MMFF: Zalgo's Games of Fear 2 - Rise

von bloodflow
MitmachgeschichteThriller, Angst / P16
BEN DROWNED Jane the Killer / Jane Arkensaw Jeff the Killer / Jeffrey Woods OC (Own Character) Sally Williams Zalgo
03.01.2018
11.01.2019
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„H̖e̟͍̜ ̮w͎̝̲ḥ̺̖͖̜o ̟̗͕̰̼̰͎w͚̬̬̼͕̟͚a̪̠̳̯i̝̯̞͙̦t͙̼̙̱̪s b̯e͍̘h̭i̟͔ṋd̤̭̩̣̙͎ ͚͚̙̝̻̰̺t͍̠͎̻̫h̥̟͚̰e̜͉ ̺w̩̙͇̮͖̲̣al͔̩̜̖͖l̗̫̺̻ͅ.̭̻͖̯̺̬̤ H̼̦̖͉̳e͕̭̤̲ w̱̺̖h͈͔̤̺o̦̜ ̫͇̼̲̖w͍̰̬̭̝a̟̥̖̠i͙̞̯̺͕ts͍̜̺̖͖ ̥͚̮͙̭t̯͎̫o̠̹͓ ̙̬͓͚͙̺̲e͓̺͔̯n͙d̝͉͍͈̭̥͚ ̹͕̖it̤̥͇̥̤ ̩̺̞͚̭̺ͅa͙̳̗l͍̥͔̭ͅl̳͈.“

Erschrocken zuckte Jean zusammen, als sie die merkwürdig verzerrte Stimme der Kapuzengestalt, die sie und die anderen Gefangenen in diese riesige Halle geführt hatte, hörte. Jean fühlte, wie ihr Herz beunruhigend schnell gegen ihre Rippen schlug.
Doch seltsamerweise schien kein Anfall einzutreten. Jean wusste nicht, ob sie sich darüber freuen oder doch lieber aus Angst und Verwirrung weinen sollte. Doch sie riss sich zusammen und schloss ihre Gefühle so tief sie konnte in ihrer Seele ein.
Was auch immer hier gerade passierte, sie musste jetzt stark sein. Das pummelige Mädchen mit den blonden Zöpfen, das neben ihr stand, schien da anderer Meinung zu sein, oder aber sie konnte ihre Emotionen nicht im Zaum halten.
Jedenfalls zitterte sie am ganzen Leib, während sie die immer noch weitersprechende Gestalt anstarrte. Ab und zu gab sie ein leises Schniefen von sich, doch die Tränen schien sie gerade noch so unterdrücken zu können.

„A̰̭̪̗̱ḻ̩̱̗̻l ͉̤̟̫̦͚t̯̱̖͕͈̞̙h̥̬̹a͕̗̗t̗ ̼̰͔̩ͅy̞̼̘̙̩̮ou̲͇̩͔̖ ͈̰ͅk̗̫̣̼̖͙ṉow͈,͇͔̹͓͙̭ͅ a͖͈̬l͉̥͎l ͎̺̠t̬̜͔͕̦h̦̗̖͚̥a̼t̹̝̹̼ ̮̟͖̺͕̞y̤̩̖͈̪͖͚ou̲ ̹̜̗̬̹̲ͅa͍r̜̝e̹̰̩̩̪.̪̱̲̙̯ H̬̺̯͖̲ͅe̻ ̜̱̯w̪͎͔͍i̙̞͕̬l̪̞̻l̟̬̬̞̩ t̻̮͕̻̪̬e͔͓̟̬̖a̖r ̫̟͙̺i͎̭͈̮t ̲͉̼̗̪̳a͉̭̪̲̪̩̝p̖ar̫͇̺̖̲̮t̩͙̤͎̠̮ ͕̩̼̖̲a͓̗̞̥̳̲n͉d̼͈ le͎̤̺a͚͔͙̝̣v̜̩̘e̞ ͇͖̘̘y̻̤o͍͔u̻͉̮̟͈̺ ̯̯̬̳̙a͙̼f͓͈a̯r̩͎̠.̼̪̼ ̹̘̞͉ͅHe̮̬̜̥̺̼͖ ̟c̙͔̙a͓̬̟̗͚̻l̼̞̪͖l͚̭̯̦ͅͅe̳d̮͇̥̼̰̹̺ ̱̤̣u͉͙̜p̩oṉ ̞̭̥th͚̼ẹ̰ ̥̭̟̮͖̱̜b̪̦̜͍̞̯͕e̞̮̭̯̺a̮͙͍st͎ to̱ ̯de̳̥͖̫v̮̰̩̺̱̩o͓̹̝̣u̼͉̮̰̝r̠̜ ͍̜̹̹̖̰̞yo̫̻̟̲̺̼ͅṵ̺̼̯̮ͅr̪̼̻͖̝ ̤̱̼͈̮̪ṣ͍̱͕̬̖o̼̻͓̗̟u͍̱̭l͚̟.̲̭̺̲̖͙͔ ̱̻̱͎̣͇H̻͈̥͚ͅe̼͎̣͎̟ ͎̪̗̫w̖̗i̲̘͎̱l͖̟̦͖̥l͈̞͔͙̪ t͉̬a͕ḳ͓͖̯̖̘͍e͎̳͕ ͙͖th͕͈ͅe̥ ͇̠̝̻̼͚ͅw͇̳̝̱ͅo̟͈̱r͚̞l̼͍̦d ̲͙̪̩a̩͖̙͓n͙d̟͔̱̹ ̠̭mạ̯͍̺͖̦k̟͉͇̫͔͈e̞̭̳̩̫̱ͅ ̟̤̲͎̰̭̗i̦͉t ̭͙̬̫u͍̥̣ͅn̻͙͔̟͚w̟̙̪h̬͕̟̦o͎̲l̟̻̼̘͉e͎̝.“

Dusk runzelte die Stirn, als er das Phantom, das in eine Art Gebet oder Beschwörung verfallen war, betrachtete. Es hatte sich einem riesigen, steinernen Thron zugewandt, an dessen Seiten große Fackeln standen.
Kaum hatte das Wesen begonnen, zu sprechen, waren diese entflammt. Doch das reichte nicht, um Dusk zu überzeugen, dass hier etwas Übernatürliches vonstattenging. Mit einigen Chemikalien war es ohne weiteres möglich, Feuer zu verfärben.
Und die Fackeln konnten mit einem Zeitauslöser oder einer Fernzündung ausgestattet worden sein. Das war alles logisch zu erklären. Doch das hieß nicht, dass die Situation deswegen ungefährlich war. Scheinbar waren Dusk und die anderen einer religiösen Sekte zum Opfer gefallen.
Und eine fanatische Sekte konnte unberechenbar sein. Vielleicht wollten sie sie dazu bringen, zu ihrem Glauben zu konvertieren, oder aber sie waren rein als menschliche Opfergaben gedacht, die man seinem Gott oder Dämonen oder was auch immer darbringen wollte.

