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Maria X Mary-Eine Weihnachtsgeschichte

OneshotFamilie, Übernatürlich / P18
Bloody / Mary Hydra Ichiro Rosario di Maria OC (Own Character) Shinobu Takumi Sakuraba
26.12.2017
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Yokohama, Japan

Es war ein wunderschöner sonniger Wintermorgen. Alles war von einer weißen Schneedecke bedeckt und alle Häuser waren schon festlich für das kommende Weihnachtsfest geschmückt. Die Einwohner Yokohamas liefen dick eingepackt in Wintermäntel, Mützen, Schals und Handschuhe.

Viele von Ihnen mussten noch die letzten Weihnachtsgeschenke kaufen gehen, andere machten einen kleinen Spaziergang und wieder andere gingen ins Kino oder schick essen und wieder andere trafen sich mit Freunden und Verwandten.

Auch in einer kleinen Kirche in der Nähe vom Stadtpark liefen die letzten Weihnachtsvorbereitungen. Die Bewohner ein junger Mann mit blonden Haaren und blauen Augen im Alter von 25 Jahren mit Namen Ichiro Rosario di Maria und sein Geliebter, ein junger Mann mit roten Haaren und roten Augen und einem physischen Alter von 24 Jahren namens Bloody Mary erledigten die letzten Vorbereitungen für Ihr besinnliches Weihnachtsfest.

Maria war der letzte Nachfahre der Legendären Exorzisten Familie di Maria, somit war ein Priester und besaß wie alle Mitglieder der di Maria Familie die Macht des Exorzismus, mit der er Vampire vernichten kann.

Mary heißt eigentlich mit vollem Namen Bloody Mary Seraphin di Luce und ist das letzte Lebende Mitglied der Königsfamilie der Vampire und somit rechtmäßiger Herrscher über das Vampirvolk und ist in Wirklichkeit 425 Jahre alt.

Während Maria das Wohnzimmer weihnachtlich dekoriert, ist Mary in der Küche und probiert verschiedene Weihnachtsgerichte aus. Gerade zauberte er ein drei Gänge Menü bestehend aus einer Hochzeitssuppe, einem Kaninchenbraten mit Kartoffelklößen und Rotkohl und als Nachtisch Weihnachtspudding mit Sahne und Früchten.

Inzwischen ist Maria mit dem schmücken des Weihnachtsbaum beschäftigt, als er damit fertig ist betrachtet er sein Werk und ist sehr zufrieden damit. Anschließend begab er sich in die Küche und umarmte Mary von hinten, dieser schmiegte sich an Ihn.

„Bist du fertig mit dem schmücken und dekorieren des Wohnzimmer und des Weihnachtsbaum Maria?“ fragte Mary.

„Ja bin ich und wie kommst du mit dem Essen vor ran Mary, darf ich mal kosten?“ erwiderte Maria seinem Partner und umarmte ihn etwas fester.

„Klar darf du mal kosten, hier bitte.“ sagte Mary und hielt Maria ein Stück von dem Kaninchenbraten hin, was Maria langsam in den Mund nahm und langsam kaute.

„Mhm das schmeckt wirklich gut, habe ich dir schon mal gesagt das du ein ausgezeichneter Koch bist mein Schatz?“ fragte Maria

„Nein das hast du mir bisher noch nicht gesagt mein Honey, ich freue mich das es dir schmeckt.“ erwiderte Mary und lächelte ein warmes Lächeln.

Dieses Drei Gänge Menü würde Mary also zum Weihnachtsfest zubereiten. Das jetzige Menü wurde natürlich von den beiden verspeist, weil zum Wegschmeißen es zu schade gewesen wäre.

Für den Nachmittag hatten die beiden beschlossen noch auf den Weihnachtsmarkt zu gehen, um noch die restlichen Weihnachtsgeschenke zu besorgen und anschließend noch mit Ihren Freunden und Bekannten Glühwein zu trinken.
Die beiden zogen sich also Ihre Winterkleidung an und verließen die Kirche. Sie wanderten Händchen halten durch die schneebedeckten Straßen von Yokohama und hielten ab und zu vor einem Schaufenster um die Auslagen zu betrachten.

