Ein Tag am Strand

KurzgeschichteHumor, Parodie / P12
Genji Mercy Torbjörn Tracer
04.01.2018
04.01.2018
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Vorab möchte ich noch sagen, ich habe mich mit den Charaktere nicht großartig auseinander gesetzt. Diese Geschichte ist für einen Wettbewerb auf Animexx geschrieben. Durch die Vorgaben, kam schließliches dieses Endergebnis. Ich hoffe es findet gefallen und das ihr es nicht zu ernst nimmt ^^
Lg Alice
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„Und du glaubst wirklich, dass das eine gute Idee ist?“, skeptisch begutachtet der Ninja im weißen Anzug die Unterlagen, welche auf den Tisch gelegt wurden. Er kann sich nicht vorstellen, dass dieser Plan erfolgreich werden kann.
Sein Gegenüber verdreht leicht die Augen. „Natürlich ist die Idee gut. Du würdest niemals auffallen, ich dagegen schon. Sieh mich doch an.“ Der kleine Mann mit dem Bart zeigt in einer flüchtigen Bewegung an seinem Körper runter. „Also der Plan ist einfach. Unter der Perücke“, er zeigt hält das besagte Werkzeug nach oben, langes blondes Haar. „Darunter versteckst du diese kleine Kamera“, wieder hebt er das besagte Ding hoch. „Und ziehst diesen Badeanzug an mit den passenden Schuhen.“ Wieder hebt er die passenden Gegenstände hoch.
Noch immer ist sein Gegenüber nicht überzeugt von diesem Plan. „Warum soll ich das machen?“
Mit einem leichten Lächeln geht Torbjörn auf Genji zu. „Freund. Es ist die Ehre eines Mannes Frauen am Strand zu begutachten. Ich würde es selber machen, doch möchte ich meinen Bart nicht abschneiden und mit ihm würde ich sofort auffliegen. Aber du, mein Freund.“ Er legt seinem Gegenüber die Hände auf der Schulter und lächelt. „Hast die perfekte Tarnung. Dich würde keiner erkennen und du kommst nahe genug an sie ran, um schöne Bilder zu machen.“ Erfreut von diesem Gedanken bekommt Torbjörn einen lüsternen Blick.
Leicht genervt verdreht Genji die Augen, was sein Gegenüber wegen der Maske nicht sehen kann. „Und was soll ich machen, wenn ich erregt werde? Das fällt sofort auf. Außerdem will ich meine Maske nicht abnehmen.“
„Für die erste Frage habe ich eine Lösung“, antwortet der Kleine lächelnd und zeigt einen Eierschutz, der auch beim American Football benutzt wird. „Außerdem halte dich ein bisschen zurück und wegen deine Maske: Wir müssen alle Opfer bringen. Also gehe dieses ein. Für die Ehre des Mannes. Wiederhole es!“
Noch immer ist sein Gegenüber sich unsicher, wenn es darum seine Maske abzunehmen. Das ist ein Wunsch, den er eigentlich nicht nachgehen möchte, doch Trobjörn gibt noch nicht auf: „Bitte Genji! Du bist die einzige Person, die ich fragen kann. Die anderen Männer haben auch alle Bärte und wollen diese nicht ablegen. Bitte wird sind doch Freunde. Tue es für unsere Freundschaft. Tue es, weil wir Männer sind“, probiert er den Mann im weißen Anzug zu überreden.
Noch immer ist Genji sich unsicher, doch schließlich seufzt er und meint nur: „Ist in Ordnung.“ Worauf er sich da nur eingelassen hat.

Heute hat jeder der Overwatch Mitglieder einen Tag frei, weil schönes Wetter ist, wird dieser am Strand verbracht. Wobei die Männer sich am anderen Ende des Strandes befinden, als die Frauen, welche mal für einen Tag komplett unter sich sein wollen.