„H̝e̜͈̝͇͙̳̗ ̰̙̱̗͖c̝̺̣o̟̰̣͙̰̫̩m̲e͈s̟͕̠̘.̹ ̪̙͙̤W̤h̙̭͈̜̰̙ͅo̦͚ ̞̳w̤͔̲͖̝̭i͕̣̞̠l̩͙͓l̜ ̯̥̺̤ṣ̣͉͖̼̝i̫̪̗͙̞n̦̻̘̙̹g̻̪̜̩̪ t͖̟h̙̣̱͉̮̰e̯͚̪̮̣̭ ̯̟͚̹ͅe̦ͅn̤͔d̞̦̻̣ ̲͈̙̱͍t̼̘̣̼h̼̥̖̫ͅͅe͖̦ ̮̱̩̞̱E̦̜͔͙̘a̗̺ṛ̩̹̫̲̲̖t̥͈̟h̰.̳̦̪̜̰̤̻ ̘̤̮͖S̳̮̪̹̫u̯̙̯̦̠c̰̼̠̘h̙͔ ̦̟̜ḁ͖̺͇͇̰͈ ̤̘͓̬̺b̖̠ea̯̘̝̲̮̗u̞̫͉̘̤t̟͚̪̝̳i͎̩̻fu̦͕l͇͈ ̮͎̺͙͚̰s̬͙̹̫̟o̠n̘̟̭̺ͅg̟͚̬̳̳.̯ S̭̙͙u̼̘̫͈̹̭c̼͇h̹̰̭̙ ̹̻͇̤̯͚̯a̮͖̞̺̼̪ ̪͕̦͓̖̣b̜̖̳͍͎͕̘e̬̼̣a̰u̼͇͇t̯i̯̯͖̣͍̭f̤u̫̖̼̲l̤͍͉̗̤ͅ ̣͈̟̝̰̮͈n̖̜̫̲̬̻̳i͇̹̰̗̮͙g̬̤ht̬̥. ͔H͈e̗̖͖̖ ̠ͅa̞̼̮̩̰w͉̟̝a̖̳̩͚͓̱̺i̹̩̣̜t̲͓̖̲̙s̩̱̪̜͔ ̭̺͎͚̰ṯ̘̣͓̫͓̝hi̻̜͚ͅs̰̰͔̣ ̭͇ṉ̬̰̦̲ͅi̬̖̣͓̼g̯̰̮̪ẖ͙̝̜t.̙͈͍͎̦̟͉ ̼̙̩̣̟̟H͙͖̻̲̞e ̻͔̗͉̦a͕͎̠̫̼͍w̹͇̬a̱̳i̥t̺͉͍̜̭s̙̩ ͔̮d̻͕a̱rk̫̬͓n̤̬̝̪̣e͍̘͓̼s̥̫̖̺s̲̥ͅ.͚̫͖̞ ͙H̝̞͔͖͎͇̜e wh͚̼͕̼̱̥͚ọ͚͖̺ ̤͖w̝͖̼̯̥a͙͙͓i̭̤̱͓̪t̤ͅs̰ ̪b̮̼e͍̫͉̞̺̗h̘͇̜̜͔ͅi̥͍̗̲n͚̦̙d̘͙͓̲͈͎̜ ̗͓͖t͔̭͓͙̩h̜͕e̮͎̺ ̭͇̰̳͉w̠̫̜͓a͓̺l̺̼͎̪̹̩l̰̗̩̬.̫̩͈̹ ͈H̭͔̳ͅe͖̠̦̖̰ ̪͚̹̪̟̥̳is͙̯̱̼̺͈̘ ̫̲̱̬͕͍ͅt̗͈̖̞he͔̳̞̼ ̮͖̠̻̬ch̩͕̼̗͓̤̥a͍̖̬͓͍̣̠o͚ͅt̜͎͚i̠̞c̺̩̭̬̤ h̝͔i̺̖͈̭̲̻̖v̘̠͕ͅe̯̺̯m͍̥̮̫͔̖̼ḭ̭ṇ̠͓̱̼̙ͅd.̫̮ ̝͙̣̥̠̟̬E̹̼̤̝ͅa͇͔͉ti̗͖̖ng ̠͚̳m̻̲̺̰y͙̼̝̥͓ ͎̖s̟o̥̟̳̻͚̫͓ṷ͇̞̙̱l̲͚͖̯̙̣ͅ.̳ ̪͍Ma̩̮̭͚̲̻k̮i̱͎͚͖̘ͅͅn̤͓g͎ ̝m̟͈̫̭͚e̱ u̬̘̘nw̗ḫ̫̦͙̣ol͍͚͓͎̳̼̪e͍͙̜̱̠ͅ.̭̦̼̥̘͈ ̗̠͕̬͕͉̹O̟̹͙̦͇n̯e͍̰͎͔̤ͅ ̙w̞̰i͍̖t̙͓̣̫͔̗̫h ̬̥̤͙̺h̠͓̼̼̤͔i̬̦͉͖̣m͉̜̺̖.“

Danny hatte das Bedürfnis, sich zwischen den viel größeren Leuten um sie herum zu verstecken. Sich beschützen zu lassen. Sie wollte nichts hiervon sehen, was passierte. Nicht diesen gruseligen Sprechgesang der Gestalt hören.
Sie wollte einfach nur nach Hause, unter ihre Decke kriechen und sich von ihrer Mutter eine Gutenachtgeschichte vorlesen lassen. Doch nichts davon war möglich, und sie würde bestimmt kein kleines, schwaches Mädchen sein.
Wenn sie jetzt zuließ, dass man sie für ein schwaches Kind hielt, wäre alles zu Ende. Die Leute, die anscheinend in der selben Situation wie sie steckten, würden sie nie ernst nehmen, und die Monster, die sie gefangen hatten, würden sie als leichte Beute sehen.
Danny biss die Zähne zusammen und spannte ihre dünnen Arme und Beine an. Nur nicht zittern. Ein Schniefen ertönte, und Danny warf dem Mädchen mit den Zöpfen einen bösen Blick zu, ohne es zu wollen. Aber wie sollte sie denn stark bleiben, wenn sogar jemand so großes es nicht schaffte?

