Warum ich, nerv doch jemand anders!

GeschichteAllgemein / P18
22.12.2017
14.05.2018
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Nach dem Training verabschiedete ich mich von Momoi und ging zurück in unseren Klassenraum. Ob ich wohl darauf hätte achten sollen das Aomine auch kommt? Ich beschloss dass, das nicht meine Aufgabe war und setzte mich an meinen Platz und wartete auf den Lehrer.

Dieser betrat wenig später mit genervter Miene das Zimmer und kam zu mir, gerade als er fragte wo Aomine sei kam dieser durch die Tür spaziert „sorry hab beim duschen länger gebraucht.“ Meinte er als er sich setzte.

„Nun gut..“ setzte der Lehrer an „ihr gebt mir jetzt eure Handys und Schlüssel, das ihr nicht geht bevor die zwei Stunden vorbei sind“ er hielt erst mir dann Aomine eine kleine Box unter die Nase in die wir unsere Sachen legen sollten. „sobald die Zeit vorüber ist werde ich wieder kommen und euch euer Zeug wieder geben. Ich hoffe damit legt sich das zu spät kommen.“ Meinte er noch bevor er auf dem Absatz kehrt machte und sich mit samt unseren Sachen aus dem Staub machte.

Ich pustete die Luft aus, streckte meine Arme von mir und legte meinen Kopf auf den Tisch. „Na, hat dir gefallen was du gesehen hast?“ „hmm?“ ich sah ihn leicht an, ich verstand nicht recht was er meinte. „Denkst du ich hab nicht mitbekommen wie du mich bei Training die ganze Zeit angestarrt hast?“

Mit vor Scham leicht gerötetem Gesicht drehte ich meinen Kopf in die andere Richtung und schloss wieder die Augen  „spiel dich nicht so auf nur weil du ganz gut Basketball spielst“ ich atmete einmal durch „und außerdem hab ich dich nicht angestarrt!“ Ich hörte ihn lachen „naja, wie du meinst“ danach sagte keiner von uns mehr etwas.

Eine halbe Stunde war vorbei, doch es kam mir wie ein ganzer Tag vor. Gelangweilt saß ich da, immer noch den Kopf auf dem Tisch und fuhr mir mit den Fingern durch die Haare, die durch den Tümpel heute Morgen total verklebt waren.

„Sieht auch nicht schlimmer aus als sonst“ genervt sah ich Aomine an und zeigte ihm mein sarkastisches lächeln „behalte doch einfach deine dummen Kommentare für dich“ so drehte ich meinen Kopf wieder nach vorne und fuhr erneut durch meine Haare.

„Nö, keine Lust“ meinte er dazu und stand auf, lief auf mich zu und blieb vor meinem Tisch stehen. Ich seufzte „mir wars echt lieber als du nichts gesagt hast“ gab ich zurück und sah zu ihm auf.

Oh, er hatte seinen Trainingsanzug an, bestimmt wegen der Flecken vom Bento heute Mittag, war mir bisher nicht aufgefallen. Ich schaute ihm ins Gesicht „was willst du denn jetzt? Geh dich wieder hinsetzten und mach was du am besten kannst, schlafen und deine Klappe halten. Du hast mich heute echt schon genug genervt findest du nicht?“

Wieder zog sich ein fieses Grinsen über sein Gesicht. Plötzlich hielt er mit einer Hand meine Arme fest und hielt die andere über meinen Kopf. „Revenge“ sagte er und kurz darauf spürte ich wie etwas nass auf meinem Kopf wurde.

Ich sah nach oben und bekam das Zeug ins Gesicht. Der drückte doch tatsächlich den ekeligen Schwamm für die Tafel über meinem Kopf aus.

„Ihhh, wie eklig. Hör auf damit!“ schrie ich ihn an, doch er fing nur an zu lachen, warf dann aber den Schwamm wieder zurück zur Tafel.

„Siehst du, jetzt siehts gut aus“ „Oh man, danke…“ er sah mich immer noch grinsend an „keine Ursache“

Ich verdrehte die Augen „Aomine, nerv doch bitte jemand anders!“ knurrte ich nun. Er kam näher und flüsterte „Nein“ und pustete mir ins Ohr, woraufhin ich eine Gänsehaut bekam.
Jetzt richtete er sich wieder auf und lief gelassen an mir vorbei. Doch nicht mit mir, ich stellte ihm einen Fuß über den er stolperte, da er schadenfroh die Augen geschlossen hatte.

Doch wie ich am Morgen, griff auch er nach etwas um sich festzuhalten und erwischte das Oberteil meines geliehenes Trainingsanzugs.

Dabei hörte ich etwas reißen, bevor ich etwas unternehmen konnte riss der Reißverschluss. Aomine landete wie geplant auf dem Boden und ich saß mit geöffnetem Oberteil auf meinem Stuhl.

