It's christmas time

OneshotHumor, Romanze / P12
Ririchiyo Shirakiin Soshi Miketsukami
24.12.2017
24.12.2017
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Hallo Polarfuchs!!! Ich hoffe doch sehr, dass du ein nettes Weihnachten mit Freunden und Familie verbringen kannst, schön Plätzchen isst und viele Geschenke bekommst!! :D
Ich will noch kurz anmerken, dass das hier nicht sooo sonderlich lang ist, da ich für jemanden kurzfristig einspringen musste und erst seit gestern Zeit hatte, zu schreiben, weil unsere Lehrer uns noch mal in den letzten zwei Tagen mit zwei Tests hatten umbringen wollen. Ich hoffe also, du hast Verständnis dafür qwq Mühe gegeben habe ich mir natürlich trotzdem und es hat mir auch echt Spaß gemacht, mal wieder was mit den Charakteren zu schreiben! :D
Dann, viel Spaß, und nochmal liebe Weihnachtswünsche von mir!!!
~Schnuff

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„Ririchyo-Sama? Wollen sie wirklich keinen Adventskranz in ihrem Apartment?“
Die Schwarzhaarige stieß nur ein Seufzen aus. Er hatte das jetzt schon zum wievielten Mal gefragt.
Irgendwann hatte sie aufgehört, zu zählen. Wahrscheinlich irgendwann Richtung Mitte Dezember.
„Nein, danke. Ich hab's nicht so mit Weihnachten. Mir reicht es schon, dass wir gleich zu dieser Weihnachtsfeier nach unten müssen. Aber wird schon.“
Sie strich das schwarze, kurze Kleid noch einmal glatt. Es war ja nicht mal so, dass sie Weihnachten an sich nicht mochte. Nur dann musste sie so viel mit Leuten zusammen sein. Die Leute aus dem Ayakashi-Haus waren natürlich ein anderer Fall als ihre Familie, aber es war eben einfach anstrengend.
Soushi versuchte, ihr einen aufmunternden Blick zuzuwerfen. Ob es half, das konnte er nicht sagen. Vielleicht. Vielleicht auch nicht.
„Gehen wir?“, fragte er und hielt die Hand hin, die sie schüchtern nahm.
Fast sofort bildete sich ein kleines Lächeln auf seinen Lippen.
So mochte er sie schon lieber.

