Heroes Unleashed

GeschichteÜbernatürlich / P16
22.12.2017
15.09.2019
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Schweigend steht Hiko vor einem Mann dessen Kleidung in fetzen ist, Blut läuft über sein Gesicht. Die Frau fragt ihn: "Bist du der, der das Grab bewachen soll?" Er sah auf, ein leichtes Lächeln auf seinem Gesicht. "Ich will, diese Hölle nur beenden. Hiko... du lebst also." Es war Castillo, welcher langsam aufstand, der Kampf gegen die Agmas von der Sphäre war hart und so zeigten sich die Wunden die der Krieg hinterlässt. "Bist du der Bewacher des Grabes?!" Sie wiederholte ihre Frage, nun umso fordernder. "Maxis Grab? Wieso sollte man zum Grab dieser armen Frau wollen? Niemand weiß wo es liegt Hiko... ich bewache aktuell nur mein eigenes Leben..." Sie starrte ihn für einen Moment noch an, dass drehte sich um und machte sich auf die weitere Suche nach dem Grab. Nachdem sie aus der Hörweite war erschien neben Castillo der Geist von Maxi, dieser legte eine Hand auf seine Schulter und lächelte. "Halb so wild, Cesare! Das wird heilen..! Aber du musst zu deiner Schule zurück." Er schloss die Augen. "Du hast recht... ich kann jetzt noch keine Pause machen... ich muss dorthin... zu Luke... und den anderen." Er sah zur Seite über das Schlachtfeld. "Zu viele haben wir heute verloren Maxi... es tut mir leid." "Mach dir keine Sorgen, los geh... ich passe auf alle auf!" Ihr Lächeln verschwand nie von ihrem Gesicht und so beobachtete wie Castillo sich von dem Schlachtfeld entfernte in Richtung Shiro.

"Geht nach links." Eine warme Frauenstimme sprach zu Luke und Tagiru, die beiden sahen sich an und gingen dann nach links, dort fanden sie schließlich ein Treppenhaus, welches sie auf weitere Ebenen führen konnte. "Eben 5.." Fuhr die Stimme fort: "Dort sind keine Soldaten." Die beiden wussten nicht warum, aber sie vertrauten dieser Stimme blind. Und so gingen sie auf die Fünfte Ebene und mit der Hilfe der Stimme, welche sich später als die von Maxi herausstellte brachte sie an einen sicheren Ort, einem Platz wo keine Soldaten waren, dort saß auch Maxi mit einem Lächeln. "Luke, Tagiru... Euer Direktor ist auf dem Weg hierhier. Die Wächter... haben es nicht geschafft dieses Ding aufzuhalten. Noch können wir das alles stoppen, doch dies wird einen hohen Preis fordern..." Plötzlich verschwand Maxi mit einem "Vorsicht." Aus dem Schatten trat Zero hervor, seine Augen geschlossen. "Tagiru und Luke... dachte ich es mir doch, dass ich euch beide schonmal gesehen habe, besonders dich Luke. Du widerst mich an." Tagiru stand auf und wollte angreifen, doch ein einfacher Schlag Zeros reichte um ihn zur Seite zu stoßen, sodass er kurzzeitig das Bewusstsein verlieren würde.

"Ich widere dich an?!" Nun sprang auch Luke auf. "Du hast gerade meinen Freund verletzt! Wer bist du überhaupt!" Zero öffnete die Augen langsam. "Du weißt wer ich bin, und ich weiß wer du bist. Du bist ein Heuchler, ein Möchtegern, ein Lügner. Deine ganze Existenz hätte es nie geben dürfen!" Luke griff nach dem Schwert und hielt es vor sich. "Wenn du mich beleidigen willst, musst du dir schon was besseres einfallen lassen!" Er packte Luke am Hals und drückte seine Kehle zusammen. "Es ist zu einfach dich hier an Ort und Stelle einfach zu töten.... schließlich bist du der... der Überlebte." Luke wurde schon schwarz vor Augen, bis Tagiru endlich wieder zu sich kam und Zero wegstoßen konnte, sodass er Luke losließ. Er hielt seine Kehle und hustete kräftig. "Du hättest in den Flammen sterben sollen, Kurosaki. Was das Schicksal nicht konnte, werde ich nachholen!"

