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Sicher, das es nicht nur Einbildung ist?

GeschichteLiebesgeschichte / P16
26.12.2017
08.04.2018
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26.12.2017 1.214
 
Hallo ihr Iieben! Das hier ist mein erstes Fanfic und ich würde mich riesig freuen wenn ihr mir Tips geben könntet was ich verbessern könnte!

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Hi, ich bin Alicia. Ich stehe hier gerade in einer der vordersten Reihen des Konzertes von Olly Murs.
Er singt gerade eines seiner neuesten Lieder. Ich bin total in den Song vertieft, weil er mir damit gerade aus der Seele spricht. Er singt ihn voller Gefühl und Hingabe. Der pure Wahnsinn. Ich bin gerade so froh, dass mir meine beste Freundin die Karten für das Konzert geschenkt hat.

Ich schloss für eine kurze Zeit meine Augen, um mich dem Lied und der Gefühle darin hinzugeben. Als ich meine Augen wieder öffnete und zu ihm aufsah, kam es mir so vor als würde er mich beobachten. Aber wieso sollte er das tun? Ich bin doch sowieso nur eine weitere seiner „Fan Girls“, obwohl ich es absolut nicht ausstehen konnte, wenn man jemanden so auf die Pelle rückt und keine Ruhe lässt. Ich schüttelte meinen Kopf, da es sicher nur Einbildung war. Doch als ich noch einmal kurz hinsah schien es weiterhin so als würde er mich beobachten. Doch diesmal wand ich den Blick nicht ab. Er hat wirklich schöne Augen. Moment, woran denke ich da? Er ist ein international gefeierter Popstar. Mit mir würde sich so jemand doch sowieso nicht abgeben. Um mir keine weiteren Gedanken zu machen, sah ich mich um. Absolut alle waren von ihm gefesselt. Natürlich waren überall um mich herum hysterische Fans wo die meisten nicht mal auf seine Lieder hörten, sondern nur „seinen Traumbody betrachten“. Bäh. Wenn sie es so nötig hatten sollten sie sich jemanden suchen der ihnen ebenbürtig war. Ok, er sah wirklich nicht schlecht aus. Allerdings fand ich ihn auch gut als seine Kariere erst angefangen hat und er noch etwas mehr auf den Rippen hatte. Aber ich fand es persönlich gut, dass er seine wirklich sehr persönlichen Gefühle in seinen Songs verarbeitete und damit eigentlich jedem Menschen aus dem Herzen sprach.

Ich sah wieder zu ihm auf, denn mit seiner hysterischen Fangemeinde war ich sowieso nicht einverstanden. Ich achtete lieber auf ihn und seine Songs, gab mich ihnen hin. Doch es schien weiterhin so als würde er mich beobachten. Wieso tat er das? Ich sah mich noch einmal kurz um, um mich zu vergewissern, dass er nicht doch jemand anderen ansah, doch das fand ich doch etwas merkwürdig, wenn er es nicht tun würde. Immerhin bin ich die einzige „Normale“ hier. Soweit man hier als normaler auffallen sollte.

Als sein Lied zu Ende war, drehte er sich kurz weg und schien einem Securitymann im Hintergrund etwas mitzuteilen. Jeder wunderte sich darüber, aber er war der Star. Er durfte sich aussuchen was er tat und was nicht. Nachdem er etwas getrunken hatte wandte er sich wieder an alle und sang dann mit dem nächsten Song weiter. Plötzlich wurde ich von der Seite angetippt. Ich drehte mich zu besagter Person und wunderte mich sichtlich, denn es war der Securitymann der gerade noch bei ihm auf der Bühne stand. „Ähm ja?“, fragte ich ihn zaghaft. „Herr Murs möchte sie bitten in den Backstage Bereich zu kommen!“ Ähm… bitte was? Hat er mir das gerade allen Ernstes gesagt? Wieso sollte ich denn in den Backstage Bereich? Er kennt mich doch gar nicht! Und wieso gerade ich??? Doch bevor ich weiter darüber grübeln konnte, sprach mich der Securitymann noch einmal an. „Würden Sie bitte mitkommen?“, fragte er gerade laut genug das ich es hören konnte. „Ähm, ja! Ja, ich komme mit!“ „Gut!“ Er ging voraus und ich folgte ihm immer noch verwirrt was das jetzt sollte. Im Backstage Bereich brachte er mich in einen Raum, der sehr nach einem Wohnzimmer aussah. ´Wieso brauchten die Stars so etwas denn bitte, wenn sie doch sowieso nur für ein paar Stunden da sind? ´ Ich setze mich auf die Couch und schaute mir das restliche Konzert über den Fernseher an der hier drinstand. Der Securitymann hat sich währenddessen wieder seiner Arbeit zugewandt, nachdem er bemerkt hat das ich kein typischer Fan bin und hier Chaos verbreiten würde um an irgendwelche persönlichen Sachen von Olly Murs zu kommen. Ich bin die letzte die damit angeben würde, wenn ich etwas Persönliches vom ihm besäße.

