Warum haben sie das getan?

GeschichteFreundschaft / P18
Hinata Hyuga Ino Yamanaka Karin Sakura Haruno Temari TenTen
19.12.2017
01.07.2019
7
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Es tut mir echt leid, dass ich es nicht pünktlich geschafft habe.  Ich hatte eine kleine Motivationsstörung und zu viel anderes zu tun.
Aber egal, jetzt ist das Kapitel da also viel Spaß damit.
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Als ich im Badezimmer ankomme gehe ich erstmal zum Waschbecken und stütze mich darauf ab. Ich spiele nur die starke, wenn es um Sexualität geht. Das Thema jagt mir jedes Mal wieder Angst ein, wenn ich daran nur denke. Aber ich muss da jetzt durch. Eigentlich hätte ich es mir ja denken können, dass das Thema auch an der neuen Schule nicht einfach verschwindet. Nun drehe ich den Wasserhahn auf und spritze mir Wasser ins Gesicht, um meine Gedanken abzuschütteln. Nachdem ich mir das Gesicht abgetrocknet habe gehe ich zurück in den Klassenraum. Asuma erklärt gerade etwas über die 1. Ableitung von einer ganzrationalen Funktion. Das ist ja echt leicht, naja für mich. Aber Mathe fiel mir ja schon immer leicht. Ich setze mich zurück auf meinen Platz neben Lee. Der scheint ganz froh darüber zu sein, dass ich wieder da bin. Er schaut verzweifelt die Tafel an und als er mich sieht erhellt sich sein Gesicht. „Tenten da bist du ja wieder! Gott sei Dank. Ich brauche dringend deine Hilfe! Bitte?!“, begrüßt er mich gleich. Das bringt mich wieder zum Lächeln. „Lee ich fürchte Sensei Asuma findet es nicht gut, wenn ich dir jetzt helfe. Pass einfach auf und nach dem Unterricht kann ich es dir ja noch einmal erklären, okay?“, antworte ich ihm schlicht. Schließlich möchte ich es mir nicht am ersten Tag mit Asuma verscherzen. Neji hat zum Glück nicht wieder damit angefangen mir Zettel zu schreiben, worüber ich sichtlich erleichtert war. Ich schaue wieder aus dem Fenster. Ich könnte meine Zeit jetzt viel besser draußen mit einem guten Buch verbringen, statt hier zu sitzen und mich zu langweilen. Plötzlich klingelt es. Huh? Ich war doch nur kurz in Gedanken. Egal Hauptsache diese langweiligen Mathe Stunden sind vorbei. „Also Tenten treffen wir uns nach der Schule in der Bibliothek? Bitte ich brauche deine Hilfe. Sonst schaffe ich die nächste Klausur nicht!“, Lee hat die Hände zusammengefaltet und versucht lieb zu schauen. Jedenfalls vermute ich das, weil sein Gesicht eher wie eine Grimasse aussieht. „Nein ich habe Zeit. Bis später“, schnell packe ich meine Sachen zusammen und gehe vor die Tür, um auf Sakura und Hinata zu warten. Ich schaue kurz auf mein Handy, um nachzusehen ob ich eine neue Nachricht habe, doch dem ist nicht so. Als ich wieder auf schaue steht Neji vor mir. „Du triffst dich also lieber mit dem Loser als mit mir. Du hast echt einen schlechten Geschmack.“, ich verdrehe nur die Augen. „Da du meinem Geschmack ja kennst hast du dir vermutlich schon selbst deine Chancen bei mir ausgerechnet. Nämlich gleich Null. Also verzieh dich.“, genervt verschränke ich die Arme und schau ihn auch so an. „Mal schauen, vielleicht lässt sich dein Männergeschmack verbessern.“ Bei jedem Wort kommt er mir näher. Ich möchte nach hinten ausweichen, aber hinter mir ist die Wand. Also bleibt mir nur eins. Nach vorne durchbrechen. „Vergiss es!“, ich bohre meinen Finger in seine Brust. „Mit dir werde ich niemals freiwillig etwas anfangen. Du bist ein so aufgeblasener Obermacho, der meint der beste und tollste zu sein. Aber das bist du nicht. Sondern nur ein arrogantes Schwein.“ Mit jedem weitern Wort nähere ich mich ihm und schubse ihn leicht zurück. Von meinem Vorhaben scheint er irritiert zu sein und lässt sich leicht von mir zurückdrängen. „Tenten alles klar?