Warum ich, nerv doch jemand anders!

GeschichteAllgemein / P18
22.12.2017
26.06.2018
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7.

Nach dem Training verabschiedete ich mich von Satsuki und ging zurück in unseren Klassenraum.
Ob ich wohl darauf hätte achten sollen das Aomine auch kommt? Ich beschloss dass, das nicht meine Aufgabe war und setzte mich an meinen Platz und wartete auf den Lehrer.

Dieser betrat wenig später mit genervter Miene den Raum und kam zu mir, gerade als er fragen wollte wo Aomine war kam dieser durch die Tür spaziert „sorry hab beim Duschen länger gebraucht.“ meinte er als er sich setzte.

„Nun gut..“ setzte der Lehrer an „ihr gebt mir jetzt eure Handys bis die zwei Stunden vorüber sind.“ er hob erst mir dann Aomine eine kleine Box unter die Nase in die wir unsere Handys legen sollten.

„Sobald die Zeit vorbei ist werde ich wieder kommen und sie euch wieder geben. Ich hoffe damit legt sich dann das ständige zu spät kommen.“ Meinte er noch bevor er auf dem Absatz kehrt machte und sich mit samt der Handys aus dem Staub machte.

Ich pustete die Luft aus, streckte meine Arme von mir und legte meinen Kopf auf den Tisch. „Na, hat dir gefallen was du gesehen hast?“ „hmm?“ ich sah ihn leicht an und hob eine Braue „was meinst du?“ ,  „Denkst du ich hab nicht mitbekommen wie du mich beim Training die ganze Zeit angestarrt hast?“

Mit vor Scham leicht gerötetem Gesicht drehte ich meinen Kopf in die andere Richtung, runzelte die Stirn und schloss erneut die Augen.

„Spiel dich jetzt bloß nicht so auf nur weil du ganz passabel Basketball spielst“ ich atmete tief durch „und außerdem hab ich dich nicht angestarrt!“ Ich hörte ihn lachen „wie du meinst“.
Danach sagte erstmal keiner mehr was.

Eine halbe Stunde war vorbei, doch es kam mir wie ein ganzer Tag vor. Gelangweilt saß ich da, immer noch den Kopf auf dem Tisch und fuhr mir mit den Fingern durch die Haare, die durch das dreckige Wasser aus dem Tümpel heute Morgen total verklebt waren.

„Sieht auch nicht schlimmer aus als sonst“ genervt sah ich Aomine an und zeigte ihm ein sarkastisches Lächeln „behalte doch einfach deine dummen Kommentare für dich ja?“ drehte ich meinen Kopf wieder nach vorn und fuhr erneut durch meine Haare.

„Keine Lust“ meinte er dazu und stand auf, lief auf mich zu und blieb vor meinem Tisch stehen. Ich seufzte „mir wars echt lieber als du nichts gesagt hast“ gab ich zurück und sah zu ihm auf.

Er hatte seinen Trainingsanzug an, bestimmt wegen der Flecken vom Bento heute Mittag, war mir bisher nicht aufgefallen.

Dann schaute ich ihm ins Gesicht „was willst du denn jetzt? Setz dich einfach wieder hin und mach was du am besten kannst, schlafen und deine Klappe halten. Du hast mich heute echt schon genug genervt findest du nicht?“

Wieder zog sich ein fieses Grinsen über sein Gesicht. Plötzlich griff er mit einer Hand nach meinen Armen und hielt sie fest. Die andere hielt er über meinen Kopf, „Revenge“ sagte er und ich spürte kurz darauf wie meine Haare erneut nass wurden.

Schockiert sah ich nach oben und bekam das Zeug ins Gesicht. Er drückte doch tatsächlich den ekeligen Tafelschwamm über meinem Kopf aus.

„Ihhh, hör auf damit!“ schrie ich ihn an, doch er fing nur an zu lachen, warf aber dann den Schwamm wieder zurück zur Tafel.

„Siehst du, jetzt siehts gut aus“ „Oh man, danke…“ meinte ich sarkastisch.
Er sah mich immer noch grinsend an „keine Ursache“

Ich verdrehte die Augen „Aomine, nerv doch mal jemand anders!“ knurrte ich nun. Er kam näher und flüsterte „Nein“ und pustete mir ins Ohr, woraufhin ich eine leichte Gänsehaut bekam.

Jetzt richtete er sich wieder auf und lief gelassen an mir vorbei. Aber nicht mit mir, ich stellte ihm in letzter Sekunde einen Fuß und er stolperte.

Doch wie ich am Morgen, griff auch er nach etwas um sich festzuhalten und erwischte das Oberteil meines geliehenen Trainingsanzugs.

Dabei hörte ich etwas reißen, bevor ich etwas unternehmen konnte landete Aomine wie geplant auf dem Boden und ich saß mit zerrissener Jacke auf dem Stuhl.

