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Eine Weihnachtsgeschichte

Kurzbeschreibung
CrossoverFamilie, Freundschaft / P12 / Gen
Alan Eppes Charlie Eppes Colby Granger David Sinclair Don Eppes
02.01.2018
15.02.2018
10
18.024
2
Alle Kapitel
27 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
09.01.2018 1.038
 
Es geht weiter... Das Kapitel ist ein wenig kürzer, dafür gibt es diese Woche noch ein zweites.
Viel Spaß und bis dahin!


3. Kapitel



„Wer hätte gedacht, dass wir beide einmal die Möglichkeit haben würden zusammen zu arbeiten…?!“ Kensi schmunzelte vor sich hin. Sie war mit Sam auf dem Weg ins Krankenhaus, um Olga Stratow noch einmal zu befragen. Sie freute sich, dass Hetty es geschafft hatte, Dons Boss davon zu überzeugen, Sam mit hinzu zu ziehen.
„Es ist auf jeden Fall eine spannende Kombination….“ stellte Sam fest und blätterte weiter in der Fallakte, die Kensi mitgebracht hatte, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen.
„Sprichst Du von dem Fall oder von den beiden Teams, die ihn bearbeiten?“
Sam hatte die ganze Zeit über in die Akte geschaut, so dass Kensi sich nicht sicher war, ob sie ihre Bemerkung richtig deutete.
„Beides, würde ich sagen,…“ sagte Sam und schaute Kensi von der Seite an. Sie konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.
„Hat…Don irgendwas gesagt?“ fragte Kensi verhalten und verzog ein wenig das Gesicht.
„Wozu?“ wollte Sam wissen. Sie konnte die Frage nicht ganz einordnen. Kensi kaute auf ihrer Unterlippe herum.
„Na zu… Deeks?! Ich hatte den Eindruck, dass Don irgendwie….genervt war von ihm…“
Sam musste lachen.
„Da liegst Du nicht ganz falsch,…“ entgegnete sie. „Aber das darfst Du nicht zu ernst nehmen. Don kann es nicht leiden, wenn man ihm in seine Arbeit rein funkt…. Er braucht eine Weile bis er mit jemandem warm geworden ist….“
„Kommt mir irgendwie bekannt vor….“ sagte Kensi.
„Ach ja?“ erwiderte Sam und sah Kensi neugierig an.
„Ja, Callen ist genauso….“ Sam starrte Kensi verständnislos an.
„Callen ist unser Teamleiter,…“ erklärte Kensi. „Er arbeitet auch am liebsten für sich und vertraut im Grunde niemandem – wir können von Glück sagen, dass er uns vertraut!“ Sie lächelte.
„Na das verspricht ja in der Tat heiter zu werden!“ stellte Sam fest und lächelte ebenfalls.

Kensi parkte ihren Wagen im Parkhaus des Krankenhauses und schnallte sich ab. Sam tat es ihr gleich. Sie kontrollierte noch einmal die Waffe an ihrem Gürtel. Wenn es nach ihr gegangen wäre, hätte sie keine Waffe mit sich geführt. Immerhin war sie nur als Beraterin mit dabei und in der Regel war das Tragen einer Waffe in dieser Funktion nicht angezeigt. Erst recht nicht, da es sich hier lediglich um eine Zeugenbefragung handelte, die nach dem aktuellen Stand keine Veranlassung zu dieser Maßnahme gab.
Doch Don hatte darauf bestanden, dass Sam die Waffe mit sich führte und ihr seine Ersatz-Dienstwaffe mit gegeben. Noch ahnte Sam nicht, dass Don mit dieser Aktion einen absolut guten Riecher gehabt hatte….