“, kommt Sakura mir zu Hilfe. Ich werfe Neji noch einen giftigen Blick zu und komme dann auf sie und Hinata die neben ihr steht zu. „Ja alles bestens. Ich musste nur gerade etwas los werden.“, nun grinse ich wieder und hacke mich bei Sakura unter. „Gehen wir raus und suchen uns einen schönen Platz?“, wechsle ich das Thema. Hinata hackt sich ebenfalls bei Sakura ein und stimmt meinem Vorschlag zu. „Ich habe vielleicht sogar schon eine Idee wo. Es gibt ein kleines Wäldchen und dort suchen wir uns einen schönen Baum aus in dessen Schatten wir uns setzen.“ Ich nicke nur. „Da klingt doch nach einem guten Plan.“, meint Sakura. So machen wir uns auf den Weg nach draußen. Hier laufen viele Schüler rum. Kein Wunder es ist ja herrliches Wetter. Wir gehen zu dem kleinen Wäldchen was Hinata beschrieben hat. Etwas abseits haben wir uns einen Baum ausgesucht in dessen Schatten wir uns setzen. Ich strecke mich kurz und dann lege ich mich hin. Der Himmel sieht wunderschön aus mit diesen vielen kleinen Wölkchen. Hinata und Sakura quatschen mal wieder über Fantasy Bücher. Da haben sich zwei gefunden. Egal. Ich schließe kurz die Augen, um etwas zu dösen. Doch lange kann ich nicht dösen, weil sich jemand zu uns gesellt. Zum Glück aber nicht von einem Vollidioten, sondern von Karin. Komisch sie war doch so abweisend zu uns. „Kann ich mich zu euch setzen?“, fragt sie ganz schüchtern. „Klar natürlich“, erwidert Sakura dabei klopft sie neben sich auf den Boden. Während Karin sich hinsetzt richte ich mich wieder in eine sitzende Position. „Zeigst du uns deine Haare?“, frage ich sie neugierig. Darauf senkt sie nur den Kopf und antwortet erst einmal nicht. „Du musst nicht.“, füge ich schnell hinzu. „Aber ich bin sehr neugierig warum du sie so sehr verstecken möchtest.“ Ich glaube ich muss erst Vertrauen aufbauen bevor sie uns ihre Haare zeigt. „Ich…also ähm…ich zeig sie euch, wenn ihr…, wenn ihr mir versprecht mich nicht…auszulachen, okay?“  Das ist stark sie kann uns eigentlich noch gar nicht vertrauen und trotzdem möchte sie diesen Schritt gehen. Sie ist vermutlich sehr einsam. Sie sagte sie hasst ihre Haare, aber das kann ja nicht allein von der Farbe oder Form kommen. Da muss mehr dahinter sein. Vermutlich wurde sie aufgrund ihrer Haare gemobbt oder etwas anderes Schlimmes verbindet sie mit ihren Haaren anders kann ich es mir nicht erklären. „Natürlich nicht. Versprochen.“, mischt sich nun auch Sakura ein. Hinata und ich nicken zur Bestätigung. „Okay.“ Karin zieht ihre Mütze ganz langsam ab. Oder es kommt mir nur so langsam vor, weil ich total neugierig bin. Unter der Mütze kommen knallrote lange Haare hervor. Echt jetzt sie hat sie nur versteckt, weil sie rot sind? Was ist an der Farbe so schlimm? Sie ist doch wunderschön. „Wunderschön.“, verzaubert sieht Hinata die Haare von Karin an. Diese starrt sie anscheinend fassungslos an. „Du findest sie wirklich schön?“ „Natürlich sind sie wunderschön. Allein diese krasse rot sieht einfach nur sagenhaft schön aus. Wieso versteckst du sie überhaupt?“, beteiligt sich Sakura. Karin zieht ihre Mütze schnell wieder auf und versteckt ihre Haare wieder. „Aufgrund meiner Haarfarbe wurde ich immer wieder gehänselt und gemobbt. Ich habe meine Eltern so oft angefleht sie färben zu dürfen doch sie meinten nur ich müsse mich meinen Problem stellen und selbstbewusst in die Welt gehen, doch das kann ich nicht! Deswegen verstecke ich sie jetzt. Damit enttäusche ich meine Eltern zwar aber egal. Ich beneide Naruto so sehr um seine blonden Haare.“ Karin schaut traurig auf die Wiese. Hä? Was hat Naruto jetzt damit zu tun? „Oh das wisst ihr ja noch gar nicht. Naruto und Karin sind verwandt. Sie sind so wie ich und Neji Cousin und Cousine.