WhatsApp für dich - Íslenska fyrir byrjendur

von myamemo
GeschichteRomanze, Familie / P18 Slash
25.12.2017
08.12.2019
164
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Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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Ryan POV.

Offenbar schaffe ich es doch irgendwann noch einzuschlafen, denn als ich das nächste Mal einen halbwegs klaren Gedanken fassen kann stelle ich fest, dass meine Augen zu sind und sobald ich diese aufblinzele sagt mir die Nachtuhr meines Handys, dass es bereits Morgen ist – ein recht früher Morgen, wie ich zugeben muss, aber dennoch Morgen und da es nach unserem kleinen Trinkgelage noch nicht allzu spät war als wir ins Bett gegangen sind, bestimme ich jetzt einfach dass das genug ist und fühle mich deswegen auch kein bisschen schlecht, als ich mich gegen meinen Freund drücke, der noch immer so unglaublich dicht hinter mir liegt, dass sein Schritt sich perfekt gegen meinen Hintern schmiegt.

Falls meine Erregung über Nacht abgeklungen sein sollte, dann ist sie spätestens jetzt wieder voll mit dabei und muss mir einen Augenblick später schon auf die Unterlippe beißen um das Stöhnen zu unterdrücken, welches mir bei der ersten Regung von Fionns Körpermitte entfleuchen will. Scheinbar ist diese auch schon wach oder ist zumindest nicht davon abgeneigt, sich von mir wecken zu lassen und irgendwie finde ich gerade ziemlich fragwürdigen Gefallen an der Situation und würde gerne mal ausprobieren, wie weit ich das Spielchen treiben kann, bis Fionn davon aufwacht.

Gott, allein der Gedanke an dieses kleine Experiment lässt mein Blut noch schneller durch meine Adern pumpen und ich kann froh sein dass ich bereits liege, da mir davon ganz schnell ganz schön schwindelig wird.

Hoffentlich nimmt mir mein Freund diese Art Weckruf nicht übel. In ihr schlummert noch so viel Potential...

***
Fionn POV.

Allzu lange kann die Runde Schlaf aber auch nicht sein. Denn es kommt mir nur vor wie Minuten, dass ich meine Augen leicht wieder aufzwinge und einen roten Haarschopf vor ausmache. Gleichzeitig drückt Ryan seinen Hintern immer wieder gegen meine Vorderseite, welche sich darüber sehr freut und sich energisch dem knackigen Backen entgegen drückt.

Oh man, was ist denn hier kaputt? Erst denke ich noch, dass mein Freund vielleicht träumt, aber dazu ist sein Körper nicht so entspannt wie sonst, weswegen ich das ausschließe. Ich habe eher die Ahnung, dass er auf einer Mission ist…

Dann warte ich mal ab, was noch so passiert und was er noch sich einfallen lässt, der Schlingel. Vor allem, wenn er mich schon weckt, was ja eigentlich sonst mein Part ist.

***
Ryan POV.

Für einen kurzen Moment verspannt sich der Körper hinter mir und ich halte einen Augenblick lang abwartend den Atem an um zu sehen, ob Fionn aufgewacht ist oder ob das lediglich eine automatische Reaktion war. Da sich in den darauffolgenden Sekunden allerdings sonst nichts weiter tut, nehme ich großzügig an es war letzteres und atme erleichtert auf, bevor ich langsam mit dem fortfahre, was ich begonnen habe.

Nicht, dass mein ultimatives Ziel nicht das wäre, Fionn aufzuwecken – mein Spielchen kann ich nur bis zu einem gewissen Grad betreiben, danach bin ich auf einen aktiven Partner angewiesen – ich will einfach nur nicht, dass das zu früh passiert. Dann kann ich mich nämlich noch ein bisschen ausprobieren und muss nicht Rede und Antwort stehen, was ich da bitte machen würde. Wenn ich mich ganz geschickt anstelle, kommt es gar nicht erst zu einer solchen Frage, weil mein Freund dann bereits so gefangen in seiner Lust sein wird, dass er keinen klaren Gedanken fassen kann außer dem, wie er am schnellsten zu seinem Höhepunkt kommt.

Das mag jetzt zwar vielleicht etwas platt klingen und so, als hätten wir Männer nur das Eine im Kopf, aber so ist es nicht mal gemeint – wenn es vielleicht auch gerade ziemlich zutreffend ist, zugegebenermaßen.

