Heroes Unleashed

GeschichteÜbernatürlich / P16
22.12.2017
07.07.2019
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Hikari hatte ihr Schwert gezogen und presste es gegen die Brust von Koa, welcher sich weigerte aus dem Weg zu gehen, damit Hikari zu Takeru gehen kann. Seine Arme ausgebreitet, sein Blick eiskalt. "Wir haben dir eine Familie gegeben Koa!" Koa schwieg für einige Momente, doch dann sagte er: "Dafür bin ich euch auch dankbar... nur halte ich es für falsch... das Ei wäre bei Takeru in den besten Händen gewesen, wärst du nicht gekommen, dann wäre es noch bei uns." Irgendwann stieß Takeru Koa zur Seite und Schlug Hikari das Schwert aus der Hand. "Lass deine dummen Moralvorstellungen einmal sein! Mein Vater ist da oben und so wie ich das gesehen habe auch Tagiru und der Spinner! Also lass den Mist hier sein!" In dem Moment betrat auch ein Wächter den Raum. "Ihr zwei! Sofort in der Schule melden! Alle werden jetzt gebraucht!"

Keine Erklärung nötig, so schien es, die beiden sahen sich kurz an und waren sich sicher: "Okay, dann müssen wir halt einen Waffenstillstand eingehen." Diese Konversation oder diesen Kampf könnten sie später auch noch fortsetzen. Auf dem Weg zur Schule fiel auf, dass ungewöhnlich viele Wächter in der Stadt waren, aber keine Zivilisten. Die Spähre thronte nach wie vor über dem ganzen und verdunkelte die Sonne, sodass ein gewaltiger Schatten den kompletten Bereich in den Schatten stellen wird. In der Aula der Schule waren die meisten Schüler versammelt. Die Türen schlossen sich. Wächter an allen Seiten. "Cesare Castillo wurde von allen Diensten an den Wächtern entbunden." Sprach ein Junger Mann, welcher auf der Bühne stand, er hatte ein freundliches Gesicht und starrte in die Menge an Schülern. "Mein Name ist Ominus... schlicht und einfach Ominus und ich wurde beauftragt die Schule zu leiten. Folgende Schüler sind jetzt festzunehmen."  Er begann eine Liste vor zu lesen. "Yashida, Aiko." Er sah in die Menge, es wurden bereits fünf Schüler von den Wächtern verhaftet. "Nicht anwesend? Gut... finden wir schon..." Den letzten Teil murmelte er. "Kurosaki, Luke." Die Menge schwieg. "Auch nicht? Akashi, Tagiru.... was der auch nicht?!" Er sah zu einem der Wächter, welcher an der Seite stand. "Nun denn... sollten Schüler oder Lehrkräfte dieser Schüler habhaft werden, so sind sie in Gewahrsam zu nehmen." Takeru und Hikari waren wohl nicht auf der Liste, scheinbar waren die beiden immer außerhalb von jedem Radar gewesen.

"Was machen Sie mit unseren Freunden?!" Rief irgendwann ein Schüler aus einer der hintersten Reihen. "Genau! Was wird ihnen vorgeworfen?!" Rief ein anderer. Ominus räusperte sich und sah in die Menge: "Konspiration mit dem Feind zur Vernichtung der Menschlichen Art. Keine Sorge, wir arbeiten bereits daran, die Spähre wieder zu verbannen. Es herrscht eine Ausgangssperre. Ihr alle kehrt in eure Wohnheim zurück und da bleibt ihr!"

