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Stay by my side forever

von Amelia666
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 Slash
Akihiko Usami Misaki Takahashi
28.12.2017
08.02.2018
2
3.121
2
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
08.02.2018 1.402
 
Heyho meine lieben und treuen Leser/Innen, es tut mir echt unsagbar leid das es so ewig gedauert hat mit dem zweiten Kapitel aber ich hab im Moment wenig Zeit um zu schreiben. Daher ist dieses Kapitel auch um einiges kürzer als das Erste. Ich hoffe, ich komm künftig wieder öfter zum Schreiben. Bitte seid mir nicht allzu böse, ja? Nun, genug geplaudert, viel Vergnügen mit dem neuen Kap und wie immer gilt, über ein Review von euch würde ich mich sehr freuen, egal ob Lob, Kritik oder Sonstiges, einfach raus damit. ;) <3





Nach einigem Zögern, kramte ich in meiner Umhängetasche einen Umschlag hervor und überreichte ihn dem Autor vor mir, mein Gesicht hochrot versteht sich „Ich weis nicht was ich dazu sagen soll“, hörte ich seine Worte und mein Blick wanderte direkt zum geöffneten Umschlag, weiter zu den Blättern in seiner Hand bis hin zu seinem Antlitz wo ich ein schiefes Grinsen erkennen konnte und ich musste unbewusst schlucken „das sie ausgerechnet dich mit so was beauftragt haben“, murmelte er weiter vor sich hin und las sich anschließend die restlichen Unterlagen durch „das nenne ich einmal Schicksal, nicht wahr, Takahashi-kun?“, Schicksal? Von wegen, wenn Akihiko das herausfindet… dann bin ich so was von geliefert, ich musste schnellstens hier raus und eigentlich war mein Auftrag doch erledigt, oder? ODER?

Scheinbar nicht „Aber irgendwie reizt mich dieser Vorschlag so gar nicht“, grinste er in meine Richtung und mir wurde schlagartig ganz anders, diesen Blick kannte ich, sehr gut sogar. So schaute der alte Lustmolch mich immer an wenn er mir gleich an die Wäsche ging „vielleicht könntest du ja meine Meinung dazu ändern.“ Ich wusste es, so unterschiedlich sind diese beiden Typen dann wohl doch nicht denn schon war er ziemlich nah bei mir und fixierte mich mit diesen dunkelblauen Augen als wäre ich hier irgendeine Art von Beute oder so was.

Irgendwas musste mir schnellstens einfallen ansonsten würde diese Situation mein Ende bedeut… ‚Ring, Ring, Ring’ ich war noch nie so froh über mein Handy. Daher kicherte ich leicht nervös und ging ans Telefon nachdem mir mein Gegenüber bedeutete das es für ihn in Ordnung sei „Ahhh, Aikawa-san, ja, ich bin noch bei ihm“, in der Zwischenzeit war der Kerl mir erneut näher auf die Pelle gerückt, er schien es auszunutzen das ich gerade mit dem Anruf beschäftigt war „er meinte… er sei von dem Vorschlag nicht begeistert…ja ich weis aber…ja…ja… ich werde mein Bestes tun… ja… auf Wiederhören.“ Verdammter Mist, Aikawa-san verlangte da Unmögliches von mir, wie sollte ich das bitte mit meinem Gewissen vereinbaren können?

Der Sensei war mir viel zu nah, viel, viel zu nah. Ich fühlte wie das Unbehagen in mir aufstieg und in mir das Verlangen aufkeimte, ihn weg zu stoßen aber das wäre schlecht für’s Geschäft. Argggh!!! Warum kam denn niemand um mich zu „Hast du Angst vor mir, Takahashi-kun? Möchtest du das ich dir noch mehr furchterregende Dinge zeige?“, was war denn jetzt los? Ich hatte keine Angst vor ihm generell, eher davor was Usagi mit mir anstellen wird wenn er es herausfinden sollte „W-was reden Sie denn da, Sensei? Natürlich habe ich keine Angst und das mit den furchterregenden Dingen lassen wir mal schön s-sein, ja?“, wieder ertönte das nervöse Kichern aus meiner Kehle als plötzlich eine Glocke ertönte, mehrmals, es klang so als wäre es wirklich dringend also ließ der Dunkelhaarige von mir ab und betätigte die Gegensprechanlage die mit einer Kamera verbunden war „Wo ist er?!“, sofort schlug mein Herz unnatürlich schnell, war das wirklich Akihiko der unten vor dem Haus stand?

„Sie müssen sich schon etwas genauer ausdrücken, Usami-Sensei.“, oh oh, diese Stimmlage vom Wohnungsbesitzer lud ja schier ein um gereizt zu reagieren „Wenn Sie nicht wollen das ich die Tür im Eingangsbereich eintrete, schlage ich vor, Sie öffnen mir ganz schnell!!“, genau das hatte ich gemeint, der Spross aus reichem Hause verlor zusehend die Kontrolle über seine Selbstbeherrschung. Dennoch betätigte Ijuuin einen Knopf um die Tür unten zu öffnen, damit nicht genug, er öffnete sogar die Wohnungstür ehe er sich zurück zu mir ins Wohnzimmer gesellte.

