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*ein Herz und eine Seele*

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Karma Akabane Nagisa Shiota
29.12.2017
17.08.2020
72
97.486
22
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Dieses Kapitel
3 Reviews
 
12.02.2018 1.467
 
*Nagisas PoV*
Mit 9 Jahren auf dem Boden liegen,von Größer ausgelacht,bespuckt und getreten werden,tsja,Alltag bei mir halt. Wenn ich so die 3 Jahre nun zurück denke,mochte ich Karma-kun von Anfang an. Denn..in der 2ten Klasse lag ich,wie genau beschreiben,auf dem Boden,3 Größere über mir. Mein Gesicht habe ich von ihnen weggedreht,um meine Tränen zu verdecken. Als der Größte mich wieder einmal treten will sehe ich,wie ein Junge mit rotem Haar ihn tritt und wegschupst. Ich blicke auf,er..er hilft mir? Dachte ich mir zum allerersten Mal,nie half mir mal wer. Die Beiden Buddys von dem Größten von allen hier Stehenden wollen auf meinen Retter losgehen. Er aber,fängt die Fäuste mit Leichtigkeit ab. Er tritt die 2 zu Boden,lacht und bespuckt sie. Er sieht mich an,kommt ein Stück näher und stellt sich neben mich. ,,Gehts dir gut?´´ fragt er mich und hält mir die Hand hin. Unglaubwürdig blicke ich ihn an,ich wische mir schnell die Tränen weg und stehe mit seiner Hilfe auf. ,,D..danke´´ sage ich leise und sehe zu Boden. Er mustert mich mit einem fragendem Blick. Ich sehe wieder zu Boden,das Klingelt es und die Pause ist vorbei. Ich geh zurück in meine Klasse.
Er ist mein Held,und leider habe ich nach einer weiteren Woche,in der er mich jeden Tag verteidigt hatte,bemerkt,das ich mich in einen Jungen verliebte,von dem ich nicht einmal den Namen wusste. Ich wusste nur,das er ein Jahr über mir ist und somit auch ein Jahr älter ist. Aber er denkt ich sei ein Mädchen. ´Dieser Gedanke quält mich schon solange´ denke ich mir
in der 4ten Klasse und blicke auf dem Hof auf dem Boden. Wenn er rausfindet,das ich kein Mädchen bin..er würde mich doch hassen,er würde doch bei dem Schikanieren mitmachen..diese Gedanken drehen sich mit 11 auch weiter in meinem Kopf rum,wenn ich in der Klasse sitze,wenn es Pause ist und ich alleine bin,wenn ich mir wünschte mit ihm zu reden,mich aber am liebsten nicht verstellen zu müssen. So leicht ist das aber nicht..ich sitze stumm auf meinem Platz,sehe aus dem Fenster. Ich weiß nicht mehr,was ich noch machen soll. Ich will nicht mal nach Hause. Ich weiß,was ihr sagen würdet: ,,Aber du hast doch sicher liebende Eltern,die dir helfen´´ tsjaa,ganz falsch. Meine Mutter ist schuld,dass ich wie ein Mädchen aussehen muss,wegen ihr soll ich meine Stimme verweiblichen und Mädchen-Sachen tragen. Meine Haare muss ich offen tragen,das ertrage ich noch,aber wenns darum geht Röcke oder Kleider zu tragen nehme ich jeden Schlag in Kauf,da währe ich mich gegen sie und verneine lautstark. Mit 8 Jahren habe ich nach ungefähr 100 Schlägen aufgehört mit zuzuzählen. Ich weiß noch,wie ich im Kinderkarten Kleider tragen musste,in der ersten Klasse auch noch,in der 2ten hatte sies dann aufgegeben,weil ich dann immer geweint und geschrieen habe und sie kein Bock hatte,das die Nachbarn vorbeikommen oder die Polizei rufen würden. Ich verabscheue diese Frau,weshalb ich der Frauenwelt ´´nein´´ sage und auf Typen stehe,deshalb liebe ich auch diesen Rotschopf. Das ich schwul bin weiß ich schon mit jungen Jahren. Ich glaube ich muss nicht erwähnen,dass meine Mutter davon nichts weiß?
In den über 2 Jahren haben meine Mobber mi der Zeit aufgehört und haben Interesse in mir verloren.

Am Ende der 4ten Klasse erfahre ich,dass wir einen neuen Schüler bekommen sollten. Ich frage mich jetzt,wer das wohl sein wird. Und ich frage mich,auf dem Weg nach Hause,wo der Junge mit den roten Haaren in letzter Zeit ist,ich habe ihn seit einigen Monaten nicht mehr gesehen und wurde trotzdem in Ruhe gelassen. Er hat mich immer so komisch gemustert. Ich hoffe,ich habe nie zu ängstlich gewirkt,ich weiß,was ich für Gesichter mache und machen kann.