„C͔͙̣h͍a̬̘̠̟o̥s̙̣̺̲͙̟ ̗aṇ̜̻̫͖͍ͅd͇̤̜̱̞̮̰ c͚̼̠̜̭ͅa͙̲͚̹̗s̗̭ͅua͚̺̥̬l͔͓̦̦͎t͍͎̗̖y̱ ͍̼̠͍̘̬̫b̭̦̳͓o̫͍̖t͕̳̖͎̱h̭͎͓͔̜̪ ̦̰̪̜͕̞b̰̦̦ḙ͕̹̯̤̜̰r̫̜͎̫͇ͅe̠̦̰̬͉f̞͖̜ͅt̯̥.̦̱̱ W͖̹i̯̜͚t̤̳̝̘̲̤h̻ ̱or͎͙̺̫̥͉͙d̠̻e̤̯̳͔͓̭r̻̰͕̖̦̗̲ ̖̥w̩͇̖̦͖̳i͓͕̫t̫h̭͈̩ou̜t̼̮ ̳̼͙̙͕c̜̯̫̱̣h͚̩͚ao͈̭͉͕̯̻͖ṣ̙.͙ ̖Tẖ͔͙̘̞͇͈e̺͙̹re̪ ͍͕͚̬i̲̹s͕̙̱̝̻͈ ̖̙n̗o̪̹͕̬ ͉̹̪͈o͉̥̫͇͕r͈͙d̪̩̠̗̝̩ẹ̠͖r͙͖͙̯̤ ͚ͅl̟̞̟̝͖̱̬e͚̠̠f͇ṭ̜͕͔̞̥͙.̝̯͙̜̣̖͓ ͍H̞eͅ ̭w̗ai̳̠̯t̞͉͕̰ͅs ͎̠̻f̘͎̟̜̹o̞̮̮͙̤̜̣r̪̣̲ t̪̦͉͎̻̮̞h͖̜̭̝̞i̟s̞̻̟̺̝͔̖.̦̭ ̙̝̼̪͍̻̼H̟̙̟̥e ̙̳̣͈w̬ho̮̙̳ͅ ̰͓͔̤͓w̩͇͇̫͈̜̹a̞̬̣̟i̜̪̳͕̝͇̟t̬̯̠s ̜͔̖̮b͎͚̤e̘̯̣͇h̤̻͇in̜͎͙̥d͚ t̘̺̹͖̣h̙͉e̥̝͖̤̥̖ ̭̮̤w͎̲̹͙͍̥a̭l̘̲͉l̺̦̜̦̮.̟̱͚ ̖W̯͉̺̤̖ͅa̺̘̦͓̠̘̠i̯͈̺t͕͔͙̩̱s ̱f̟̘͖͚̠͈o͖͍͍͈̟̖ṟ͕̟̝̳ ̣̥̼t̗̺̖̠̩̳̟ḥ̟̲͔̠͇e̺̯̜̦̙ͅ ̫̥̩͖̝̳͕c͙̖a̩͔̮l̟̖͕̱͕l ͙ͅͅt̤̙̦̥o͉̥͖̗̭ ͙̼͚̤̥ͅs̝͉͈e̩̖͈̻t ̹̥͎̪̲̗h̬̣̻̥ͅi͍̱̻͍̭m̺̲ͅ ̗͎̙͔fr̞͎̳̙͈̱e͈̝͎̫͈ͅe̟͙͎̦.̰̞͔̟ ̥̺̰͍͖̰̤H̤e͍̮͖ ̰͓̗͍w͙̙͍̘i̟̱̮̘͔l̯̥̯̯̙͚̹l̹͔͔͔̮ ͉̗̞d͉͎e̦̗s̱̙̞͎̣̜̙t̯̺͔̩͚r̲̠̭̟o͙̜̮̟̻̠ͅy͎̜͕͉͖̪̘ ̬i̞͈̙̰̠t͕͉̰ ̟̯̳̱͉̳̜al̩̗̜̯͈̫l.̣̞͍“

James blickte unauffällig zwischen den anderen Personen und der Gestalt vorne bei dem Thron hin und her. Zumindest hoffte er, dass es unauffällig war, sicher war er sich da nicht. Aber keiner hatte bis jetzt seinen Blick aufgefangen.
Ihm war alles andere als wohl zumute, und er fragte sich, warum er noch nicht halb erstickt am Boden lag. Doch irgendetwas schien ihn daran zu hindern, einen Anfall zu bekommen. Und das, obwohl die Luft hier stickig und alt war.
Nachdem er damit fertig war, seinen Blick wieder eine Runde schweifen zu lassen, begann er von vorne und richtete seine Augen wieder auf die Person, die unter dem langen Umhang versteckt war. Er bildete sich ein, dass sie kleiner war, als die, die ihn aus seiner Zelle geholt hatte.
Ob es mehrere von ihnen gab? Es schien ganz so. außerdem konnte er sich nicht vorstellen, dass eine einzige Person all dies hätte zustande bringen können. Die Entführungen, das Einmauern in die Zellen, und überhaupt den ganzen Ort hier?
Gerade wollte er seinen Blick wieder weiterschweifen lassen, als er etwas bei der vermummten Person entdeckte, das ihm den Atem stocken ließ.

