Bindung

GeschichteFreundschaft, Horror / P16
Claudette Morel Dwight Fairfield Jake Park Meg Thomas
03.01.2018
15.03.2018
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Dead by Daylight © Behaviour Interactive

Hey ihr Mäusezähmer! Ich krieche mal wieder aus meinem Loch, diesmal mit ein bisschen DbD im Schlepptau. Ich wünschte, ich könnte mal was machen, ohne mich reinzusteigern.

Ein paar Infos über die Story findet ihr unter diesem Link, damit das Vorwort nicht zu lang wird. :D

Viel Spaß! <3

____

Meg kauerte nur mäßig gut versteckt zwischen der steinernen Außenmauer des Schrottplatzes und Wänden aus aufgetürmtem Müll. Zitternd vor Kälte und Schmerz presste sie ihren Rücken gegen alte Autoreifen und Metallschrott, als wollte sie sich unsichtbar machen. Dass der Fallensteller noch in der Nähe war, hörte sie an ihrem Herzschlag, der in ihren Ohren dröhnte – doch er durfte sie nicht erwischen. Deshalb drückte sie eine ihrer Hände auf die Wunde an ihrem Bein, als würde allein das den Schmerz betäuben, und die andere auf ihren Mund, um ihre gewimmerten Laute zu ersticken. Sie musste überleben. Hier und heute durfte sie nicht sterben.
Jake hatten sie zuerst verloren. Nicht ein Generator war repariert gewesen, da hatte der Fallensteller ihn offensichtlich erwischt und zielstrebig in den Keller getragen. Meg, die am anderen Ende des Schrottplatzes an einem Generator gearbeitet hatte, hatte mit sich gehadert: sollte sie Jake retten oder die Reparatur fortsetzen? Sie war unschlüssig gewesen, aber am Ende hatte sie sich für den Generator entschieden.
Sie hatte es kurz darauf bereut. Denn anscheinend hatte Claudette sich für Jake entschieden und ihr gellender Schrei, als der Fallensteller sie erwischte, war über den Schrottplatz gehallt. Für Meg war es jedoch zu spät, ihre Entscheidung noch zu ändern, denn fast im gleichen Moment hatte der Entitus seine grausamen, schwarzen Arme ausgestreckt, um Jake zu holen.
Danach war es für eine lange Zeit sehr still gewesen. Meg hatte nichts anderes als das Rattern ihres Generators gehört, das ihr in der Stille viel zu laut erschienen war – aber sie hatte es auch als gutes Zeichen gewertet, denn Claudette musste es geschafft haben, dem Fallensteller zu entkommen. Irgendjemand, Meg konnte nicht sagen, wer es war, hatte in der Ferne einen Generator zum Laufen gebracht, grade, als auch Meg mit ihrem fertig geworden war.
Diesen Moment, den der Killer sicher genutzt hatte, um beide Generatoren zu prüfen, hatte Meg genutzt, um in den Keller zu schleichen. Jake hatte eine Werkzeugkiste bei sich getragen, die sie sich hatte holen wollen. Viel Werkzeug war nicht darin gewesen, aber sie war nützlich genug, um zumindest einen Haken zu sabotieren. Meg hatte inständig gehofft, dass es einem von ihnen das Leben retten würde.
Im Endeffekt tat es das nicht, auch wenn sie den Haken ohne Probleme hatte lösen können.
Anscheinend war es Claudette gewesen, die noch einen weiteren Generator repariert hatte, denn der Fallensteller hatte sie nicht nur gefunden, sondern auch mit seiner Waffe erwischt. Als wäre sie federleicht hatte er sie über seine Schulter geworfen und Meg, die in der Nähe gekauert hatte, hatte beobachten können, wie er sie an einen Haken trug. Er hatte eine Falle unter ihr aufgebaut, sobald sie hing, und war dann mit schweren Schritten davongestapft.
