Stay by my side forever

von Amelia666
GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Akihiko Usami Misaki Takahashi
28.12.2017
08.02.2018
2
3.121
2
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Dieses Kapitel
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28.12.2017 1.719
 
Herzlich Willkommen zu meiner ersten Story in einem neuen Fandom. Ich bin mir noch sehr unsicher also bitte seid nicht zu hart zu mir. xD Ich weis noch nicht wie lange diese Geschichte werden wird daher kann ich auch noch nicht genau sagen wann die Updates dazu folgen werden. Dennoch möchte ich mich schon einmal bei allen bedanken die sich hier mein Erstlingswerk zu Junjou Romantica durchlesen und mir vielleicht sogar ein Review dazu hinterlassen werden. <3 Nun habe ich aber genug gequatscht. Bleibt noch zu sagen, viel Spaß mit dem ersten Kapitel zu Stay by my side forever.

Disclaimer: Die Charaktere gehören nicht mir sondern sind geistiges Eigentum von Shungiku Nakamura und ich verdiene hiermit auch kein Geld. Einzig die Idee zu dieser Story hier gehört mir.

Bevor ich zur eigentlichen Story komme, möchte ich euch einmal den Sachverhalt näher bringen. Mein Name ist Takahashi Misaki und ich bin 24 Jahre alt. Ungünstige Zufälle zwangen mich vor nunmehr fast sechs Jahren hier her zu ziehen. Mein großer Bruder, Takahiro, wurde ganz plötzlich nach Osaka versetzt und da ich noch ein Student an der Mitsuhashi Universität gewesen war, lebte ich fortan als Schmarotzer bei meinem überaus gastfreundlichen Vermieter… dem talentierten Autor und Fürst Akihiko Usami… eigentlich hätte ich bereits mit 23 ausziehen sollen um ein eigenes Leben zu führen aber irgendwie… nun ja, es kam anders als erwartet denn so wie ich mir nun leider eingestehen musste, liebte ich diesen perversen Kerl doch mehr als mir lieb war und so blieb ich trotz Job beim Marukawa Verlag bei ihm wohnen. Anfangs war es echt schwer, gerade Akihiko’s Vater war sehr skeptisch, war er auch vorher schon, aber als sein Sohn ihm vermittelte das ich trotz meines Jobs nicht ausziehen würde… ich war bei dem Gespräch zum Glück nicht dabei, ich wäre vermutlich zu einem Wurm mutiert. Als der große Autor schließlich nach über fünf Stunden des Diskutierens und Herumschreiens nach Hause gekommen war, war er instant auf die Couch gefallen. Er hatte furchtbar ausgesehen zu diesem Zeitpunkt. Eigentlich wollte ich ihn mit Fragen löchern aber als ich sah wie fertig er war, schluckte ich alles hinunter, brachte ihm eine Decke und setzte mich auf die Couch ihm gegenüber. Sein Gesichtsausdruck sah selbst im schlafenden Zustand sehr gequält aus und meine Sorge stieg.

Was hatte Fuyuhiko ihm wohl diesmal für Flausen in den Kopf gesetzt? Hatte dieser ihn enterbt? Aber… Akihiko wäre es wohl egal wenn dieser Fall eintreten würde… Das erinnerte mich an die Zeit wo er das ‚kleine’ Taschengeld seines Großvaters abgelehnt hatte. Und wir reden hier nicht von ein paar Tausend Yen, nein, die Rede war von mehreren Millionen Yen oder so. Damals bin ich leicht angepisst gewesen aber das legte sich schnell wieder. So, genug in der Vergangenheit herum gelungert, kommen wir zum Hier und Jetzt. Mein Job beim Verlag verlief sehr gut, auch hatte ich vermehrt mit Ijuuin-Sensei zu tun, sehr zum Missfallen von Akihiko aber es gehörte schließlich zu meiner Arbeit und so hatte der große Usami eingelenkt… Ok, eingelenkt war wohl das falsche Wort… ‚Wenn er dich irgendwie berührt oder auch nur komisch anredet, werde ich ihm alle Knochen brechen’ das waren seine Worte gewesen und ich hatte in dem Moment echt Angst vor ihm. Sein Gesichtsausdruck war mehr als ernst gewesen. Danach hatte er mir am Hals einen riesigen Knutschfleck verpasst, mich quasi als SEINS markiert und war dann gemächlich nach oben in sein Zimmer gegangen um sich an sein neuestes Projekt zu setzen. Seitdem trage ich entweder einen Schal oder aber einen Rollkragenpullover. So auch jetzt bei gefühlten 40 Grad im Schatten, in dem geschlossenen Büro des Marukawa Verlages und langsam gingen mir die Ausreden aus wenn mich wer fragte warum ich ausgerechnet im Hochsommer mit einem Rollkragenpullover hier saß.