Nach einer Weile kamen sie schließlich auf dem Weihnachtsmarkt an, wo sie schon freundlich von Marias Onkel Shinobu, Marys bester Freundin Hydra und Marias besten Freund Takumi begrüßt wurden.

„Dann seid Ihr ja endlich Ichiro und Mary, wir haben schon auf gewartet, also lasst uns los.“ meinte Shinobu.

„Ja lasst uns los, wir wollen uns ja auch alles genau ansehen, was es so schönes gibt und wir sind ja nicht umsonst hier.“ riefen die anderen im Chor.

Somit machten sie sich auf den Weg die einzelnen Stände zu erkunden. Mary und Maria machten vor einem Stand halt an dem es Schmuck zu kaufen gab. Mary fiel ein Ring ins Auge und nahm Ihn genauer unter die Lupe.

„Sag gefällt dir der Ring, wenn ja willst du Ihn zu Weihnachten haben oder lieber was anderes?“ fragte Maria und schaute Mary tief in die Augen.

„Ja mir gefällt der Ring sehr, aber ich möchte erst mal weiter gucken um zu sehen ob mir noch was anderes gefällt.“ erwiderte Mary.

„Okay dann gucken wir erst mal weiter, komm lass uns weitergehen.“ meinte Maria daraufhin.

Somit zogen die beiden weiter und besuchten viele verschiedene und interessante Stände, an denen es die verschiedensten Waren zu bestaunen gab, also war für jeden Geschmack und jedes Hobby etwas dabei.

Nach einer Weile trafen sich alle am Glühweinstand wieder und bestellten sich Glühwein oder Winterpunsch und unterhielten sich über die Arbeit, darüber wie sie die Weihnachtstage verbringen würden.

Sie verabredeten sich zum Abendessen um 18.30 Uhr in der Kirche von Maria und Mary am Heiligabend mit anschließender Bescherung. Am 25.12 würden sie gemeinsam mittags Essen gehen und am 26.12 waren sie bei Takumi und Hydra zum Essen eingeladen.

Als der Weihnachtsmarkt so langsam für diesen Abend die Pforten zu schließen begann verabschiedeten sich Maria und Mary von den anderen und machten sich mit den Geschenken auf den Heimweg.

Auf halben Weg zur Kirche bemerkte Mary plötzlich ein Geräusch aus einer Gasse und ging auf diese zu um nachzusehen was das Geräusch verursacht hatte. In der Gasse angekommen blickte er sich einmal nach links und rechts um.

Bis er schließlich die Ursache für das Geräusch fand, es war ein Baby das sich in einer tragbaren Wiege befand und leise vor sich hin weinte. Vor dem Baby lag eine Frau auf dem Boden, die sich nicht mehr rührte.

Mary ging vor der Frau in die Hocke und überprüfte sie auf Lebenszeichen, aber da war nichts mehr zu machen die Frau war Tod, was man unschwer an der Schusswunde in Ihrer Brust erkennen konnte. Das Baby war wohl das Kind der getöteten Frau.

Der Kleine, denn es war ein Junge wie Mary jetzt feststellte war unverletzt, das lag aber wohl daran das seine Mutter Ihn vor wem auch immer beschützt hatte, diese Tat aber mit Ihrem eigenem Leben bezahlt hatte.

Mary hatte eine kleine Vermutung warum der Kleine weinte, außer wegen seiner toten Mutter, sondern auch weil er Hunger hatte und dringend eine neue Windel bräuchte. Mary entschloss sich kurzerhand den kleinen mitzunehmen.

Mary hob die tragbare Wiege mit dem Kleinen an und verließ mit Ihm die Gasse. Aber bevor er diese ganz verlassen hatte drehte er sich nochmal zu der Frau um und schnippte kurz mit den Fingern und der Leichnam ging in Flammen auf und verbrannte innerhalb weniger Minuten zu einem Häufchen Asche.

Dann begab er sich zum Ausgang der Gasse wo Maria schon voller Sorge auf Ihn wartete und dann gleich darauf ansprach wo er den hingegangen ist und was er dort gemacht habe.

