Hetalia One Shots

von Kassi34
GeschichteAllgemein / P12
30.12.2017
23.04.2019
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"W-Was....? Nein... Nein, Nein, Nein! Wach auf! Bitte!" Flehte ich und schüttelte ihn.
Nicht er. Jeder nur nicht er!
Als ich ihn weiter schüttelte erschienen Bilder von meinen Augen. Bilder in denen er mich anlächelte und mir sagte wie wichtig ich ihm sei. "Ich liebe dich!" Hatte er damals gesagt als wäre es das normalste. Und ich?! Und ich.... ich habe weggeschaut. Jedes Mal wenn er das gesagt hatte, habe ich so getan als hätte ich es nicht gehört. Es war nicht so das es mir nicht gefallen hatte, nein.... Ich war es nur nicht gewohnt das Leute mir sagten das sie mich liebten.
Ich liebe dich.
Diese drei Wörter waren fremd für mich.
"WACH AUF! BITTE!" Schrie ich ihn an.
Ich liebe dich.
Durch ihn hatten sie eine Bedeutung gekriegt.
"ICH LIEBE DICH VERDAMMT!"
Warum.... Warum wachte er nicht auf?!
"BITTE NEHMT MIR NICHT MEINEN SONNENSCHEIN WEG! JEDEN NUR NICHT IHN!" Meine Stimme brach ab und ich konnte ihn einfach nur anschauen.
Leblos, das Lächeln das ich so sehr liebte, verschwunden. Seine wunderschönen Augen, zu. Nie wieder sollte sie jemand sehen.
"ICH TUE ALLES NUR BITTE WACH AUF!"
Auf einmal stand jemand vor uns beiden. Ich musste wahrscheinlich erbärmlich aussehen. Auf dem Boden mit einer Leiche in den Armen, heulend, schreiend. Der Mann sah uns traurig an. "Du... würdest alles dafür tun?" "JA! Nur rette ihn!" "... Okay. Ich tue es. Aber dafür musst du diese Welt verlassen. Das weißt du oder?" Ich sah ihn an. Er hatte Recht. Ich gehörte nicht hier hin. Es war ein Rätsel wie ich hier hergekommen bin. Langsam nickte ich und sah wieder zu ihm. Nie wieder würde ich ihn sehen. Könnte ich das aushalten? Ja... ich müsste es tun. Der Mann fing an einen Zauber zu wirken. Die Augen, die ich wunderschön fand, öffneten sich langsam. "Alfred..."
Ich konnte mich nicht zurückhalten und umarmte ihn fest. Tränen flossen und wir beide umarmten uns. Die Freude jedoch dauerte nur kurz. Der Mann der uns geholfen hatte, ging und ließ uns alleine. "Was... Was hast du getan?!" Fragte Alfred mich auf einmal. "Mein Leben dir geschenkt." Lächelte ich. Alfred stand auf und half mir. "Das war dumm! Ich bin der Held und muss dich retten!" "Al..." "Das ist nicht fair das du jetzt gehst!" Er hielt meine Arme fest und sah mich an. Ich lächelte traurig. "es mag sein das du der Held bist..." Ich spürte wie meine Zeit ablief. "Aber.... jeder Held muss auch einmal gerettet werden." Beendete ich meinen Satz. Wieder fing ich an zu weinen. Alfred versuchte mich zu umarmen Griff aber durch mich hindurch. "Nein... Nein!" Ich verblasste langsam und versuchte ihn ein letztes Mal anzufassen. Doch dazu kam es nie.
Das erste was ich sah war eine weiße Wand. Ich hörte ein piepsen und sah mich um. Eine Frau sah mich überrascht an. "Sie sind wach!" Ich wollte Antworten aber aus meinem Mund kam nur ein krächzen. Was... Was ist passiert? Mein Körper... Er tut weh.... Die Frau rannte aus dem Zimmer.
Wie es sich herausstellte lag ich in einem Kranhaus und bin aus dem Koma gewacht. Ich lag sechs Monate im Koma, da ich in einen schweren Autounfall verwickelt war. Oft wurde ich gefragt was ich geträumt hatte während ich im Koma war, doch.... ich konnte mich nicht erinnern. Es war fast so als ob ich nichts geträumt hätte. Drei Wochen später wurde ich entlassen. Doch ich hatte mich verändert....
Jedes Mal wenn ich an einem Blumenladen vorbei ging und Rosen sah, kaufte ich sofort einen Strauß Rosen. Wenn ich Pasta sah musste ich sofort Lächeln und ich trainierte jeden Tag. Aber das verrückteste war das ich jedes Mal wenn ich bei McDonalds war, bestellte ich aus Reflex 10 Hamburger. Und ich wusste nie warum. Jede Nacht träumte ich denselben Traum, aber das einzige an das ich mich erinnerte war ein Junge der mich anlächelte und sagte das er mich liebt.
Ich versuchte nicht weiter darüber nachzudenken und lebte mein Leben weiter. Jeden Tag ging ich nach der Arbeit in das gleiche Café und setzte mich an den gleichen Tisch. Wie jedes Mal machte ich dies auch heute und nahm mein Buch zur Hand. Die Kellnerin wusste bereits was ich wollte, einen Schwarztee mit Zucker, und sie brachte ihn mir. Der Platz vor mir blieb immer leer, doch heute als ich gerade vertieft in mein Buch war, setzte sich jemand hin und lächelte mich an. Ich sah auf. Der Mann lächelte mich an. Eine Träne lief meine Wange hinunter. "Ich liebe dich."
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