Herzensbrecher - Gutaussehend und Eiskalt

von AllyLee
GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
04.01.2018
14.01.2020
27
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MANUEL

Es war ein Schock was Louis mir erzählt hatte und noch mehr, das er wirklich solche Angst hatte. Vermutlich weil er sich hilflos fühlte und nicht wusste was passieren würde, doch das wusste ich ebenso wenig.
Ich wusste nur, das ich diese Menschen jetzt schon hasste, die ihm seine Kinder wegnehmen wollten.
Sie hatten keine Ahnung, was für ein toller Vater er war und wie sehr er seine Mädchen liebte, für sie zählte nur, das er schwul war, als wäre das eine Krankheit…

Ich zog Louis mit mir ins Schlafzimmer, entschlossen ihn für einen Augenblick seine Sorgen vergessen zu lassen. Ich schloss die Schlafzimmertür und presste ihn dagegen, küsste ihn und kaum das er den Kuss erwiderte, gewann dieser an Intensität.
Louis raunte dunkel an meinen Lippen und ich öffnete seine Hose, ohne den Kuss zu unterbrechen, dann ging ich vor ihm auf die Knie und zog Hose und Unterhose hinab. Louis Erektion sprang mir regelrecht entgegen und ich ließ meine Zunge von der Wurzel bis zur Spitze langsam an ihr hoch wandern. Dann umschloss ich seine Eichel mit meinen Lippen und ließ ihn in meinen Mund gleiten.
Mein Blick glitt nach oben und begegnete Louis blauen Augen, die erregt funkelten, dann fuhr seine Hand in mein Haar und hielt meinen Kopf wo er war. Ich schloss die Augen und entspannte mich, Louis brauchte das hier, um für einen Moment seine Sorgen zu vergessen.

Er fickte meinen Mund, stöhnte immer wieder genüsslich, doch zu meiner Überraschung entzog er sich mir wieder, bevor er kam und zog mich zu einem Kuss zu sich hoch. Mein Kiefer schmerzte leicht, doch ich erwiderte seinen Kuss, ließ ihn entscheiden, was er mit mir tun wollte. Ich vertraute Louis genug, um mich ihm so anzuvertrauen, ich wusste das er mir nie wehtun würde.
Grob und doch gezielt zog er mich aus und dann sich. Ich wurde nackt aufs Bett gestoßen und Louis kam über mich. Wieder küsste er mich und hielt meine Hände neben meinem Kopf auf der Matratze gepinnt.
Es war offensichtlich das er es genoss mich zu dominieren und ich ließ ihn nur zu gern gewähren.
„Ich brauche dich“, wisperte Louis an meinen Lippen, löste sich etwas von mir und musterte im warmen Licht meinen Körper. Seine Augen wanderten intensiv über meine Haut und sie funkelten voller Lust und Hitze.
„Du bist so schön“, raunte er, senkte den Kopf und küsste meine nackte Brust. Ich seufzte leise und genüsslich, sehnsüchtig bewegte ich meine Hüften nach oben, sodass meine Erektion seinen Hintern streifte.
„So sicher nicht mein Hübscher“, wisperte Louis, erhob sich von meinem Körper, grade lange genug, um mich auf den Bauch zu drehen.

Er küsste meinen Nacken zärtlich und biss dann neckend zu. Erregung fuhr durch meinen Körper. Ungeduldig wartete ich darauf, das er etwas tat und endlich tat er mir den Gefallen. Louis wühlte in seinem Nachttisch, zog ein Kondom und Gleitgel heraus.
Mein Unterleib prickelte in freudiger Erwartung. Ich sah nur aus dem Augenwinkel was Louis tat, doch ich hörte den Verschluss der Gleitgeltube klicken, dann spürte ich einen feuchten Finger an meinem Anus, der sich langsam in mich schob, wimmernd schob ich mich dem Finger entgegen, dem gleich darauf ein zweiter folgte. Louis fickte mich mit den Fingern so geschickt, das er meine Prostata leicht streifte, jedes Mal und ich stöhnte, als ein dritter Finger dazu kam und mich dehnte, nur um dann wieder diesen herrlich erregenden Punkt zu treffen. Ich zitterte und stöhnte wieder.
„Du bist so herrlich empfindlich“, Louis Stimme klang heiser und unendlich erregt.
Er entzog mir seine Finger und ich hörte das Knistern der Kondomverpackung, dann wieder das Gleitgel.