Meg hatte nicht gezögert und war geduckt aus ihrem Versteck geeilt. Zuerst hatte sie die Falle entschärfen müssen, was immer ein gefährliches und zeitraubendes Unterfangen war – und bis sie es geschafft hatte, war der Fallensteller schon wieder zurückgekehrt und schien in der Nähe nach etwas gesucht zu haben – oder nach jemandem. Dennoch hatte Meg Claudette vom Haken gehoben und sicher auf die Füße gestellt, ehe sie beide in unterschiedliche Richtungen davongerannt waren.
Dass das keine gute Idee gewesen war, hatte Meg sich kurz darauf eingestehen müssen. Sie selbst hatte keine Schwierigkeiten. Sie hatte sich in Sicherheit gebracht, grade als Dwight irgendwo noch einen Generator repariert hatte, aber Claudette hatte weniger Glück. Sie war in eine der willkürlich im Gras verteilten Fallen getreten und der Fallensteller hatte leichtes Spiel damit gehabt, sie aufzuheben und an den Haken zurück zu tragen. Der Entitus schien keinen Aufschub mehr zu dulden – er holte Claudette sofort.
In diesem Moment hatte Meg für sich selbst beschlossen, dass sie unter keinen Umständen mehr Rücksicht nehmen würde. Nachdem Jake und Claudette vom Entitus geholt worden waren, mochte Dwight ihr einziger Verbündeter für den Rest der Nacht sein – aber sie hatte ihn nicht ein einziges Mal gesehen, seit sie auf dem Schrottplatz erwacht war und sie hatte sich nicht die Mühe machen wollen, nach ihm zu suchen. Auch wenn er schon mindestens einen der Generatoren repariert haben musste: Meg hatte sich vorgenommen, kein Risiko mehr eingehen zu wollen. Lieber hatte sie den letzten Generator reparieren wollen, der noch blieb, um dann ein Ausgangstor zu öffnen, dass sie in die Sicherheit des Lagerfeuers bringen würde.
Das war der Plan gewesen – aber aufgehen sollte er nicht.
Meg hatte schnell einen Generator gefunden. Er war perfekt gewesen: nicht zu weit entfernt von einem der Ausgangstore, und einigermaßen gut versteckt, sodass sie nicht sofort gesehen werden konnte. Eigentlich hätte gar nichts schiefgehen können – und doch hatte sie einen einzigen Fehler gemacht, der ihr nicht hätte passieren dürfen. Eine Explosion am Generator hatte den Fallensteller auf den Plan gerufen. Anscheinend war er in der Nähe gewesen, denn plötzlich hatte er beinahe neben ihr gestanden und Meg hatte Generator zurücklassen und flüchten müssen.
Allein durch ihre Geschwindigkeit und ihr Geschick beim Rennen hätte sie ihren Verfolger vielleicht sogar abschütteln können, aber das Glück schien sie verlassen zu haben. Als sie über eine niedrige Mauer aus Schrott hatte springen wollen, hatte der Fallensteller hinter ihr seine Waffe geschwungen und sie am Unterschenkel erwischt. Wellenartig war stechender Schmerz durch ihren Körper gejagt, als sie bei der Landung auf der anderen Seite Gewicht auf ihr verletztes Bein verlagert hatte.
Sie hatte die Zähne zusammengebissen und ihre Flucht humpelnd fortgesetzt. Tatsächlich hatte ihr kleiner Sprung ihr etwas Zeit verschafft, die sie genutzt hatte, um in Deckung zu gehen – und so landete sie schließlich zwischen der Außenmauer und der Wand aus Schrott, während der Fallensteller die nähere Umgebung nach ihr absuchte.
Innerlich fluchte sie. Sie hätte besser aufpassen müssen. Dann hätte sie den Generator vielleicht vollständig reparieren können und hätte aus dem Nebel flüchten können. Vielleicht säße sie dann jetzt sogar schon am Lagerfeuer, in Sicherheit.
Sie war wütend auf sich selbst, aber sie wusste auch, dass weder Wut noch Selbstzweifel ihr weiterhelfen konnten. Ihre einzige Möglichkeit bestand darin, sich einen Plan zu überlegen, wie sie aus dieser Situation rauskommen konnte. Und das wichtigste dabei war, dass sie an ihren Generator zurückkehren konnte.
