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19. Ein Vögelchen im Winter

OneshotAllgemein / P12
17.12.2017
17.12.2017
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Erich musste von dem Anwesen weg! „Bääääähhhh. Zuerst muss Illya unbedingt selbst kochen für ihr Bankett und dabei fast das Schloss abbrennen, dann läuft sie zum Emiya Anwesen mit Sella und Lizz und zum Schluss dreht Sella wegen dem Fuchs durch!
Und wo stecken EMMA und RIANI!!!?? Was treiben die beiden denn?“ Er schüttelt bei all diesen Fragen den Kopf und geht durch die Straßen Miyamas. Alles es ist wieder Abend geworden, darum sind die Straßen ruhig, als Erich durch sie hindurchwandert. Ihm geht vieles durch den Kopf und einiges davon lässt ihm keine Ruhe.
„Nanu? Wer kommt denn da zu meinem alten Posten?“ Plötzlich hebt Erich den Kopf! Vor ihm steht Assassin! Als er sich daraufhin umsieht, realisiert er, dass er so in seinen Gedanken vertieft war, dass er nicht bemerkt hat, dass er zur Treppe beim Ryudo-Tempel gegangen ist!
Beide stellen sich auf die Stufen um dem Blick der Straße zu entgehen. Sie kommen ins Gespräch und Erich gelangt dann zu dem Punkt, wo er mit seinen Gedanken festhängt! Assassin ist da eine angenehme Hilfe; mit einem lächeln antwortet er ihm: „Ein schwarzer Vogel, der ein Nest hat, will dieses Teilen. Doch kann er sich nicht entscheiden, welcher Blume er diese Ehre erweisen will; was ihm die nötige geistige Stärke nimmt.  Ja ein gar besonderes Rätsel.“ Genervt sieht er ihn an: „Danke dass du meine Probleme auflistest anstatt mir Ratschläge zu geben.“ Wieder gibt Sasaki ihm eine freundliche Antwort: „Du bist ein Vogel. Gleitest aber nicht frei durch die Lüfte! Gerade das musst du aber tun, damit du deine Antwort bekommst.“ „Und wie?“
Bei dieser Frage faltet Assassin aus einem Papier, das auf der Straße lag, einen Vogel und bittet Erich ihm Leben einzuhauchen. Für ihn ist dies kein Problem und kurz darauf fliegt der Vogel weg. „Worauf wartest du? Fang ihn.“ Erich sieht ihn überrascht an: „Bitte Was?!!!“ „Du hast mich schon verstanden. Ich passe mich dir an. Wenn du ihn vor mir fängst, gebe ich dir einen guten Rat für dein Dilemma, ansonsten gehst du leer aus.“ „Na gut.“ Doch bevor Erich springen will, hat Assassin weitere Bedingungen: „Keine Magie und keine Laute. Wenn dich jemand bemerkt oder du Magie nutzt, hast du verloren.“
Mit einem Seufzen akzeptiert Erich die Bedingungen. Mit geschlossenen Augen holt er tief Luft und rennt anschließend los! Doch schon wenige Meter danach stürzt er von einem Vorsprung und fällt so hin, dass er sich fast etwas bricht! „Aua! Was zum?“ Der Papiervogel fliegt provozierend vor ihm! „Na warte!“
So schnell wie er nur kann, läuft Erich dem Vogel hinterher. Doch die Straßen hindern ihn daran, dem Vogel näher zu kommen. Da fällt ihm, dass ein, was Assassin gesagt hat, nämlich er sei wie ein Vogel. Trotz seiner leichten Schmerzen, klettert er auf eines der Dächer und nutzt Stromleitungen, Kabel und diverse andere Dinge um voranzukommen!
Der Wind, der seine Haut streift ist klar und rein; solch ein Gefühl kannte er nicht mit seiner Magie! Nicht mal in Rumänien hat er so etwas gefühlt. Sein Weg führt ihn immer weiter durch die Stadt, bis er den Vogel schließlich auf der großen Brücke einfangen kann.
Vollkommen außer Puste, blättert er das Papier auseinander; darauf steht eine Nachricht: „Sei Ehrlich zu ihnen und dir selbst, du wirst Frieden finden.“ Mit einem breiten Grinsen lässt er das Papier vom Winde verwehen.
„Dieser Halunke. Na warte, du bekommst was Besonderes auf dem Bankett.“ Anschließend lässt er sich von der Brücke in den Fluss fallen; der Wind, der ihm während des Falls entgegen weht, klart seinen Geist auf und das Eintauchen in das Wasser reinigte seinen Geist von seinen Bedenken.
Doch um all dies zu überleben nutzte er wieder seine Magie; denn diesmal war es kein Spiel!
 
 
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