Meine Laune sank in den Keller als der Grund meines Aufzuges auch noch im Verlag erschien und ich gerade auf dem Weg zu Aikawa-san war. Natürlich begegneten wir uns auf dem Weg dort hin, immerhin war sie seine Editorin „Misaki, gut das du hier bist“ begrüßte sie mich und bemerkte danach erst das auch der Autor anwesend war „Sensei, endlich, wo ist das Manuskript?!“ komisch, fast immer wenn es nahe der Deadline war und die Zwei aufeinander trafen, wurde sie laut und er eher abweisend, es schien ihn so gar nicht zu kümmern das die Rothaarige ihn auch verprügeln würde wenn sie nicht bekam was sie wollte. Gelassen stand er da in seinem sündhaft teuren Anzug, die Arme vor der Brust verschränkt und… sein Blick galt mir… schnell versuchte ich ins Innere des Büros von ihr zu gelangen um die notwendigen Dokumente für Ryou zu erlangen und mich möglichst unbemerkt wieder aus dem Staub machen zu können. Mein Glück hatte mich wirklich an dem Tag verlassen als ich das Jobangebot hier erhalten hatte. Gerade als ich auf dem Weg zum Aufzug war, wurde ich am Handgelenk gepackt und auch schon in die entgegen gesetzte Richtung gezerrt „HEY! Lass mich los! Ich muss noch arbeiten, verdammt Usagi-san!!“

Jedoch half alles Zedern und Schreien nichts, er ließ mich nicht los, erst als wir zusammen in seinem Auto saßen und er mit lächerlich hoher Geschwindigkeit über die Straßen bretterte. In meiner Tasche waren immer noch die Unterlagen für Ryou „Hey… ich muss diese Dokumente schnellstens zu Shizukuishi-san bringen also dreh sofort um und…“ weiter kam ich nicht, er war zum Straßenrand gefahren und mit quietschenden Reifen dort stehen geblieben ehe er sich zu mir rüber gebeugt hatte um meine Lippen mit den Seinen zu verschließen. Das tat er jedes Mal wenn er einem Gespräch ausweichen wollte oder er sagte ‚Ich liebe dich, Misaki’ doch diesmal nicht, hier ging es um meine Arbeit und diese war mir sehr wichtig, ich wollte dort niemandem Umstände oder Sorgen bereiten. Deshalb drückte ich ihn mit all meiner Kraft von mir, wischte mir mit dem Ärmel über den Mund und setzte erneut zum Sprechen an „Was sollte das werden?! Fahr mich sofort zurück, ich muss diese Unterlagen schnell weiter geben! Das ist echt wichtig ok?!“, hätte ich mal lieber nicht in sein Gesicht gesehen nachdem ich geendet hatte. Sein Blick war ärgerlich und zu gleichen Teilen verletzt aber wieso? War es so schlimm dass ich meine Arbeit gern ausführte? Hatte ich vielleicht etwas getan was ihn verärgert hat? Ich hatte doch immer darauf geachtet so wenig Kontakt mit Ijuuin-Sensei zu haben wie möglich und wenn es sich gar nicht mehr vermeiden ließ, stellte ich immer sicher das er mir nicht zu nahe kam, also warum schaute Akihiko mich so an „Ahm… was ist mit dir?“, konnte ich mich leise flüstern hören, im Moment vertraute ich meiner Stimme nicht wirklich von daher entschloss ich mich dazu so leise zu reden.

