(Misaki x Akihiko)-Du entscheidest !

MitmachgeschichteRomanze / P18 Slash
Akihiko Usami Misaki Takahashi
19.12.2017
13.02.2018
3
1.717
1
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
19.12.2017 1.569
 
Hallo alle zusammen.

Dies ist meine erste Fanfiction. Es ist ein einfacher Oneshoot zu der Szene am Anfang, wo Misaki in Akihikos Schlafzimmer stürmt und den Satz : "Jeder Mann würde es tun, oder?" bringt.
Was hat Akihiko zu seinem Handeln veranlasst und was hat er wirklich dabei gedacht? Die Szene ist nicht ganz Originalgetreu, sondern -wie es sich für Fanfiction gehört- abgeändert.
Bei Nachfrage könnte das der Auftakt für weitere Kapitel werden, aber bis dahin bleibt es erstmal ein Oneshoot.
Ich freue mich über Lob und Kritik und wünsche euch viel Spaß mit dem Kapitel.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------

Schon wieder einer dieser unglaublich anstrengenden Tage.
Akihiko musste für Aikawa noch einige Umänderungen an den Manuskripten vornehmen und muss zu allem Überfluss heute auch noch Takahiros kleinen Bruder unterrichten. Der Schriftsteller hat zwar eingewilligt und bekommt im Gegenzug hausgemachte Suppe, doch er musste sich echt dazu aufraffen. Zumindest hat er noch genug Zeit, um ein Nickerchen zu halten. Eigentlich sollte Aikawa nochmal vorbeikommen, um die Manuskripte zu überprüfen und ältere, bereits fertige Bücher vorbeizubringen, aber das kann sie auch alleine. Akihiko legt die Manuskripte auf den Tisch, schreibt eine kleine Notiz und begibt sich in sein Bett, um endlich mal wieder an ein wenig Schlaf zu gelangen.
Währenddessen ist bereits Aikawa eingetroffen und gegangen und auch Misaki hat inzwischen die Wohnung betreten und es sich bequem gemacht, als er die Yaoi Light Novel entdeckte. Aufgebracht stürmt er die Treppen hoch und reißt die Türe zu Usamis Schlafzimmer auf. Niemand würde je darauf kommen, dass es sich hier um ein Erwachsenenschlafzimmer handelt, wenn der Schriftsteller sich nicht gerade im Bett befinden würde, da der mit Spielzeugen ausgestopfte Raum eher nach einem Kinderzimmer aussieht. „Stehen sie endlich auf sie Arsch!“,brüllt Misaki nun lautstark durch den Raum „Wer hat ihnen das Recht gegeben Nii-chan in diesem Pornobuch zu verwenden!? Das sollen doch sie beide sein, habe ich Recht!?“
Immer wenn Akihito mal einen guten Traum hat, wird dieser ihm nie gegönnt, dabei träumt er doch so selten. Es stimmt, dass er Misaki erlaubte sich selbst einzuladen, aber dass er in seinem Zeug rumwühlt und dann auch noch in sein Schlafzimmer stürmt geht eindeutig zu weit!
„Hören sie auf, ihn in Ihre perverse Welt zu ziehen, sie Bastart!", kommt es von dem Jungen, als der Schriftsteller aufsteht und seine Faust in der Wand neben ihm versenkt, was Misaki kurz einzuschüchtern scheint, doch er brüllt schon weiter: „Hören sie auf ihn gegen seinem Willen zu etwas zu zwingen!“ Gegen seinen Willen? Zwingen? Nun hat er Akihiko wirklich wütend gemacht. „Wer zwingt hier wen zu etwas?“,antwortet ihm der Schriftsteller sichtlich gereizt. Der Junge beginnt zu stottern und versucht vergeblich einen Satz zu bilden, rafft sich dann aber wieder auf und brüllt weiter: „Kommen Sie nicht weiter in die Nähe meines Bruders! Jeder Mann würde es tun, richtig!?“ Akihikos Pupillen weiten sich schlagartig. Er schnappt sich Misakis Arm und zerrt ihn auf sein Bett. Jeder Mann würde es tun? Wie konnte er nur so etwas sagen? Was glaubt er überhaupt über Liebe zu wissen? Akihiko weiß, dass er Misaki eine Lektion zu erteilen hat. Misaki versuchte sich aus seinen Armen zu befreien: „Fass mich nicht an! Lass mich los!“, doch er begreift schon nach kurzer Zeit, dass er keine Chance gegen Akihiko hat. „Misaki!“,haucht Usagi dem Jüngeren ins Ohr „Pass auf und lerne!“