Wie dem auch sei, das kann Fionn später selbst beurteilen und dann werden wir ja erfahren, ob ich mich einigermaßen okay angestellt habe oder ob ich sowas in Zukunft lieber sein lassen und einen anderen Weg finden sollte, mir Erleichterung zu verschaffen. Bis dahin tue ich einfach das, was ich für richtig halte und was sich gut anfühlt und hoffe einfach, dass mein Freund das ähnlich oder gar genauso sieht.

Da ich mich allerdings nach einer Weile wie ein ungeschickter Teenager fühle, drehe ich mich zu meinem Liebsten um und nehme die Sache nun wortwörtlich in die Hand, bevor einer von uns noch eventuelle Reibungsverbrennungen davonträgt. Meine Hand macht das zwar auch nicht wirklich besser, als sie so über Fionns Schritt reibt, aber wenigstens habe ich so mehr Gefühl für die Berührungen, die ich ihm zukommen lasse.

Dass er dabei weiterhin so seelenruhig vor sich hin schlummert ist mir ein wahres Rätsel, aber ich hinterfrage das Ganze lieber nicht, immerhin will ich das ja auch eigentlich so. Außerdem reicht es mir momentan voll und ganz, was ich für Reaktionen bekomme und dass diese nicht davon abhängig sind, ob Fionn wach ist oder nicht.

Gott, allein das Gefühl, wie er in meiner Hand immer weiter anschwillt und hart wird und was für eine unbändige Hitze er dabei ausströmt... Hmm... Wenn ich ihn doch nur sehen könnte... Oder schmecken... Fuck... Da läuft mir direkt das Wasser im Mund zusammen. Wortwörtlich. Und mit jeder verstreichenden Sekunde nimmt dieser letzte Gedanke immer mehr Form an und wächst sich letztendlich zu etwas aus, was sich nicht mehr ignorieren oder beiseite schieben lässt, bis der Drang so groß wird, dass meine Hand vor unterdrückter Lust zu zittern anfängt.

Bevor ich allerdings irgendetwas in Angriff nehme, werfe ich einen prüfenden Blick auf meinen zum Glück noch immer schlafenden Freund und als der auch nach einer kurzen Beobachtungsphase keinen Mucks von sich gibt traue ich mich schließlich, meine Hand sanft in den Bund seiner Schlafhose zu haken und diese so langsam wie es nur geht und wie ich es selbst aushalte Stück für Stück nach unten zu schieben.

Mir fällt es nicht mal sonderlich schwer in dem Moment nicht darüber nachzudenken was ich gerade tue, ich konzentriere mich einfach auf meine Aufgabe oder eher Mission und versuche, mein Ziel zu erreichen – was auch ganz gut so ist, denn würde ich über all das hier nachdenken, dann hätte ich schon längst aufgehört und mich gefragt, was zum Teufel nur in mich gefahren ist und ob ich noch ganz bei Verstand bin.

So allerdings genieße ich jedes noch so kleine Fleckchen Haut welches sich mir nach und nach zeigt und beiße mir zwischendurch immer mal auf die Unterlippe, um nicht aufzustöhnen. Meine Augen fliegen hin und wieder nach oben zu Fionns Gesicht, aber da sich dort noch immer nichts tut kann ich getrost weitermachen und irgendwann habe ich dann schließlich das freigelegt, wonach ich mich gerade am Meisten verzehre.

Wenn ich richtig sehe, dann glänzt die sich mir entgegen reckende Spitze auch schon ein bisschen, selbst wenn nicht wirklich viel Licht ins Zimmer fällt und auch wenn ich es kaum noch erwarten kann, die ersten Lusttropfen auf meiner Zunge zu schmecken und sie mir darauf zergehen zu lassen, so muss ich doch einen Moment innehalten und kann nichts anderes tun, als zu starren.

Gott, was für ein Anblick...

Eigentlich müsste man sich Zeit nehmen für so etwas atemberaubend Schönes und eigentlich hätte ich die auch, wenn man es genau nimmt, aber... uneigentlich will ich mir gerade keine Zeit nehmen, ich will dieses Kunstwerk von Mutter Natur einfach nur in den Mund nehmen und jede noch so kleine Stelle erkunden und erforschen, während mir die Essenz eben dieser nach und nach die Sinne vernebelt.
Und genau das tue ich dann auch, bevor ich hier noch anfange Gedichte zu schreiben.