Natürlich schmiedete sie keinen richtigen Plan. Den Generator zu reparieren war vielmehr die einzige Chance, die sie hatte, wenn sie nicht sterben wollte. Und noch während sie sich überlegte, wie sie diese Chance nutzen konnte, entfernte der Fallensteller sich von ihr.
Meg hatte schon zu viele Tage im Nebel hinter sich, um erleichtert zu sein, aber sie erlaubte sich dennoch ein leises Seufzen, denn zumindest hatte sie jetzt ein bisschen Zeit, die sie nutzen konnte. Weil sie mit ihrem verletzten Bein nicht annähernd so schnell rennen konnte wie sonst, musste sie viel mehr auf Sicherheit achten, aber es stand fest, dass sie etwas tun musste.
Sie richtete sich auf, ohne ihr verletztes Bein dabei zu sehr zu belasten und obwohl sie sich stützend an der Schrottwand festhielt, sackte sie am Ende wieder zusammen. Mist, schoss es ihr durch den Kopf, als sie ihren Rücken wieder an den Schrott lehnte. Jeder Schritt würde ihr furchtbare Schmerzen bereiten, aber sie musste die Zähne zusammenbeißen. Stark sein.
Überleben.
Dass sie am Ende überlebte, hatte sie vermutlich Dwight zu verdanken. Denn der stand so plötzlich neben ihr, als wäre er einfach aus dem Boden gewachsen und eine seiner zitternden Hände umklammerte einen Erste-Hilfe-Koffer, den er ohne zu zögern vor Meg auf den Boden stellte.
„Darf ich?“, fragte er fast lautlos und deutete auf ihren verletzten Unterschenkel. Ihr Stolz, den sie noch immer nicht verloren hatte, hätte beinahe abgelehnt – aber vielleicht würde das ihren Tod bedeuten und deshalb nickte sie.
Dwights Hände waren überraschend ruhig und sicher, als er einen Verband aus seinem Koffer holte. Kein ängstliches Zittern mehr, stattdessen waren seine Bewegungen zielstrebig und genau, während er den stützenden Verband um Megs Bein wickelte. Als der Schmerz erträglicher wurde, fühlte sie sich ihrer Situation nicht mehr ganz so hilflos ausgeliefert – und trotzdem war sie noch immer wütend auf sich selbst.
Sie hätte Dwight einfach zurückgelassen.
Sie hätte sich selbst in Sicherheit gebracht und es wäre ihr egal gewesen, was mit ihm passierte und doch rettete er ihr jetzt so selbstlos das Leben. Meg fühlte sich schrecklich deswegen, aber sie war gut darin, das einfach herunterzuschlucken, zumindest für den Moment. Denn in diesem Augenblick waren andere Dinge wesentlich wichtiger: dass sie gemeinsam entkamen, zum Beispiel.
Dwight war schon wieder auf den Beinen und streckte Meg eine Hand entgegen. Sie zögerte nicht, sondern griff danach und ließ sich auf die Füße ziehen. Auch, als sie testweise ihr verletztes Bein belastete, fühlte sie keinen unerträglichen Schmerz. Es war okay.
Sie konnte es schaffen.
Mit einer schnellen Handbewegung gab sie Dwight ein Zeichen, dass er ihr folgen sollte. Sie hatte inzwischen einen guten Überblick über den Schrottplatz – zumindest insofern, dass sie ihren Generator wiederfinden würde. Und da Dwight jetzt bei ihr war, würden sie schneller mit der Reparatur vorankommen. Sie hatten eine reelle Chance, wenn sie zu zweit arbeiteten, das wusste Meg jetzt. Deshalb schlichen sie gemeinsam an aufgetürmtem Schrott entlang, leise, ohne aufzufallen, bis sie den Generator endlich erreichten, dessen leises Summen verriet, dass Meg bereits an ihm gearbeitet hatte. Bis hierhin waren sie dem Fallensteller nicht wieder begegnet und er schien auch nicht hier gewesen zu sein, denn um den Generator herum befand sich keine einzige Falle. Nachdem Meg sicher war, dass ihnen keine Gefahr drohte, nickte sie Dwight zu und gemeinsam nahmen sie sich den Generator vor.
