~AC 3 / Syndicate – Conners Erbe in London~

GeschichteAbenteuer, Romanze / P16
Aveline de Grandpré Connor Kenway Edward Kenway Evie Frye Haytham Kenway Jacob Frye
28.12.2017
25.07.2019
29
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~Kapitel 21. Lupin Starrick – ein…charmanter Mann?!~



Lupin Starrick, 25 Jahre (Ritsu ist 22): https://queenseal.deviantart.com/art/AT-WitoruniP-738040852


„Psst! Bitt seien sie leise!“ den Mund zugehalten bekommend und an eine Wand gepresst schnellen ihre Augen panisch hin und her. Eine vermummte Gestallt hat sie einfach aus dem Treffen mit Starrick gerissen, in diese Gasse verschleppt und wird nun wer weiß was mit ihr machen. „Aua! Was soll das werden wenn’s fertig ist? Ich will ihnen nur helfen!“ wütend nimmt die Person die eben gebissene Hand weg, Ritsu atmet erstmal tief ein und aus. „Ich brauche leider Luft zum Leben Mister“ kommentiert sie sarkastisch und blickt sich weiter um.

„Das gehört ihnen, Miss Kenway“ aus dem Umhang reicht eine männliche Hand ihr ihre Assassinenhandschuhpaar, welches sie eilig an sich nimmt. In der Eile hat sie diese beinah vergessen. //Wie konnte er die so leicht bekommen? // doch ehe sie das fragen kann, wird sie erneut weitergezogen. „Kommen sie, schnell! Die Blighters sind in diesem Gebiet noch sehr stark und werden sie uns finden, ist die Hölle los“ verstehend nickt sie, legt sich eilig die Handschuhe an und folgt der noch immer vermummten Person. Hinter ihnen erklingt auch schon kurz darauf das wilde Gebrüll wütender Blighters. Sie staunt nicht schlecht, als die vermummte Person wie sie einen Enterhaken an seinem Handschuh aktiviert und sich an der Wand hochhangelt. Sie tut es ihm schnell gleich und so lassen sie vorerst die nervenden Untertanen Starricks hinter sich.

„woher haben sie diesen Haken?“ „Von einem guten Erfinder. Keine Sorge. Bell ist den Assassinen treu ergeben Miss Kenway. Dürfte ich mich nun vorstellen und hoffen, dass sie mich noch einige Momente leben lassen? Ich bin Lupin Starrick“ mit diesen Worten streift er die Kapuze von seinem Kopf nach hinten. Zum Vorschein kommt ein junger, gutaussehender Mann mit schwarzem zurückgekämmten Haar. Bis auf zwei sture Strähnen sind sie wie gegellt nach hinten gelegt. Dunkle, rehbraune Augen blicken in die ihren und versuchen in ihr innerstes zu kommen. Leicht rot werdend wendet sie den Blick ab. //Was soll das? Wieso löst er so was in mir aus?! Ich sollte den Feind nicht aus den Augen lassen! // mahnt sie sich selber, ehe sie das markante dunkle Lachen Lupins hört.

Ein kleiner Kinnbart macht sein Gesicht nur noch markanter, was es Ritsu umso schwerer macht wieder hinzusehen. „Ich entschuldige mich für das Drängen meines Vaters, Miss Kenway. Bitte, haben sie nachsehen“ „Das… das geht nicht. Immerhin will er London unterjochen und das müssten sie so gut wissen wie ich es tue!“ findet sie ihre Sprache wieder und blickt ihm diesmal fest in die Augen. „Der Blick einer Kämpferin. Den selben, den ich beim Bankett erhaschen durfte“ ein leichtes Lächeln zeichnet sich auf Lupins Gesicht nieder. „Ich werde ihnen nichts tun, keine Sorge. Ich verfolge nicht das Ziel meines Vaters, weswegen er sich auch an sie gewendet hat nehme ich an“ „Er hat etwas Unmögliches verlangt…als ob ich Vieh bin!“ sie verschränkt die Arme vor dem Oberkörper und schüttelt angewidert den Kopf.  

„Unverzeihlich, wohl wahr. Man könnte sie als vieles bezeichnen, aber Vieh? Nein, das sind sie definitiv nicht und deshalb sollte man sie nicht so behandeln. Egal was mein Vater sagte, sehen sie es als nichtig. Ich kümmere mich darum“ er verbeugt sich leicht vor ihr und streckt den Arm aus um den nächsten Enterhaken zu schießen. „Warum um alles in der Welt sind sie so zu mir?“ hält sie ihn dann doch aus Neugierde auf. „Weil sie mein Interesse geweckt haben, Miss Kenway. Darum. Passen sie auf sich auf. Ich werde die Blighters weglotsen, sie können also zurück gehen. Ich hoffe „, er haucht ihr einen geschwindten Handkuss auf, „bis bald Miss Kenway“ damit schießt er den Haken ab und hangelt sich auf in anderes Dach.  

Mit geweiteten Augen blickt sie ihm noch ein wenig nach, ehe eine Hand auf der Schulter sie ins hier und jetzt holt. „Haben wir dich gefunden. Wo warst du?!“ vernimmt sie die raue Stimme Jakobs.
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