Akihikos Atem lässt den Jüngeren erschaudern. Er wird doch nicht etwa…!? Der Jüngere versucht sich panisch zu befreien, doch alles, was er mit seinem Rumgerekel bewirkt, ist ein Grinsen des deutlich kräftigeren Schriftstellers. „Was genau versuchst du gerade?“, gluckst er vor sich hin, ohne wirklich eine Antwort zu erwarten. „Nach was sieht’s denn aus?“, antwortet ihm der Junge in seinen Armen frech: „Mich befreien!“ Am Bett angekommen lässt  Akihiko Misaki grob auf’s Bett plumpsen: „Befreien also? Ich dachte schon das wäre dein Schlechte-Noten-Tanz“. Der Schriftsteller lässt seine Krawatte auf den Boden fallen und stülpt sich das Hemd über den Kopf, das zuvor noch seinen muskulösen Oberkörper verdeckte. Wenn er ihm schon eine Lektion erteilt, kann er den Jungen auch ein wenig ärgern. Wütend schnauzt dieser Akihiko an: „Was sagst du da!?“, doch seine Wut verblasst zu Angst, als er sich ausmalt, was ihm passieren könnte und er  bereits bei dem Gedanken daran schon zu zittern beginnt. Fast schon tut er dem Schriftsteller Leid, welcher seine angstvollen Augen erblickt, doch dann erinnert Usagi sich daran, was Misaki über ihn und seine Liebe für Takahiro sagte und Akihiko weiß, dass er ihn nicht so schnell damit durchgehen lassen kann. Während er mit einer Hand Misakis Hände über seinem Kopf auf die Matratze drückt, tastet er mit der Anderen Hand den Oberkörper des Jüngeren ab. Er ist wirklich sehr dünn. Seine Rippen sind sichtbar und er ist auch so sehr schwächlich gebaut. Er spielt an seinen Brustwarzen und beobachtet Misakis Reaktion genau: Er kneift die Augen zusammen und versucht sich angespannt zu befreien: „Hör auf mich zu verarschen!“. Einen Moment lang hält der Schriftsteller inne und überlegt wie weit er gehen möchte. Er sieht dem Jungen ins Gesicht, und weiß, dass er diesem Bengel seine Lektion noch nicht erteilt hat. Er küsst ihn urplötzlich und spürt genau wie Misakis Herz rast. Gut. Er bringt ihn aus der Fassung. „Usagi-san, passen Sie auf wo Sie Ihre Hände haben…!“, brüllt der Jüngere, als Akihiko begann, ihn weiter unten zu berühren.
Als er den Kuss löst beginnt er Misaki ein wenig aufzuziehen: „Sag mal, hattest du etwa noch nie S…“ „Seien sie endlich still!!“, unterbricht ihn der Jüngere. Akihiko kann einfach nicht damit aufhören diesen Jungen zu ärgern. Wie auch? Bei solchen Reaktionen…  Misaki schafft es seine Hände eine Sekunde lang loszureißen, doch Akihiko kommt ihm zuvor und  sammelt sie mit einer Handbewegung wieder ein und drückt sie über seinem Kopf auf die Matratze. Misaki ist überrascht von der Kraft die Usagi-san aufbringen kann. Nur eine Hand von ihm reicht, um den Jüngeren außer Gefecht zu setzen. „Hast wohl keine Freundin abbekommen, was?“, provoziert er Misaki weiter, doch insgeheim war er irgendwie froh, dass Misaki seine erste Erfahrung bei ihm sammeln würde. So prägt es sich besser in sein Gedächtnis ein, was ihm gleich wiederfährt. Er hat schließlich eine Lektion zu lernen. „Sie werden doch nicht etwa…!?“, Misaki fängt an zu Zittern bei dem Gedanken daran, was der Schriftsteller womöglich mit ihm vorhat.