Vor der Wohnung in der ich lebe bleibe ich kurz stehen. Ich atme einmal tief durch,ehe ich aufschließe und eintrete. Ich schließe wieder die Wohnungstür und vernehme Stimmen. Die eine gehört meiner Mutter,die andere gehört zu einem fremden Mann,sie lachen,klingen angetrunken,der Geruch von Rauch steigt mir in die Nase.
,,Mitzie´´ rufe ich leise und lächele,als meine Katze zu mir angerannt kommt. Ich stelle meine Sachen ab,hebe meine Katze auf meine Arme und betrete schüchtern das Wohnzimmer. ,,Eheh,uhh,wer ist denn die hübsche Lady?´´ höre ich eine 2te Männerstimme fragen und spüre eine Hand auf meiner Schulter. ,,Ey,beschäftige dich mit mir!´´ lacht meine Mutter betrunken und zieht von der Kippe. ,,Ich bin ein Junge!´´ sage ich etwas lauter und schlage die Hand weg. ,,Haha,ja klar.´´ ich lauf aus dem Raum,schnappe meine Tasche und renne in mein Zimmer,um mich da zu verbarrikadieren. ,,Nagisa!´´ schreit meine Mutter nach mir. Ich sage nichts,rühre mich nicht. Umarme einfach meine geliebte Katze,die bei mir bleibt,sich aufstützt und ihr Gesicht gegen meines reibt,um meine Tränen wegzuwischen. Mein Vater hatte mir Mitzie zu meinem 4ten Geburtstag geschenkt. Ein Monat später ist er abgehauen und ich habe ihn nie wieder gesehen.
Ich erinnere mich noch genau an den Streit. Wie ich mich in meinem Zimmer mit meiner kleinen Katze einschloss und leise geweint hatte. Wie ich meine Mutter und meinen Dad streiten hörte. Wie Sie schrien: ,,Was? Wieso willst du gehen!?`´ ,,Weil ich nicht länger mit ansehen kann,wie DU unseren SOHN zu einem scheiß Mädchen umformst! Du bist eine Säuferin und Raucherin und schlägst unseren SOHN!`´ schrie mein Dad mit Nachdruck,er behandelte mich nie wie ein Mädchen... ,,Was kann ich dafür,wenn Nagisa ein Junge ist?! Ich wollte schon immer ein Mädchen,am liebsten hätte ich ihn ja weggegeben! Du wolltest ihn,ich nicht!!´´ ,,Richtig! Und ich wollte dich nie wirklich! Tut mir leid Nagisa!´´ schreit er den letzten Teil zu mir und wendet sich wieder meiner Mutter zu. ,,Und zu dir,ich verpiss mich,
Schlampe!´´ dann habe ich nur gehört,wie die Tür zugeknallt wird.
Durch lautes Pochen werde ich aus meinem Gedankenzug gerufen. ,,Nagisa,beweg deinen Arsch da raus und stell klar,das du kein Junge bist!´´ schreit meine Mutter wütend. ,,Ich bin aber einer!!´´ schreie ich zurück,lass meine Katze los,balle die Hände zu Fäusten und spüre diesen tiefen Hass. ,,Du drecks Balg!!´´ ,,Hör auf zu trinken,du Nutte!´´ schreie ich wütend unter Tränen. ,,Ey,du wirst bereuen,deine liebe Mutter beleidigt zu haben!´´ mischt sich einer ihrer Lover ein. ,,Werde ich nicht,die Schlampe hats verdient!´´ ,,Wirst du noch sehen!´´ womit habe ich so ein Leben nur verdient...wenigstens habe ich meine Katze. Ich hasse diese Frau,ich hasse sie einfach so sehr.
Die Beiden verschwinden von meiner Tür.
Nach  5 Minuten komme ich aus meinem Zimmer,gebe meiner Katze einen Kuss auf den Kopf zum Abschied und verschwinde. Die 3 Trunkenbolde bemerken mich garnicht,meine Erzeugerin lässt sich grade beim rauchen durchnehmen und ich vernehme wieder diese Übelkeit,die ich bei diesen Geräuschen immer habe. Tut mir leid Mitzie. Denke ich mir und verschwinde,gehe in den nahe liegenden Wald. Dort setze ich mich auf einen Stein am Anfang des Waldes. Ich werds bereuen? Was will er tun? Mir eine verpassen? Moment..Mitzie! Kommt mir in den Sinn und ich renne so schnell ich kann aus dem Wald,zurück nach Hause. Ich schließe schnell auf und betrete hastig die Wohnung,es ist still. Das macht mir Angst. ,,Nagisa,komm doch mal her´´ ruft meine Mutter freundlich? Ich betrete langsam das Wohnzimmer. ,,Vergiss,was wir sagten,das du es bereuen würdest,das du mich beleidigt
hast.´´ sagt sie und lächelt,sie sitzt in der Mitte zwischen ihren beiden Lovern. Ich trau der Scheiße nicht. ,,Wie geht es eigentlich deiner Katze?´´ fragt sie und lächelt. Bei diesem Lächeln steigt Panik in mir auf. Ich renne in mein Zimmer,rufe nach meiner Katze. ,,Schau doch mal im Bad auf unser Werk´´ lachen nun die Beiden Männer,und ich renne ins Bad. Mit geweideten Augen blicke ich hinein und fange unter Tränen an zu schreien.

Ein Klingeln lässt mich aus diesem Alptraum erwachen. Schweißgebadet und kleine Tränen,die an meiner Wange kullern bemerke ich so nebenbei und starre an die Decke. Ich sehe zur Seite, wo ist Karma-kun? Frage ich mich selbst in Gedanken und vernehme dann leise Stimmen aus dem Wohnzimmer. Es sind die Stimmen Karma-kuns und Karasuma-Senseis. Ich bleib noch etwas liegen,bis weder Schweiß noch Tränen nicht wieder zu erkennen sind und stehe dann auf,gehe ins Wohnzimmer und geselle mich zu den Beiden.
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