Fever and a little bit Romance

GeschichteAllgemein / P12
OC (Own Character) Samu Haber
23.12.2017
23.12.2017
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Hey
Ein kleiner OneShot von mir mit Samu und Yvonne. :) Er ist mir in den Sinn gekommen, als ich mir das Music Video von Ed Sheeran "Perfect" angeschaut habe. Der Anfang und die Mitte ähnelt dem Music Video. Ich hoffe euch gefällt der OneShot und wie immer freue ich mich auf eure Reviews, ob Kritik, Lob oder Fragen, schreibt einfach. ;)

Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen. ^^

Beste Grüße Alphawolf7










„Fever and a little bit Romance“

Samu saß in der Bahn und schaute auf ein Foto. Es zeigte Yvonne und ihn, wobei sie ihm einen Kuss auf seine Wange gab und er lächelte. Er würde sie heute endlich wiedersehen, denn Yvonne hatte ihn, die beiden Fantas Michi und Smudo und Andreas gefragt, ob sie Zeit hätten mit ihr Ski zu fahren. Alle vier hatten zugestimmt und waren nun auf dem Weg dorthin. Sie würden sich am Bahnhof treffen und dann gemeinsam nach oben zu den Bergen mit einem kleinen Schneetruck fahren. Er hustete kurz und putzte sich seine Nase. Er hatte eine Erkältung, doch hatte er sich geweigert abzusagen.
Nach einer weiteren halben Stunde Bahnfahrt kam Samu am Bahnhof an und stieg aus. Er ging zum großen Fenster des Bahnhof Cafés und sah Yvonne drinnen sitzen, gerade kam eine Kellnerin und gab ihr einen Kaffee. Der Finne ging lächelnd hinein und wurde sofort von Yvonne begrüßt und umarmt. Sie löste sich viel zu schnell von ihm, wie er fand, und setzte sich wieder zurück auf ihren Platz.
„Möchten Sie auch einen Kaffee?“, fragte die Kellnerin, die Yvonne ihren Kaffee gebracht hatte.
„Gern, vielen Dank“, bedankte sich Samu.
Yvonne verstrubbelte seine Haare ein wenig, als die Kellnerin gegangen war und lachte. Samu schaute die Sängerin mit seinen blauen Augen verliebt an.
„Geht es dir gut? Du siehst so blass aus?“, fragte Yvonne besorgt.
„Ja, mir geht es gut“, antwortete Samu lächelnd.
Nach wenigen Minuten kam die Kellnerin mit einer Tasse heißen Kaffee wieder und stellte sie vor ihm auf den Tisch ab. Danach ging sie und ließ die beiden allein. Samu und Yvonne redeten über Musik und andere Dinge.
„Ich wollte dir etwas zeigen“, sagte er und wollte gerade in seiner Tasche herum kramen, als Andreas, Michi und Smudo grinsend in das Café kamen. Yvonne stand auf und umarmte alle drei lächelnd. Andreas schmiss Samu die Schlüssel für das Auto zu und dann ging es los.
Alle fünf saßen im Auto, Musik spielte leise, und fuhren zum Berg hoch. Die beiden Fantas saßen mit Yvonne hinten, wobei sie in der Mitte saß, während Andreas mit Samu vorne saß. Der Finne schaute immer mal in den Rückspiegel, um Yvonne zu sehen.
Auf einmal kam sie nach vorne und drehte die Musik lauter und sagte, dass sie das Lied liebte. Es war ein Deutsches Lied, woraufhin alle mitsangen, doch Samu nur den Refrain.


