Reise durch Dimensionen

von Juzo-chan
GeschichteRomanze, Familie / P16
Hashirama Senju Izuna Uchiha Madara Uchiha OC (Own Character) Tobirama Senju
30.12.2017
09.12.2019
21
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So Leute, es ist wieder Montag und ich habe das nächste Kapitel mitgebracht ^^
Dieses Mal ist es ein bisschen ernster und nicht ganz so lustig, aber das ändert sich mit dem nächsten Kapitel nächsten Montag wieder. Versprochen ^^
Bevor ihr jetzt anfangen könnt zu lesen, möchte ich mich noch einmal ganz, ganz doll für eure Reviews bedanken. Ich werde mir auch in Zukunft Mühe geben, auf alle zu antworten. Vor allem wenn Fragen darin gestellt werden ; )
So dann wünsche ich euch jetzt viel Spaß beim Lesen des 2. Kapitels

LG JuZo-chan

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Ich habe wirklich keine Ahnung, wie es soweit kommen konnte. Es ist eine so groteske Situation. Bis vor etwa einer Stunde hätte ich mich wohl noch gefragt, wie ein Fanfiktion-Autor nur auf so eine Idee kommen konnte. Ich meine, ich sitze hier in meinem Wohnzimmer mit vier Ninja aus Naruto, die aber etwa 100 Jahre vor der Zeit der Serie gelebt haben. Es hätte ja auch nicht ausgereicht, dass ein Charakter aus meinem Lieblingsanime plötzlich vor mir steht. Nein, natürlich nicht. Es sind gleich vier und dann kommen sie nicht nur aus einem Anime, sondern auch noch aus einer anderen Zeit AUS einem Anime. Normalerweise würde ich jetzt wohl fragen: Wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht. Aber das hier ist schon deutlich mehr als kompliziert. Also erspare ich mir einfach mal diese Frage.
     Um es also noch einmal zusammenzufassen: Ich sitze hier – in meinem Wohnzimmer – mit vier Charakteren aus meine Lieblingsanime – welche auch zu meinen Lieblingscharakteren gehören – und diese haben so gesehen auch noch eine Zeitreise von etwa 100 Jahren in die Zukunft gemacht, immerhin spielt der Anime etwa 100 Jahre nach ihrer Zeit. Das wäre doch wirklich der perfekte Stoff für eine Fanfiktion. Sollte ich mir auf jeden Fall merken. Im Übrigen bin ich die einzige, die auf der Couch sitzt. Die vier Ninja haben sich einfach auf je einem Kissen auf den Boden gesetzt. Ich glaube, es waren die Couchkissen. Zumindest sind diese verschwunden. Allerdings habe ich das nicht einmal bemerkt.
>Langsam verstehe ich, warum Madara in Yaya eine größere Bedrohung gesehen hat …<, denke ich mir. Yaya sitzt im Übrigen neben mir und starrt Madara feindselig an. Ich glaube, sagt er jetzt etwas Falsches – egal was – greift Yaya ihn wirklich an. Noch mal.
     Seit etwa zehn Minuten sitzen wir jetzt so und schweigen uns einfach nur an. Ich bin damit überfordert plötzlich vier Ninja in meiner Wohnung zu haben und die vier Ninja sind wahrscheinlich damit überfordert plötzlich in meiner Wohnung zu stehen. Tja, da befinden wir uns wohl in einer recht ähnlichen Situation. Vor jeden steht übrigens eine dampfende Tasse Tee und in der Mitte des Tisches eine Kanne voll Tee. Auch wenn ich mit der Situation überfordert bin, habe ich nicht meine Manieren verloren. Ansonsten habe ich aber wirklich nicht die geringste Ahnung, wie ich eine Unterhaltung beginnen sollte. Allerdings starrt mich Tobirama schon die ganze Zeit mit einem seltsamen Blick an. Er ist nicht einfach nur misstrauisch, er ist irgendwie anders. Ich kann es nicht wirklich beschreiben.
„Also, Azura, kannst du uns erklären, wo wir hier gelandet sind?“, fragt Hashirama freundlich, aber dennoch ernst. Ist schon ein bisschen ungewohnt, dass Hashirama so ernst ist. Immerhin kennt man ihn aus dem Anime eher humorvoll und nur seltener so ernst. Allerdings hat man ihn auch einige Male ernst gesehen.