„A̖l͈̺̣̫̟̼͚l̗̰̮ ͍̬̞̦̫͓w͔̳̣̬i͖̯l͔̼l ̳̫̜͍̪͙̬b̖͉͎̪e̤ l͕͍͙͍̗̟a̳͔̰̩͉̠͈i̠d͈̤̫ ͉͈̜t͉̣o͕͉̪̖̱̺͖ ̮͓͉͍̦r̭̥̘͚̱e͚̗͇̹͉͎s͍͍̗̰̰t̲̖̞ ͍͚a͚̹t̤̝ ͇̭h͎͍̗̤̘̹i̖̠͖͚s͚͖͖͖͎̟̣ ̝̲͈̥̟̙ͅha̜̜̝͍ṉ̙d̹͇ș̦.̦̟̦̪ ͍̥He̺̝̩͖̼ ̱̳͇w͉i̘̠͔͇̣l̪͍͙̣̭̰l ͚̮͓͙̝̳m̟̘͎a͍k͔̱͙e͓̳͖ ̗̝̦̻̮̟̤i̹̯̼t̗̫͙̳̜͉ ̲͔̗ḁ͔̲l͕̳͓̫͈̭ḽ̻ ̭h͙͔̙̘͉͇͎i̼sͅ.͖͈̮ ̺̙̲If̫ ͓y̫̫̥͉͙͎̫o̹͍u̜̝ ̦̫̰̝l͎̠e̖̰̯̖͎t͈̘ ͉̖hḭ̹͙͉͔m̭͈̳͍̻͔̮. ̮̱̺̰͉̦̫Y̮̭̖̯̺o͖͉͇̼u ̟̩̰̪̟͇̲w͍̫͙ͅil͍͉̪̤̫l̜ ḷ̼̮̱̺e̞ͅt̲͎ h̲̫̟̝i͎͚͍̳̭m̺͔̖̰̦̺̰.͙̥̪̮͖͙ H̰e͖̙͖̱̙ͅ ̻w̼̻̘̱͕i̝̱̻̳l͎̲̤͚l̠ ̭s̟̝i̱̖̻͔̫n̹̺̫ͅg̲̜ ̭͓̙̪̭t̠͍̭̟̯͍ͅh̜̲̯̦͙e͇͉̜̘͚̗͓ ̹̟s̙̬̯͚̜̼o͈̦̰͉n̖͓̣̻g̩.̦̯ T̘̻̜h̖̫̖̬e̻̞ ̬̹̻̝͕̭̹s͓̥̮o͎͓̫͔̣̬n̮͕g̞̳̬ ̩̝̟͍̲̺͍t̺͙̼̹͈͚̠o͈̳̩ ̫͎̪̮̗̼e̹̰͍̲̫̳͇n͚̘̤̫̜d ̣̻͈̥̩͚̝t̩̞͇̗͎̬̖ẖ͓e̩̹̫͍͙̹̗ ̙̹ͅE̱a̮͎̗̺̺ͅr̩̖͍̦͇t͓̺̬͙̘̜h̥̖̤̻.̦̮ͅ ̪̪̩̭̻H̥͍̣e͇ is ̬̪͎̱̹͉̹t̩̖̖̬h͕̪e͎̝͔̟̯͚ ̳̩̗on̘e̺̹̗ ̭͙w͉̳̦͎̭̳͙i͖̲̳͎̲͈͕t̮̗̲̙̥ho͓ͅu̞̞̯t̥̫͎̩̞ ̠̜͎ẹ̰͇y̲̫̝̝̮es͚̖̰͙͍.̖ H͍̲͙̰̦̘ẹ̠̮̺ ̦̙͙͔̲̤ͅi͕s̥͕̲͖̹̯̹ ̤̗̯̥̼̜t͚h͎̮e̱̪ ̳͕o̖͕͍̺n̻̟͓̗̯͙̼e̩͎̟̝̱̺ ̲̲ͅw̼͎͓̰̘i̖̝th̲̳̻̥̳̜o͍͇̩u̪͕͓̖͓̞̦t̼͙̩ ͕̫͉͉̮̖̲s̫͕̳̖h̝͎͇͈ap̼̫e̠͕͔̣͈̙̼.̙̬̺̫̖ ͇̲̤H̝̱͙̼̙͔e ̘͖̥̣w̯̜i̲̟̬̯̥̘l̟̳̼̬̫l͈ ̠b̲̞̼͈̗̟ͅe ͍̣͖̣̼͕ͅt̟͍̳͇ͅh̙̺̙e̳̬ ̯͍̳͍̦o͎̖n͙̞̣̳̰̩͖e̮̥̫̖͎̪̺ ͙̱̥w̗̳̩͇ͅho̮ ̤̞l̻̱̙̲͍i̯͍̱̪e͍s̹͔̙.̜̠͇͍ H͓͕e̟͍̥̙̺̦ ͖w̰̞̖̲i̱͔̥ll͓̙̱̮̮̱ ͔͖̹be ̯̳͉͈͇t̳̖̘̻h͙͓̙e ͎o̯n̙͇̙e̼̱ͅͅ ̲̙̮w̦͚̜̻̰h͕̠̰o̩ ͇͕͕̹̠̖w̭̤͇̞̝i̘͔̹̹̯l͍̳̺l̪̝̦͔͕̝ ̼̣̗͕̹r͎̰̙͔̣͓͈a̪̱͓̟̠̟p̬̘͎̬̬͔ͅe̜͙̼̲̺͈.̖̦͉͚̥“

Hope glaubte, ihren Augen nicht zu trauen. Davon abgesehen, dass sie bereits von Anfang an das instinktive Gefühl hatte, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zuging, fühlte sie sich durch den merkwürdigen Sprechgesang, die Flammen und das ganze Spektakel bestätigt.
Doch das, was sie am meisten beunruhigte, war die merkwürdige Energie, die durch die Räume dieses Ortes zu fließen schien. Es war etwas, das sie nur schwer beschreiben konnte. Es wirkte alt, sehr alt.
Und kalt. Grausam. Böse. Als Hope versuchte, dieses Gefühl in Worte zu fassen, kam sie sich selbst ziemlich dämlich vor. Sie war doch keine verrückte alte Tante, die an Hexen und Gespenster glaubte!
Doch dieser Ort ließ sie wirklich an ihrer bisherigen Weltanschauung zweifeln. Und jetzt hatte auch noch dieser merkwürdige, wabernd rote Nebel begonnen, sich auf dem Boden vor dem Thron zu bilden. Das Baby bewegte sich, und Hope wünschte sich, sie könnte es irgendwie beruhigen.

„T̮̭hṟo͎̻̺͉̺͈̠ugh͉̝̞̞͖ t͎͇h̳̜̟͚͙͙ḭ̝̩s̫ ̬̪̪̩șh̭̻̯͓a̼͕t̟̼t̞͈͙͓̞e̬̩̞r̟̥͕e̪͍͎̹̗d̻ ͚͙w͍̗o͉̲͙̟̘r͍̣̰͓̼ḷd̖̤̰͎̻͓.̱̣̥̼ T͈̲̘͓͍̮h̙͈͎͕͓r̠̙̩o̭̪̙̯̬̫̻u̟g̳̦͉͚h̙ ̥̙my̟̠̮̝̬ ̬̙͍̬̟b͙̮̭̟̱l̪a̱̗̼c̦̮͍͎̘̙k̮̳̬͔͎̱en̲̖͈̫e͈̜d̰̤ e̝͔͇̱̻̰y̱̠̫̯̺̣e͕̣̘s̬̗̹.͈̟̭̤̘̜ T̜h̯̰̯̥̼r̹͈̹̜ough t̹̤̬̖ͅh̬̬̹̳͖̙ͅi͍̰̜̤̮ͅs̝ cu͈̜̞͔̼r̹̙̠̟͈l̜̥͔̱e̥̠d̩ͅ ͉̥̖͓̬̙fa̰̼̹͚͚ṭe̞͇.̱ ̤̜̗͉̞̬͍T̼̦͓̬̺̰̭h̙̠͈̥̮̘r̪̞͎o͎̝̫͉̜ṵ̻͚g͎̤͚̙̦̟h̻̗͎̺ͅ ̟̗̞͖̘̰t̻̯̜͔ͅh̲̝̦i͕ͅs̫̦̬̣̼̫ͅ ̮̲̝̝̭wo͔rl͔̪̬̝̰͓d͙̝̤̻̞̖'̖̺̠̰͍͕sͅ ͓̻r̪̖̜e͔vi͖̮̮̗ͅs̲̖̳e̫̬͇͎.͉̭͈ ͕͚̖͉̠͈I ̘̺̻̼̟̮̫w̪̲̦͙͍̗̗i̘̯̣̟l͉̼l̠̤̹͖̳̟ ̣s̞̲͖i̺̣̖̗͖̣ṉ̥̫̫̪̪̜g̬ ͕̘͇̳t̪̠̣h͉̯̮e̤̱̗ ̙͔͔s̼͓̜͙̪̬on̼̟̖̣g̣̣̙̗.̮̗̺̱ ̞T͎̟̟̦̞͔h̪r͖ou̺̲͙͉g̟̪̣h̝̺̳̱̱͓ ̳̮͖̲̲me̖͚̭̖͉̬ ͖h̻̻e̟̞̟̗͚ ̤͉͖̯͇̱w̗i͔l̦͕̖̮̯͎ͅl ̫̩̲͎̤̩͍ṣị̺̯̺ṋ̥g͎͍.͕͎̲ͅ ̣̼̰̲̫͓̭S̝̰̭͎i̗n͖g̳̘̠̹̪ ͓̬t͓̮h̜̭̲̬̫͙͚ḙ̖̝̳ ͕̗̲ș̘̞ͅo͍͖n̥͔̥͙ͅg̝͖̘͉̜ al͉ͅl͓̩ ̼̹͚̠̳̤̰d͈͈͉̜̤a̞͚̯͓y͓ ̝̥͍lo̙̩̲͇n̝͍̺̳̳̫g͈̖.̥“