“, beantwortet Hinata meine unausgesprochene Frage. Ich fresse einen Besen. „Echt jetzt?“, platz es aus Sakura raus. „Ähm ja. Tante Kushina hat genau wie ich und sehr viele unserer Familie diese knallrote Haarfarbe, doch Onkel Minato und Naruto sind blond. Das ist richtig unfair.“, ergänzt Karin. „Wenn Naruto dein Cousin ist warum hilft er die nicht hier in der Schule? Oder ist es bei dir etwa genauso wie bei Hinata und Neji???“ Sakura wartet gespannt auf eine Antwort. Vermutlich ist es genau so wie sie gesagt hat. Die Schule und vor allem die falschen Freunde verändern die Menschen. „Früher hat Naruto mir geholfen wo immer er konnte doch das ist Vergangenheit. Seit wir hier sind behandelt er mich wie Luft.“, sie seufzt gequält. „Dank Naruto habe ich meine Haare früher auch nicht versteckt. Ich bin allein aber einfach nicht mutig genug dafür.“ Sie senkt wieder ihren Blick. Mit Schwung reiße ich ihr die Mütze vom Kopf. „Dann wirst du es einfach. Jeder der dich dumm anmacht wegen deiner Haarfarbe bekommt es mit mir zu tun. Ich helfe dir selbstbewusst zu werden.“ Hochmotiviert strahle ich sie an. „Und ich natürlich auch.“ Sakura legt Karin einen Arm um die Schultern. „Ich bin nicht so stark wie Sakura oder Tenten, aber ich kann dir bestimmt durch meinen Beistand und meine Worte helfen. Ich habe so das Gefühl zusammen kann uns niemand was anhaben.“ Hinata nimmt Karins Hände in ihre eigenen und drückt sie während sie spricht. Dabei lächelt sie wie ein Engel. Karin hat Tränen in den Augen doch sie lächelt. „Danke. Ich danke euch vom ganzen Herzen.“ Sie wischt sich die Tränen aus den Augenwinkeln und zieht uns in eine große Umarmung. Die Klingel zerstört diese aber leider. Wir müssen wieder rein. „Och ne. Warum ist die Pause schon um?“, beschwert sich Sakura gleich. Daraufhin muss ich lachen. „Weil das Leben kein Wunschkonzert ist. Na auf, gehen wir.“, während ich spreche stehe ich auf und stemme die Hände in die Hüfte. Gemeinsam machen wir uns auf den Weg zurück ins Schulgebäude. Als nächstes haben wir Deutsch. Mein Lieblingsfach. Was wir wohl behandeln werden? Hoffentlich kein Buch von Goethe die sind ziemlich langweilig. Ob wir uns überhaupt mit einem Buch beschäftigen werden? Naja, ich werde es ja gleich sehen. „Hay Karin, seit wann trägst du deine Haare wieder offen?“ Wir sind vor unserm Klassenraum angekommen und prompt fragt jemand nach ihren Haaren. Aber die Stimme kenne ich, dass war Naruto. Verwundert drehe ich mich in die Richtung, aus der die Stimme kam. Da steht wirklich Naruto und sieht Karin verwirrt an. Diese senkt den Blick und spielt mit ihren einer Haarsträhne. „Seit sie uns an ihrer Seite hat da du sie ja im Stich gelassen hast. Reicht dir das als Antwort?“ Wütend
schnappt Sakura sich Karins Handgelenk und zieht sie auf die andere Flurseite. Naruto schaut den beiden immer noch verwirrt nach. „Wenn du sie nicht vernachlässigst hättest, hätte sie nie unsere Hilfe gebraucht. Warum hast du sie allein gelassen?“ Hinata schaut Naruto eindringlich an. Dieser kratz sich jetzt am Hinterkopf. „Nun ja, Sasuke und Neji fanden es blöd, dass sie immer bei mir sein wollte. Sie hat gestört haben sie gesagt. Deswegen habe ich mich von ihr distanziert. Als sie anfing ihre Haare zu verstecken habe ich mir ja Sorgen um sie gemacht, aber Sasuke, Neji und sowohl auch Sai haben gesagt sie muss lernen allein im Leben zurecht zu kommen. Ich dachte sie fängt sich wieder.