Eine halbe Stunde später waren alle fünf auf der Piste. Andreas, Michi und Smudo waren bereits losgefahren, während Samu und Yvonne noch oben standen und ihre Skier an ihren Füßen befestigten.
„Du kannst schon losfahren, Samu“, sagte die Sängerin, „Ich komme gleich nach.“
„Nein, Yvonne, ich warte auf dich“, entgegnete er. Sie seufzte. „Was ist denn los?“

„Ich kann kein Ski fahren“, gestand Yvonne kleinlaut. Der Finne lachte laut los. „Ja, lach mich nur aus…“

„Ich lache dich nicht aus“, antwortete Samu lächelnd, „Du warst doch diejenige die diese Idee hatte, aber dabei kannst du kein Ski fahren.“
„Ja, ich weiß. Ich denke ich setze mich hier irgendwo auf eine Bank und warte auf euch.“
„Nein, ich werde es dir beibringen“, entgegnete ihr der Finne mit einem schiefen Lächeln.
„Aber…“

„Kein aber, Yvonne“, unterbrach er sie, zog sich die Skier aus und machte ihre fest, bevor sie etwas erwidern konnte, „Ich helfe dir. Dafür sind doch Freunde da. Nimm meine Hände.“
Die Sängerin nahm seine Hände und dann begann der Finne sie ganz langsam nach vorn zu ziehen, wobei er rückwärts lief. Samu spürte, wie sich Yvonnes Hände in seine krallten.
„Keine Sorge, ich lasse dich nicht los“, sagte er gerade so laut, dass sie es hören konnte.
Nach einer viertel Stunde hatte Yvonne ein Gespür dafür entwickelt und fuhr nun langsam neben Samu her. Er hatte sich seine Skier angezogen und beobachtete sie. Immer wieder fiel sie in den Schnee und stand mit seiner Hilfe wieder auf. Lachend fuhren die beiden weiter und holten nun auch Andreas, Michi und Smudo ein, die schon lange auf sie warteten.
„Wo habt ihr beide denn so lange gesteckt?“, fragte Andreas.
„Wir wollten grade wieder hoch fahren, um nach euch zu sehen“, sagte Michi.
„Mir ist kalt geworden, weswegen ich eine andere Jacke gesucht habe, aber ich habe sie nicht gefunden“, log Samu, „Yvonne hat mir suchen geholfen.“
„Verstehe“, war die kurze Antwort von Andreas, „Also dann können wir ja hoch in die Berge fahren.“

Die drei drehten sich um und fuhren los.

„Vielen Dank“, bedankte sich Yvonne bei ihm.
„Keine Ursache“, antwortete Samu lächelnd, „Komm, fahren wir ihnen hinterher, bevor sie sich schon wieder fragen, wo wir bleiben.“
„Ist gut.“
Die beiden fuhren los und folgten den dreien.


Am Abend, als es bereits finster wie die Nacht war, saßen alle fünf oben auf einem Berg und genossen die Aussicht. Ein heller Vollmond erhellte die Dunkelheit, genauso wie die einzelnen Sterne, die wie kleine Diamanten am Himmel glitzerten. Sie alle hatten viele Wunderkerzen eingepackt, die sie nun benutzten um etwas zu sehen. Samu saß neben Yvonne, dann kam Andreas und neben ihm saßen die beiden Fantas. Sie blieben lange dort oben sitzen, bis sie Hunger bekamen und es Zeit war zurück zu fahren. Alle fünf packten ihre Sachen und fuhren nach unten.

Unten angekommen zogen sie sich um und gingen in eine kleine Kneipe, wo nicht sehr viel los war. Sie tranken Schnaps und Bier.
„Lass uns doch mal ein bisschen Karaoke machen“, schlug Andreas vor.
„Ja, kommt“, sagte Michi und sofort waren er, Smudo, Andreas und Yvonne auf der Bühne. Sie suchten sich ein Lied aus und begannen zu singen. Samu schaute den vieren lachend zu.
„Komm her, Samu“, sagte Yvonne.
„Ich hole Pizza“, antwortete er.
„Wie bitte?“
„Pizza.“
Der Finne stand auf und verließ die kleine Kneipe. Yvonne kam ihm nach und schmiss ihn mit Schnee ab. Samu drehte sich lachend um und schmiss ebenfalls Schnee nach ihr. Die Sängerin wollte an ihm vorbei, doch der Finne bekam sie zu fassen und hielt sie fest umschlungen. Yvonne lachte auf und auch er lachte.
„Komm, wir sollten Pizza holen“, sagte sie, „bevor die drei dort drinnen ungeduldig werden."
„Stimmt.“
Samu ließ Yvonne wieder los und beide gingen zu einem kleinen Haus, das Pizza verkaufte. Sie bestellten vier Pizzen, denn Yvonne sagte, dass sie sich mit ihm eine teilen würde.