Alex versuchte angestrengt, zu verstehen, was die Kapuzengestalt sprach, doch das war alles andere als einfach. Es schien, als würde sie durch eine Glaswand hindurch zu ihnen sprechen, und noch dazu war ihre Stimme merkwürdig verzerrt.
Doch einige Worte konnte der Junge schließlich doch heraushören, und was er da hörte, gefiel ihm ganz und gar nicht. Scheinbar versuchte das Phantom da vorne gerade, eine Art Dämon oder Monster hervor zu beschwören.
Und scheinbar war dieses Monster männlich. Alex konnte sich zusammenreimen, dass es sich um eine Art Weltenzerstörer handeln sollte, der das Chaos über die Erde bringen sollte. Er würde Menschen schänden und besetzen, und ihnen Verzweiflung und Tod bringen.
Alex hatte sich so sehr angestrengt, das verstörende Gedicht zu verstehen, dass ihm erst nach einer Weile auffiel, dass er die Augen geschlossen hatte, um die Stimme besser zu verstehen. Er öffnete sie wieder, und stellte fest, dass alle anderen Anwesenden wie fixiert auf den Thron starrten. Alex folgte ihrem Blick, und das Herz rutschte ihm in die Hose.

„F̲̲ͅo̳̠͙̜̟r̜̺͎̞ ͙̫̬͚̘͚͈h͉̘̯̲i̫̖̱̹m̙̫̥̮ ̖̪̳͉͔̰I͎̗̰̗̮̝ ̦̻͕̘̞w̤̥͔i͚̰̖l̰̠͇l̮̫̤̗͙ ̤̗͙̦̜͍bri̟͔̦͇̪̪n̝̙̫g̝͉̫̙͓͎͍. ̩U̮̬̬p͚̯̰͓͈̝ ̤͎ḇ̘͈̖r̪i͓̱̺̯̻n̞̩̺̬͉̠̬g̰ ̦͎̠t̟̟̫̫h̬̤e̱̮̰͉s̬͈̝e̥ ͖͉̠̼͙s̟̤̼p͈̯a̹̮̰̹w̘̹̪̞̙͎̖n In̖̻̫̻̦t̠̯̤̩̣͓o̠̮͎͍͎̱ ͉̫̞͎ͅthḭ͚̻̙͚s̩͔̰̥ ̗͇̫̲͖ͅcr̟͚̤̙̰̼͓ue̗l͚ ̺̩wo̲͚̘̱̮̺rl͕̥̻d͍̻͉̬̺.̱͉̞̮͚̳ ̠͙̗͚Of͈̜̻̩ ̜w̺̞̫̹̖h̪̙̖̪a̩t͖̟͈̯ ͎̤̯̬ͅw̪̳̤̖͉̼̼e͖͚̟͖͓͚̗ ̜̣t̩̪̺re̥̳̮̯̰a̟̟d͙͔̬̮̙͔̺ ͙̪̮͇̮o̥̮͇͙̭n̙͎̗.͈̙ O̟̠f͉͚̥͓͍ ̘͕̪̙̺̼w̩͈͕h̻͚̺̥͎̟̩i̪̥c̱̩̳̺̮̬̠h̻̣̗̺͎̳ ̘̺̰w̗̖̼̟̹̼̲e̘̲̦'̝v̯̼e̜ ̼b̰̜̳̯̬̭e̞̠̺͉̟̝e̪͓̲n̻ ̥h̫u̳̥̖r̯l̫̙̭̬͙̙e͓d̳̻.͕̺̞̱̮̖̬ ̥̭̥̙I͚̟̯̠̦ ̫̯̰͖̳͓͎w̹̩͎̲̙͚il̺l̲͔̹ ̭͎̜̫̱̮͇s̭ͅi̯͚͔̥͉͕̘n͍͉͓̰g͇͈̲̤͍̩ͅ ̭̪͔th̼͕ͅe̩̹̞͎̰̹̝ s̥̘͓̫o͕̹n̺͈̜͇g.͍̹͓ ̮̤͇A͔͓̳̻n̲ḓ̤̫̯̝͇ i̘̰̝̦t wi̩̜̪͖̯l̖̦l̯̘̬͔͇̯ ̜̺g̳̘̖̜o̭͉ ̼̟̙̟̭l̯̱̤̝i͖͓̱̬k̖e̘͈ ̫͈͉t͈h͉͕̠̟̮̞̫ị̭̮̫̱͖ͅs.̥͙̟̩̼̪ ͙ͅSe̝̹͖͙̠͉̹r̮̥e͚̻̱̩̝̩n̻ͅa̻̳̤̮̣ͅde ͚̮̰̻̺t̤̗͖̫̳h̬̖e e͇͍n̹͉̣̘̪̤͇d͕̯̹͚͔̰̙. ̣͓̻̦W̬̱̣̲̲̯̖i̻͙͔̳t̻̦h̙̝̖̰̥ ̹̘̺͖̥̩t̩͙̪̙͉̠h̝̟̟̪ͅe̳̜ ̟̦͚b͈͇̗e̺a̻̯̦͔͕t̪͔̤̗̟ ͍t̩̘h̳̙͎a̤͖͕̩͔ͅt͎ ̩̫̣̘y̬͉͖̜o̤͉̠͈̰u̪̹̣̫̗̯ ̱̦̝a͔̰l̖͎̙͔̩̭l̙͉̙͍̲ k̭n̲͙͓̺o͎̜̭͉͓̟̲w̜̞̪̯̜͙̥.̜̣͈̣͎ ̳̖T̰h̥̦e̮̗͚ ͓̦͓͔h͇̖̩̭ḙ̯͚̰̲̳̝a̻͚̝̠̭̬rt ̮̲̼b̘̤̫̦ea̼̙t ̰͕̰̳͈o̤̹̹̫f̙̘̫ ͇͎͎t̞̹̝̭̺͔h̞̞͖̫ͅe̝̪ ͉̳e̥̯̹͇̪̻ar̗̫͕̭͎t̪̼̝̗̹̹h͔͓.̟̭̖͔͎̙̗ ͕͈̖̟̺̭T͍͖̱̥h͙̬e͙̯͖ ͇̣̗̘s̠͇̹̟͔o̦̞̠n̳̦̲̱̩̺͕g̳̳ ͈̤͎of͈͚̤̺̞̣ ͖̲̮̞̱̩̹ṭ̭̮h̯̙̠̺̲ẹ̗̻ ̯̹s̟̖̫͉̪ͅọ̥ṷ̖͚͈l͙͔̝̝̟̩. ̱̳̙H̺̗̙o̹l̦̖͕̭͙̜d̘͕̯͎̱̹̰ ̲̟o̤͔̺̮n̠ ͇͎̜c̬̜͕͚̱͇̻l̩̘͓̗̖͖o͓̤ș̱̻̜̤e̤l̜͕͍̝̗y͍ ̻t͙o͙̣̥͚̤ͅ yo̲̳͓͎͍u͓̫̫̼̬͔̗r̪̱ ̯̣̜͓̗̲͎h̪̰̞̺̩͈͚e̮̟̻̦͖̙͈a̙̲̗r͕̖̦̗͇̙t͔̮̯.̘̹̘͇̖̲̮ ̥̳̺̯̟͍̼F̭̝̤͎̝̝̙o̻͖͓̮͈̙͖r ̜̪͔i͕ṱ's̩͎̹̲̣̣̪ ͇th̬̭͕̺͈e͚͍̬ ͓͈͓̠s̫͎̱͇̖͙̪oͅng̠̣̬͖̯'͓s͎̱̗ ͕̺̤̱͍r͚͕̺̻̰ḥ̞̭̗y̗̹̺̮̥̫th̯͖ͅm͎.̲̖̦̩“