“ Etwas geknickt schaut er auf den Boden. Hmm vermutlich hat er an die Worte seiner Freunde geglaubt. Doch das war falsch, Karin hatte sich anscheinend von allen zurückgezogen sich komplett isoliert. „Du bist ein Idiot Naruto. Karin hätte dich gebraucht. Du warst ihre einzige Bezugsperson und lässt sie hängen. Sie hätte sich eher von allen isoliert und irgendwann niemanden mehr an sich heran, wenn wir nichts unternommen hätten.“ Meine Worte scheinen ihn sehr getroffen zu haben. „Echt jetzt? Selbst ich hätte sie verloren?“ Er schaut sehr schockiert und total fassungslos abwechselnd zwischen mir und Hinata hin und her. Unser Schweigen scheint ihm Antwort genug zu sein. Er ballt die Hände zu Fäusten und starrt den Boden an. „Vielen Dank ihr habt was gut bei mir.‘“ „Hay Naruto was machst du den da bei den Weibern?“ Na super Neji und dieser blasse Typ kommen auf uns zu. „Hay Neji, Sai, ich wollte nur wissen wie es Karin geht.“ Naruto dreht sich zu den beiden um. Neji verdreht genervt die Augen. „Nicht das schon wieder. Wie oft habe ich dir schon gesagt lass die fallen. Jeder muss selbst im Leben zurechtkommen.“ Ich verdrehe die Augen und verschränke die Arme. Neji wird auf meine Geste aufmerksam und grinst. „Bist du etwa andere Meinung, Ten-chan?“ Tief durchatmen, Gewalt ist keine Lösung. Lass dich nicht von ihm provozieren. Noch einmal atme ich tief durch. „Ja ich bin andere Meinung, aber da ich hier einen kleinen Jungen vor mir habe der noch im Sandkasten spielt ist das egal. Kleine Kinder sind nämlich zu jung, um so etwas zu verstehen. Komm Hinata gehen wir.“ Ich nehme Hinata an der Hand und ziehe sie mit zu Sakura und Karin die sich angeregt über etwas unterhalten. „Nicht so schnell!“ Neji hält mich an der Schulter fest also bleibe ich stehen. Hinata ziehe ich ein Stück vor mich. Provokant drehe ich mich um. „Was willst du kleiner von mir? Etwa eine neue Flasche Milch? Oder lieber…“ Ich höre auf ihn zu reizen, weil in seinen Augen der blanke Zorn steht. Auf seiner Stirn hat sich sogar eine pochende Ader gebildet. „Na schön du willst es nicht anderes dann eben auf die harte Tour!“ Mit seiner zweiten Hand schnappt er sich mein Kinn und kommt mir näher. Durch seine andere Hand auf meiner Schulter kann ich nicht zurück. „Willst du mich jetzt mit Gewalt küssen?“ Nun grinst er wieder. „Klar. Deine Lippen interessieren mich sehr. Vor allem an anderen Stellen.“ Wieder verdrehe ich die Augen. „Wenn ich dir einen Kuss schenke wirst du mich nicht in Ruhe lassen oder?“ Unsere Nasenspitzen berühren sich. „Nein natürlich nicht.“ Falsche Antwort. Ich schnelle mit meinem Kopf vor und gebe ihm eine Kopfnuss. Seine Hände zieht er zurück, um sich den Kopf zu halten. „Versuch es nur weiter aber bei mir stößt du leider auf Granit.“ Er lässt seinen Kopf wieder los. „Keine Sorge ich gebe nicht auf bevor ich mein Ziel erreicht habe.“ Plötzlich steht jemand neben Neji. Ich habe ihn gar nicht kommen gehört. Er legt seine Hand auf Nejis Schulter ab. „Neji! Was hast du gemacht!“ Er fragt ganz leise und bedrohlich. Neji erschreckt sich kurz und dreht sich zu dem anderem, vermutlich ein Lehrer, um. „Puh ich dachte Sie sind Sensei Anko. Ich habe mich nur nett mit unserer neuen Mitschülerin unterhalten. Sie heißt Tenten.“ Ganz scheinheilig sieht er zu dem anderem hoch. Dieser zieht noch einmal die Augenbraue hoch bevor er von Neji ablässt. Nun kommt er auf mich zu. „Hallo freut mich dich kennen zu lernen. Ich bin Sensei Iruka.“ Ich lächle nun ebenfalls. „Guten Tag ich heiße Tenten Ama.“ Er nickt bevor er den Klassenraum aufschließt. Also ist er unser Deutsch Lehrer. Scheint nett zu sein.
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So das wars schon wieder.
Ich hoffe ihr seid nicht allzu böse weil ich mich verspätet habe.

Grüße und bis bald
eure Mika-chan
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