„Knie dich hin“, verlange er und ich tat ihn dem Gefallen.
Meine Erektion presste sich an meine Bauchdecke und aus meiner Eichel traten bereits jetzt erste Lusttropfen. Louis umschlang meinen Oberkörper mit einem Arm, mit der anderen Hand platzierte er seine Erektion an meinem Eingang und glitt dann langsam in mich hinein. Sein Schwanz dehnte mich noch mal mehr, als seine Finger.
Ich wimmerte ungeduldig und seine zweite Hand fand nun meinen Penis und begann mich träge zu pumpen. Ich stöhnte, wusste vor lauter Erregung nicht, ob ich seiner Hand oder seinem Schwanz entgegen kommen sollte.
„Nicht so ungeduldig“, keuchte Louis, packte meine Hüfte fester und stieß sich hart ganz in mich hinein.
„Mistkerl“, erwiderte ich nur keuchend. Er ließ von meinem Schwanz ab, packte meine Hüfte mit beiden Händen und begann mit eine heiseren Lachen auf meine Worte mich mit harten Stößen zu ficken. Mein Oberkörper sank nach vorne und ich stützte mich mit beiden Händen auf dem Kissen vor mir ab und krallte mich darin fest, auf der Suche nach halt.
Normalerweise mochte ich diese Doggy Stellung nicht sonderlich, doch mit Louis war ohnehin alles anders. Mit fast jedem Eindringen streifte Lou meine Prostata und ich war bald ziemlich sicher Sterne zu sehen. Ich stöhnte hemmungslos und Louis erhöhte Tempo und Intensität noch einmal. Mein ganzer Körper zitterte, unser schnelles Atmen und Stöhnen erfüllte den Raum, vermischt mit dem Geräusch seiner Hoden die gegen meinen Hintern klatschten bei jedem Stoß.
Verdammt, ich glaubte nicht, das ich noch lange durchhalten würde, mein Schwanz schmerzte schon beinahe vor Druck und mein ganzer Körper bebte und kribbelte.
„Komm“, raunte Louis und umfasste meine schmerzende Erektion, strich geschickt ein paar Mal auf und ab, während er mich fahrig weiter fickte, dann sah ich wirklich Sterne und kam.
„Louis“, sein Name verließ in einem kehligen Stöhnen meine Lippe und mein Sperma befleckte meinen Oberkörper ebenso wie Louis Hand und das Bettzeug. Mein ganzer Körper zuckte und beinahe knickten mir die Arme unter dem Körper weg, als der Orgasmus elektrisierend meinen Körper durchfuhr. Ich bekam nur am Rande mit, das Louis kurz in mich stieß, meine Hüfte dann heftig an sich zog und ebenfalls kam, tief in mir steckend.

Kurz darauf zog er sich aus mir heraus und ich sank zittrig auf dem klebrigen Bettzeug zusammen. Meine Arme brannten und meine Knie schmerzten. Louis warf das benutzte Kondom verknotet in den Müll und sank dann neben mich. Seine Haut war ebenso erhitzt und verschwitzt, wie meine Eigene und Louis küsste mich ganz sanft und träge auf meine viel zu trockenen Lippen.
„Ich liebe dich“, murmelte er und strich zärtlich durch mein feuchtes Haar. Ich lächelte, manchmal konnte ich immer noch nicht fassen, das er wirklich so für mich empfand.
„Ich liebe dich auch“, erwiderte ich und küsste ihn nochmal. Einen kleinen Moment blieben wir einfach noch im Bett liegen, doch irgendwann mussten wir aufstehen, duschen und das Bett frisch beziehen.
Bei Louis bestand immer die Möglichkeit das Bella in sein Zimmer kam, oder Luna nachts wach wurde und zu ihm wollte. Das passierte, die Beiden waren eben Kinder und man konnte ihnen wohl kaum vorwerfen, das sie ihren Vater liebten und gern mit ihm kuschelten. Mir ging es schließlich mit ihrem Vater auch nicht anders, also verstand ich es umso besser. Als wir schließlich schlafen gingen, war mir schließlich klar, das wir eine kurze Nacht vor uns hatten, bis die Kinder uns wecken würden…