Schwer schluckend steht Genji verkleidet vor dem Strand. Als er vorwärts geht, probiert er Haltung zu bewahren, wobei dies in High-Heels sehr schwierig ist. Noch immer fragt sich der Ninja warum er dies überhaupt macht. Er trägt die blonde Perücke, welche Trobjörn ihn geben hat, am Haaransatz hat er die Kamera versteckt. Dazu trägt er einen pinken Badeanzug mit passenden Schuhen. Kaum hat er den Sand betreten spürt Genji, wie er immer wieder abknickt. Mit High-Heels kann man nicht auf Sand laufen. Selbst die Frauen schauen ihn schon verwirrt an. „Wie wunderschön“, hört er die Stimme des Auftragsgebers in seinem Ohr. Damit die beiden in Kontakt bleiben können hat der Ninja einen Knopf im Ohr, womit er mit Torbjörn kommunizieren kann.
„Vollkommen bescheuert“, nuschelt der Mann als Frau verkleidet zurück. Genervt von diesen Schuhen und das er immer wieder abknickt, zieht er sie schließlich aus. „Tue das nicht. Nein. Nein“, hört er Torbjörn in seinem Ohr, doch ist es ihm egal was dieser zu sagen hat. „Die sind ungemütlich. Vergiss es“, zischt Genji zurück.
Mit den Schuhen in der Hand läuft es sich schon besser über den heißen Sand. Auch wenn seine Fußsohlen nun wehtun, so ist es immer noch angenehmer als mit solchen Schuhen.
Mit erhobenen Hauptes geht er weiter und breitet eine Decke am Strand auf. Er hat extra einen Platz ausgesucht, welcher ungefähr in der Mitte ist, damit er alle Frauen im Blick haben kann.
„Das ist perfekt! Das ist wundervoll!“, hört er Torbjörns lüsterne Stimme in seinen Ohren.
Noch immer nervös schaut Genji sich bei den Leuten um. Er hat Angst, dass die Frauen ihn erkennen.
„Oh bist du neu hier?“, hört er schließlich die Stimme von Tracer neben sich.
Als der verkleidete Ninja sich schließlich zu ihr umdreht, steht Tracer gebeugt direkt neben ihm. Neben ihr steht Mei, die sich ebenfalls neugierig über Genji beugt.
Er spürt, wie die Röte in seinen Wangen schießt und eine Erregung in seiner Hose. Warum müssen diese Frauen auch so viel Haut zeigen und so sexy sein? Meis großen Busen ist von keinem der anderen zu Topen. In seinem Ohr kann er Torbjörns Lüstern hören: „Woohaaa so heiß.“
„Ähm … Ja“, probiert der Ninja eine hohe Stimme zu imitieren.
„So …“, fängt Tracer überrascht an und legt ihren Kopf schief.
Noch bevor sie den Neuen weiter ausfragen kann, hat sich D.Va Mei an die Hand genommen und zieht sich in Richtung Wasser. „Komm mit. Es ist so warm“, grinst die Gamerin.
Stolpernd folgt ihr die Braunhaarige.
„Komm doch auch mit“, schlägt Tracer dem verkleideten Ninja vor, welcher nur mit den Kopf schüttelt.
Schulter zuckend folgt die Braunhaarige ihren beiden Freundinnen.
„Whoa“, hört Genji Torbjörn erfreut aufrufen. „Das ist wirklich perfekt. Bleib einfach hier sitzen und wir können alle im Blick behalten.“
Doch ganz so einfach, wie Torbjörn sich das vorstellt ist es nicht. Die Sonne brennt unbarmherzig auf die Erde nieder. Sehr schnell fängt Genji das Schwitzen an. Er spürt, wie sich die Wärme vor allem in der Perücke sammelt und sehr schnell fängt er an leicht zu hecheln.
„Wage es nicht die Perücke abzusetzen“, warnt der Mechaniker seinen Freund, als könnte er die Geräusche deuten.