„Ich habe vorhin die Hütte meines Onkels auf einem Berg gesehen, nicht weit von hier“, sagte Yvonne, „Die wollte ich mir eigentlich heute noch ansehen.“
„Das können wir“, meinte Samu, „Warte hier.“

Der Finne rannte mit drei Pizzen in den Pub, die vierte hielt Yvonne, und kam wenige Minuten später wieder raus.
„Ich habe Michi bescheid gesagt“, antwortete er und nahm ihre Hand, „Komm.“
Yvonne ließ sich lächelnd von Samu mit ziehen. Die Beiden durchquerten einen Wald und kamen wenig später an der Hütte an. Kein Licht brannte. Yvonne holte den Schüssel für die Hütte aus ihrer Jackentasche und schloss auf. Sie betätigte den Lichtschalter und sofort durchflutete ein warmes Licht die gesamte Hütte. Es gab einen Kamin, davor ein großes Sofa, wo zwei Leute drauf schlafen konnten und eine Tür führte zum Badezimmer. Daneben stand eine kleine Kommode. Samu und Yvonne zogen ihre Jacken, Mützen und Schuhe aus. Die Sängerin rannte nach oben, um zu sehen, was es dort gab. Der Finne wollte ihr nachlaufen, doch da verschwamm plötzlich alles vor seinen Augen und er brach zusammen. Yvonne kam gerade wieder runter und sah, dass Samu auf dem Boden lag.
„Samu!“, rief sie und rannte zu ihm.
Sie hob seinen Kopf und bettete ihn in ihren Schoß. Ihre Hand legte sich automatisch auf seine Stirn. Sie war glühend heiß. Zudem spürte Yvonne, wie Samu zitterte.
„Samu. Samu“, sagte sie immer wieder seinen Namen, bis seine Augenlider flatterten.
Als sein orientierungsloser Blick ihr Gesicht fand, lächelte er müde. Seine Augen waren matt und strahlten nicht so wie vorher.
„Du musst aufstehen, damit ich dich auf das Sofa legen kann“, sagte Yvonne mit leiser Stimme, da sie nicht wusste, ob sie ihn erschrecken würde, wenn sie laut sprach. Der Finne nickte schwach und stand mit großer Mühe auf, um sich aufs Sofa fallen zu lassen. Yvonne legte seine Beine hoch und suchte eine Decke, um ihn damit zuzudecken. Daraufhin holte sie eine Schale von oben und einen Lappen, um diese voll mit kühlem Wasser zu füllen. Danach ging Yvonne wieder zu Samu, der mit geschlossenen Augenlider zitternd unter der Decke lag. Die Sängerin stellte die Schale auf dem Boden ab und ließ den Lappen in dem kalten Wasser verschwinden. Yvonne strich ihm ein paar seiner blonden Haarsträhnen von seiner verschwitzten Stirn, bevor sie den nassen Lappen auf seine Stirn legte. Der Finne zuckte leicht zusammen, als er den kühlen Lappen auf seiner Stirn spürte und eine erneute Welle von Kälte sich in seinem Körper breit machte. Langsam öffnete er seine Augenlider und schaute die Sängerin aus seinen „fiebrig“ glänzenden Augen an.
„Yvonne…“, fing er an, doch sie legte ihm ihren Zeigefinger auf seine Lippen.
„Du musst dich ausruhen, Samu“, flüsterte sie.
Der Finne nickte schwach, schloss wieder seine Augen und war nach ein paar Minuten tief und fest eingeschlafen. Yvonne suchte nach Wollsocken und zog sie Samu vorsichtig über die Füße, dann legte sie die Decke drüber.
Nach fünfzehn Minuten machte sich ihr Magen bemerkbar und da erinnerte sie sich, dass sie noch eine Pizza hatten. Sie hob sie vom Boden auf und öffnete den Karton. Yvonne überlegte, ob sie Samu wecken sollte, ließ es dann aber sein, da er Ruhe brauchte und begann zu essen.
Nachdem sie die Hälfte der Pizza gegessen hatte, machte sie den Karton zu und drehte sich wieder zu Samu um. Die Sängerin wrang den Lappen aus, tunkte ihn in das kühle Wasser, wrang ihn erneut aus und legte den Lappen wieder auf die Stirn des Finnen. Sie wollte die Pizza gerade auf eine kleine Kommode stellen, als sie hörte, wie Samu ihren Namen sagte. Sie sah sofort zu ihm, doch er war nicht wach, es war anscheinend ein Traum. Yvonne legte die Pizza samt Karton auf die Kommode und ging wieder zum Finne, er zitterte immer noch. Sie hatte überall geschaut, aber anscheinend hatte ihr Onkel nur diese Decke und die von ganz oben, denn dort stand ein Bett. Die Decke!
Sofort lief die Sängerin nach oben, schnappte sich die schwere Decke und ging vorsichtig die Treppe wieder nach unten. Yvonne deckte Samu mit dieser noch zu und schlüpfte selbst unter die Decke. Sie nahm den Finnen in ihre Arme und kuschelte sich an ihn, um ihn noch mehr zu wärmen.