Erst als ich realisierte was eben passiert war, drehte ich mich leicht panisch um und versuchte die Jacke an beiden Seiten wieder zusammen zu ziehen.

Denn da meine Kleidung am Morgen total durchnässt war, hatte ich nun nur noch meinen BH an und stellte diesen nun zur Schau.

Doch Aomine hatte es bereits gesehen „schick“ meinte er dazu woraufhin ich mich peinlich berührt noch ein Stückchen weiter in die andere Richtung drehte.

Er stand auf, kam langsam auf mich zu und legte mir die selbe Jacke nur viel größer um die Schultern. Verwirrt sah ich ihn an „was soll das?“

Er zuckte mit den Schultern „es ist ja nicht so das da viel zu sehen wäre, aber das muss nicht jeder sehen.“ Meinte er ohne mich dabei anzusehen.

„und, jetzt schuldest du mir was“ setzte Aomine noch dran als er sich wieder zu mir umdrehte. Ich zog die Brauen nach oben „dann kannst du sie gern wieder haben!“ meinte ich dazu und war schon dabei die Jacke wieder auszuziehen. „schon zu spät“ meinte er hinterhältig grinsend.

Ich zog die Luft ein um sie kurz darauf wieder lautstark auszupusten. Ich wollte gerade etwas sagen, aber da stand der Lehrer vor uns.

„Hier ihr könnt gehen.“ Meinte dieser.

„Aber es ist doch erst knapp über eine Stunde.“ Meinte ich darauf.
„egal das muss reichen, ich hab jetzt noch was anderes zu tun.“ Er stellte die Box auf sein Pult und war auch schon wieder weg.

Kopfschüttelnd griff ich nach meiner Tasche und stand gleichzeitig auf, was keine gute Idee war, denn die Schlaufe meiner Tasche hatte sich am Tischbein verhakt woraufhin ich stolperte und fiel, dabei riss ich den eben an mir vorbeigehenden Aomine mit mir zu Boden und lag nun auf ihm.

Ich setzte mich leicht auf und realisierte dass ich auf seiner Leiste saß, weshalb ich umso schneller aufstehen wollte. Doch als ich dies tun wollte spürte ich seine Hände auf meinem Hintern und dieses Mal war es kein Versehen, denn eben lagen sie noch nicht dort.

Wie auch zwei Tage zuvor holte ich aus um ihm eine Ohrfeige zu verpassen. Doch daraus wurde nichts, denn er fing meine Hand locker ab.

„Was hab ich gestern über Ohrfeigen gesagt?“ fragte er und schubste mich grinsend von sich runter. Ich stand langsam auf „Dann hör du auf mich andauernd zu begrapschen!“

„Ich begrapsch dich doch nicht, ich helfe nur“ meinte er hämisch grinsend und kam ein Schritt auf mich zu, ich wich leicht zurück und stolperte glatt wieder über die Tasche.

Aomine griff nach meinem Arm und hinderte mich so noch einmal Bekanntschaft mit dem Boden zu machen. „Du solltest echt was gegen die Tollpatschigkeit unternehmen. Ich bin nicht immer da um dich aufzufangen“ sagte er, weiterhin grinsend, als er mich ein wenig zu stark wieder auf die Beine zog.

Gerade so fand ich den Halt wieder um nicht auch noch nach vorn zu fallen „haha…“ gab ich sarkastisch von mir, befreite meine Tasche vom Tisch und ging zum Pult um meine Handy zu holen.

Danach ging ich ohne ihn noch Mal anzusehen aus dem Zimmer und machte mich auf den Weg nach Hause.

Als ich gerade am Tümpel vorbei ging erschreckte ich mich fast zu Tode als Aomine plötzlich neben mir war „und, Lust nochmal zu baden?“ ich hielt mir die Hand aufs Herz „wag es ja nicht!“ erwiderte ich und sah ihn aus zu Schlitzen gezogenen Augen an. „meine armen Haare leiden jetzt noch darunter“ fügte ich mehr zu mir als zu ihm hinzu er reagierte aber natürlich trozdem darauf.

„Ich hab doch schon gesagt, schlimmer als sonst siehts nicht aus“ genervt sah ich ihn an, antwortete jedoch nicht auf das Kommentar.

„Aber immerhin hast du sexy Unterwäsche an, passt sogar zusammen“ schockiert sah ich ihn an, als sich unsere Blicke kreuzten fing er wieder an zu grinsen.

„woher willst du das denn wissen?“ „Weil du mir heute schon deine komplette Unterwäsche gezeigt hast.“ Ich war verwirrt „was?“ „na beim Nachsitzen dein BH und dein Höschen heute Morgen als du aus dem Tümpel gekrochen bist.“ Meinte er trocken aber dennoch weiter grinsend.

Rot vor Scham sah ich weg „oh mein Gott..“

„Sowas passiert wenn man so Tollpatschig ist wie du.“ Sagte er grinsend ehe er davon lief.
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