***
Fionn POV.

Plötzlich hält Ryan inne. Hat er gemerkt, dass ich gar nicht mehr so fest schlafe, wie ich seiner Meinung nach vielleicht schlafen sollte? Es fällt mir ganz schön schwer tiefe und gleichmäßige Atemzüge zu nehmen. Zu hastig würde schließlich auffallen, zu ruhig wäre aber auch doof. Da denkt er am Ende noch ich bin tot oder bekomme irgendwann Schnappatmung, weil ich eben zu wenig geatmet habe und dabei bin ich doch so neugierig, was mein Freund so in den frühen Morgenstunden alles mit mir vorhat.

Sowieso bin ich überrascht, dass der Kleine schon so aktiv ist. Wenn man es aktiv nennen kann, denn er reibt bis jetzt nur sehr energisch seinen Hintern an meinem Schritt. Das setzt er dann auch fort, da meine schauspielerische Leistung scheinbar so gut ist, dass er tatsächlich annimmt, dass ich noch schlafe. Mit jeder neuen Reibung fällt es mir dennoch schwerer mich weiterhin unbeteiligt zu geben.

Und das wird auch nicht besser, als er sich herumdreht. Zumindest nehme ich das an, denn die Bettdecke raschelt, sein Hintern verschwindet von meiner Vorderseite und stattdessen legt sich nun eine warme Hand recht energisch auf meine Körpermitte, welche immer mehr darauf anspringt.

Eine ganze Weile lässt er mir diese sanfte, aber hochgradig erregende Behandlung zukommen, bis er seine Hand plötzlich weg nimmt und es für eine gefühlte Ewigkeit gar nichts passiert. Habe ich gedacht, vorher war es schon schwer sich schlafend zu stellen, so ist es jetzt eine noch größere Herausforderung und ich weiß nicht, ob ich das noch lange so aushalte. Aber das Glück ist mir hold und es kommt wieder Leben in Ryan. Nur zu deutlich spüre ich seine Finger an meiner Schlafhose, wie sie sich ganz frech unter den Bund schleichen. Na was wird das denn jetzt? Der will doch nicht…?

Doch, er will. Und meine Short zieht er auch gleich mit. Mich erfasst ein kurzer Schauer, als die kühle Luft des Schlafzimmers auf meine nackte Haut trifft, aber das merkt er scheinbar gar nicht, denn Ryan macht unbeirrt weiter, bis ich unten rum komplett nackt bin. Was würde er jetzt wohl für ein Gesicht ziehen, wenn ich schamhaft meine Hände vor meinem Schritt zusammenfalten würde? Ich bin ehrlich versucht es auszuprobieren, aber dann bin ich doch neugieriger, was er weiter vorhat, also stelle ich mich weiter tiefschlafend, obwohl mein Körper alles andere als noch schläft. Ich merke ja selbst, wie meine Erektion leicht wippt, sobald er den Stoff davon runter zieht. Es raschelt wieder, dann ist erneut kurz Stille und ich höre nur Ryans recht schwere Atemzüge, die fast schon laut in dem stillen Schlafzimmer zu hören sind.

In der nächsten Sekunde werden aber alle Gedanken daran komplett aus meinem Kopf gepustet, denn ohne Vorwarnung schließt sich ein heißer Mund – es kann nur so sein, was anderes würde sich nie und nimmer so fantastisch anfühlen – um meine Eichel. Nun kann ich auch nicht mehr so tun, als würde ich schlafen.

„Was zum Teufel?“, stöhne ich laut und habe sofort eine meiner Hände in Ryans Haarschopf vergraben und weiß nicht so recht, ob ich ihn wegziehen oder näher auf mich drauf drücken soll. Nach der ersten Schrecksekunde entspanne ich mich wieder ein wenig und drehe mich ein bisschen weiter auf den Rücken, da wir unbequemer weise nach wie vor auf der Seite liegen. Das ist für mich auf Dauer nicht bequem und für Ryan auch nicht. Noch ein bisschen träge reibe ich mit meiner freien Hand kurz meine Augen, hefte meinen Blick dann aber doch wieder recht schnell nach unten, wo meine Eichel erneut von sündig roten Lippen eingefangen wird und mich zum widerholten Mal zum Stöhnen bringt.