Doch auch wenn er sie absetzen möchte, würde er es nicht vor den anderen Frauen tun, weil Tracer wieder zu ihm gelaufen kommt. Auf ihrem Körper glitzern die Wassertropfen. „Komm mit ins Wasser. Es ist viel zu warm hier draußen“, grinst sie ihn breit an und zieht ihn an der Hand in Richtung Wasser.
„Nein, probiere das zu verhindern!“, hört er Torbjörns Stimme im Ohr.
Genji ist sich dessen sehr wohl bewusst. Auch wenn der Ninja gerne ins Wasser gehen möchte, da die Hitzewelle unaufhörlich zu sein scheint, weicht er schnell zurück. „Ich …“, fängt er an mit seiner verstellten hohen Stimme. Er weicht Tracers Blick aus. „Ich kann nicht … Rotewoche … Ihr kennt das doch.“
„Moment.“ Mit einem Mal steht Zarya neben ihm und reißt ihm die Perücke vom Kopf. „Eine Kamera?“, fragt die Pinkhaarige überrascht. Mit Rohrer Kraft zerstört sie das Gerät zwischen ihren Fingern.
Wütende Blicke richten sich auf Genji, welcher nun keine andere Möglichkeit hat, als zu fliehen.
„Wehe du kommst zu mir!“, probiert Torbjörn ihn davon abzuhalten, doch zu spät.
Genji ist schon auf dem Weg zu dem Wohnmobil, indem sich der Mechaniker versteckt hat und öffnet schnell die Tür, um sich darin zu verstecken.
„Das war eine blöde Idee!“, schnauzt er den bärtigen Mann an.
„Genauso blöd, wie hierhin zu kommen!“, kontert dieser. Doch weiter können die beide nicht streiten, weil Zarya kräftig die Tür öffnet. Wütend starrt sie die beiden Männer an.
„Wieso wundert es mich nicht, dass du dahinter steckst?“, fragt sie wütend. Mit einer Kopf Bewegung zur Seite deutet sie Genji sich aus dem Staub zu machen.
Schnell geht er diesem Wunsch nach, während sich die Frauen um den Pläneschmieder kümmern.

Dr. Angela Mercy Ziegler hat sich mit einem Tee in einer kleinen Hütte am Strand zurückgezogen. Das Haus ist etwas weiter höher gelegt, wodurch sie den ganzen Strand im Auge behalten kann. Im Moment genießt sie die Ruhe und sieht ihren Freunden beim Spielen zu. Sie ist wachsam für jede Person, die ihre Hilfe benötigt, wie es sich für eine gute Ärztin gehört. Auch wenn Mercy dieses Mal etwas entspannen kann, wird sie niemals komplett einen freien Tag haben. Unfälle können immer und überall passieren und ihre Aufgabe ist es den Verletzten zu helfen. Vor allem, wenn die Sonne so unbarmherzig die Erde erhitzt, muss sie aufpassen, dass niemand mit einem Hitzschlag zurück gelassen wird.
Die Ärztin springt schockiert auf, als sie Torbjön über den Sand kriechen sieht, vollkommen übersät mit etlichen Schrammen und blauen Flecken. Sein eines Auge ist angeschwollen. „Oh du Armer.“ Schwebend kommt die Ärztin auf den Mechaniker zu und hilft ihm dabei aufzustehen. Zu zweit schaffen sie es in Mercys Hütte, wo sie Torbjön auf ein Bett legen lässt.
Vollkommen in ihrer Arbeit versunken durchsucht sie etliche Schränke nach Utensilien, um ihren Patienten zu verarzten.
Auch wenn Torbjöns Plan fehlgeschlagen ist, würde er diese Mission als Erfolgreich abstempeln. Für den Einblick, den die Kamera eingesammelt hat, nimmt er gerne diese Schmerzen in Kauf und jetzt Mercy vor sich zusehen in einem knappen Bikini, aus dem ihre Brüste gut zu Geltung kommen ist ebenfalls ein Erfolg.
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