ehrenwerte Impa!“ Nach einem letzten prüfenden Blick auf die Prinzessin sprang er auf und stürmte zu der Kriegerin, die ihn zum Leibwächter auserkoren hatte. Routiniert tastete er an ihrem Hals nach einem Puls.
„Es hat keinen Zweck. Sie ist tot.“ Das Beben in Zeldas Stimme war nicht einmal ganz gespielt. Als sie aufstand, löste sich eine letzte Träne aus ihrem Augenwinkel, die sie sogleich mit dem Handrücken entfernte. Sie rückte die Krone zurecht, die vorhin etwas verrutscht war.
Indes hatte Hendrik Impa von der Säule weggezogen und legte sie jetzt vorsichtig auf den Rücken. Sprachlos hockte er neben ihr, die Hand ungläubig auf den Mund gepresst. Seine Herrin, von der er nicht wusste, dass sie gerade nicht die Person war, für die er sie hielt, trat neben ihn. „Verzeiht, dass ich meine Fassung verloren habe. Sie … hat mich ausgebildet.“ Die Prinzessin reichte ihm ein mit hylianischen Stickereien verziertes, seidenes Taschentuch, das sie jederzeit bei sich trug und vor geistiger Entrückung nicht für ihre Tränen benutzt hatte. Der Soldat nahm und entfaltete es, legte es der Toten über das reglose Antlitz.
Hendrik sah zu Zelda auf, fragte mit belegter Stimme: „Was ist nur geschehen?“
Aber die Prinzessin blieb ihm eine Antwort schuldig. „Rufe deinen Kollegen herein. Er soll dir helfen, Impa ins Schloss zu bringen, möglichst bevor die Stadt erwacht.“
Unter dem Scheppern seiner Rüstung sprang Hendrik sofort auf und verneigte sich ehrerbietig. „Sehr wohl, Prinzessin.“ Schnell beeilte er sich, dem neuen Befehl nachzukommen.
Die junge Frau sah ihm nach, bis ihre Aufmerksamkeit von etwas anderem in Anspruch genommen wurde: Dem Gegenstand, den Impa ihr überreicht und die echte Prinzessin fallengelassen hatte.
Dem fremden Bewusstsein kam eine gewagte Idee. Unlängst hatte es die Geschichte Hyrules nicht nur über Bücher, sondern auch mithilfe seiner besonderen Fähigkeiten studiert. Was ihm in den Sinn gekommen war, war prinzipiell möglich, aber … durfte es das überhaupt tun? Jemand Unwissenden seiner Zeit entreißen? Daraus erwuchs nie etwas Gutes.
Noch war Hendrik nicht ganz zum Torbogen der Zitadelle hinaus, als Zelda ihn noch einmal zurückrief. „Bevor ihr das macht, beschafft mir in der Stadt irgendwelche Ersatzklamotten“, revidierte sie ihre Anweisung von zuvor und verwies auf ihr blutbeschmiertes Kleid.
Der Soldat verbeugte sich. „Verzeiht, Prinzessin, aber um diese Uhrzeit hat noch kein Geschäft …“
„Das ist mir einerlei!“, unterbrach Zelda ihn barsch und bereute es sogleich. Die Prinzessin, die Hendrik kannte, hätte niemals so aggressiv zu ihm gesprochen. Etwas ruhiger fuhr sie fort: „Klopft irgendjemanden aus dem Schlaf und sagt, dass die Prinzessin euch schickt. Ich übernehme die volle Verantwortung.“
Wieder verneigte sich Hendrik gehorsam. „Sehr wohl, Prinzessin.“ Er wandte sich ab und ging.
Die Zurückgebliebene atmete durch, schritt auf den Gegenstand zu. Sie hob ihn auf, wischte das Blut weg, das die Finger der Shiekah und ihrer Herrin darauf hinterlassen hatten.
Impa war also gescheitert, Rutos und Darunias Mörder zu fassen. Das kam unerwartet und verlangte von dem fremden Bewusstsein, noch drastischere Maßnahmen zu ergreifen. Aus den Augenwinkeln blickte Zelda zu der Kriegerin und versprach ihr: „Ich werde jemanden finden, der nicht nur deine Aufgabe weiterführt, sondern auch deinen Tod rächt. Du sollst nicht umsonst gestorben sein!“
Sie trat an den Altar der Zitadelle der Zeit, führte das mystische Instrument zum Mund und beschwor einen Helden.
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