Als sie unten ankamen, lief leise 'Last Christmas' von Wham – wahrscheinlich in Dauerschleife, weil Soushi von Nobara mitbekommen hatte, dass das Zanges Lieblingslied war und er Weihnachten für die Playlist zuständig war – es roch nach Vanillekipferln und Zimtsternen und außerdem hatte jeder eine Nikolausmütze auf.
„Heyyy, meine sadistischen Toiletten, nehmt diese masochistischen Weihnachtsmützen!“
Kagerou fegte zu den beiden, setzte ihnen die roten Mützen auf und zischte dann wieder zu seinem Platz neben Karuta, die sich vier Plätzchen in den Mund stopfte und diese genüsslich kaute.
Ririchyo schien ein wenig überrumpelt, Soushi hingegen war so ziemlich darauf vorbereitet gewesen, da er bei der Dekoration mitgeholfen hatte.
Diese bestand aus Mistelzweigen in jeder Tür außer vor dem Aufzug, Tannenzweigen, einem riesigen Tannenbaum mit dunkelroten Christbaumkugeln und Glöckchen.
Nobara kam angerannt und begann erst mal mit ihrem 'Maniac'-Geschrei, wahrscheinlich aufgrund von Ririchyos kurzem Kleid – da konnte Soushi aber nur zustimmen.
Irgendwie trug sie immer nur kurze Kleider, selbst im Winter, obwohl sie total temperaturempfindlich war.
Sie war so oft widersprüchlich, dass er sich nur den Kopf schütteln konnte. Lieben tat er sie natürlich trotzdem.
Vielleicht könnte er ein Foto von ihr mit Weihnachtsmütze zu machen, um es zu seiner Sammlung zu hängen.
Nicht, dass diese vielleicht etwas fragwürdig und seltsam war, aber solang keiner außer Ririchyo selbst und wahrscheinlich Zange davon wussten, sollte das ok sein.
„Setzt euch doch~“, flötete Zange und zwang sie dazu, sich auf die freien Plätze niederzulassen, die sich neben Banri und ihm befanden.
Banri starrte aber sowieso nur verträumt zu Karuta hinüber, von daher würde er sich nicht mit Ririchyo behängen.
„Hier, Plätzchen, bedient euch~“
Zange stellte den Teller direkt vor Soushis Nase, der auch sehr gern zugriff.
Hoffentlich kamen sie aus der Küche und nicht von Zange selbst. Er bezweifelte nämlich, dass dieser sonderlich gut kochen oder backen konnte.
Er schob sich einen Vanillekipferl in den Mund. Der Teig war weich, aber die Konsistenz war trotzdem noch gut, also kamen sie definitiv aus der Küche.
„Und, habe ich gut gebacken?“
Der Weißhaarige spuckte das Plätzchen fast schon wieder aus, als er hörte, von wem dieser Satz gekommen war, würgte es aber mit viel Mühe wieder runter.
Ririchyo, die einen Butterkeks genommen hatte, fiel dieser aus der Hand.
„Hey, schmeckt es euch nicht?“
„Nein, Kage-tan, du backst gut, keine Angst. Sie sind nur geschockt, dass du backen kannst“, versuchte Zange, den Mann wieder zu beruhigen.
Die Plätzchen kamen von Kagerou, folglicherweise konnte man ihnen wohl kaum vertrauen.
Er hätte sonst welche Substanzen da rein mischen können und keiner hätte es wirklich bemerkt, da sie gut schmeckten.
Soushi entschied sich dazu, lieber keine Plätzchen mehr zu essen, sodass er auf der sicheren Seite bleiben konnte.
Ririchyo versuchte, so glaubte Soushi, nicht auszurasten, denn sie atmete ein paar Mal tief durch.
„Ist das alles? Also, nur Plätzchen essen? Machen wir... sonst nichts mehr?“
Sie entspannte sich bei dem Gedanken merklich.
„Was? Um Gottes Willen, dass wäre ja voll langweilig. Hier, ich denke mal, ihr habt alle Geschenke gekauft? Ich habe Lose vorbereitet, dann können wir auslosen, wer diese als erstes bekommt!“
Das Mädchen zuckte in ihrem Stuhl merklich zusammen.
Stopp. Hatte sie etwa keine Geschenke gekauft?
„Ririchyo-Sama-“
„Nein, bitte, sei still, Soushi, ich... sorry Leute, ich hab nicht dran gedacht. Ich musste noch nie... irgendwem Geschenke kaufen.“
Sie sank komplett in sich zusammen und wollte am liebsten wegrennen, aber Soushi griff schnell nach ihrer Hand, um sie dort zu halten.
„Naja, mir könntest du ein Geschenk machen, in dem ich deinen Oberschenkel berühren darf“, grinste Nobara und stand schon auf, allerdings brach Ririchyo sofort in Geschrei aus, dass das auf keinen Fall ging.
Also ließen sie alle das Losen über sich ergehen. Jeder bekam von jedem etwas geschenkt, außer von Ririchyo. Karuta saß am Ende vor einem Berg Essen, Kagerou hatte... sehr seltsame Sachen verschenkt und geschenkt bekommen und alle anderen hatten normale Sachen bekommen, wie Socken oder einen Handyanhänger.
Renshou war irgendwann mit dem Kopf auf dem Teller eingeschlafen.
Ab dann verlief der Abend lockerer und irgendwann konnte sich sogar die Schwarzhaarige etwas öffnen, ohne gleich wieder aggressiv und dann traurig zu werden. Vielleicht zeigte Weihnachten jetzt sogar bei ihr eine Wirkung.

„Hey, bekomme ich wenigstens ein Geschenk von dir?“, fragte Soushi, als das Mädchen schon in der Tür zu ihrem Apartment stand.
„Ich hab doch schon gesagt, ich hab nichts. T-tut mir echt leid...“
Die Röte auf ihrem Gesicht war so süß, dass er hier und jetzt glücklich hätte sterben können.
„Das meine ich nicht“, flüsterte und ließ seine Hand vorsichtig an ihre Taille gleiten, die andere an ihre Wange.
„W-was dann?“
Sie hatte ihre Finger in das Kleid gekrallt.
„Einen Kuss? Wenigstens einen Kleinen?“
Am Ende bekam zumindest Soushi von ihr ein Geschenk – das Schönste, was er sich überhaupt hätte wünschen können.
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