Mit Dwight zu arbeiten war überraschend leicht, als würde allein seine Anwesenheit etwas Effizientes in ihr wecken, das sie sonst nicht nutzen konnte. Sie wusste nicht viel über die Fähigkeiten, die er in den Nebel mitbrachte, doch dass sie jetzt schneller arbeitete, musste etwas damit zu tun haben. In diesem Moment wurde ihr bewusst, dass sie noch nie mit Dwight zusammengearbeitet hatte – bisher hatte sie aber auch nicht gedacht, dass das unbedingt nötig wäre.
Doch die Zeit, die sie an der Reparatur gespart hatte, als der Generator endlich vollständig ansprang, belehrte sie eines Besseren. Für jetzt konnte sie sich allerdings keine Gedanken darüber machen, denn sie mussten sich beeilen. Hektisch wandte sie den Kopf nach rechts und links, bis sie die Aura des Killers in der Ferne erkannte. Er kam zielstrebig auf sie zu, deshalb durften sie keine Zeit verlieren. Meg sprang auf die Füße, packte Dwights Handgelenk und sprintete los. Zusammen oder gar nicht, schoss ihr für einen Moment durch den Kopf, während sie das Ausgangstor ansteuerte, das direkt in der Nähe lag. Eigentlich war sie viel zu schnell für Dwight, aber sie ließ sich nicht bremsen und zerrte ihn sehr unwirsch hinter sich her, bis sie den Ausgang erreichten. Mit ihrer freien Hand packte sie den Hebel und zog ihn schwungvoll hinunter, bis die Mechanik des Tores leises zu summen begann.
„Komm schon“, murmelte sie fordernd. Dwight stand direkt hinter ihr und Meg, die sein Handgelenk noch immer nicht losgelassen hatte, hoffte für ihn, dass er zumindest die Umgebung im Auge behielt – denn jetzt noch erwischt zu werden war das letzte, was sie brauchen würden.
Und dann setzte das Tor sich krachend in Bewegung und quietschte, als es durch die Angeln kratzte. Meg schubste Dwight unsanft durch die immer größer werdende Öffnung und sprintete dann hinterher.
Zusammen oder gar nicht.
Sie hatten es geschafft.

Keiner von ihnen sprach ein Wort, als sie später am Lagerfeuer saßen. Meg zeichnete mit einem dünnen Stock Muster in den staubigen Boden, während sie in die Flammen starrte. Das Feuer brannte immer und weder schien es jemals kleiner zu werden, noch hatte Meg das Gefühl, sie müsste Holz nachlegen. Ein ewig brennendes Feuer kam ihr aber auch nicht mehr besonders merkwürdig vor, in Anbetracht der Dinge, die sie immer wieder im Nebel erlebte.
Kurz betrachtete sie ihre unzusammenhängenden Kritzeleien im Staub. Dann wischte sie sich mit ihrer freien Hand über die Augen – sie war müde, aber nicht auf eine schläfrige Weise. Sie war es müde geworden, immer und immer wieder das gleiche zu erleben, ohne Aussicht darauf, jemals wieder etwas Anderes zu sehen, als den Nebel und das Lagerfeuer. Aber sie würde sich nicht unterkriegen lassen. Sie würde nicht aufgaben – natürlich würde sie das nicht, denn aufgeben war keine Option.
„Morgen müssen wir vorsichtiger sein“, sprach Dwight irgendwann das Offensichtliche aus. Meg nickte, ohne etwas dazu zu sagen. Er hatte schließlich nicht Unrecht: der Fallensteller hatte sie diesmal übertrumpft. Er war besser gewesen als die Killer, denen sie in den letzten Nächten begegnet waren und sie mussten damit rechnen, dass die Killer ab jetzt ähnlich aufmerksam sein würden. Sie waren heute viel zu risikofreudig gewesen und sie hatten den Preis dafür bezahlt.