„Mary wo bist du gewesen du warst auf einmal weg, du kannst doch nicht einfach so verschwinden, ich habe mir große Sorgen gemacht, es hätte dir ja auch irgendetwas passiert sein können. Mach so etwas nie wieder ohne mir vorher Bescheid zu sagen.“ schimpfte Maria mit Ihm.

„Es tut mir leid, ich wollte nicht das du dir Sorgen machst wird nicht wieder vorkommen. Ich hatte aber einen sehr wichtigen Grund dafür und zwar habe ich dieses Baby in der Gasse gefunden und seine Mutter mit einer Schusswunde in der Brust, Ihr konnte ich nicht mehr helfen, aber dem Kleinen werde ich helfen. Er braucht was zu Essen und eine neue Windel.“ erwiderte Mary.

Jetzt erst fiel Maria die tragbare Wiege auf die Mary trug und beugte sich nach vorne um das von zu viel weinen eingeschlafene Baby zu betrachten.

„Dann sollten wir zur nächsten Tankstelle gehen und Sachen für den Kleinen kaufen und dann sollten wir schleunigst nach Hause, den diese eisige Kälte ist nichts für den Kleinen. Sag mal was hast du mit dem Leichnam der Mutter gemacht?“ fragte Maria.

Ja das sollten wir tun. Um auf deine Frage zu antworten den Leichnam der Mutter habe ich durch ein Fingerschnippen in Brand gesteckt und zu einem Häufchen Asche werden lassen, also mach dir darum keine Gedanken.“ erwiderte Mary.

Dann ging er an Maria vorbei und machte sich auf den Weg zur Tankstelle. Maria folgte Ihm und dem schlafend Jungen zu der Tankstelle. Bei dieser angekommen gingen rein und wurden auch sofort fündig und packten alles ein. Sie gingen mit Ihrem Einkauf zur Kasse und bezahlten alles.

Danach verließen sie die Tankstelle und gingen auf direktem Wege nach Hause. Im Wohnbereich der Kirche ankommen, nahm Mary den Kleinen vorsichtig aus der Transport wiege. Anschließend begab er sich mit dem Kleinen ins Badezimmer des Wohnbereiches und wickelte den Kleinen.

Währenddessen bereitete er eine Flasche Milch für den Kleinen vor und als Mary mit dem Kleinen auf dem Arm wieder kam reichte er die Flasche an diesen und dieser fütterte den Kleinen mit der Milch, die er gierig verschlang.

Als der Kleine fertig war legte Mary Ihn sich über die Schultern und klopfte Ihm leicht auf den Rücken und der kleine machte brav ein Bäuerchen. Danach gähnte der Kleine müde und zufrieden. Mary  brachte den kleinen ins Schlafzimmer, wo sich jetzt auch ein Wiege befand für den Kleinen und legte Ihn zum Schlafen darein.

Der Kleine schlief ruckzuck ein und rollte sich dabei wie ein kleines Kätzchen zusammen. Mary musste dabei ein bisschen schmunzeln und freute sich darüber das der Kleine nun ganz friedlich schläft.
Am Heiligabend als die anderen da waren lernten sie den Kleinen Jungen, der übrigens auf den Namen Jascha hörte kennen und erfuhren seine traurige Geschichte, die Mary und Maria vom Jugendamt erfahren hatten. Da der Kleine den beiden so ans Herz gewachsen war wollen die Beiden Ihn Adoptieren.

Was sie schließlich auch taten und zwar am Tag Ihrer Hochzeit, den Maria hatte seinem Mary am Heiligabend einen Heiratsantrag gemacht, den dieser natürlich annahm. Ein Jahr später wurde Ihre Kleine Familie durch ein weiteres Kind vergrößert.

Mary brachte nämlich im Sommer einen kleinen Jungen namens Jarrin zur Welt. Jascha freute sich riesig über seinen kleinen Bruder und hatte Ihn sehr lieb. Sie lebten Glücklich bis ans Ende Ihrer Tage und waren froh das sie so zwei reizende Kinder vom lieben Gott geschenkt bekommen hatten.

Jascha und Jarrin bescherten Ihren Eltern noch viele Enkelkindern und sogar Ihre Urenkel lernten beide noch kennen, bis sie schließlich friedlich Arm in Arm einschliefen für immer.
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