Calum fühlte so gut wie nie Angst. Er hatte jung lernen müssen, dass die Welt ein grausamer Ort war, und nur, wer grausam war, konnte darin überleben. Gewalt, Verbrechen und Verluste waren für ihn kein Fremdwort.
Sie alle konnten ihm keinen Schrecken mehr einjagen. Er war sie gewohnt. Doch das hier, was gerade eben vor seinen Augen passierte, war etwas vollkommen anderes. Etwas, das er noch nie zuvor erlebt hatte.
Calum hatte nie an Magie geglaubt. Sie war für ihn etwas, das Straßenkünstler nutzten, um ihren Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen. Doch er hatte sich für diese Tricks nie interessiert. Er hatte seine eigenen Wege, um an Geld zu kommen.
Doch nun schien sich alles zu ändern. Der rote Nebel, der immer mehr zunahm, formte langsam, aber sicher, eine Gestalt. Eine riesige, schwarz und purpur schimmernde, rauchende Gestalt. Und sie wirkte so falsch und gleichzeitig so echt, dass es sich unmöglich um einen Trick handeln konnte.
Und gleichzeitig fühlte Calum etwas in seinen Adern, das er auch für unmöglich gehalten hatte: Angst.

„E̤͇̯̯̰̜v̮e̜̯r̼̟̜̘̱ͅyo̜n̗͖̝̩̥̰eͅ ͇͎̥͉is͈̜̯̟̮͕ ̥̼t͚̯̙̮̥h̜̩e̺͓̰̲͍̟ ͇͇̹d͙̫̠r̳̯̦um.̠̯̱͔ E̮̥͙v̹e̯̻r̹͇̮̞̗̱͍y̹͔̯o̦̘̬̟͍n̘̤e̬̤ ̖̣is̹͙͈̜͔ ͙̱̩̬̣̼t̥̹̝̘̯he͍͕̦̯̖ ̠̻͔͎s͉̻̬̱͇o̼̺͎̣n̥͍̻g̭̜̰̠̘̮͔.͕͕̤ ͍̼̤H̩̱ͅe͈̮̤͎ͅ ̬͓w͈̜̜̳͓a̘͈i͓̰͎̠̥t͎̥̲̟̳̲s̟̠ ̖̭̰̞̘b̘̭e̺͎̱̟̤͇̜h̳̭i̗̠̯͓ͅn̘͎̹͚͎̺d͕̦͍̭̻ ̙̝̯͍̲th̭̠̥̞e͇̬̠̟͚͈͙ ̮̙͈͔̼̳̩w̥̹͙̳a͔̤l̩l͕̭̤.̪ ̘̥̣̰I̤͖̟͓̯n̗̝ a͇͖͓͔͈̳̲ ̼͈p̙͕ͅa͖̥̟̳̳l̗̥a̪͉͉̦c͍̥̝͈͉e̼͇̭̰̜̪̮ ̤͎̱͔̬̺̠o͙̥f̝͚ͅ ͔͎̙̻t̟̝̟͙͖o̠̺̙r̭̠̯̻t͖̰͖̬̰͕̬ṷ̥̳r̟̠͖͚͈e͕̣̹d̙ ͕̻̬g̘l̥̼̥̱̲a͉̱̪̰̤̤ș̲͎s͓̪.̲ ̻̟̤͚̹͖̣Se͖̺̣̲͚̹r̦̫̰v͓̱̤͙ḙ͔d͓̺̫̝ ̞̦̻̥͕̬b̘͔̬̦̝y̝̩͍ ͉ḽ̺̬͔e͉͔̠̭ͅg̱io̲̦̗͖͈̙n̺͔̱̣͔̦̪s͙ fo̤r̭g̙̼̖̺̳͖̟e̤̭̠̦͙d̹͖̺̺ ͖̱͈b̭̝̙̘̹̖y̲ t̳̗̱̩̦̯h͖̞̣e̠ ̠̠͍̭t͚̘͖̱̣̖͕e̦͖̗̼͇͙a̞̞r̮s̖̖̜̰̟̳ͅ ̜͍̲͇̝̫o̻̠̱̝͈̥͉f̦̺̦ ͔̹̳̙̲̟t̯͇̞̩̱̥h͉͔̪̫̝̺ḛ͓ ͚̭s͓͈̫̗l͙e͇͉͉̦̯e͍p̯̩͕͍̫l͖̼͇͎̺̯e͈̞̳͕̭s͖͎͔͇̦͕s̼̼͍̺ ͙̫d͓̝̩e̲̙̮̹̠̭͉a̤̺͙ͅd̺̟̩̰̳͙.͖̭͔͕͙̱̥ ͎A̬̜̣̖͍n̞̳d̥͓͎̜̜̖ ̝̖c̘la̤͓͓̗d̤ ̘̗̩i̳͙̫n͉̜͉̩͈ ͙a̺̤r̙͍͚m̪o̲̥̞̲̰r.̦̘ ͇̱͕̟̞͚̖C̭͈̗̘̪̼a̳̫r͓̞̞v̬̬̥͉ed̪ ̮̰̥̝̲f̝̻̙r͇o͓̦̭̘m̲̥̱͔͔ ͙͚͙͔̟̪th̳̼͎̲̠e̱̟̥̳̫̜̖ ͙̬̟͖̪̬̖s̘̞̬̞̭̤u͙͍f̼̹͚̳̺̱f͈̥̦̟e̪̼͍̩͔͚ri̮̲n̰͙g ͎͉̲͖o̫̗̹̮͔̣f̟̻̦̫̫̹ ͇̺̬͕̹̟m̭̟̹͈͍̱̹o͍̼̱̹̭t͉̱̙͉her͕̬̻̻s͖̲.̹̯“