***
Ryan POV.

Ein wenig erschrocken sehe ich zu meinem Freund auf, als der auf einmal seine Überraschung ziemlich lautstark kund tut, aber da ich keine Abwehrhaltung erkennen kann oder andere negativ geartete Reaktionen, grinse ich einfach nur ein bisschen verschmitzt – so gut das mit Fionn in meinem Mund eben geht – und blinzel gespielt unschuldig zu ihm hinauf. Ich sehe ihm deutlich an, dass ich ihn etwas auf dem falschen Fuß erwischt habe, aber er scheint damit ganz gut klar zu kommen, seine Finger in meinen Haaren bringen mich zumindest nicht mal ansatzweise dazu aufzuhören. Ganz im Gegenteil...

Dank Fionn nehmen wir dann sogar noch eine äußerst bequeme Liegeposition ein und ich muss zugeben, über kurz oder lang wäre das auf der Seite liegen wirklich unbequem geworden und dort wo wir uns jetzt befinden lässt es sich auf jeden Fall länger aushalten. Genau das war eigentlich auch der Plan, ich hatte nämlich nicht vor, in naher Zukunft meine Mission aus Bequemlichkeitsgründen abzubrechen – und das muss ich jetzt zum Glück auch nicht mehr. Also: Alles perfekt, wenn man so will.

Genau wie Fionn, der sich äußerste Mühe zu geben scheint, sich zusammenzureißen, auch wenn ich nicht ganz verstehe warum beziehungsweise wieso er sich überhaupt die Mühe macht wenn wir doch beide wissen, dass er früher oder später nicht anders kann als loszulassen. Na ja, ein bisschen verstehen kann ich das schon irgendwie, ich würde mich wahrscheinlich auch nicht anders verhalten und wenn ich ehrlich bin, gibt das dem Ganzen noch mal so einen kleinen Kick. Ich muss mir einfach genug Mühe geben, um seine Zurückhaltung aufzulösen.

Wenn das einen nicht anspornt, dann weiß ich auch nicht...
Nicht, dass ich nicht allein durch das Gefühl in meinem Mund und auf meiner Zunge angespornt werde und dadurch wie es sich anfühlt, meine Lippen immer wieder über die samtige Haut von Fionns Schaft gleiten zu lassen. Das alles bringt mich auch so schon und von ganz alleine dazu, vollen Einsatz zu zeigen, erst recht wenn ich mit meiner Zunge an der Unterseite der harten Länge seinen Puls ertasten kann, der mir irgendwie einen Schauer über den Rücken jagt. Aber vielleicht liegt das auch an dem klangvollen und melodischen Stöhnen über mir, welches wie Musik in meinen Ohren klingt – wer weiß das schon? Vielleicht ist es auch eine Kombination aus beidem.

Vertiefen werde ich das jetzt allerdings nicht, ich bin hier schließlich nicht nur stiller Beobachter, ich bin hier um meinem Freund den besten Weckruf seines Lebens zu verpassen und das geht nicht mal einfach so nebenbei. Dafür muss ich mich konzentrieren, alleine schon wegen des Luftholens zwischendurch und um aufzupassen, dass meine Zähne es nicht übertreiben – die lasse ich nämlich hin und wieder ein bisschen mit der pochenden Erregung spielen, aber eben nur ganz sanft und so, dass Fionn sie nur gerade so spüren kann und weiß, dass sie da sind.

Dann sind dann auch noch die unzähligen Lusttropfen, die unaufhörlich aus dem kleinen Schlitz an seiner Spitze hervor quellen und von denen ich keinen einzigen verschwenden will und deren Geschmack mich halb wahnsinnig macht, während er mir wortwörtlich auf der Zunge zergeht. Deswegen kann ich auch das ein oder andere Stöhnen nicht zurückhalten, aber das ist denke ich in Ordnung, immerhin wirkt Fionn nicht so als würde es ihn großartig stören, wenn meine Lippen hin und wieder ein bisschen um hin herum vibrieren oder meine Zunge, wenn sie sich gerade dann zufällig in den kleinen, feuchten Schlitz drückt, weil sie einfach nicht genug bekommen kann.