Ich behielt recht, Bella stand um kurz vor acht Uhr bei uns im Schlafzimmer.
Zu meiner Überraschung kletterte sie nicht zu ihrem Vater, sondern schob sich zielsicher auf meiner Betthälfte in Bett und kühle Kinderhände berührten meinen Arm, während sie sich einfach mit ihrem kleinen, schmalen Rücken an meine Brust presste. Sie sagte kein Wort, doch diese Geste, das sie zu mir kuscheln kam, ließ ein warmes Gefühl in meiner Brust aufsteigen und ich spürte Tränen der Rührung hinter meine Augenlidern brennen, doch ich hielt sie zurück.
Ein Gedanke hämmerte jedoch mit Herzschlag in meinem Kopf, das hier ist meine Familie und ich würde sie beschützen, mit allem was ich hatte!

Ich nickte mit Bella im Arm noch einmal ein und schließlich war es ein Kuss auf die Wange, von mir wohlbekannten Lippen, die mich wieder weckten.
Zu meiner Überraschung lag Bella auch noch immer in meinem Arm und schlief seelenruhig, ihr kleines Puppengesicht absolut entspannt und friedlich. „Guten Morgen ihr Schlafmützen, Luna und ich haben Frühstück gemacht, also wäre es schön wenn ihr auch in die Küche kommen würdet“, murmelte Louis und ich grummelte, „Gibt es Kaffee?“, fragte ich und als er nickte, entschied ich das Aufstehen möglich sein würde.
Ich bewegte mich und Bella in meinen Armen wurde dadurch zwangsläufig auch bewegt.
Sie seufzte leise und rollte sich nur noch mehr zusammen.
„Na komm Prinzessin aufstehen“, raunte ich zärtlich und strich ihr durch die weichen braunen Haare. Sie öffnete die Augen und sah mich verschlafen an, drückte sich nochmal an mich und murmelte leise: „Guten Morgen.“
Mein Blick fand den von Louis, der mich so anlächelte, als hätte ich sonst etwas getan. Ich wusste, wie viel es ihm bedeutete, dass ich mich mit seinen Töchtern verstand.
„Na komm“, ich nahm Bella auf den Arm und trug sie in die Küche, immer Louis hinterher. Luna saß bereits in ihrem Stuhl und wartete ungeduldig auf uns. „Essen“, verkündete sie begeistert, als sie uns sah und ich lachte leise, als ich Bella auf ihrem Platz absetzte. Die kleine Maus sah noch immer herrlich verschlafen aus, einfach niedlich.

Wir aßen gemeinsam, dann machten wir die Mädchen fertig und anschließend uns, um raus zu gehen. Zu Viert schlenderten wir durch das Randviertel der Stadt, Bella schob Lunas Rollstuhl, wenn diese eine Pause brachte und Louis und ich hielten Händchen.
Es hätte wundervoll sein können, doch ich merkte nur zu deutlich das Louis mit seinen Gedanken noch immer beim Besuch seiner früheren Schwiegereltern und deren Drohung war.
Ich wusste das er einen Anwalt suchen würde, der ihn im Zweifelsfall vertrat und es war immer besser vorbereitet zu sein.
Wer wusste schon was noch alles passieren würde…?
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