Danach ging alles so schnell das ich gar nicht reagieren konnte, meine Arme wurden links und rechts durch seine Hände an dem riesigen Bücherregal –welches an der linken Wand stand und diese beinahe völlig einnahm- fixiert, ein Bein von ihm drängte sich zwischen die Meinen und seine Lippen trafen mit meinen Eigenen aufeinander. Mit weit aufgerissenen Augen starrte ich ihn an, Panik machte sich in mir breit als ich realisierte in welcher Situation wir uns, oder besser gesagt, ich mich befand „Ich muss Sie leider bitten, Ihre dreckigen Finger von meinem Eigentum zu nehmen, verehrter Sensei“, oh nein, wenn Usagi erst einmal dieses Grinsen aufsetzte und mit dieser überschwänglichen Höflichkeit in der Stimme sprach, dann wünschte man sich ans andere Ende der Welt.

Er hatte Ijuuin von mir weg gezerrt und ihn hart an die gegenüberliegende Wand geschleudert „ich sehe es nämlich höchst ungern wenn ihn jemand anderer berührt außer mir, Sie verstehen?“, das gruselige Grinsen beibehaltend, schnappte er sich mich und verließ samt mir das Appartement des Sensei’s. Dieser ließ nur ein helles Lachen von sich hören und die Worte ‚In dieser Sache ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, Usami-Sensei’. Normalerweise würde ich jetzt wie wild herumzappeln und verlangen dass er mich runter lässt aber ich war gerade nur froh dass er gekommen war und mich gerettet hatte. Selbstverständlich war mir mehr als klar dass er es an mir auslassen würde aber es war mir egal.

Endlich in seinem Auto, wurde auch gleich der Motor auf Hochtouren gebracht und schneller als erlaubt war, rasten wir über die Straßen der Stadt in Richtung… ja, wohin eigentlich? Etwas unsicher, ob ich ihn danach fragen oder lieber doch erstmal still sein sollte, brach er das Schweigen „Hat er dich angefasst?“, seine Stimme klang jetzt weniger höflich sondern eher zornig und erneut musste ich schlucken, außer das Ijuuin mich geküsst hatte, war nichts gewesen „N-nein, außer dem Kuss…“, hart wurde die Bremse betätigt und wenn ich nicht angeschnallt gewesen wäre, hätte mein Kopf sicherlich Bekanntschaft mit der Windschutzscheibe gemacht „Misaki“, sogar ich spürte wie sich die Atmosphäre im Wageninneren schlagartig unter den Gefrierpunkt begeben hatte „warum zum Teufel hast du dich nicht gegen ihn gewehrt? Warum musstest du unbedingt in seine Wohnung gehen wenn du doch genau wusstest das er hinter dir her ist?!“, langsam keimte aber auch in mir die Wut auf „Ich war viel zu überrumpelt von der Aktion, du Idiot!“, schrie ich ihn deshalb an und war im Begriff auszusteigen als die Tür verriegelt wurde „Lass mich raus! Es war mein Auftrag ihm ein neues Projekt zu unterbreiten, das ist mein verdammter Job!“, meine Stimme überschlug sich beinahe bei jedem einzelnen Wort das meine Lippen verließ und mein Körper zitterte vor Wut so stark das ich beinahe vom Sitz gerutscht wäre, hätte mich Akihiko nicht in seine Arme gezogen „Ich lasse nicht zu das du diese Wohnung oder dieses Wohngebäude noch einmal mit deinen Füßen betrittst!“, wie stellte er sich das bitte vor?

Sollte ich kündigen oder was? Niemals „Es ist mein Job, es lässt sich nicht vermeiden das ich…“ „Ich werde mit Aikawa-san reden, künftig sollen sie jemand anderes zu diesem Typen schicken.“, als wäre das so einfach, doch jetzt noch dagegen zu reden wäre sicherlich nicht gut und ich wollte ihm keine weiteren Sorgen bereiten also nickte ich schließlich an seiner Brust und krallte mich in sein Hemd „Danke“, drang meine gedämpfte Stimme durch den Wagen „das du mich gerettet hast.“, ein schweres Seufzen war die Antwort des Bestsellerautors ehe er mir einen Kuss auf die Stirn drückte, mich los ließ und den Wagen wieder startete. Anscheinend war er an den Straßenrand gefahren bevor wir gebremst hatten. Nun mit gemächlicher Geschwindigkeit, fuhren wir in die entgegen gesetzte Richtung um in unser Appartement zu gelangen. Als wir in der Parkanlage ausgestiegen waren, kamen wir nicht wirklich weit, nicht einmal bis zum Aufzug, denn Akihiko hatte sich wohl in den Kopf gesetzt die Spuren von Ijuuin an meinen Lippen auszulöschen in dem er mir seine Eigenen aufdrückte und als das noch nicht reichen würde, drängte er sich mir mit seinem ganzen Körper entgegen „U-Usagi… nicht… was ist… wenn jemand…“ „Kümmert mich nicht.“, damit war dieser Versuch der Gegenwehr auch schon wieder im Keim erstickt worden.
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