Er wird es doch nicht so machen wollen? Nicht so! Misaki ist schließlich auch ein Mann!  
Er wehrt sich so gut er kann, aber er hat keine Chance. Eine Sekunde lang zögert Akihiko und überlegt ob er das wirklich durchziehen will, doch dann fallen ihm wieder die Worte des Jungen ein und er beginnt sich in den Jungen zu stoßen.
Misaki gibt sein Bestes sich die Tränen wegzudrücken, aber es war total ungewohnt: „Warte doch mal! Aah…!“ Gekonnt dreht der Schriftsteller Misaki auf den Bauch und bewegt sich schneller. „Ah… Akihiko, hör auf du Perverser!!“, Misaki nannte Usami nun zum ersten Mal beim Vornamen. Der Schriftsteller beginnt zu schmunzeln: „Du nennst mich also beim Vornamen, ja? Hast du denn keinen Respekt vor Älteren?“ und fängt an sich als Strafe schneller zu bewegen. Misaik zuckt unter ihm zusammen und ergießt sich schließlich. Ein wenig später folgt Akihiko.
So. Er sollte seine Lektion nun gelernt haben. Außer Atem dreht sich der Jüngere auf die Seite und kauert sich so zusammen, dass der Schriftsteller sein Gesicht nicht mehr sehen kann.
Er zittert immernoch unglaublich und scheint erst seine eigenen Gedanken sortieren zu müssen. Akihiko verlässt den Raum und sagt im Rausgehen noch Misaki solle runterkommen, sobald er bereit ist. Er schließt die Tür hinter sich und geht die Treppen runter, während er allmählich realisiert, was er gerade getan hat. Er hat den jüngeren Bruder seiner Jugendliebe vergewaltigt.
Ver-ge-wal-tigt. An diesem Wort bleibt er in seinen Gedanken hängen. Akihiko begreift jetzt erst wie stark er übertrieben hat. Was ist wenn der Junge nun bei seinem Bruder petzen geht? Nein, das würde er nie über die Lippen bringen... hoffentlich.
Misaki ist komplett aufgewühlt und schafft es gerade noch seine Klamotten zusammenzurücken und sich die Tränen aus dem Gesicht zu wischen, als er die Treppe runterhastet, den rauchenden Schriftsteller nicht eines Blickes würdigt und hinausstürmt.
Akihiko zündet sich die nächste Zigarette an und setzt sich aufs Sofa. Hätte er ihn aufhalten sollen? Nein, es ist besser, wenn er sich erstmal abregt. Nach einigen Minuten steht er schließlich auf und setzt sich an seinen Laptop, um an seinem neuen Buch weiter zuschreiben, doch er kann sich kaum konzentrieren, da seine Gedanken immer noch bei Misaki sind. So kommt es, dass er auch Spätabends noch vor seinem Bildschirm sitzt, als das Telefon unten klingelt. Wahrscheinlich nur sein Bruder. Er reagiert nicht und wartet den Klingelton ab, doch kurz darauf ertönt schon wieder das Telefon. Der Schriftsteller begibt sich schließlich die Treppe runter und ein Blick auf das Telefon lässt in ihm die schlimmsten Vermutungen aufkommen: Takahiro.
Scheiße, hat Misaki etwa doch alles seinem Bruder erzählt?
Heute würde auf jedenfall
der Tag sein, an dem seine große Liebe ihn lebenslänglich hassen würde. Lange spielt Akihiko mit dem Gedanken nicht ranzugehen, doch wenn Misaki wirklich alles ausgeplaudert hat, hasst ihn sein Bruder jetzt ohnehin schon. Er nimmt den Hörer ab: „Takahiro?“...

To be continued...

----------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ich hoffe es hat euch gefallen und ich freue mich natürlich, wie bereits zu Anfang genannt, über jeden Review.
Review schreiben