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(Un)Perfect

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Mix
Alexander "Alec" Lightwood Clarissa "Clary" Fray Isabelle "Izzy" Lightwood Jace Wayland / Jonathan Christopher Herondale Magnus Bane Simon Lewis
18.12.2017
18.12.2017
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(Un)Perfect


„Unser ganzes Date ist ruiniert“, nörgelte Simon, verzog das Gesicht, und Izzy konnte nur darüber grinsen. Es gab wirklich niemanden, der das hier als Date bezeichnen würde. Nicht einmal Jace würde es als Date bezeichnen, und für ihn ging wirklich eine ganze Menge als solches durch. Und dennoch waren sie jetzt hier, und musste sich anhören, wie Simon ihr mit weinerliche Stimme klar machte, dass er alles so perfekt geplant hatte, und dass es so schön hätte werden können, und dass sie jetzt hier waren, und alles einfach nur zerstört war.
Sie schüttelte den Kopf. Dabei hatte sie ihm doch bereits vorher gesagt, dass sie hier ein Vampirnest ausräuchern wollten. Hatte er etwa wirklich gedacht, dass er kein Blut abbekommen würde, wenn sie alle hier Vampire köpften? Offenbar schon, denn sonst wäre er ja nicht so aufgebracht, richtig?
„Und dabei sind wir doch sogar im Park mit klarem Sternenhimmel!“, meinte Simon weiterhin am Boden zerstört, und Izzy konnte sehen, wie ihre beiden Brüder die Augen verdrehten, bevor sie sich kopfschüttelnd aus dem Staub machten. Alec vermutlich zu Magnus, und Jace zog Clary hinter sich her. Und dann waren sie alleine, und Izzy seufzte laut, bevor sie sich ihre Peitsche wieder um den Arm wickelte, und sie auf Simon zutrat. Dieser verstummte sogar, als sie ihre Arme um seinen Hals legte, und ihn zu sich zog, bevor sie ihm einen Kuss auf die Lippen drückte. Es war alles in allem wirklich widerlich, weil sie noch immer voller Blut waren, aber irgendwie war es gleichzeitig auch gut, denn immerhin war es ein Kuss mit Simon, und auch wenn sie das früher nie erwartet hätte, küsste der Vampir doch ziemlich gut.
„Ich liebe dich“, murmelte sie, während sie sich wieder von ihm löste, und sie legte ihre Stirn gegen seine, und sah ihn aufmerksam an. Und beinahe hätte sie gelacht, als sie sah, wie überaus verdattert – regelrecht geschockt – er zurückstarrte. „Besser?“, konnte sie sich nicht verkneifen, und sie war sich ganz sicher, dass wenn er es hätte tun können, er jetzt rot wie eine Tomate geworden wäre, bevor er ihr ein kleines Lächeln schenkte.
„Perfekt.“
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