>Wie erkläre ich, dass jetzt am besten?<, frage ich mich selbst. Ich kann ihnen ja schlecht sagen, dass sie in einer anderen Welt sind, in der ihre eigene Welt nur ein ausgedachter Zeichentrickfilm ist. Wobei sie wohl kaum wissen werden, was ein Zeichentrickfilm ist. Aber anlügen will ich sie auch nicht, zumal dass wohl sowieso nicht klappen würde.
„Das ist jetzt vielleicht schwer zu glauben, aber ihr seid hier in einer anderen Welt.“, beginne und sofort ernte ich die verwirrten, skeptischen und zweifelnden Blicke: „Hier gibt es keine Ninja, zumindest nicht in dieser Zeit und nicht in diesem Teil der Erde. Zurzeit herrscht hier auch kein Krieg, was sich auch hoffentlich nicht ändern wird. Die Menschen hier kennen seit mehreren Jahrzehnten keinen Krieg mehr. Diese Welt ist komplett anders, als die, die ihr kennt.“ Jetzt schauen sie mich alle einfach nur schweigend an. Ihre Blicke haben sich nicht geändert. Na ja, ein bisschen schon. Definitiv glauben sie mir immer noch nicht.      Ihre Blicke sind noch skeptischer und zweifelnder geworden.
„Eine andere Welt?“, kommt es nach einigen Minuten des Schweigens von Izuna. Okay, es könnten auch nur Sekunden gewesen sein. Aber es fühlte sich definitiv wie eine Ewigkeit an.
„Ja.“, antworte ich und selbst mir fällt auf, wie schräg es klingt. Ich würde es wohl selbst nicht glauben, wenn ich in ihrer Situation wäre.
„Und das sollen wir glauben?“, kommt es plötzlich von Madara. In seiner Stimme klingt ein unzufriedener Unterton mit. Ohne zu Yaya schauen zu müssen, weiß ich, dass sie ihn ziemlich böse anschaut. Sie hat wirklich etwas gegen den älteren Uchiha, was auch immer das ist.
„Welchen Grund hätte ich zu lügen? Und was würdest du meinen, wo du bist?“, stelle ich die Gegenfrage.
„Mir würden einige Gründe einfallen. Zum Beispiel könntest du aus einem feindlichen Clan stammen, der versucht die zwei mächtigsten Clans mit einem Schlag zu schwächen.“, antwortet er mir.
„Und wie sollte ich das machen? Sehe ich so aus, als könnte ich kämpfen oder ähnliches?“, frage ich ihn weiter. Ich meine, allein diese Vorstellung ist doch albern. Er hat einen Papagei als gefährlicher gehalten als mich! Kurz schaut er mich schweigend an.
„Es könnte ein Genjutsu sein. Und du bist wahrscheinlich nur eine Ablenkung oder einfach sehr gut darin Leute hinters Licht zu führen.“, kommt prompt die Antwort.
„Ein Genjutsu? Ernsthaft? Es wäre wohl für keinen von euch eine Schwierigkeit das zu durchschauen.“, entgegen ich.
„Und vorher solltest du über unsere Fähigkeiten Bescheid wissen, wenn das hier eine andere Welt ist?“, hakt er weiter nach. Wahrscheinlich wartet er einfach nur auf einen Fehler, der mich enttarnt.
„Weil eure Welt hier nicht unbekannt ist.“, antworte ich. Und sofort schauen sie mich verständnislos an.
>Wie soll ich das jetzt erklären?<, frage ich mich selbst.
„Einen Moment, Nii-san, es gab doch vor einigen Jahren Berichte über einen seltsamen Fremden. Er war ungewöhnlich gekleidet und soll immer wieder beteuert haben, dass er aus einer anderen Zeit zu stammen. Allerdings soll er auch mit Chakra, Jutsus und weiteren elementaren Bereichen unserer Welt nicht vertraut gewesen sein.“, unterbricht Izuna nun Madaras Ausfragerei. Verwundert schaue ich ihn an. Nur zum Teil, weil er seinen Bruder unterbrochen hat. Viel mehr verwirren mich seine Worte.