Ich war gerade so in meinen Gedanken vertieft, das ich nicht einmal bemerkte wie jemand den Raum betrat. „Hallo“ Ich erschrak, drehte mich um und blickte genau in das Gesicht von Olly Murs. „Äh, hallo!“ Er lächelte mich an und kam dann zu mir herüber. „Wie heißt du?“ „Ich bin Alicia!“ Ich sah ihm direkt in die Augen, weil sich das so gehörte. Immerhin bin ich anständig erzogen worden. „Darf ich Ihnen eine Frage stellen?“, fragte ich zaghaft. „Natürlich! Und nenn mich doch bitte Olly und du kannst mich ruhig mit du anreden!“ „Ähm, ok…“ Jetzt bin ich etwas verwirrt… „wieso hast du gerade mich nach hier hinten in den Backstage Bereich?“ Nachdem ich mich gesetzt hatte, setzte er sich direkt in den Sessel mir gegenüber damit wir direkter miteinander reden konnten. „Ich glaube, weil du kein typisches Fan Girl bist und ich das Gefühl hatte das du dich für meine Songs interessierst! Außerdem hatte ich das Gefühl das dir vor allem ‚Love You More‘ sehr aus dem Herzen gesprochen hat!“ Ich sah ihn an und wusste nicht was ich sagen sollte. „Damit hatte ich wohl recht!“ Ich schaute auf meine Hände. „Ja, da hast du Recht!“ Ich atmete einmal kurz durch und sprach dann weiter. „Es ist eine komplizierte Sache! Aber ja, vor allem deine Songs haben mir geholfen mit dem ganzen besser klar zu kommen! Eine Freundin hat mir übrigen die Karte geschenkt, sonst wäre ich heute gar nicht da!“ Er schaute mich an überlegte allen Anschein nach was er sagen sollte. Ich sah wieder zu ihm auf und versuchte aus ihm schlau zu werden. Nur das ist wohl etwas schwieriger als ich dachte.  „Du hast dann wohl so etwas Ähnliches erlebt wie ich bevor ich die Songs für mein neues Album geschrieben habe!“ Ich wunderte mich über seine Ehrlichkeit. „Äh, ja! Aber ich hatte immerhin kein so gutes Ventil um damit klar zu kommen als du!“ „Was hältst du davon, wenn wir etwas essen gehen und uns damit unterhalten würden? Ich habe das Gefühl das sie ein sehr ehrlicher Mensch sind, der andere nicht verraten oder reinlegen würden!“ Jetzt war ich baff. Woher wusste er das? Ist er darauf gekommen nur, weil ich so vertieft in seine Songs war und ich mich ihm noch nicht an den Hals geworfen habe? „Woher willst du denn wissen das ich wirklich so ein Mensch bin?“ Jetzt sieht er mich verwundert an. „Du bist mir bis jetzt noch nicht an den Hals gefallen, hast noch nicht hysterisch gekreischt, was du auch nebenbei gesagt während des ganzen Konzertes nicht getan hast! Du hast dich für mich und meine Songs interessiert, was ich damit zu sagen hatte! Es war dir die ganze Zeit nicht wichtig das du auf dem Konzert eines berühmten Popstars bist, sondern auf dem Konzert von jemanden dem es wichtig ist seine Gefühle und Erfahrungen mit besonderen Situationen weiterzugeben! Soll ich weitermachen oder reicht dir das vorerst? Ich habe dich die ganze Zeit beobachtet!“ Verdattert blickte ich zu ihm. „Okay, ich geh mit dir etwas essen!“
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