Luke stand langsam auf. "Tagiru... lauf..!" Doch dieser packte sich Luke und rannte aus dem Raum heraus, Lukes Arm hielt er fest in der Hand, er rannte so schnell er konnte durch die Korridore bis sie schließlich in einem weiteren leeren Raum eintrafen. Dort setzte er Luke in eine Ecke, dieser hustete weiter und rieb sich die Kehle. "Wer war das...? Kanntest du ihn...?!" Luke sah zu ihm hoch und schüttelte den Kopf. "Er... scheint mich zu kennen... ich weiß nicht... woher... sein Blick erinnert mich aber an etwas..." Er hustete erneut und spuckte auf den Boden neben sich. "Verdammt... wir müssen hier raus... so schnell es geht...!"


Die Wächter hatten endlich auf Hochhäusern und auf den Straßen ihre Artillerie aufgestellt und begannen damit die Sphäre zu beschießen. diese Erschütterungen  waren auch im inneren der Sphäre spürbar und sorgten dafür, dass das Gefühl von Unsicherheit in Luke und Tagiru nur noch wuchs anstatt, dass es gelindert wird. Wären sie draußen, hätten sie einen Status, sie würden vielleicht wissen, dass in diesem Moment die Fünf Schulkameraden geopfert werden. Ein Opfer um den Engel Adrian aus seiner Verbannung zu befreien. Nur weiß keiner was dann passieren wird, wenn er denn auferstehen kann.
Unter General Katyusha versammelten sich die Schüler welche kämpfen konnten, sowie die Wächter, die keine Agmas waren. Als eine bunte Truppe würden sie die Bodeninvasion abwehren.

Auf den Straßen machte unter den Wächtern das Gerücht der Runde, dass eine größere Gruppe Menschen sich auf den Weg machen würde. Als man die Gruppe endlich sah stellte es sich heraus, dass es die Büßer unter der Fürhung von Ken waren. Gemeinsam mit einigen Verletzten Wächtern, Zivilisten und anderen, welche sich zusammenrotteten um gegen die Invasion zu kämpfen. Die Armee der Elenden, könnte man fast sagen. Sie und die Wächter waren fest entschlossen zu Kämpfen. Die Schüsse der Artillerie zeigten erste Wirkungen, jedoch bewegte sich die Sphäre keinen Millimeter von der Stelle.

"Ominus... Ominus... ich brauche mehr Opfer... opfert in meinem Namen einen großen Mann und so werde ich in der Lage sein aufzuerstehen aus meinem Gefängnis." Die Stimme Adrians durchdrang den Raum, welcher in Blut getränkt war. Ominus stand auf dem Berg der fünf Leichen und grinste leicht. "Nur einer, Engel? Das werden wir tun und dann werden wir gemeinsam diese Welt uns untertan machen im Namen des Kaisers!" Sein Blick wanderte vom Ei zu Zero, welcher angelehnt eine Zigarette rauchend an der Wand stand. "Sie sind hier, Luke und Tagiru. Luke gehört mir, der andere ist mir egal, verstanden.. Fürst?" Zeros Stimme war finster, tief und angsteinflößend. Besonders, weil sein eiskalt stechender Blick jeden erfasste mit wem er gerade Sprach und so der Eindruck entstand, dass er alles sieht was der Feind macht.

Mit der Vereinten Armee auf den Straßen und der näher rückenden Auferstehung des Engels steht der Finalen Invasion der Welt nichts mehr im Weg. Es liegt an ihnen, sie hier und jetzt in Shiro aufzuhalten, hier wo sich das Tor öffnete.