Die Gestalt wuchs und wuchs, und mit ihr wuchs die Angst, die Elna fühlte. Sie hatte vorhin schon wieder beinahe begonnen, zu heulen, und sie wollte gar nicht wissen, was die anderen im Raum wohl von der Heulsuse halten mochten, die weinte, obwohl noch gar nichts passiert war.
Aber Elna konnte selbst nicht erklären, warum sie solch schlimme Angst hatte. Natürlich, sie war entführt worden, aber da war noch etwas anderes, weitaus schlimmeres, das ihr Herz rasen ließ und ihren Verstand vernebelte.
Jetzt, wo die gigantische Figur immer weiterwuchs und sich langsam, aber sicher, Arme und Beine zu formen begannen, hatte Elna nun wirklich einen wahrhaftigen Grund, sich zu fürchten. Es war, als wäre diese lose, unsichtbare Bedrohung, die in der Luft gehangen war, zu diesem Wesen auf dem Thron geworden.
Die Konturen der Gestalt wurden schärfer, und man konnte inzwischen deutlich erkennen, wo der Thron endete und das Wesen anfing. Auch war es nicht mehr durchscheinend wie Nebel, sondern schien sich zu fester Form materialisiert zu haben.
Elna wagte es nicht, ihren Blick zu heben, um den Kopf der Gestalt anzusehen.

„I̹̳̲̫̼n͔̗̗̖̟̗ ͚̟̱hi̦̬̜ș̩̘̖̺̩ ̯̗̘̠̥r̦̝̯i͉͙̘͉͎̱ͅgh̲̳̦̠ț̖ ̜̤̻̘̥͇̰h̞̦̲͈̲ͅͅa̭͍̗̗̲n̝̥̣̗d̼͍̟̥̹̗͖ ̫͙h͈̜ẹ̲̹̙͓ ̗̟̗͉̣̯̤h̖ol̰̳d̻̝̙͈̙͚̩s̖̠͓̬̟̭̭ ̗̳͎̝͖̮ͅa̞̳̞ ̪̣̺̜̫͎d̝̖ḙ͉a̬͖d̳̬͎ ͍̼̘s̜͇̞t̯͖ͅa̖̗̘̬̟͔r̳̗̗͍̞͉.͔̲̬ ̠A͕͉n̝̩ͅͅd̰̫̤ ̞̱͓̙i̮͍̤̥̜̰̦n͖ h̗̣̙̻̜̣i̫͇s̪̗͓̥̟ l̖̬̘̪͎̠̳e͕f̟͉͖̤̹ͅt̳ ͚̦ͅh̜a͕͍n͖̯̪͈d͔̼͚̹̻ ̼̗̲͕̰͕͙h̫̫̗ͅe͍̥̮ ̞̰̯̭͈̞͔h͓̲̼o̹͈l̝d̦̯͙͔͚ ̞͇̙̹̬t͚̺̺͎h̻̦̞̬e̜̱͇̘̠̤ ̩͈̰͇̼͇C̝a̙̳̞̰̞̻n̩͍d͙̺͍̤ḻ̮̰͕e̼͉̦͇ͅ W͇̠h͓̖̞̣̠̞ͅo̬̘̱͍͎̭s̰͍̜e͍̦̬̣ͅ L̰̥̝̙̲͚i̟̟g͔͈͎ht ̟̥̬̰̱͇i̭̩͚͔̩ͅs̖͖ ̝Sha̺͈̥̺̝͕̹d͙ow̻.͓̺ ̯͈͍Ḥ̥͎̟̖̖͖i͍̞͔ͅs̠̲͍ ̲̤̳̮͇̬l͙̭̗e͙͉f̱͉̥t̗̫̹͍͓͚̩ ̹̦̬h̼ͅan̻̺̳̫͈̬̫d̳̮̙̯͓͔͎ ̟̭̰̼i͖̩̰̝̩s̪͕̜̭͎ ̻͕̬s̟͎̖͕ta̠͈͇̻i̙̟͉̫n͉̠̖̱̫̻e̫̗d ͎wi̟̱͍̟̙t̬͔̗̫̣̼h͚̻̱͇ ̣̤̹͇͓t̞̟̝h̝e͕̦̱̘ ̗b͙̫̹̹̩͕l͇͙̲͚͍o̳̣̣̺o̖͍̜̟̫̥d͓̻̜̻̝̩ ͓̗o̹͚f͍̪̜͉͓̗ ͔̳̙̱A̟̟h̫m̼ D̩̙͍̤̤h͚̹͖̮̪a̖̪͈̫e̳͖̜̝̭͙̹g̹͍͙̘̳a̮͔̤̪r̹̪̲̻͉.̮͙͖̺̟̻̬ ͉̱͕̲H̞̤̦̪̰i͚̗̠̤̪̙s͍̞̳͇̞̟ ͓͍six̞̮ ̯̤̠͎̙m̙̞o̗̮̤ut̞h͕s͙͎ ̼̬̤͙͈ͅș̗p̥̰̹̞̮ea̘̪͍̖͚͖̞k̝̪͕̼ ̰i͚̪͍͉n̲̱ ͙̣̫͍͈d͈if̪̩ͅf̙͇̹̫͈̘͙e̩rḛ͚̺ͅn̫̥̙͈̰t̙ ̗̺̬̱͔͎t̼͍on͓̮g͇̥̼u̖̦͈͔̣̮e͔̳̠s͔̲̼̖̞.̫̙̹ ͍͔̼A͖͙̠͈͓̺͍n̜͍̪̠̜̣ͅd̥ ̪̦h̝̟͓i̻̺s͚͎̯͉͕̹ ͉̩͙s̯̣̩̳͙̦͎e̥͓̙v͉̞̣̙̦̝e̯̘̤͕n͉̟̱͎̱t̯h̦̮͚̰̥̱̙ s̳̙̟ha͈̹̗̙͉ͅl̮̰̺l̗̙ ̖͚̰͖̲̣̤s̥͎̺̠͓i͓̝͙̳n̠̹͕̬̠͇g ̱̖̠͓t̝͓̦͇͎ḥ̬e͓͎͇̖̙ ̪̱s̜̭͓̟o͔͕̝ng̩͚ ͖̰̬̦t̗̟̬ha̜̰̙̞̠̻̠t̘͕̪̟ͅ ḙn̗̥̟d͇̤̰s̼ ̝͈t͙̳͓h͎̺e͔̯̪̯ ̜̪̠̦̯̩ea̜r͈̤̫̦͈th̖̫͉̹̙.͙̲̯̝̞̻ ̤̮͙̰̣͔H̥̼͓̮̫e̼̫̪̭͍ ̯c̳̗̦̩͓͖̼o̹͙̣͙̪̺̩me̩̪s̥.͈͖͍̲̥̼̫“