Von ihm kam nichts, er startete den Motor, bediente den Blinker und reihte sich in den Verkehr in Richtung Verlagshaus ein. Dort kamen wir auch wenige Minuten später an. In der Zeit hatte sich ein unangenehmes Schweigen über uns ausgebreitet und es brachte mich beinahe um den Verstand als er, sobald ich ausgestiegen war, den Retourgang eingelegt hatte und verschwand. Noch einige Zeit blickte ich ihm einfach nur nach bis „Takahashi-kun! Da bist du ja, schnell, Shizukuishi-san wartet schon ganz ungeduldig auf die Dokumente!“, die Rothaarige empfing mich mit ihre durchdringen Stimme noch ehe ich ins Innere des Hauses kommen konnte. Richtig, die Unterlagen. Eiligen Schrittes kam ich zum Aufzug und betätigte im Inneren den Knopf um ins gewünschte Stockwerk zu gelangen. Kaum ausgestiegen beschleunigten sich meine Schritte erneut um so schnell wie möglich zu Ryou zu kommen. Vor ihm verbeugte ich mich so tief es ging und hielt ihm die gewünschten Unterlagen hin „Es tut mir leid dass Sie warten mussten. Bitte verzeihen Sie mir.“, er nahm mir die Unterlagen aus der Hand und ich erhob mich wieder, er schien nicht wirklich böse auf mich zu sein auch wenn ich ihm Probleme bereitet hatte „Schon in Ordnung, Takahashi-kun. Könntest du bitte bei Ijuuin-Sensei das Manuskript abholen und ihm diese neue Idee unterbreiten?“, ich sollte…WAS? Manuskripte abholen ok… aber neue Ideen unterbreiten? Ausgerechnet ihm? „N-neue Idee?“, wollte ich daher wissen und Ryou ging zurück zu seinem Schreibtisch, öffnete eine Schublade und holte einen Stapel Papier heraus den er mir in die Hand drückte „D-d-das ist ein Scherz, richtig?“, kicherte ich äußerst nervös. Mein Gegenüber konnte das nicht ernst meinen, nicht bei jemand wie Ijuuin-Sensei, bei Akihiko, ja, aber nicht… „Durchaus nicht, Ijuuin-Sensei hatte von sich aus den Wunsch geäußert etwas Neues zu versuchen und als sein Redakteur ist es meine Pflicht ihm dabei zu helfen und das ist das Ergebnis meiner Recherchen. Also könntest du es ihm bitte schmackhaft machen, ja?“, der meinte das wirklich ernst… ok Misaki, reiß dich zusammen, es ist nur ein Job „I-ich werde mein Bestes tun um ihm die Idee zu unterbreiten.“, somit verabschiedete ich mich bei Ryou und verließ das Büro von ihm wieder.

Draußen am Gang blieb ich erstmal stehen, wie sollte ich das bitte anstellen? Wenn Akihiko das heraus finden sollte, er würde durchdrehen. Scheisse! Aber ich musste es irgendwie schaffen, immerhin ist es meine Arbeit. Langsam setzte ich mich in Bewegung um aus dem Verlagshaus hinaus und zu Ijuuin-Sensei zu gelangen. Mit jedem Meter dem ich dessen Zuhause näher kam, zog sich mein Magen immer mehr zusammen. Vor dem riesigen Wohnkomplex schluckte ich noch einmal und atmete tief durch ehe ich die Klingel mit zittrigem Finger betätigte „WAS IST!!“, hallte es wenige Sekunden danach durch die Sprechanlage und kurz zuckte ich zusammen „E-entschuldigen Sie, Takahashi Misaki vom Marukawa Verlag, ich bin hier um…“ „Ahhh, Takahashi-kun, warte…“, und schon ertönte ein Piepen das die Tür im Eingangsbereich öffnete so das ich hindurch gehen konnte. Wenige Momente später stand ich auch schon in Ijuuin-Sensei’s Wohnung, nicht wissend wie ich mich nun verhalten sollte „Möchtest du mir nicht sagen was du hier willst?“, erst seine Stimme riss mich aus meiner Trance „Uhm… ich…“, nach einem Räuspern meinerseits, straffte ich die Schultern und riss mich zusammen „Ich bin hier wegen des Manuskriptes und… und… um Ihnen eine neue Idee zu unterbreiten.“, sogar ich spürte die aufsteigende Röte in meinem Gesicht als ich an das dachte was ich ihm gleich unterbreiten würde.
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