Professor Layton und die kleinen Geheimnisse

KurzgeschichteHumor, Schmerz/Trost / P12
24.12.2017
27.01.2018
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Emmy stand an der Tür zu Professor Laytons Büro. Eigentlich hatte sie einkaufen gehen wollen, doch der Professor hatte ihr (mal wieder) keinen Zettel geschrieben. Und nun klang er so beschäftigt, dass sie ihn eigentlich nicht stören wollte. „Hm, nein, so geht es auch nicht… Aber wenn man…“ Emmy klopfte an die Tür, und als der Professor nicht reagierte, trat sie ein.

Das Zimmer sah aus, als hätte ein Wirbelsturm darin gewütet. Also wie immer, wenn der Professor in seiner Arbeit vertieft war. Nur um seine Tasse war eine Barriere aus Büchern gebaut, die verhindere, dass der kostbare Tee verschüttet wurde.  Emmy fragte sich ernsthaft, wie der Mann in diesem Chaos irgendetwas fand. „Professor!“ Layton schreckte von seiner Arbeit hoch. „Emmy! Eine Dam klopft an, bevor sie das Zimmer eines Gentlemans betritt!“ Sie schüttelte nur resigniert den Kopf. Der Mann vergaß ALLES um sich herum, wenn er einem Geheimnis auf der Spur war. Sie hatte ihn schon mehrfach davon abhalten müssen, gegen Laternenpfähle zu laufen. „Professor, ich wollte einkaufen gehen. Sie hatten mir gestern versprochen, einen Einkaufszettel zu schreiben.“ Er lächelte. „Ach, wenn es nur darum geht, den Zettel habe ich geschrieben. Er liegt dort hinten auf den Büchern.“

Emmy starrte den Zettel an. Er war mit Zahlen, Symbolen und zufälligen Buchstaben beschrieben. Natürlich liebte Emmy Rätsel, aber sie wollte einkaufen! Am Schluss schrieb sie sich den Zettel selbst. Dann hatte der Professor halt Pech, wenn etwas fehlte.
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