„Was schlägst du vor?“, fragte Meg, nachdem Dwight eine Weile lang nichts mehr gesagt hatte, obwohl er durchaus einen Plan haben musste. Er sagte immer nur wenig, wenn sie an das Lagerfeuer zurückgekehrt waren, aber heute waren sie nur zu zweit und wenn sie morgen zu viert hier sitzen wollten, würden sie einen Plan benötigen.
„Das wichtigste ist, dass wir Jake und Claudette finden.“ Dwights Stimme war so leise, als er sprach, dass Meg sich anstrengen musste, ihn zu verstehen. Sie hörte ihm nur zu, ohne etwas zu sagen – sie agierte eher als Einzelgänger, deshalb übernahm sie nur ungern die Rolle des Anführers. Dwight hingegen, der sonst kaum sprach und immer den Eindruck erweckte, vollkommen verängstigt zu sein, wurde mit jedem Wort sicherer – wenn er ihre kleine Gruppe führen konnte, würde Meg ihn lassen. „Wir können nicht darauf warten, sie nur zufällig zu finden. Schon gar nicht, wenn der Killer wieder so übermächtig sein sollte wie der Fallensteller heute.“
Meg machte ein zustimmendes Geräusch. Was er sagte, schien er gut durchdacht zu haben, auch wenn sie sich fragte, wann er die Zeit dazu gehabt hatte. Aber sein Plan klang durchaus plausibel und deshalb sollte es ihr recht sein.
„Wir können nicht zulassen, dass wieder jemand von uns stirbt“, fuhr er fort. „Zur Not müssen wir sie mitziehen. Morgen können wir uns keine Alleingänge leisten, sondern müssen immer zu zweit bleiben. Sicherheit muss zu jeder Zeit vorgehen, aber ich setze auf deine Schnelligkeit, wenn wir kurz vor der Flucht stehen. Glaubst du, das geht?“
Für einen kurzen Moment hatte er wirklich nach einem Anführer geklungen – aber dann schien er es bemerkt zu haben, denn seine letzte Frage klang sehr viel unsicherer, als alles, was er davor gesagt hatte. „Was soll ich tun?“, fragte Meg deshalb nur. Für sie stand jetzt schon fest, dass sie sich an diesen Plan halten würde, solange es dazu diente, morgen besser durchzukommen.
„Den letzten Generator musst du allein machen“, erklärte Dwight, auch wenn es vielmehr nach einer Frage klang. „Zumindest die letzte Hälfte… Ungefähr. Derweil können wir uns schon an die Ausgänge verteilen. Du bist schnell. Wenn der Generator fertig ist, musst du rennen. Schaffst du das?“
„Mhm“, machte Meg. Der Plan klang durchaus machbar, doch was noch viel wichtiger war: er klang nach einer Chance, es wirklich zu schaffen. Und die Vorstellung, alleine an einem Generator zu arbeiten, schreckte Meg nicht. Das hatte sie schon öfter getan und wenn es brenzlig wurde, hatte sie immer darauf vertraut, schnell verschwinden zu können. Sie baute grundsätzlich mehr auf ihre Schnelligkeit, als auf Sicherheit.
„Und Meg, eins noch“, sagte Dwight dann und weil sie geglaubt hatte, es wäre schon alles gesagt, sah sie ihn überrascht an. „Pass auf dich auf.“
Meg richtete ihre Augen auf den dünnen Stock, den sie noch immer in der Hand hielt. Dann warf sie ihn völlig grundlos ins Feuer und sah einen Augenblick dabei zu, wie die Flammen an ihm entlang züngelten, ohne dass er verbrannte.
Dwight war der einzige Verbündete, der ihr noch blieb. Wenn er sie darum bat, vorsichtig zu sein, dann würde ihr vielleicht nichts anderes übrigbleiben.
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