*****
Während Sam und Kensi im Krankenhaus waren, hatte sich der Rest der beiden Teams in einen der Konferenzräume im FBI-Büro zusammen gesetzt und sämtliche Informationen zusammen getragen, die für den Fall relevant waren.
Hetty hatte mit ihrer Einschätzung ganz und gar nicht falsch gelegen. Don und Callen taten sich schwer, den jeweils anderen als gleichberechtigten Partner im Rahmen dieser Ermittlungen zu akzeptieren und es erforderte mehr als einmal das Eingreifen der anderen Teammitglieder, um die Situation herunter zu kochen.
Beim Team des NCIS war es Sam Hannah, der diese Aufgabe übernahm. Er kannte Callen am besten, war sein Partner und gleichzeitig auch Freund. Er wusste, wie er den eigenwilligen Agent anzupacken hatte.
Bei Don war das etwas schwieriger. Normalerweise wäre Megan hier diejenige gewesen, die diesen Part hätte problemlos übernehmen können. Doch sie war nicht da. Und Sam, die neben Megan die besten Chancen hatte, Einfluss auf Don zu nehmen, war mit Kensi unterwegs. Also musste David die beiden vertreten. Er machte sich nicht schlecht und hatte sich nach und nach mit Sam Hannah verbündet. Die beiden entwickelten eine Art Signalsprache, mit der sie sich wortlos absprechen konnten, um ihre beiden Teamleiter im Zaum zu halten.
Deeks versuchte es hier und da mit etwas Humor, scheiterte aber kläglich. Noch dazu hatte er die Rechnung ohne Colby gemacht, der auf jeden seiner Sprüche eine passende Antwort zu wissen schien.
Nachdem sie nun schon gut zwei Stunden hinter sich gebracht hatten, einigten sie sich mit Davids Zutun auf eine Kaffeepause.
Da der Kaffee im Büro eine Sache für sich war, überredete David Colby dazu, ihn zu dem Coffee-Shop nicht unweit des Büros zu begleiten, um für alle einen ordentlichen Kaffee zu besorgen. Er hoffte,  auf diesem Weg die angespannte Stimmung ein wenig auflockern zu können.
Don nutzte die Zeit, um sich an seinen Schreibtisch zurück zu ziehen und seine E-mails zu checken. Es war momentan die einzige Möglichkeit, ein paar Minuten Ruhe zu bekommen. Und die konnte er gerade mehr als dringend gebrauchen.

Deeks hatte sich in seinem Stuhl zurück gelehnt, die Hände hinter dem Kopf verschränkt und die Füße auf den Tisch gelegt. Er atmete tief durch.
„Lass Dich bloß nicht erwischen Deeks! Ich glaube nicht, dass das FBI es gerne sieht, wenn man ihnen die Füße auf den Tisch legt!“ meinte Sam (H.) mit einem scherzhaften Unterton in der Stimme.
Deeks ließ einen Luftstoß durch die Lippen zischen.
„Also ehrlich, Sam. Ein bisschen entspannen dürfte doch wohl erlaubt sein….! Vielleicht sollten sich die Kollegen hier auch mal ein bisschen lockerer machen. Die sind alle ein bisschen steif unterwegs, findet ihr nicht?!“
Callen sah Deeks mit einem durchbohrenden Blick an. Im Gegensatz zu Sam (H.) schien Callen es sehr ernst zu meinen, was Deeks dazu veranlasste augenblicklich die Füße vom Tisch zu nehmen. Dennoch konnte er sich einen Kommentar nicht verkneifen.
„Komm schon, Callen, denkst Du ernsthaft, die legen hier nie die Füße auf den Tisch?“ fragte er ohne Callens Blick auszuweichen.
„Nein, aber ich denke, wir könnten ernsthaft Probleme kriegen, wenn Du Dich weiter so benimmst! Ich an Deiner Stelle wäre vorsichtig. Ich habe nicht den Eindruck, dass Agent Eppes besonders viel Spaß versteht!“ erwiderte Callen.
„Könnte man von Dir hier und da auch behaupten!“ konterte Deeks und grinste triumphierend.
„Ja, aber bei mir kannst Du Dir sicher sein, dass ich Dir nicht eine Kugel verpasse, wenn Du mir auf die Nerven gehst!“ Sam musste ob Callens Kommentar schmunzeln. Deeks wurde einen Moment lang blass. Er sagte nichts. Stattdessen setzte er sich in eine ordentliche Position und wartete bis Colby und David mit dem Kaffee zurück waren.
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