Edna wollte blinzeln, doch sie konnte es nicht. Es war, als wäre ihr Blick wie erstarrt an dem Gesicht dieses Monsters, das vor ihnen entstanden war, festgeklebt. Es war kein schöner Anblick. Die monströse Gestalt, die in ihrem Thron saß, hatte schuppig wirkende, schwarze Haut, unter der der rote Nebel, aus dem sie emporgestiegen war, zu wabern schien.
Lange, spitze Klauen bildeten die Enden der breiten Pranken, die das Ende der Gliedmaßen bildeten. Sie wirkten, als könnten sie einen Menschen innerhalb von Sekunden ohne Mühe zerfetzen. An dem Brustkorb der Gestalt befanden sich insgesamt sechs schlitzartige Öffnungen, die wie Münder wirkten, und Flammen züngelten aus ihnen.
Der Kopf des Dämonen war jedoch das schlimmste. Ein riesiges, breites und rotes Maul, wie das eines Hais, zog sich in einem starren Grinsen über die untere Hälfte des Gesichts. Die langen, scharfen Zähne, die zwischen den Lippen des Ungeheuers hervorblitzen, wirkten mehr als nur bedrohlich.
Zwei riesige, von Dornen besetzte Hörner wuchsen aus den Seiten des Kopfes, der Ähnlichkeit mit einem Totenschädel aufwies. Edna fühlte, wie die Panik sich immer weiter in ihr ausbreitete, an einen Punkt, an dem sie sie nicht länger zurückhalten würde können.
Sie war nur noch Momente davon entfernt, zu schreien, als die Kapuzengestalt verstummte, und sich die rot schillernden Augen des Teufels vor ihnen öffneten.





Es herrschte Totenstille. Niemand bewegte einen Muskel, ja, sie wagten es nicht einmal, zu atmen. Schließlich blinzelte das riesige Ungetüm auf dem Thron und bewegte seine Augen, als würde es die winzigen Menschen vor sich betrachten.
Seine schlitzartigen Pupillen weiteten sich, und es öffnete sein breites Maul, wobei das Gebiss in dem Licht der Flammen blitzte. Ein dunkles, lautes Grollen kam aus der Richtung des Wesens, und mit einem Schauern über den Rücken erkannten die Anwesenden, dass es lachte.
Der Dämon beugte sich in seinem Thron vor und breitete seine Arme aus, als wollte er sie umarmen, was er zu ihrer Erleichterung jedoch nicht tat. Stattdessen bewegte es seine Lippen, und fing an, mit donnender Stimme zu sprechen.
„Seid willkommen, meine auserwählten Menschen!“, begrüßte es sie. Die Stimme klang unmenschlich, aber eindeutig männlich. „Ich mag es bezweifeln, dass ihr von meiner Wenigkeit bereits gehört habt. Das möchte ich nun gerne ändern. Mein Name ist Zalgo, der Herrscher der Finsternis!“

Hektisch versuchte Dusk das, was er vor sich sah, in seinem Verstand zu verarbeiten. Das hier musste doch ein Fake sein, es musste es einfach! Aber er hatte keine Erklärung, wie dieses Wesen hätte entstehen sollen.
Nein.
Es war real.
Es war echt. Dieses Monster vor ihnen war echt, und es war das Schrecklichste, was er je in seinem Leben gesehen hatte. Und wie es schien, wollte es ihrer aller Tod.

„Ihr versteht vermutlich nicht, warum ich euch habe herbringen lassen, was durchaus verständlich ist“, sprach Zalgo weiter. „Lasst es mich euch erklären. Ihr Auserwählten seid die Spieler meiner geliebten Games of Fear! Ich werde euch gegen eure schlimmsten Ängste antreten lassen, und um zu überleben, müsst ihr alle meiner Spiele gewinnen!“

Die Menschen glaubten, ihren Ohren nicht zu trauen. War dieses Ungetüm vor ihnen wirklich ein echter Dämon, der sie alle hatte entführen lassen?
Und jetzt wollte es sie in ihre persönliche Hölle schicken, und das alles zu seinem persönlichen Amüsement? Das konnte doch nicht real sein!
Doch auch wenn sich jede Logik dagegen sträubte, so wussten sie alle, dass es die Wahrheit war. Sie wussten es einfach. Niemand konnte erklären, wieso.
Nachdem niemand von ihnen Anstalten machte, zu reden, ergriff Zalgo wieder das Wort.
„Nun denn“, setzte er an. „Ich möchte nicht länger Zeit verschwenden. Lasst uns mit dem ersten der Spiele beginnen! James, mein Guter, wärst du so freundlich?“


Luke überlegte fieberhaft. Er hatte schon länger als die anderen gewusst, dass hier etwas anderes als eine gewöhnliche Entführung vonstattenging. Hektisch dachte er an das Mädchen, das in seiner Zelle aufgetaucht war, als er darin im Finstern gesessen hatte.
Sie hatte bereits angedeutet, dass es hier Spiele um Leben und Tod geben würde, und jetzt hatten sich ihre Worte als wahr herausgestellt. Luke wusste nicht, ob das gut oder schlecht war. Dieser Zalgo jagte ihm auf jeden Fall eine Höllenangst ein, was er jedoch geschickt versteckte.
Aber das Mädchen hatte ihm versprochen, dass sie ihm einen Vorteil würde sichern können, weil sie ihn gewinnen sehen wollte. Er musste sie jedoch auch geheim halten, hatte sie gesagt. Luke würde es nicht riskieren, diesen Vorteil zu verlieren.
Und sowieso war er niemand, der gerne im Team arbeitete. Es mochte gut sein, dass es bei diesen Spielen nur einen Sieger geben konnte, dachte er, als dieser James, der an seinem Halstuch zupfte, nach vorne trat. Und wenn es darauf ankam, würde Luke eben der Sieger sein.
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