Zum Schluss muss ich dann noch aufpassen, mich ganz und gar zu entspannen – vor allem meine Kehle und alles damit zusammenhängende – damit ich mich langsam und Stück für Stück daran machen kann, meinen Freund so tief wie möglich in mich aufzunehmen, damit auch ja kein Millimeter zu lang der kalten Luft des Schlafzimmers ausgesetzt ist – und nein, meine Hand ist da kein akzeptabler Ersatz, allerhöchstens mal übergangsweise.

Gott, wenn Fionn nur wüsste, wie sehr ich das hier gerade genieße und wie heiß es mich macht, ihn dabei zu beobachten... Fuck... Ich bin mir ziemlich sicher dass wenn ich mich selbst gerade sehen könnte, ich auf der Stelle kommen würde. Allein die Vorstellung, wie das Ganze von Fionns Blickpunkt aussieht, macht mich schon halb verrückt. Hoffentlich halte ich mit dem Bild im Hinterkopf noch ein bisschen durch, ich will es solange auskosten, wie es nur geht.

***
Fionn POV.

Immer wieder schaut Ryan zu mir hoch und auch wenn meine Augen immer wieder zufallen wollen, ich kann sie nie lange geschlossen lassen, da ich von den Blicken nicht genug bekommen kann. Er sieht so selbstbewusst und sicher dabei aus. Also hätte er das schon hundertmal gemacht. Aber zum Glück weiß ich, dass das nicht der Fall ist und der Kleine seine verdorbenen Gedanken nur mir alleine zukommen lässt.

Somit bin ich ziemlich fasziniert, wie er seine Lippen immer wieder um meine pralle Eichel stülpt und seine Zunge an der äußerst empfindlichen Stelle nach und nach dagegen drückt. Das Piercing tut dabei sein übriges. Eine erregende Welle nach der anderen spült sich durch meinen Körper und lässt mich des Öfteren seinen Namen stöhnen.

Noch besser wird es, als Ryan seinen Hals richtiggehend entspannt und mich soweit in sich aufnimmt, dass ich das Gefühl habe meine Eichel stößt gegen seinen Kehlkopf. Mit Deep Throat habe ich ja jetzt überhaupt nicht gerechnet und mein Hirn hat ganz schön zu tun es um diese Tageszeit zu verarbeiten. Mit größter Selbstbeherrschung spanne ich mich an, damit ich nicht noch tiefer in seinen Hals stoße. Ich bin beinahe schon erleichtert, als er sich löst um Luft zu holen. Dabei liege ich selbst keuchend da und beobachte ihn weiter, bis er mich erneut tief in sich aufnimmt.

Aufstöhnend schließe ich meine Augen und löse meine Hand von seinem Kopf. Mit beiden Händen fahre ich mir selbst über meinen Körper und schiebe das Oberteil mir unters Kinn, damit ich selbst uneingeschränkten Zugriff auf mich habe. Schnell habe ich meine Nippel gefunden und ziehe immer wieder an den kleinen Metallstäben, auch mal mit mehr Kraft. Das lenkt mich ein wenig von dem Spiel an meiner unteren Region ab und verhindert, dass ich nicht gleich abspritze wie ein hormongesteuerter Teenager.

So geht das eine erhebliche Zeit weiter, bis ich an einem Punkt komme, wo ich mich entscheiden muss. Mich der Erlösung hingeben oder unterbinden und noch ein bisschen länger Spaß haben. Ich entscheide mich für die zweite Variante und setze mich unter enormen Kraftaufwand auf.

„Ryan. Stopp!“, fordere ich und ziehe ihn an seinen Schultern vorsichtig von mir runter. Mein Schwanz springt aus seinem Mund und wippt kurz gegen meinen Bauch. Dort spüre ich sofort die Feuchtigkeit, die Ryan auf mir verteilt hat, denn diese kühlt sofort aus, heizt mich dadurch aber gleichzeitig weiter auf.

Ohne ihm eine Erklärung zu geben, ziehe ich ihn auf meine Höhe und küsse ihn. Gierig lasse ich meine Zunge in seinen Mund gleiten und schmecke mich sofort selbst. Das stachelt mich gleich noch mehr an und ich ziehe ihn auf meinen Schoß. Fest lege ich meine Arme um ihn und lasse mich während unseres Kusses in die Kissen sinken, bevor ich uns beide umdrehe und Ryan nun von mir begraben wird.

„Jetzt will ich.“, sage ich rau und schiebe ihm nachdrücklich mein Becken gegen seines, damit er gleich spürt, was genau ich meine.