Das blöde war nur, das es Wechsel Klamotten waren und ich somit außer eines BHs nichts darunter hatte.

Rot wie eine Tomate zog ich die Jacke an beiden Seiten zusammen, sodass man nichts mehr sehen konnte. Aber es war zu spät, Aomine hatte es bereits gesehen.

„Schick“ sagte er grinsend, woraufhin ich mich peinlich berührt auf meinem Stuhl in die andere Richtung drehte.

Ich hörte ihn aufstehen. Er kam langsam auf mich zu und legte mir die selbe Jacke nur viel größer um die Schultern. Verwirrt sah ich ihn an „was soll das?“

Er zuckte mit den Schultern „es ist ja nicht so das da viel zu sehen wäre, aber das muss nicht jeder sehen.“ Meinte er ohne mich dabei anzusehen.

„und, jetzt schuldest du mir was“ setzte Aomine noch dran als er sich wieder zu mir umdrehte. Ich zog die Brauen nach oben „dann kannst du sie gern wieder haben!“ meinte ich dazu und war schon dabei die Jacke wieder auszuziehen. „schon zu spät“ meinte er mies grinsend.

Einmal zog ich die Luft scharf ein, um sie kurz darauf wieder lautstark auszupusten. Ich wollte was sagen, aber da stand der Lehrer vor uns „Hier ihr könnt gehen.“ Meinte dieser.

„Aber es ist doch erst knapp über eine Stunde.“ Fragend sah ich ihn an „ja aber ich hab jetzt noch was zu tun. Ich hoffe einfach das die Zeit genügt hat.“ Er stellte die Box auf sein Pult und war auch schon wieder auf und davon.

Kopfschüttelnd griff ich nach meiner Tasche und stand gleichzeitig auf, was keine gute Idee war, denn die Schlaufe meiner Tasche hatte sich am Tisch verhakt woraufhin ich stolperte und fiel, ich riss den eben an mir vorbeigehenden Aomine mit mir zu Boden und lag nun auf ihm.

Ich setzte mich leicht auf und als ich realisierte dass ich auf seiner Leiste saß, wollte ich umso schneller aufstehen. Doch als ich dies tun wollte spürte ich beide seiner Hände auf meinem Hintern und dieses Mal war es kein Versehen, denn eben lagen sie noch nicht dort.

Wie auch schon am ersten Schultag holte ich aus, um ihm eine Ohrfeige zu verpassen. Doch daraus wurde nichts, denn er fing meine Hand locker ab.

„Was hab ich gestern über Ohrfeigen gesagt?“ fragte er und schubste mich grinsend von sich runter. Ich stand langsam auf „Dann hör du auf mich andauernd zu begrapschen!“

„Ich begrapsch dich doch nicht, ich helfe nur“ meinte er hämisch grinsend und kam ein Schritt auf mich zu, ich wich leicht zurück und stolperte glatt wieder über die Tasche.

Aomine griff nach meinem Arm und hinderte mich so noch einmal Bekanntschaft mit dem Boden zu machen. „Du solltest echt was gegen die Tollpatschigkeit unternehmen. Ich bin nicht immer da um dich zu fangen“ sagte er, weiterhin grinsend, als er mich ein wenig zu stark wieder auf die Beine zog.

Gerade so fand ich den Halt wieder um nicht noch einmal zu fallen „haha…“ gab ich sarkastischvon mir, befreite meine Tasche vom Tisch und ging zum Pult um meine Sachen zu holen.

Danach ging ich ohne ihn noch Mal anzusehen aus dem Zimmer und machte mich auf den Weg nach Hause.

Als ich am Tümpel vorbei ging erschreckte ich mich fast zu Tode als Aomine plötzlich neben mir war „und, Lust nochmal zu baden?“ ich hielt mir die Hand aufs Herz „wag es ja nicht!“ erwiderte ich und sah ihn aus zu Schlitzen gezogenen Augen an. „meine armen Haare leiden jetzt noch darunter“ sagte ich mehr zu mir als zu ihm und doch reagierte er darauf.

„Ich hab doch schon gesagt, schlimmer als sonst siehts nicht aus“ ich sah ihn nur genervt von der Seite an, antwortete jedoch nicht auf das Kommentar.

„Aber immerhin hast du sexy Unterwäsche an, passt sogar zusammen“ schockiert sah ich ihn an, als sich unsere Blicke kreuzten fing er wieder an zu grinsen.

„woher willst du das denn wissen?“ „Weil du mir heute schon deine komplette Unterwäsche gezeigt hast.“ Ich war verwirrt „was?“ „na beim Nachsitzen dein BH und dein Höschen heute Morgen als du aus dem Tümpel gekrochen bist.“ Meinte er trocken aber dennoch weiter grinsend.

Rot vor Scham sah ich weg „oh mein Gott..“

„Sowas passiert wenn man so Tollpatschig ist wie du.“ Meinte er grinsend und lief davon.
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