Früh am Morgen erwachte Yvonne und schaute in zwei blaue Augen.
„Guten Morgen“, sagte Samu mit seiner tiefen und etwas rauen Stimme.
„Guten Morgen.“
Die Sängerin wollte gerade wieder ihre Augen schließen, als sie merkte, dass sie mit Samu unter einer Decke war. Sofort setzte sie sich auf und machte ein wenig Platz.
„Wie geht es dir?“, fragte sie und schaute auf ihn hinunter, da Samu noch liegen blieb.
„Besser“, antwortete der Finne ihr mit einem Lächeln, „Ich danke dir, dass du dich um mich gekümmert hast. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Schnupfen und Halsschmerzen zu einem Zusammenbruch führen könnten.“

Yvonne legte ihre Hand auf seine Stirn und atmete erleichtert aus, als sie feststellte, dass das Fieber zurückgegangen war.
„Du hast kein Fieber mehr, dass ist schon mal gut“, sagte sie lächelnd, „Wir sollten uns fertig machen, Michi, Smudo und Andreas machen sich sicherlich schon Sorgen um uns.“
„Die waren gestern schon so voll, die drei schlafen sicherlich noch“, entgegnete Samu.
Yvonne wollte gerade die Decke zurückschlagen, als sie Samus Hand an ihrem Arm spürte, die sie zurückhielt. Sie drehte sich zu ihm und sah, dass er sich nun ebenfalls aufgesetzt hatte. Ihre blauen Augen trafen auf seine blauen Augen. So als wäre sie ferngesteuert, hob sie ihren rechten Arm und strich sanft mit ihren Fingerspitzen über Samus Wange. Sie glitten tiefer und strichen über seine Lippen. Yvonne kam näher, doch dann hielt sie inne.
Sie wollte sich wieder zurück lehnen, doch da nahm Samu ihr Gesicht in seine Hände und legte seine Lippen auf die ihre. Er spürte ihre warmen und weichen Lippen auf seinen. Yvonne legte ihre eine Hand in seinen Nacken, die andere krallte sich sanft in sein blondes Haar und drückte sich enger an seinen Körper. Samu drückte sie sanft zurück aufs Sofa und löste sich von ihr. Er schaute Yvonne an und strich ihr eine braune Haarsträhne aus dem Gesicht. Daraufhin legte er seine Lippen wieder auf die ihre…
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