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Frühstück zu zweit

von Hasimausi
Kurzbeschreibung
OneshotLiebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Alexander "Alec" Lightwood Magnus Bane
29.12.2017
29.12.2017
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Frühstück zu zweit

Prüfend musterte Magnus den Tisch, den er gerade liebevoll für das Frühstück gedeckt hatte. Alles war am rechten Platz, fehlte nur noch.... Ein Schnipsen seiner Fingerspitzen, ein paar blaue Blitze zuckten und schon erschien ein kleines Gefäss mit Feldblumen auf dem Tisch.

Alec mochte die überzüchteten Blumen aus dem Laden nicht besonders, aber die wildwachsende Blüten zauberten ihm immer ein Lächeln auf die Lippen. Vielleicht weil er selbst diesen Blumen so ähnlich war. Auf den ersten Blick leuchteten andere stärker oder rochen aufdringlicher – warum kam Magnus jetzt nur Jace in den Sinn? Nun ja, jedenfalls, wenn man dann genauer hinsah, konnte man die Schönheit der wilden Blüten erkennen. Ihre Einzigartigkeit, ihre Stärke, ihr Bestreben den Stürmen der Natur zu trotzen und als Sieger hervorzugehen.

Über seine eigenen Gedankengänge den Kopf schüttelnd ging Magnus hinüber zum Bad und blieb in der offenen Tür stehen. Mit eine kleinen Lächeln auf den Lippen beobachtete er Alec, der vor dem Spiegel stand und seine Morgenroutine durchzog. Geduscht hatte sein Liebster schon, wie er wohlgefällig an dem Handtuch, dass er um seine schmalen Hüften gewickelt hatte feststellte. Zähne putzen war auch schon erledigt, noch vier bis fünf Striche mit der Bürste durch das widerspenstige Haar, Deo unter die Achseln gesprüht und schon war er fertig – und anbetungswürdiger als jedes andere Wesen auf diesem Planeten, ach was, als jedes andere Individuum im gesamten Universum. Und er konnte das ja wohl wirklich beurteilen. Magnus seufzte verzückt.

Das machte Alec endlich auf ihn aufmerksam. „Ah, da bist du ja Magnus. Ich ziehe mir nur eben noch etwas über, dann bin ich auch schon fertig.“ Während er das Bad verließ, stahl er sich noch einen schnellen Kuss von Magnus.

„Ach Alexander, du weißt doch, ich mag es unkompliziert. Mach dir bitte keine Mühe, behalte doch einfach das Handtuch an,“ tat Magnus ganz unschuldig. Dabei klimperte er mutwillig mit den Wimpern, was Alec leise kichern ließ. Ein Laut, an den Magnus sich wohl nie gewöhnen würde, passte er doch so gar nicht zu dem sonst so ernsthaften Shadowhunter.

„Du bist wirklich unheimlich uneigennützig Magnus, ich bin echt beeindruckt. Aber ich frühstücke doch lieber angezogen,“ meinte Alec ironisch und verschwand im Schlafzimmer. Allerdings entledigte er sich vorher noch seines Handtuchs und gewährte Magnus dadurch einen kurzen Blick auf seine nackte Rückansicht.

Grinsend rief der Hexenmeister Alec in Anlehnung an eine frühere Begegnung hinterher: „He Schatz, ich mochte was ich da gesehen habe!“

„Als wenn mir das nicht klar wäre,“ kam es von Alec postwendend zurück.

Die Antwort gefiel Magnus. Früher hätte Alec bei so einer Äußerung verlegen, oder vielleicht gar nicht reagiert. Erfreulicherweise war das mittlerweile anders. Sein Freund hatte im Umgang mit ihm an Selbstsicherheit gewonnen, was Magnus unheimlich sexy fand.
Und `beim Engel` wie die Shadowhunter wohl sagen würden. Das war gerade doch wohl wirklich ein heißer Anblick gewesen. Besonders als dieses süße, kleine Grübchen hervorgeblitzt war. Das, das sich genau über Alexanders linker Po….... Magnus schüttelte den Kopf. Das war jetzt vielleicht nicht unbedingt der richtige Moment um über so etwas nachzudenken. Aber er würde den Gedanken später wieder aufgreifen. Ganz sicher sogar.

Sein Freund kam nun vollständig bekleidet aus dem Schlafzimmer zurück, trat zu ihm und zog ihn in seine vom Bogentraining gestählten Arme. Die Nase in Magnus´ Haar vergraben murmelte er leise: „Ich mag übrigen auch was ich sehe. Du weißt schon, dass was ich sehe wenn ich in deine wunderschönen Augen blicke.“ Alec klang fast ein wenig schüchtern. „Ich liebe dich Magnus.“

Magnus stockte der Atem und ein warmes Gefühl durchströmte seinen Körper. Vorsichtig nahm er Alec´s Gesicht in seine Hände und blickte ihn liebevoll an. „Und ich liebe dich, Alexander.“

Ihr Lippen trafen sich zu einen zarten Kuss.

Der intime Moment wurde jedoch durch lautes Magenknurren seitens Alec unterbrochen, der deswegen ein wenig schuldbewusst aussah. Magnus musste lächeln und zog seinen Freund zum Frühstückstisch.

„Dann komm mal mit, mein kleiner Shadowhunter. Schauen wir zu, dass du unromantischer Klotz etwas zu essen bekommst.“

Alec zuckte entschuldigend mit den Achseln. „Was soll ich machen? Dieser Körper will halt gefüttert werden!“ Er warf sich in Pose und spannte seine Muskeln ein wenig an, was Magnus schon wieder anbetungswürdig fand. Es hatte wohl keinen Sinn es zu leugnen, er war diesem Mann verfallen - und zwar rettungslos.

Sie nahmen beide Platz und Alec wollte gerade nach der Kaffeekanne greifen, als er die Blumen auf dem Tisch bemerkte. Ein Lächeln erschien auf seinem Gesicht, ließ es regelrecht erstrahlen. „He, ich mag Feldblumen. Die sind wirklich schön.“

Magnus nickte und sah seinen Freund verliebt an. „Finde ich auch, Alexander. Einfach wunderschön.“
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