Auf der Brücke der Sphäre saß Kerberos in ihrem Sessel und hörte dieser Ansprache zu. "Der Fürst hat also wirklich mehrere Leben? Ich wusste gar nicht, dass er Jahrelang die Wächter beschattet hat... wie viele Agmas sind unter den Wächtern?" Fragte sie eine ihrer Beraterinnen. "Die Zahl ist nach der Schließung zurück gegangen, aber es dürften um die 4.500 Agmas Weltweit sein. 65 davon in Führungspositionen." Kerberos nickte: "Gut... jedoch geht das alles zu einfach. Wir können da einfach rein und es einfach so übernehmen, ohne Widerstand? Dabei wollte ich ihn einsetzen...." Die Anwesenden auf der Brücke drehten sich erschrocken zu ihr um. Aus dem Schatten trat hinter ihr ein Mann, seine dunklen Haare nach hinten gekämmt, seine Kleidung gänzlich aus Leder. "Zero mein lieber... ich wusste gar nicht das du zuhörst..." Kerberos lachte etwas, nachdem sie dies sagte. "Ich werde dich schon irgendwann einsetzen. Wenn die Zeit gekommen ist."


In der Aula trat eine Hochrangige Wächterin an Ominus heran. "Ich habe sie noch nie zuvor gesehen! Wer sind die überhaupt?! Wo ist der Beweis der Prinzessin, dass sie diese Schule leiten?!" Sie hatte einen starken russischen Akzent. "Aber aber... General Katyusha..." "Tuen sie nicht so scheinheilig. Irgendwas stinkt hier!" Sie drehte sich zu einigen Wächtern. "Lasst die Schüler hier! Bringt mir Castillo und die fünf Kinder zurück!" Ominus zückte sein Messer und presste es an die Kehle der Generalin, einige Wächter zückten Schwerter und Waffen, auf Ominus gezielt. "Lassen Sie mich los, oder ich bringe sie persönlich um!" Nachdem er sie nicht losließ holte sie mit ihrem Ellenbogen aus und traf ihn am Hals, er ließ sie los und sie trat ihn zu Boden in einer schwarzen Rauchwolke verschwand er. "Untersucht alle Anwesenden Wächter mit dem Schnelltest!" Rief Katyusha. Einige der Anwesenden lösten sich ebenfalls in einer schwarzen Wolke auf, ebenso einige Schüler. "Agmas... überall Agmas..." Knurrte die Frau.

"Der Plan ist gescheitert!" Ominus stand in seiner Mönchsform vor Kerberos. Diese nickte nur. "Hm... das wäre zu leicht gewesen oder? Mein Fürst, nun scheint es so, als wären sie alarmiert. Ihr Plan ist fehlgeschlagen. Wie wärs, ich schicke unseren guten Zero hier los und er nimmt sich der drei Vermissten an? Die anderen Fünf haben wir hier ja schon.." Ominus starrte Zero an. "Wehe du versagst!" "Ich werden sie töten oder ich werde getötet." Damit verließ er die Brücke. Kerberos lächelte etwas selbstgefällig. Schließlich war es sie, die von Anfang an diese Idee bezweifelte und nicht an den Erfolg glaubte. "Ach ja mein Fürst... wir haben Adrian." Ominus sah zu ihr. "Gut und hör auf zu grinsen, Kerberos! Wir gehen jetzt nach deinem Plan!"


Luke und Tagiru haben es mittlerweile einige Räume weiter geschafft. In einer Art Waffenkammer haben sie sich die Uniformen und die Ausrüstung besorgt und schreiten nun durch die langen Korridore. Dort sahen sie auch die fünf Schüler, welche sie von der Schule kannten. Jedoch konnten sie nicht stehen bleiben. "Luke... ich kann das Ding abstürzen lassen, wenn du mir vertraust..." Luke sah ihn an. "Und wie?" Fragte er ungläubig. "Wir suchen etwas was ein sehr großes BOOM macht." Luke nickte. "Oder zumindest einen Weg hier raus..."

Luke und Tagiru sind in der Spähre auf sich gestellt. Hikari und Takeru sind in Mitten einer Verschwörung gefangen. Aiko und Castillo sind beide nicht auffindbar. Koa versucht auf sich gestellt Antworten zu finden. Und dann wird ein Helfer in der Not auftauchen, welcher das Blatt zum Guten wenden kann.