***
Ryan POV.

Fionn dabei zu beobachten, wie er seine eigenen Brustwarzen verwöhnt und die kleinen Stäbe in diesen dabei an der Haut ziehen ist fast mehr als ich ertragen kann. Fasziniert beobachte ich ihn dabei und muss mich regelrecht zwingen nicht zu vergessen, dass ich gleichzeitig auch noch eine Aufgabe habe. Wie ich überhaupt auch nur eine Sekunde vergessen kann, was mein Mund gerade macht, ist mir zwar ein Rätsel, aber der Anblick über mir ist nun mal unbeschreiblich erotisch und mein Hirn arbeitet im Moment sowieso nicht so wie es soll, also kann das schon mal passieren.

Mir allerdings nicht, denn ich schaffe es trotz allem irgendwie bei der Sache zu bleiben, auch wenn sich das ein oder andere Stöhnen aus meiner Kehle löst und kleine Vibrationen über Fionns Schwanz schickt, einfach weil es mich so wahnsinnig macht, wie er sich selbst berührt. Verdammt... Wenn ich dort hoch kommen würde und dabei genügend Koordination aufbringen könnte, um das selbst zu machen, dann... Gott, dann würde ich es tun, allerdings fürchte ich, dass ich dann eher kommen würde als mein Freund, einfach weil das Ganze so heiß wäre. Ja, das kann ich mir wirklich gut vorstellen.

Oder lieber nicht, sonst ist das hier allein vom drüber nachdenken vorbei und das will ich nicht. Wie meine weiteren Pläne aussehen weiß ich allerdings auch noch nicht, die formen sich gerade erst ziemlich wage ich meinem Hinterkopf, allerdings schaffen sie es da gar nicht erst raus, denn Fionn hat offenbar anderes im Sinn, selbst wenn ich keine Ahnung habe, wie er sich das so schnell zurechtgelegt hat. Hmm. Wahrscheinlich folgt er einfach seinem Instinkt und muss nicht erst etwas ausarbeiten so wie ich. Hoffentlich lerne ich das noch, das macht die Sache nämlich irgendwie aufregender.

So finde ich mich also einen Wimpernschlag später plötzlich und äußerst unerwartet auf meinem Rücken wieder mit meinem Freund auf mir und dem Geschmack seiner Essenz trotz unseres ziemlich zudringlichen Kusses noch immer auf meiner Zunge. Lasziv lecke ich mir über die Lippen während ich nach oben in funkelnde Augen starre und mich so gut es geht unter dem warmen, starken Körper räkele. Fionns Blick macht mich ein bisschen wuschig und als er sein Becken dann auch noch nach unten gegen meins drückt, rollen meine Augen von ganz allein in meinen Hinterkopf, während sich ein erschüttertes Stöhnen seinen Weg aus meinem Mund bahnt.

Einen Moment lang bin ich vollkommen unfähig auch nur irgendwas zu tun, dann schiebe ich meine Hand unter das Kissen neben uns und taste nach der Flasche Gleitgel, die ich dort gestern Morgen vor unserem Aufbrechen heimlich deponiert habe, eben für (potenzielle) Momente wie diesen. Wie schön, dass auch ich es mal schaffe mitzudenken oder vorausschauend zu planen. Wenn Fionn dafür jetzt erst aufstehen müsste, würde ich glaube ich durchdrehen.

„Dann mach...“, raune ich ihm zu, bevor ich ihm die kleine Tube in die Hand drücke und ihn dabei herausfordernd ansehe, sodass man meinen könnte ich wäre tatsächlich so taff wie ich mich gerade gebe. Im Prinzip fühle ich mich gerade auch so, aber ich weiß wahrscheinlich neben Fionn am besten, dass das die meiste Zeit über nicht der Wahrheit entspricht. Umso besser gefällt es mir, dass mir das in diesem Moment so gut gelingt und ich hoffe, mein Freund sieht das ähnlich.

Ansonsten muss ich ihn halt damit locken, meine Beine ein fast schon ein klein wenig obszön für ihn zu spreizen und ihm dabei alles zu offenbaren, was ich ihm zu geben bereit bin – was, um ehrlich zu sein, tatsächlich alles ist. Es gibt nichts, was ich ihm vorenthalten würde – zumindest nicht in Momenten wie diesem.
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