>Ein seltsamer Fremder? Ob das … nein, das ist doch nicht möglich.<, geht es mir durch den Kopf.
„Von diesem Fremden habe ich auch gehört. Das war eine große Sache. Aber er soll genauso spurlos verschwunden sein, wie er aufgetaucht ist. Kannst du dich noch an seinen Namen erinner, Hashirama-niisan?“, mischt sich nun auch Tobirama ein.
„Ich glaube, sein Name war Keshi… Kishe… Keshemo … So in der Art war sein Name.“, überlegt Hashirama.
„Wann war das etwas? Wisst ihr das zufällig?“, frage ich leicht misstrauisch. Aus einer kurzen, absurden Idee wird langsam ein Verdacht, der sich auch noch verfestigt.
„Das müsste jetzt etwa 20 Jahre her sein. Tobirama war damals beinahe noch ein Klein. Ich selbst muss etwa 4 oder 5 Jahre alt gewesen sein.“, überlegt Hashirama weiterhin.
>Das würde alles zusammenpassen. Aber kann das wirklich sein?<, frage ich mich selbst weiter. Mein Verdacht verhärtet sich zunehmend.
„Hieß der Fremde vielleicht Kishimoto?“, frage ich vorsichtig nach. Es wäre so absurd, wenn das stimmen würde. Mal davon abgesehen, dass es beinahe unmöglich ist. Ich kann sehen, wie es bei Hashirama förmlich im Kopf rattert.
„Ja, dass könnte es sein. Das ist sogar sehr gut möglich.“, antwortet er schließlich.
„Woher weißt du das alles?“, fragt Madara misstrauisch nach.
>Was für ein Miesepeter.<, denke ich mir.
„Ganz einfach.“, antworte ich ihm: „Hier, in dieser Welt, weiß man durch einen Manga, den es seit etwa 20 Jahren gibt. Dieser Manga spielt nicht zu der Zeit, in der ihr lebt. Er spielt etwa 100 Jahre später, aber es ist eindeutig eure Welt. Und der Mangaka dieses Manga heißt Kishimoto. Wenn er es also wirklich war, der damals bei euch so plötzlich aufgetaucht ist, dann hat er eure Welt als Grundlage für seinen Manga genutzt.“, erkläre ich meine Theorie. Und sie klingt selbst für mich unglaublich. Und auch die vier Ninja schauen mich mit zweifelnden Blicken an.
„Wartet mal.“, sage ich und stehe auf. Und sofort sind die vier wieder alarmbereit, so als würde ich sie jeden Moment angreifen. Dabei will ich nur schnell einen meiner Naruto-Manga aus dem Bücherregal holen und ihn ihnen zeigen. Vielleicht glauben sie mir ja dann. Natürlich ist es riskant, da Hashirama und Madara scheinbar noch nicht Konoha gegründet haben. Also sollte ich einen Band nehmen, in dem es nicht um Konoha geht und Konoha noch gar nicht vorkommt. Wer weiß, ob Kishimoto sich nur hat inspirieren lassen oder auch noch irgendwie durch die Zeit gereist ist, ehe er den Manga begonnen hat zu zeichnen. Oh man, dass wird ja alles immer verrückter. Nach kurzem Überlegen entscheide ich mich für Band 5. Dort geht es hauptsächlich um die Chunin-Auswahlprüfungen. Wenn ich mich recht erinnere, kommt Kohona nur indirekt vor.
     Kurze Zeit später überreiche ich den vier Ninja den Manga. Sie blättern in ihm herum, bleiben zwischen durch auf einer Seite hängen und schauen ihn sich fasziniert an. Dennoch bleiben sie gleichzeitig wachsam. Nicht, dass ich sie doch noch versuche umzubringen.
„Das ist tatsächlich den Prinzipien unserer Welt ähnlich.“, kommt es von Hashirama, der es wohl nicht glauben kann.
„Es sind einige unserer Jutsus dabei. Sogar ein paar Geheimtechniken unserer Clan. Und dieser Junge Sasuke, scheint ein Mitglied unseres Clans zu sein.“, stimmt Izuna ihm zu.
>Sie scheinen mir zumindest jetzt zu glauben.<, geht es mir durch den Kopf.
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